Das wollte ich auch gerade vorschlagen, vor allem, weil es im Fantasy- und Schreibforum leider auch recht ruhig geworden ist und neue Leute/Aktivitäten sicher gerne gesehen werden. Wie der Boss schon sagte: einfach mal vorbeischauen und/oder Orenda fragen.
Und noch ein kurzer Gedanke (um nicht Off-Topic zu werden) zu harter Kritik und schonungsloser Ehrlichkeit: Ich mache meinen Job als Lektor jetzt seit über zwanzig Jahren und habe in der Zeit vieles kennengelernt, ausprobiert, aber leider auch Fehler gemacht, die ich heute bedaure.
Grundsätzlich ist echte Kritik an den Texten von (angehenden) Autoren wichtig und konstruktive Kritik - so unangenehm sie sich zuerst anfühlen mag (und ich weiß das, denn ich schreibe selbst) - muss angenommen werden, damit man an sich arbeiten kann. Schreiben ist ein Handwerk und dazu gehört Übung. Das geht nicht von heute auf morgen.
Aber: Kritik MUSS objektiv sein, darf nicht subjektiv und vom persönlichen Geschmack/Empfinden geleitet sein. Ich lese viel zu oft Kritiken wie "also, ICH finde, dass hier mehr Spannung rein muss" oder "MIR gefällt diese Szene gar nicht - ist nicht schlüssig, ICH verstehe nicht, worum es geht" usw.
Man muss einen Text nicht mögen, kann ihn aber trotzdem positiv bewerten, wenn das Gesamtkonzept passt.
Auch darf man nicht vergessen, wie vielfältig Literatur ist. Da darf man nicht ankommen mit "das ist aber so nicht üblich". Genre-Mix oder "Neukreationen" haben ihre Daseinsberechtigung.
Weiterhin muss man berücksichtigen, was der Autor möchte: Will er versuchen, mit seinem Roman "groß rauszukommen" oder geht es ihm gar nicht so darum, das breite Publikum anzusprechen? Ich habe einige Autoren, die großartige Texte verfasst haben, die es aber auf dem Markt sehr schwer haben werden - das wissen sie und ich. Aber soll ich ihnen deshalb sagen, dass sie doch besser etwas anderes schreiben sollen, das sich besser vermarktet? Das halte ich für falsch.
Und abschließend noch etwas ganz Wichtiges (etwas, das Susanne Gavenis fast schon bis zur Perfektion beherrscht): Konstruktive Kritik muss nicht "knallhart und schonungslos" daherkommen, à la "Friss oder Stirb". Empathie, Verständnis für den Text und auch das Springen über den eigenen Schatten (aka Geschmack) ist eine GANZ WICHTIGE Voraussetzung, wenn man an den Werken anderer arbeitet bzw. diese lektoriert/korrigiert/bewertet.
Wir sehen immer wieder, was "knallharte und schonungslose" Kritik - vor allem im Internet - anrichten kann. Ein Roman ist eine sehr persönliche Sache - manchmal stelle ich mir vor, ich würde das Kind einer anderen Person kritisieren. Würde man dann sagen "Hey, Dein Sohn ist FETT und er ist DUMM, weil er nur schlechte Noten schreibt - er muss weniger fressen und mehr lernen. Ich sag nur, wie's ist. Kein Hate"? ... Das ist nicht hilfreich und würde vermutlich auch nicht gut ankommen.
Und nein, ich glaube natürlich nicht, dass Du einen auf Dieter Bohlen machst.
Diese Zeilen richten sich eher an andere, die Deine Aussage vielleicht falsch interpretieren könnten.
So, das war's auch schon mit Off-Topic, bevor der Boss sauer wird.
Und noch ein kurzer Gedanke (um nicht Off-Topic zu werden) zu harter Kritik und schonungsloser Ehrlichkeit: Ich mache meinen Job als Lektor jetzt seit über zwanzig Jahren und habe in der Zeit vieles kennengelernt, ausprobiert, aber leider auch Fehler gemacht, die ich heute bedaure.
Grundsätzlich ist echte Kritik an den Texten von (angehenden) Autoren wichtig und konstruktive Kritik - so unangenehm sie sich zuerst anfühlen mag (und ich weiß das, denn ich schreibe selbst) - muss angenommen werden, damit man an sich arbeiten kann. Schreiben ist ein Handwerk und dazu gehört Übung. Das geht nicht von heute auf morgen.
Aber: Kritik MUSS objektiv sein, darf nicht subjektiv und vom persönlichen Geschmack/Empfinden geleitet sein. Ich lese viel zu oft Kritiken wie "also, ICH finde, dass hier mehr Spannung rein muss" oder "MIR gefällt diese Szene gar nicht - ist nicht schlüssig, ICH verstehe nicht, worum es geht" usw.
Man muss einen Text nicht mögen, kann ihn aber trotzdem positiv bewerten, wenn das Gesamtkonzept passt.
Auch darf man nicht vergessen, wie vielfältig Literatur ist. Da darf man nicht ankommen mit "das ist aber so nicht üblich". Genre-Mix oder "Neukreationen" haben ihre Daseinsberechtigung.
Weiterhin muss man berücksichtigen, was der Autor möchte: Will er versuchen, mit seinem Roman "groß rauszukommen" oder geht es ihm gar nicht so darum, das breite Publikum anzusprechen? Ich habe einige Autoren, die großartige Texte verfasst haben, die es aber auf dem Markt sehr schwer haben werden - das wissen sie und ich. Aber soll ich ihnen deshalb sagen, dass sie doch besser etwas anderes schreiben sollen, das sich besser vermarktet? Das halte ich für falsch.
Und abschließend noch etwas ganz Wichtiges (etwas, das Susanne Gavenis fast schon bis zur Perfektion beherrscht): Konstruktive Kritik muss nicht "knallhart und schonungslos" daherkommen, à la "Friss oder Stirb". Empathie, Verständnis für den Text und auch das Springen über den eigenen Schatten (aka Geschmack) ist eine GANZ WICHTIGE Voraussetzung, wenn man an den Werken anderer arbeitet bzw. diese lektoriert/korrigiert/bewertet.
Wir sehen immer wieder, was "knallharte und schonungslose" Kritik - vor allem im Internet - anrichten kann. Ein Roman ist eine sehr persönliche Sache - manchmal stelle ich mir vor, ich würde das Kind einer anderen Person kritisieren. Würde man dann sagen "Hey, Dein Sohn ist FETT und er ist DUMM, weil er nur schlechte Noten schreibt - er muss weniger fressen und mehr lernen. Ich sag nur, wie's ist. Kein Hate"? ... Das ist nicht hilfreich und würde vermutlich auch nicht gut ankommen.
Und nein, ich glaube natürlich nicht, dass Du einen auf Dieter Bohlen machst.
Diese Zeilen richten sich eher an andere, die Deine Aussage vielleicht falsch interpretieren könnten.So, das war's auch schon mit Off-Topic, bevor der Boss sauer wird.
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