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Hab grade gemerkt, dass mein Netflix die Folgen in der falschen Reihenfolge abspielt. Irgewie hat es mit Staffel 7 angefangen. Nun sehe ich die erste USS Calister Folge nach der 2. ....
"Dein Netflix"? Du meinst, das Netflix anderer Leute spielt die korrekte Reihenfolge ab?
 
Noch hab ich die Folge nicht gesehen. Aber die Folge "Arkangel" fand ich schon etwas erschreckend und "Hang the DJ" traurig, da zu realitätsnah.
 
Beide Episoden zeigen die Folgen davon, was passiert, wenn man - grob gesagt - sein Schicksal in die Hände von Technik legt und darauf vertraut, dass die schon alles richtig machen wird.

Ich fand, dass beide früher oder später auf die ein oder andere Art vielleicht Realtität werden könnten. Überwachungsmechanismen gibt es ja jetzt schon. Allerdings kann man "Hang the DJ" auch positiv sehen. Es gibt da auf Reddit einen Beitrag:

Reddit

Da schreibt der User EndLegitimate4421 das hier:

[...] In der realen Welt gibt's 'ne Dating-App, die auf Simulationen basiert. Die benutzt Simulationen, um den besten Partner für dich zu finden, basierend auf deiner Persönlichkeit und deinem "Typ" (deshalb hat's bei Amy und Frank sofort gefunkt). Diese App führt 1000 Simulationen durch, in denen du und der digitale Charakter deines zukünftigen Partners eine "Dating-Reality" oder "das System" durchlaufen.
Der Clou ist, dass ALLE mit einer Rebellion enden sollen, weil das System dich absichtlich mit jemandem zusammenbringt, der nicht dein "The One" ist. Amy und Frank, von diesen 1000 Simulationen, haben sich gegen das System aufgelehnt und sind 998/1000 Mal aus der Wand geklettert. Das sind umgerechnet 99,8 % ihrer Simulationen, die mit Rebellionen endeten.
So, und jetzt die anderen Paare. Die anderen Paare und die Zahlen über ihren Köpfen zeigen, wie oft DIESES Paar sich gegen das System aufgelehnt hat. Wenn ein Paar zum Beispiel "760" über dem Kopf hatte, dann bedeutete das, dass sie sich in 760/1000 Simulationen, also so ziemlich genau wie in der Folge, rebelliert haben. Daher haben die eine Kompatibilität von 76 %.
Basierend darauf hat die App 1000 Simulationen von Amy und 1000 von Frank durchgeführt. In jeder davon ist dasselbe passiert: Du datest jemanden, entscheidest dich für jemanden und am Ende lehnst du dich gegen das System auf oder akzeptierst den vermeintlichen "One". Die Anzahl der Male, die du dich auflehnst und mit wem, bestimmt deinen perfekten Partner, und die App liefert dann die Ergebnisse.
Basierend auf den Ergebnissen bekommen wir das Ende, wo sich die ECHTE Amy und der ECHTE Frank treffen und zusammenkommen.
Ich finde, das könnte definitiv eine der verwirrenderen Folgen von BM sein, aber es ist trotzdem wunderschön und zeigt uns, dass, wenn du jemanden wirklich liebst, du gegen die ganze Welt kämpfst, um mit ihm zusammen zu sein, und das in 1000 Realitäten. [...]


Habe ich eigentlich schon mal gefragt, ob Du "Twilight Zone" kennst?
 
Beide Episoden zeigen die Folgen davon, was passiert, wenn man - grob gesagt - sein Schicksal in die Hände von Technik legt und darauf vertraut, dass die schon alles richtig machen wird.

Ich fand, dass beide früher oder später auf die ein oder andere Art vielleicht Realtität werden könnten. Überwachungsmechanismen gibt es ja jetzt schon. Allerdings kann man "Hang the DJ" auch positiv sehen. Es gibt da auf Reddit einen Beitrag:

Reddit

Da schreibt der User EndLegitimate4421 das hier:

[...] In der realen Welt gibt's 'ne Dating-App, die auf Simulationen basiert. Die benutzt Simulationen, um den besten Partner für dich zu finden, basierend auf deiner Persönlichkeit und deinem "Typ" (deshalb hat's bei Amy und Frank sofort gefunkt). Diese App führt 1000 Simulationen durch, in denen du und der digitale Charakter deines zukünftigen Partners eine "Dating-Reality" oder "das System" durchlaufen.
Der Clou ist, dass ALLE mit einer Rebellion enden sollen, weil das System dich absichtlich mit jemandem zusammenbringt, der nicht dein "The One" ist. Amy und Frank, von diesen 1000 Simulationen, haben sich gegen das System aufgelehnt und sind 998/1000 Mal aus der Wand geklettert. Das sind umgerechnet 99,8 % ihrer Simulationen, die mit Rebellionen endeten.
So, und jetzt die anderen Paare. Die anderen Paare und die Zahlen über ihren Köpfen zeigen, wie oft DIESES Paar sich gegen das System aufgelehnt hat. Wenn ein Paar zum Beispiel "760" über dem Kopf hatte, dann bedeutete das, dass sie sich in 760/1000 Simulationen, also so ziemlich genau wie in der Folge, rebelliert haben. Daher haben die eine Kompatibilität von 76 %.
Basierend darauf hat die App 1000 Simulationen von Amy und 1000 von Frank durchgeführt. In jeder davon ist dasselbe passiert: Du datest jemanden, entscheidest dich für jemanden und am Ende lehnst du dich gegen das System auf oder akzeptierst den vermeintlichen "One". Die Anzahl der Male, die du dich auflehnst und mit wem, bestimmt deinen perfekten Partner, und die App liefert dann die Ergebnisse.
Basierend auf den Ergebnissen bekommen wir das Ende, wo sich die ECHTE Amy und der ECHTE Frank treffen und zusammenkommen.
Ich finde, das könnte definitiv eine der verwirrenderen Folgen von BM sein, aber es ist trotzdem wunderschön und zeigt uns, dass, wenn du jemanden wirklich liebst, du gegen die ganze Welt kämpfst, um mit ihm zusammen zu sein, und das in 1000 Realitäten. [...]


Habe ich eigentlich schon mal gefragt, ob Du "Twilight Zone" kennst?
Ja. Bin ja achon so alt.
Black Mirror auf Netflix - irgendwie ein bisschen Twilight Zone.
 
Das sagen viele. Dass "Black Mirror" im Fahrwasser von "Twilight Zone" schwimmt. Aber sie machen es gut, ohne ein bloßer Abklatsch zu sein. Was die "Twilight Zone" angeht, mag ich vor allem die Folgen aus den 80ern und früher 90ern. Ab 2000 habe ich nur noch sporadisch geschaut.
 
Bin übrigens immer noch sehr gespannt, was Du von "Shut up and dance" hältst. Vor allem die Musik von Radiohead am Schluss passt wie die Faust aufs Auge.
 
Bin übrigens immer noch sehr gespannt, was Du von "Shut up and dance" hältst. Vor allem die Musik von Radiohead am Schluss passt wie die Faust aufs Auge.
So, hab heute die Folge gesehen. Im Deutschen heißt sie: Mach, was wir sagen. Die Folge ist schon schlimm, aber gut. Ich bin im Großen und Ganzen kein Fan von Dingen, die Selbstjustiz feiern. Auch sollte man immer daran denken, dass aus keinem Unrecht weiteres Unrecht erwachsen darf. Ja, die ursprüngliche Straftat ist schlimm und in meinen Augen zu wenig bestraft, aber das Aushebeln der Gewaltenteilung ist für mich nicht akzeptabel.
Auf der anderen Seite sind Teile der Folge leider Realität, dass Jugendliche mit kompromittierenden Videos zu Geldzahlungen oder zum Begehen von Straftaten erpresst werden. Finde ich äußerst Verwerflich.
 
Finde ich interessant. Wie kommst Du darauf, dass hier Selbstjustiz gefeiert wird?
 
Hmm, wenn Strafverfolgungsbehörden die gesetzliche Grundlage hätten, die Rechner auf diese Art und Weise zu überwachen, setzen auch Gesetze durch, die dadurch entdeckten Straftaten mir "Rechtsmitteln" durchzusetzen. Die brauchen also keine Erpressung und würden auch nicht neue Straftaten provozieren.
Das wäre eher Gebaren einer tollen "Bürgerwehr", eines Sysndikats, oder einer Vereinigung rächender Eltern. Da sie unrechtmäßig von der Straftat erfahren haben, können sie keine Anzeige machen, sondern erpressen dann die Täter öffentlich sichtbare Straftaten zu machen (was oft auch zu einer Verminderung der Strafe führt, da sie unter Zwang ausgeführt wurde). In allen Fällen Selbstjustiz, da sie Gerechtigkeit mit Rache verwechseln.
 
Das beantwortet nicht meine Frage. Wie kommst Du darauf, dass Selbstjustiz in dieser Folge gefeiert werden würde bzw. woran meinst Du das zu erkennen? Das interessiert mich wirklich, weil ich das tatsächlich ganz anders sehe.
 
Das beantwortet nicht meine Frage. Wie kommst Du darauf, dass Selbstjustiz in dieser Folge gefeiert werden würde bzw. woran meinst Du das zu erkennen? Das interessiert mich wirklich, weil ich das tatsächlich ganz anders sehe.
Hmm, für mich ist das schon eine Erklärung. Wir sind uns einig, es geht hier eindeutig um Selbstjustiz, oder? Und darum, wozu Menschen bereit sind, um ihre weiße Weste aufrechtzuerhalten. Und es geht darum, dass es Leute gibt, die einen Gefallen daran gefunden haben, andere auszuspionieren und zu erpressen. Es geht darum selbstgerecht "Gerechtigkeit" auszuüben und ihr eigenes Fehlverhalten schönzureden. Und darum, das Ziel auf Teufel komm raus zu bestrafen, egal welchen Kollateralschaden man anrichtet. (Opfer des Überfalls, Ehefrau des einen Mannes etc.) Ein schönes Schaubeospiel über Doppelmoral. Du störst dich bestimmt an "gefeiert". Für mich ist das schon die mediale Darstellung....

Wie siehst du das denn, wenn du ganz anderer Meinung bist?
 
Wie sind uns in allem einig, bloß nicht bei dem "gefeiert". Am Anfang hat man ja Mitleid mit dem Jungen, weil man glaubt, er hätte bloß ein paar Pornos geguckt, und hält den Erpresser für einen Moralapostel (so, wie Rorschach in "Watschmen").
Von den anderen weiß man ja nur, was die Frau getan hat und der Mann, der seiner Partnerin fremggegangen ist. Und vor allem Letzteres ist so eine Sache. Was geht das den Erpresser an? Das ist ein Ding zwischen dem Typ und seiner Ehefrau.

Alles in allem treibt der Erpresser seine Spielchen, hat seinen Spaß daran, die "Delinquenten" auf seine Art zu bestrafen, ihnen aber gleichzeitig Hoffnung zu machen - um sie dann aufflaufen zu lassen. Das macht ihn um keinen Deut besser - man hat eher den Eindruck, er spielt den Rächer, um die eigene destruktive/kriminelle Energie auf diese Weise zu kanalisieren.

Später stellt sich dann heraus, was der Junge wirklich getrieben hat - aber das kommt so überraschend, dass man in dem Moment erst einmal damit beschäftigt ist, diese Information zu verarbeiten. Man hat als Zuschauer die ganze Zeit über den Jungen für mehr oder weniger unschuldig gehalten, um dann festzustellen, wie falsch man lag und wie wenig man auf Äußeres vertrauen darf und wie vorsichtig man mit Urteilen sein muss.

Ich denke, das ist die zentrale Botschaft
 
Ja klar. Das ist auch so. Aber: wenn am Ende so ein "Der Zweck heiligt die Mittel" Gefühl aufkommt und du selbstgerecht und schadenfroh denkst: Da hat es ja den richtigen getroffen - ist das für mich halt gefeiert.
 
Na ja, die Folge kann nichts dafür, was die Zuschauer denken - und letztlich sagt auch das mehr über diese aus als über die Folge.
Ich war in dem Moment, als die Kenny's Mutter angerufen hat, völlig platt. Und danach war ich viel zu beschäftigt damit, zu realisieren, wie falsch ich gelegen hatte. Man fragt sich ja auch, wie viel von dem, was von von Kenny mitbekommen hat, echt war. Zum Beispiel die Szene mit dem kleinen Mädchen. War er einfach nur freunlich oder lief da in seinem Kopf etwas anderes ab? Und am Ende wollte er zuerst lieber sich erschießen als den anderen usw.
Er war halt nicht das, was sich unter jemandem vorstellt, der das tut, was er getan hat (ich versuche hier die ganze Zeit, nicht allzu viel zu spoilern, falls irgendjemand diese Folge mal sehen will ...).
Und das macht es auch so schwierig, schadenfroh zu sein (was in dem Kontext ohnhin unpassend wäre).
 
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