Mmhhh,
Interessantes Thema... ich finde Fantasy ist immer ein Klischee oder zumindest voll davon, denn sonst wäre es kein eigenes Genre.
Und wenn wir mal alle Klischees weg lassen, was bleibt dann noch?
Wäre Fantasy dann überhaupt noch Fantasy? Ohne Orks, Elben, Elfen, Zwerge, Helden, Mittelaltersetting und Magier, was bleibt dann noch?
Oder ohne den ahnungslosen, unfreiwilligen Weltenretter ?
Ich lese und liebe Fantasy doch genau wegen diesen "Klischees".
Frodo der unfreiwillige Held, Drizzt der sich von den Schatten ins Licht wendet, Harry Potter der arme Junge ohne Eltern, Seoman Schneelocke der untalentierte Zauberlehrling, Neunfinger Logan der unbesiegbare Berserker, Rand al Thor vom Bauernsohn zum Weltenretter... ich könnte endlos weiter aufzählen.
Ich glaube es ist nur wichtig, die Klischees authentisch zu bedienen, mit einer Prise Originalität und ein wenig neuen Blickwinkeln und schon fesselt mich das Buch, wie wenn ich das Genre zum ersten Mal lese... und es fühlt sich trotzdem geborgen, bekannt und nach zu Hause an... und DAS ist es was ein guter Klischeegespickter Fantasyroman in mir auslösen muss, was ich immer wieder aufs Neue suche.
Grüße,
Euer Sorcerer