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(Fantasy) Klischees

yellingjelly

New member
Registriert
30. Juli 2021
Beiträge
7
Welche Klischees oder Archetypen gehen euch besonders auf die Nerven, wenn ihr ein Buch lest und warum?
Welche mögt ihr besonders und könnt gar nicht genug davon bekommen?
 
Wenn ich heutzutage Vampire und Werwölfe höre, übermannt mich schlagartig die Müdigkeit.
Ich trinke ja nur Tierblut und glitzere in der Sonne.

Dazu Assassinen, gute Drow.
Ganz kreative Rollenspieler, die mal etwas außergewöhnliches spielen - einen bösen Charakter und da nicht den Unterschied erkennen zwischen Böse und Idiot.

Oh, ich könnte die Liste noch fortführen. Hab ich schon Elfen genannt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag es nicht, wenn die Unterschiede zwischen den Völkern klischeehaft dargestellt und überbetont werden. Wenn etwa ein Volk gut, schön und ehrenhaft und ein anderes Volk böse, hässlich und unehrenhaft dargestellt wird, dann ist mir diese Weltsicht doch entschieden zu sehr vereinfacht.
Mir ist es wichtig, dass ich einzelnen Individuen nahe komme und ihre Persönlichkeit kennen lerne, die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Volk oder Rasse gehört zwar dazu, sollte aber nicht alleine den Charakter bestimmen.

Was mir mitunter auch auf die Nerven geht, ist wenn der Rachegedanke "Aug um Aug, Zahn um Zahn" das Geschehen bestimmt. Das ist mir dann doch zu archaisch.

Den klassischen schwertkämpfenden Helden finde ich mittlerweile auch eher langweilig. Auch heroischen Schlachten kann ich nicht viel abgewinnen.

Was ich dagegen liebe, sind verschrobene Charaktere, vielschichtige Persönlichkeiten und eine umfangreich ausgearbeitete Fantasiewelt.
 
Der Oberschurke "böses" tut - nur um des Bösen willens. D.h. die Welt zerstören will nur weil er böse ist. Ohne Grund, Hintergedanken, Sinn oder Verstand.
 
Ich mag das Klischee des "ahnungslosen Helden" nicht besonders.
Eine traurige Figur, die irgendwie in die Geschichte "stolpert", auf einmal der Auserwählte ist und irgendwie zu einem unbesiegbaren Helden heranwächst.
 
Einige Leute haben mir bereits die Lust genommen, über Vampire zu lesen.
 
Welche Klischees oder Archetypen gehen euch besonders auf die Nerven, wenn ihr ein Buch lest und warum?

Eindeutig Elfen, überpowerter geht ja wohl nicht: huh, ich bin unsterblich, unglaublich schön, kann Magie wirken, bin ein super Bogenschütze, kann Waffen mindestens so gut herstellen wie ein Zwergenschmied, liebe Bäume und alles was in der Natur kreucht und fleucht, weiß alles besser als alle Anderen. Mein einziger Fehler: ich kann mich nicht selbst heiraten :kotz:
 
Mich nerven vor allem der „auserwählte Retter“ und das „dunkle, geheimnisvolle Monster mit Herz“ Klischee, weil sie oft zu vorhersehbar und wenig originell sind. Andererseits liebe ich den „witzigen Sidekick“ – er bringt oft Humor und Lebendigkeit in die Geschichte, was ich sehr schätze. Auch starke, komplexe Antihelden finde ich spannend, da sie viel Tiefe und Konflikt bieten. Was sind eure Favoriten?
 
Meiner Meinung nach gehört zum Klischee von Fantasy, dass es annähernd mit
historischen Romanen zu tun haben soll! Thematisch spielt ja beides in einer mitteralterlichen
Welt.
 
Mmhhh,
Interessantes Thema... ich finde Fantasy ist immer ein Klischee oder zumindest voll davon, denn sonst wäre es kein eigenes Genre.

Und wenn wir mal alle Klischees weg lassen, was bleibt dann noch?
Wäre Fantasy dann überhaupt noch Fantasy? Ohne Orks, Elben, Elfen, Zwerge, Helden, Mittelaltersetting und Magier, was bleibt dann noch?
Oder ohne den ahnungslosen, unfreiwilligen Weltenretter ?
Ich lese und liebe Fantasy doch genau wegen diesen "Klischees".
Frodo der unfreiwillige Held, Drizzt der sich von den Schatten ins Licht wendet, Harry Potter der arme Junge ohne Eltern, Seoman Schneelocke der untalentierte Zauberlehrling, Neunfinger Logan der unbesiegbare Berserker, Rand al Thor vom Bauernsohn zum Weltenretter... ich könnte endlos weiter aufzählen.

Ich glaube es ist nur wichtig, die Klischees authentisch zu bedienen, mit einer Prise Originalität und ein wenig neuen Blickwinkeln und schon fesselt mich das Buch, wie wenn ich das Genre zum ersten Mal lese... und es fühlt sich trotzdem geborgen, bekannt und nach zu Hause an... und DAS ist es was ein guter Klischeegespickter Fantasyroman in mir auslösen muss, was ich immer wieder aufs Neue suche.

Grüße,
Euer Sorcerer
 
Also ich kenne die Chanara Cronicals nur als Fernsehserie, da kann ich nichts mit anfangen, weil die ganze Geschichte irgendwie in der Zukunft spielt mit Endzeitstimmung und Elfen die Charsktere sus Star Trek wirken. Die haben ehr Ähnlichkeit wie Vulkanier oder Romulaner. Das ist nicht Fsntasy sondern Since Fiction für mich.
Da habe ich lieber die "klischeehafte mittelalterliche Fsntasywelt" wie @Sorcerer es gerade beschrieben hat.
 
Also ich kenne die Chanara Cronicals nur als Fernsehserie, da kann ich nichts mit anfangen, weil die ganze Geschichte irgendwie in der Zukunft spielt mit Endzeitstimmung und Elfen die Charsktere sus Star Trek wirken. Die haben ehr Ähnlichkeit wie Vulkanier oder Romulaner. Das ist nicht Fsntasy sondern Since Fiction für mich.
Da habe ich lieber die "klischeehafte mittelalterliche Fsntasywelt" wie @Sorcerer es gerade beschrieben hat.
Vulkanier sind Space Elves....
 
man muss leider sagen, dass heutzutage besonders die Archetypen wie Hexen, Vampire und Werwölfe sehr klischeehaft belastet sind. Ich habe schon lange nicht mehr solche besagten Charaktere gesehen die aus der Reihe fallen was ihre Art, Charakter oder Darstellung angeht. Ich selbst achte bei meinen Büchern drauf, gerade diese mit besonderen Hintergründen zu versehen, um eben nicht in die langeweilige Klischee Schublade zu landen.
 
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