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Prolog

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  #1  
Alt 11.08.2010, 23:35
Benutzerbild von Rachelle-Marija
Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
Hueter der Heilenden Quellen
 
Registriert seit: 07.2010
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Beiträge: 542
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EDIT: Dies ist die aktuellste Version des Prologes.
Verbessert und inspiriert durch alle unteren Meinungen und Feedbacks!
Ich danke Euch und viel Spaß beim Lesen!


Prolog
Die Nacht ihrer Geburt war eine düstere und unheilvolle Winternacht. Der eisige Wind wirbelte den Schnee hoch in die Luft und zerrte wild an den Fenstern.
Abermals durchdrang schmerz erfülltes Stöhnen die Küche. Das Feuer unter dem Herd brannte vor sich hin und knisterte leise. Heftiges Atmen und ein erleichterter Seufzer. Eine hohe Stimme begann zu kreischen und die blasse Frau flüsterte kaum hörbar und mit einem ängstlichen Unterton, als würde sie die Antwort gar nicht kennen wollen: „Ein Mädchen?“ Die dunkelhaarige Frau lächelte traurig und gab ein sachtes Nicken zur Antwort. Sie hob das kreischende, kleine Ding sanft hoch. Blut tropfte auf den steinernen Boden. Die blasse Frau richtete sich halb auf und sprach schwer atmend und mit fiebrig glänzenden Augen: „Ophelia, dann... muss ich gehen. Du kennst die Prophezeiung. Ich kann nur beten, dass Sie sie bei dir nicht finden.“ In ihren Augen spiegelten sich die Flammen des Kamins, als sie Ophelia mit hartem Blick in deren Augen sah. „Passe auf sie auf! Du musst für sie sorgen, als wäre sie deine Tochter und Ophelia, ich bitte dich, erzähle ihr nie wer ich bin – wer ich war...“ Die dunkelhaarige Frau nickte nur und wickelte das kleine Mädchen in weiches Leinen. Ihre Haut war bleich und das Gesicht zerknittert, und doch starrte sie das kleine Ding aus strahlend blauen Augen an.
Der Mond wanderte über das Firmament und das Feuer unter dem Herd brannte langsam herunter, bis nur noch die kalte Asche im Kamin lag. Die Mutter der Kleinen stand schwankend auf.
Ophelia war noch immer wie gebannt von dem kräftigen Blick des Mädchens, so ungewöhnlich für eine Neugeborene. Es schien als würde sie kein einziges Mal blinzeln und nach einiger Zeit fragte Ophelia stockend und sichtlich verwirrt darüber: „Wie willst du sie nennen?“
Die Erwiderung war nur noch ein Hauch in der eisigen Luft. Die blasse Frau hatte die Hintertür weit geöffnet und stand draußen in der Dämmerung. Das verbliebene Mondlicht warf gespenstische Schatten auf ihr bleiches Gesicht und ihr hochgestecktes Haar hatte sich gelöst und spielte mit dem Wind ein rasantes Spiel.
„Cyrilla.“ Das waren die letzten Worte, bevor sie leise und fast gänzlich unbemerkt in die Winternacht verschwand. „Cyrilla“, wiederholte Ophelia, vollkommen gefangen in den Fesseln dieser eisblauen Augen. “Sie werden dich nicht bekommen!“
__________________
'Man muss eigene Wege gehen um Spuren zu hinterlassen...'
Elda-Trilogie
Prolog
Kapitel 1

Geändert von Rachelle-Marija (02.08.2011 um 13:31 Uhr)
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  #2  
Alt 12.08.2010, 08:09
Benutzerbild von Tow
Tow Tow ist offline
Wächter der Schatten
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 06.2010
Beiträge: 390
Er gefällt mir ganz gut. Nur würde ich mir andere Ausdrücke für gebannt und Bann aussuchen. In diesem kurzen Stück Text kommt es irgendwie zu oft vor.
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  #3  
Alt 12.08.2010, 11:47
Benutzerbild von Hobbyschreiber
Hobbyschreiber Hobbyschreiber ist offline
Drachentoeter
 
Registriert seit: 05.2010
Ort: Zumindest nicht mehr hier!
Beiträge: 1.048
Prolog

Also, vom sprachlichen her finde ich Deinen Prolog ganz gut, obwohl ich Tow zustimme, dass die Wortwiederholung nicht so schön wirkt.

Aber als jemand, der das Erlebnis schon selber zweimal hatte, kann ich Dir verraten, dass man nach einer Geburt nicht so einfach "schwupps" aufsteht und davon schlendert, auch nicht als (vermutlich?) Elfe. Mich stört es in Filmen und Büchern immer unheimlich, wenn (oft sogar männliche) Autoren eine Geburt so darstellen, als käme es nur darauf an, ein paar Minuten tief und kräftig zu atmen, während sich die Unterstützung der Hebamme, des Arztes, Vaters, Taxifahrers oder sonstigen Helden darauf beschränkt, im richtigen Augenblick "Pressen! Du musst Pressen!" zu rufen. Das tut eine Gebährende eigentlich schon automatisch, ohne dass ihr das jemand sagt. Und niemand weiß, wofür die Unmengen an heißem Wasser gebraucht werden... Gut, man kann damit hinterher die zwangsläufig anfallenden Körperflüssigkeiten wegwischen. Bescheuert! Danach wird das Kind in ein Tuch gewickelt und wahlweise der glücklichen jungen Mutter, dem stolzen Vater, der bösen Antagonistin (die das Kind für irgendwelche dunklen Zwecke an sich bringen will) oder der selbstosen Helferin (die das Kind vor seinem drohenden Schicksal retten soll) in die Arme gedrückt. Mit fehlt da immer ein bisschen das Gefühl, dass der Autor auch nur im Geringsten recherchiert hat.

Dabei kann jede Mutter, die man einfach mal fragt, von einer Geburt berichten, dass sich die Wehen über viele Stunden, manchmal sogar über mehrere Tage hinziehen können. Und Wehen sind so ähnliche Muskelkontraktionen wie Krämpfe, mit der Zeit immer stärker werdend. Du kannst Dir also vorstellen, dass sie nicht nur weh tun, sondern dass man davon auch ziemlich müde wird. Stell Dir vor, Du hast sechzehn Stunden lang Darmkrämpfe. Das trifft es ungefähr.

Danach, auch wenn die Geburt normal war, also ohne größere Blutverluste und so, muss man sich entsprechend erstmal ausruhen. Unter einer halben Stunde geht gar nichts, schon allein, weil einem immer noch alles weh tut. Wenn man dabei sein Baby im Arm hält, ist man abgelenkt, und merkt von der körperlichen Erschöpfung tatsächlich nicht so viel. (Ist ein echt unglaubliches Erlebnis!!!) Eine erste Geburt dauert in der Regel länger und ist deshalb schmerzhafter und anstrengender. Ab der zweiten Geburt geht es schneller und ist deshalb weniger anstrengend, aber man hat etwas, das sich "Nachwehen" nennt: Die Muskeln kontrahieren weiter, um die Plazenta abzustoßen. Je nachdem, kann das auch nochmal ziemlich lange dauern und recht schmerzhaft sein. Die Gefahr starker Blutungen ist ebenfalls immer noch vorhanden. Also: Ruhe.

Ich schreibe dies alles nicht, weil ich unappetitliche Details in Deinem Prolog für erforderlich halte. Du brauchst nichts davon erwähnen, weil man sonst auch allzu leicht in die Emanzen-Schublade gerät. Ich wollte nur empfehlen, dass Du vielleicht unter diesem Gesichtspunkt über die Zeiteinteilung noch einmal nachdenkst.

Die "blasse Frau" ist die Mutter. Es ist deshalb meiner Meinung nach unrealistisch, dass sie sagt "Es ist ein Mädchen". Ich kann Dir verraten, dass die Geburtshelferin das wesentlich früher erkennen kann, als die Mutter. Es kann natürlich sein, dass Du hier ein mystisches Element reinbringen willst, dass die Gebärende "es einfach schon vorher wusste". Dann solltest Du das aber noch irgendwie deutlicher machen. Zum Beispiel durch eine Reaktion der Geburtshelferin ("Wie konnte sie das nur gewusst haben?" oder "Sie wusste es. Warum wundert mich das nur, schließlich ist sie eine von `ihnen´", dachte Ophelia, während sie das kleine Ding ...

Und außerdem würde ich der jungen Mutter wenigstens ein paar Minuten zum Erholen gönnen. Wenn Du zum Ausdruck bringen willst, wie tough sie ist, geht das ja auch anders, als dass sie sofort aufspringt und auf ihrem Seelenwolf davonreitet. Vielleicht kannst Du sie sich weigern lassen, das Kind in den Arm zu nehmen, "obwohl ihr Gesicht einen zärtlichen, sehnsüchtigen Ausdruck zeigte, für einen so kurzen Augenblick, dass Ophelia sich später nicht mehr sicher war, ob sie ihn wirklich gesehen hatte".
Danach könntest Du Ophelia sich um das Kind kümmern lassen, wie Du schon beschrieben hast. Und dann sieht sie, wie die "blasse Frau" schwankend aber entschlossen aufsteht. "Was hast Du denn vor?", könnte sie fragen, und dann setzt Du den Dialog so fort, wie Du ihn schon geschrieben hast.
Außerdem klingt die Sache mit dem dünnen Blutfaden am (weißen) Schenkel ja ganz dekorativ, aber meist ist es doch mehr Flüssigkeit, und nicht nur Blut. Ich würd´s weglassen, schon weil ich es unästhetisch fände, so zu reiten.

Na ja, irgendwie so ...

Aber das sind nur meine eigenen Vorstellungen. Wie gesagt, mich nerven allzu unrealistische Geburtsdarstellungen eben immer. Sonst ist das, wie gesagt, eine schöne dramatische, wenn auch nicht ganz klischeefreie Szene für einen Prolog.

Ach so, grad habe ich noch mal drüber gelesen, da ist mir aufgefallen, dass der TAG ihrer Geburt eine (...) WinterNACHT war. Das würd ich auch noch ändern.

Geändert von Hobbyschreiber (12.08.2010 um 12:10 Uhr)
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  #4  
Alt 12.08.2010, 17:41
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Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
Hueter der Heilenden Quellen
 
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Wow.. danke für diese ausführliche Kritik!
Das war eben mein größtes Problem, dass ich nicht wirklich darstellen konnte, wie eine Geburt abläuft. Aber dieser Prolog ist, wie schon oben geschrieben, die erste Rohfassung.

Ich werd ihn einfach mal überarbeiten und dann wieder reinstellen!
Nochmal, danke!
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Prolog
Kapitel 1
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  #5  
Alt 15.08.2010, 22:38
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Arya Arya ist offline
Inspirator aller Magier
 
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Eigentlich ist der Prolog gut geschrieben... er hat mich auch etwas neugierig gemacht... aber irgendwie fehlt da was, dass mich zum weiterlesen antreibt... spannung die einen fesselt...Der Prolog ist ja eigentlich dazu da jemanden zum weiterlesen zu bringen und ihn etwas zu fesseln.Das hat bei mir noch nicht geklappt. Im nachhinein denke ich mir nur so.. Hmm... eine Geburt und dir Mutter will ihr Kind nicht... aha...
(Außerdem stimme ich der Hobbyschreiberin zu mit der Geburt.-hatte zwar noch keine ;) aber ich kann mir schon vorstellen dass man einige zeit danach noch ziemlich down ist... naja...

ABer jetzt zum positiven. Du hast einen schönen Schreibstil und hast eine menge Details schön erklärt.(Außerdem gefallen mir die zwei Namen der Personen gut ((= )

lg Arya
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  #6  
Alt 16.08.2010, 09:06
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Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
Hueter der Heilenden Quellen
 
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@Arya
Spannung fehlt.. hm. Wie glaubst du, dass ich die am Besten zum Ausdruck bringen kann?
Das wäre sehr hilfreich, da ich gerade am überarbeiten bin - so wie Hobbyschreiber es gesagt hat. Die Geburt ein wenig echter gestalten. :)

Cyrilla und Ophelia? Dankeschön, ich suche meine Namen in den Geschichten meist nach Bedeutungen aus.. :)
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Kapitel 1
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  #7  
Alt 17.08.2010, 08:29
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Hobbyschreiber Hobbyschreiber ist offline
Drachentoeter
 
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Mehr Spannung

Vielleicht würde es schon helfen, wenn Du etwas mehr Emotion reinbringst.
Die Mutter könnte Kummer über das (notwendige?) Zurücklassen ihres neugeborenen Kindes zeigen, vielleicht auch Sorge oder Angst vor etwas, das sie beide bedroht und sie dazu zwingt, ihr Kind in die sicherere Obhut einer Pflegemutter zu geben.

Auch Ophelia, die Geburtshelferin, könnte etwas mehr von sich preisgeben. Immerhin wird die Situation ja eher aus ihrer Sicht, als aus der Sicht der "blassen Fremden" geschildert, denn man kennt von ihr wenigstens den Namen. Wundert sie sich? Kennt sie die Gebärende? Während der langen Stunden der Wehen (wenn es die denn gegeben hat ... ) redet man doch ein bisschen, und sei es nur, um sich von den Schmerzen abzulenken. Du brauchst ja nicht so viel verraten, aber Ophelia macht sich in der Situation doch bestimmt so ihre Gedanken. Auch wenn Du den Leser nicht in ihren Kopf hineingucken lassen willst ("Warum tut sie das nur?", dachte Ophelia.), könntest du in Ophelias Handeln etwas von ihrer Verwunderung, oder aber ihrer Entschlossenheit, die Fremde bei ihrem nachvollziehbaren Tun zu unterstützen. Ich kenne ja Deine Story nicht, aber wenn Ophelia die Gebärende ein bisschen kennen gelernt hat und deshalb weiß, warum diese ihr Kind weggibt, und wenn sie das für richtig hält, wird sie sich anders verhalten (liebevoller), als würde sie die Entscheidung der Mutter ablehnen, diese verurteilen und mit dem Baby nur Mitleid haben. Wenn Ophelia einfach nur Geld für ihre Arbeit bekommt, und dafür, dass sie für das Kind eine Pflegefamilie sucht, dann wird sie weniger Anteil am Schicksal von Mutter und Kind nehmen.

Die Charaktere Deiner Personen könntest Du auf diese Weise ebenso deutlicher vorstellen, wie ihre Motive und damit auch schon ihr zukünftiges Verhalten andeuten.
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  #8  
Alt 17.08.2010, 22:12
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Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
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Hier die überarbeitete Fassung!
kann noch Rechtschreibfehler beinhalten - wer sie findet, darf sie behalten! :D

Die Nacht ihrer Geburt war eine düstere und unheilvolle Winternacht. Der eisige Wind wirbelte den Schnee hoch in die Luft und zerrte wild an den Fenstern.
Abermals durchdrang schmerz erfülltes Stöhnen die Küche. Das Feuer unter dem Herd brannte vor sich hin und knisterte leise. Heftiges Atmen und ein erleichterter Seufzer. Eine hohe Stimme begann zu kreischen und die blasse Frau flüsterte kaum hörbar und mit einem ängstlichen Unterton, als würde sie die Antwort gar nicht kennen wollen: „Ein Mädchen?“ Die dunkelhaarige Frau lächelt traurig und antwortet leise. „Sie ist ein Mädchen.“ Sie hebt das kreischende, kleine Ding sanft hoch. Blut tropft auf den steinernen Boden. Die blasse Frau richtete sich halb auf und sprach schwer atmend und mit glänzenden Augen: „Ophelia, dann... muss ich gehen. Du kennst die Prophezeiung. Ich kann nur beten, dass Sie sie bei dir nicht finden.“ In ihren Augen spiegeln sich die Flammen des Kamins, als sie Ophelia mit einem harten Blick in die Augen sieht. „Passe auf sie auf! Du musst für sie sorgen, als wäre sie deine Tochter und bitte Ophelia. Erzähle ihr nie wer ich bin...“ Die dunkelhaarige Frau nickte nur und wickelt das kleine Mädchen in weiches Leinen. Ihre Haut war bleich und das Gesicht zerknittert, und doch starrte sie das kleine Ding aus strahlend blauen Augen an.
Der Mond wanderte über das Firmament und das Feuer unter dem Herd brannte langsam herunter. Die Mutter der Kleinen stand schwankend auf.
Ophelia war noch immer wie gebannt von dem Blick des Mädchens und nach einiger Zeit fragte sie stockend und sichtlich verwirrt: „Wie willst du sie nennen?“
Die Erwiderung war nur noch ein Hauch in der eisigen Luft. Die blasse Frau hatte die Hintertür weit geöffnet und stand draußen in der Dämmerung. Das verbliebene Mondlicht warf gespenstische Schatten auf ihr bleiches Gesicht und ihr hochgestecktes Haar hatte sich gelöst und spielte mit dem Wind ein rasantes Spiel.
„Cyrilla“ Das waren ihre letzten Worte, bevor sie leise und fast gänzlich unbemerkt in die Winternacht verschwand. „Cyrilla“, wiederholte Ophelia, vollkommen gefangen in den Fesseln dieser eisblauen Augen. “Sie werden dich nicht bekommen.“
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Geändert von Rachelle-Marija (17.08.2010 um 22:31 Uhr)
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  #9  
Alt 19.08.2010, 21:41
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Also der neuere Text ist wesentlich besser als der erste. Soll nicht heißen, dass der schlecht ist, aber es klingt wirklich besser^^
Aus deiner Geschichte kannst du wirklich was machen und da noch nicht allzu viel verraten wird, steigert das ein wenig die Spannung.
Ich hoffe, dass wir demnächst nochwas zu lesen bekommen?! :)
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  #10  
Alt 20.08.2010, 16:20
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Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
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Vielen Dank. :)
Ich werde mich mal bemühen, dass erste Kapitel gut hinzukriegen und dann dürft ihr wieder einen Ausschnitt haben. :)
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  #11  
Alt 05.09.2010, 14:14
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Hobbyschreiber Hobbyschreiber ist offline
Drachentoeter
 
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Mir gefällt es jetzt auch schon viel besser. Nur ein kleiner Tip noch:

Zitat:
Zitat von Rachelle-Marija Beitrag anzeigen
[U] ... nach einiger Zeit fragte sie stockend
und sichtlich verwirrt: „Wie willst du sie nennen?“
[/I]
Die Verwirrung würde ich irgendwie in einem anderen Satz unterbringen. Mit der Frage steht sie in keinem Zusammenhang, glaube ich zumindest.
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  #12  
Alt 05.09.2010, 14:54
Benutzerbild von Rachelle-Marija
Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
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Eigentlich war es so gedacht, dass sie durch den festen Blick des kleinen Mädchens verwirrt wird. Nicht so verständlich, oder wie?
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  #13  
Alt 05.09.2010, 21:32
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Huhu,

Ich habe mir gerade deinen Prolog durchgelesen und muss sagen, er hat was.
Elfen und ähnliche Fantasywesen gehören zwar nicht zu meinem zugegebenermaßen recht beschränkten Interessengebiet, aber ich werde hier dennoch die ersten 1-2 Kapitel mit lesen. Ob ich die Geschichte ganz zu Ende lesen werde, hängt von der Story und deinem Schreibstil ab. Letzter lässt sich nach einem so kurzen Text nicht gut beurteilen.

Aber fangen wir mal mit dem Negativem an.
Mir ist aufgefallen, dass du ziemlich oft in der Zeit herumspringst. Das ist anstrengend zu lesen und verwirrt einen nur. Hier mal ein paar Beispiele:

Zitat:
Eine hohe Stimme begann zu kreischen und die blasse Frau flüsterte kaum hörbar und mit einem ängstlichen Unterton, als würde sie die Antwort gar nicht kennen wollen: „Ein Mädchen?“ Die dunkelhaarige Frau lächelt traurig und antwortet leise. „Sie ist ein Mädchen.“ Sie hebt das kreischende, kleine Ding sanft hoch. Blut tropft auf den steinernen Boden. Die blasse Frau richtete sich halb auf und sprach schwer atmend und mit glänzenden Augen: „Ophelia, dann... muss ich gehen. Du kennst die Prophezeiung. Ich kann nur beten, dass Sie sie bei dir nicht finden.“ In ihren Augen spiegeln sich die Flammen des Kamins, als sie Ophelia mit einem harten Blick in die Augen sieht. „Passe auf sie auf! Du musst für sie sorgen, als wäre sie deine Tochter und bitte Ophelia. Erzähle ihr nie, wer ich bin...“ Die dunkelhaarige Frau nickte nur und wickelt das kleine Mädchen in weiches Leinen.
Blau=Präteritum
Rot=Präsens

Das eine rot gefärbte Komma hast du vergessen, ist aber nicht sonderlich wichtig. Viel wichtiger sind deine ständigen Zeitsprünge
Jedes blau eingefärbte Verb ist Präteritum und jedes rote Präsens.
Die Gegenwart jedoch darf in einer Geschichte nur in wörtlicher Rede vorkommen, es sei denn der gesamte Text ist im Präsens geschrieben. Auf deine Geschichte trifft dies aber nicht zu. Ich rate dir, entscheide dich für eine Zeit. Entweder Gegenwart oder Vergangenheit. Ein Gemisch aus beiden Zeiten stiftet nichts als Verwirrung.

Am Ende baust du Spannung auf und stelltst eine Menge Fragen an den Leser. Das ist eine gute Taktik um selbst Leser anzuziehen, die dieses Genre nicht sonderlich mögen, wie mich zum Beispiel. Ich will jetzt unbedingt wissen wie es weitergeht :D
Deinen Schreibstil kann ich, wie oben schon gesagt, noch nicht so recht beurteilen. Ich bewahr mir so etwas immer für den ersten längeren Text auf.

So Far.
__________________


Geändert von TheWolf (05.09.2010 um 21:34 Uhr)
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  #14  
Alt 05.09.2010, 22:46
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Hobbyschreiber Hobbyschreiber ist offline
Drachentoeter
 
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Beiträge: 1.048
Zitat:
Zitat von Rachelle-Marija Beitrag anzeigen
Eigentlich war es so gedacht, dass sie durch den festen Blick des kleinen Mädchens verwirrt wird. Nicht so verständlich, oder wie?
Äh, ... nee. Vielleicht kannst Du es für geistig etwas schwerfälligere Typen wie mich noch ein bisschen eindeutiger hinkriegen.
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  #15  
Alt 06.09.2010, 01:24
Benutzerbild von Rachelle-Marija
Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
Hueter der Heilenden Quellen
 
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@TheWolf:
Ich danke dir erst mal für die ausführliche Analyse.
Und zu den ganzen Zeitsprüngen kann ich nur sagen: Mist, wieso hab ich nur den Inhalt des Textes überarbeitet und nicht auf die Zeit und Grammatik auch geachtet.
Ich werde das gleich mal beheben, da eigentlich schon alles im Präteritum sein sollte. Danke, für den Hinweis und das Lob am Ende!

@Hobbyschreiber:
wird gemacht, bei der nächsten Überarbeitung schau ich drauf, dass ich das noch irgendwie besser hinbekomme!
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