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  #1  
Alt 09.08.2017, 20:39
Benutzerbild von Cassandra
Cassandra Cassandra ist gerade online
Abyssus abyssum invocat
Ringtraeger
 
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Es

So, ich habe schon öfter gesagt, dass ich kein Fan von Remakes bin (weil die meisten unnötig und schlecht sind und scheinbar nur
dazu dienen, die neusten CGI-Effekte vorzuführen).
Ganz besonders empfindlich bin ich bei Romanverfilmungen, wenn die Macher außer dem Titel alles andere geändert und am besten
noch Figuren untergebracht haben, die in den Büchern gar nicht vorkommen.

Dennoch muss ich sagen, dass mich der Trailer zu dem ES-Remake ziemlich neugierig gemacht hat. Zugegeben: Tim Curry als Pennywise
war genial und die Verfilmung von 1990 sehr gut (abgesehen von dieser extrem schlechten Spinne aus der Augsburger Puppenkiste).
Hier mal der Trailer: IT (1990)
Wobei ich darauf hinweisen muss, dass der Trailer eine Spannung suggeriert, die so in dem Film nicht existiert. Aber die Schauspieler sind
gut ausgewählt und man merkt, dass der Regisseur versucht hat, die Atmosphäre des Romans beizubehalten.

Allerdings ist es schwer, den Roman, der immerhin mehr als 1.000 Seiten hat, in allen Einzelheiten auf die Leinwand zu bringen.
Von daher ist die Idee, das Ganze aufzuteilen, vielleicht gar nicht so schlecht. Das aktuelle Remake zeigt die Abenteuer der Kinder; der
zweite Teil (der wohl nächstes Jahr erscheinen soll) widmet sich den Erwachsenen.
Zwar spielt die Handlung der Kinder nicht in den 50er-Jahren, sondern Ende der 80er, aber damit kann ich gerade noch leben.
Hier die Trailer: ES (2017) und IT 2017.

Bin schon gespannt.




Edit: Sollte jemand die Handlung nicht kennen, kann ich sie gerne im Groben wiedergeben. Den Roman kann ich übrigens wärmstens
empfehlen - vor allem, wenn man dicke Romane mag.
__________________

Im Feuer steckt der Funke des Chaos und der Zerstörung,
der Samen des Lebens


("Magic")

(Photo: Franz Herzog © 2004)

Geändert von Cassandra (09.08.2017 um 20:47 Uhr)
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  #2  
Alt 28.09.2017, 16:49
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Cassandra Cassandra ist gerade online
Abyssus abyssum invocat
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Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, mir den Film anzusehen ... Aber er soll sehr gut sein - vor allem näher an der Roman-Vorlage.
In der 90er-Version (die durchaus okay war), wurde ja vieles unter den Tisch fallen gelassen, was hier wohl deutlicher hervorgehoben wird
(z. B. Beverlys gewalttätiger Vater usw.). Bin gespannt.
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  #3  
Alt 03.10.2017, 15:41
Benutzerbild von Raldir
Raldir Raldir ist offline
El Duderino
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Ich kann den Film nur empfehlen. Ich habe an diesem Tag gleich zwei Filme im Kino gesehen, zuvor haben wir den zweiten von Kingsman angeschaut, der zwar okay war, aber trotzdem wieder in diese alten Muster zurückfiel, was typisches Popcorn-Kino von heute ausmacht. Da dachte ich mir noch so, "Das Niveau passt sich wohl an die Jugend von heute an".

Abends haben wir uns dann die Vorpremiere von ,,Es" angeschaut und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Stephen Kings Es von 1990 habe ich mir damals noch mit Kumpels zu Schulzeiten angesehen, es sind nur noch einige Schlüsselszenen hängen geblieben, aber nicht mehr wirklich viel. (Ich habe den "alten" ,,Es" auf moviepilot 6,5 von 10 gegeben.)

Viele sagen, dass das Remake jetzt wenig mit der Buchvorlage zu tun hat, andere behaupten das Gegenteil, was ich nicht beurteilen kann und was mich irgendwie verwirrt.
Einige Szenen schienen mir bekannt vorzukommen aus dem Original, aber wirklich nur noch ganz leicht. Der erste Teil von ,,Es" behandelt halt die Jugend der Protagonisten, die Charaktere werden hier sehr gut dargestellt und besser beleuchtet als im Original, wie ich finde.
Ich hatte komplett vergessen, dass es 7 oder 8 Charaktere sind, da ich immer nur 6 in Erinnerung aus dem Original hatte. Es waren dann aber doch mehr und ein Mädchen war dabei, was ich auch komplett vergessen habe.
Aber wie gesagt finde ich, dass die Charaktere hier sehr gut dargestellt werden und die jungen Darsteller auch sehr, sehr authentisch wirken. Es wird, wie erwähnt, sehr gut auf die Charaktere und auch ihre Hintergründe eingegangen. Man erfährt z.B. mehr über den gewalttätigen/pädophilen Vater von Beverly (der eben genannten weiblichen Darstellerin), was im Original nicht der Fall war, wie ich gelesen habe, (habe wie gesagt nicht mehr viel vom Original in Erinnerung) und der über-fürsorglichen Mutter von Eddy, mal als Beispiel.

Der Film war einfach sehr unterhaltend, auch teilweise mehr Komödie als Horrorfilm durch die Sprüche, die wohl auch die jüngeren unter den Zuschauern zu unterhalten wissen. Aber ich finde, die Balance hält sich da doch echt gut. Der Film scheint sich nicht immer ernst zu nehmen, dennoch ist er schon ziemlich unheimlich, den "Clown" fand ich auch sehr gut gemacht, auch wenn ich mich jetzt nicht so krass gegruselt habe, war er doch sehr gut und unheimlich gestaltet - was jedoch nicht bedeutet, dass keine Spannung da war - im Gegenteil - Spannung war definitiv vorhanden, obwohl ich das Original noch halbwegs kannte.
Der Film setzt mehr auf die Ängste der Menschen und nicht so auf die "Jumpscares", wie es heutzutage ja sehr oft der Fall ist. Man weiß meistens immer, was passieren könnte, daher erschreckt man sich eher weniger. Aus dem Grund fanden einige den Film daher scheinbar nicht gruselig, wie ich gelesen habe. Kein Wunder, die meisten scheinen nicht mehr in der Lage zu sein, sich in die Charaktere hinein zu versetzen. Wenn man das allerdings halbwegs schafft, weiß der Film durchaus zu gruseln und zu fesseln. Bei mir war es wie gesagt so ein Mittelding.

Der eine oder andere der Darsteller kam mir übrigens bekannt vor, habe dann herausgefunden, dass z.B. derjenige der "Richie" spielt, auch in der einen Folge von Supernatural dabei war, die ich wenige Wochen zuvor gesehen hatte.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie der Cast im zweiten Teil aussehen wird und wer die Erwachsenen darstellt. Wird auf jeden Fall schwer diesen Teil zu überbieten und auch die Leistungen der Kinderdarsteller, die schon sehr gut und authentisch waren.

Hoffe ich konnte dir helfen mit der Kritik @ Cassandra, falls du den Film noch nicht gesehen hast.
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Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch. Schon als kleines Kind habe ich sehr gerne geredet. Aber im Alter von 5 Jahren habe ich eine Dose Ananas gegessen deren Verfallsdatum abgelaufen war. Seitdem spreche ich nicht mehr.

Geändert von Raldir (03.10.2017 um 17:15 Uhr)
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  #4  
Alt 03.10.2017, 16:59
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Ah, das klingt sehr gut. Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Du hast vieles bestätigt, was ich bisher gehört habe.

Besonders gefällt mir, dass sie weitgehend auf Jumpscares verzichten und sich dafür mehr Zeit für die Charaktere nehmen -
ist heutzutage ja nicht gerade üblich. Dass den Ängsten der Menschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, finde ich gut.
Über diese Schiene eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, halte ich für sehr viel sinnvoller, als einen Schreckmoment
an den anderen zu reihen - damit auch der Dümmste irgendwann kapiert, dass da gerade etwas Grusliges passiert.
Ich mag es, wenn Regisseure den Kinobesuchern ein wenig Intelligenz und Empathiefähigkeit zutrauen.

Auch die Sache mit Beverlys Vater finde ich wichtig, da King dieser schwierigen Beziehung in seinem Roman sehr viel Platz
eingeräumt hat. In der alten Übersetzung, wurden übrigens einige Schlüsselsätze unter den Tisch fallen gelassen.
Zum Beispiel fragt Beverlys Mutter ihre Tochter an einer Stelle unvermittelt, ob ihr Vater sie irgendwann einmal berührt habe.
Beverly konnte mit dieser Frage als Kind nichts anfangen und begriff erst viele Jahre später, was ihre Mutter damit angedeutet hat.
Erst in der neuesten Übersetzung wurde diese Passage und weitere wieder eingebaut.

Im Trailer hatte ich auch den Eindruck, dass die Kinder sehr überzeugend zu spielen scheinen. Mir gefällt die Idee, dass sie erst
einen kompletten Film mit den Kindern und später einer weiteren mit den Erwachsenen drehen. Die Romanvorlage ist so dicht
gepackt mit durchaus wesentlichen Ereignissen, dass man ihnen überhaupt nicht gerecht werden kann, wenn man versucht,
alles in einen einzigen Film zu packen. Auch wenn die 90er-Jahre-Version drei Stunden lang war, konnte dieser nicht einmal
ansatzweise das Material des Buches unterbringen.

Von daher bin ich - nach diesem Feedback vom Panda hier ganz besonders - gespannt auf den Film. Diese Woche werde ich ihn
mir wohl endlich ansehen. Zumindest steht der Plan.
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  #5  
Alt 03.10.2017, 20:58
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Das habe ich vergessen zu fragen.

@ Panda: Kommt eigentlich Patrick Hockstetter in dem Film vor und die Sache mit seinem Bruder Adrian?
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  #6  
Alt 04.10.2017, 15:46
Benutzerbild von Raldir
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@Cass: Patrick Hockstetter kommt vor, allerdings erfährt man glaube ich nichts Näheres über seine familiären Umstände, nur bei Henry Bowers oder wie er hieß.
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  #7  
Alt 04.10.2017, 16:34
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Abyssus abyssum invocat
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Ah, okay. Dann war die Nummer mit seinem kleinen Bruder wohl sogar für diese Version zu heftig.
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  #8  
Alt 04.12.2017, 10:16
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Alexandermerow Alexandermerow ist offline
Waldelfe
 
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Ich fand die Neuverfilmung richtig gut. Definitiv unheimlicher als das Original, wobei das dafür irgendwie "epischer" gewesen ist. Aber alles in allem ist die neue Version definitiv sehenswert. Allein wegen einiger Schockeffekte und Szenen, die so in der alten Version nicht vorkamen - im Buch allerdings schon, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
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