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Lieblingsfilme, Hassfilme. Was mögt ihr, was nicht.

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  #41  
Alt 07.01.2022, 00:13
Benutzerbild von GaladrielOfLorien
GaladrielOfLorien GaladrielOfLorien ist offline
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Bewahrer der Traenen des Lebens
 
Registriert seit: 06.2021
Beiträge: 152
Zitat:
Zitat von Cassandra Beitrag anzeigen
Der Thread ist zwar nicht grundsätzlich für ausufernde Diskussionen gedacht, aber ich denke, es ist schon auch mit der Sinn des Ganzen hier, dass über die Filme gesprochen wird. Von daher passt es ganz gut. ^^



Es geht mir nicht darum, dass grausame Themen zwingend durch grausame Bilder den Leuten nahegebracht werden müssen. Man muss "Grausamkeiten" nicht explizit darstellen. Der Grund: Nur weil ich etwas sehe, heißt das nicht, dass ich es auch begreife.
Ich beschäftige mich mit dem Thema Nationalsozialismus seit mehr als dreißig Jahren und kann sagen, dass der "Aha-"Moment bei einer ganz unspektakulären Gelegenheit kam - und dazu noch erst sehr spät.

Und der Roman von Stephen King ist kein ganz so gutes Beispiel. Ich mag King und lese seine Bücher seit meinem vierzehnten Lebensjahr bis heute. ABER: Auch er leistet sich hin und wieder einen Griff ins Klo (Beispiel: "Puls" o. Ä.), und "Der Musterschüler" gehört in diese Kategorie. Einziger Pluspunkt: Die grässlich oberflächlichen Eltern. Die hätten einen besseren Plot hergegeben, als der Junge. Von dem Alt-Nazi ganz zu schweigen. Penner in der Küche töten ... Klar, das macht man, wenn man keine ... anderen Leute ... bei der Hand hat.
Mir war die Geschichte auch zu heftig, schon ab dem Moment, als der Nazi die Katze ermordete, da war Stephen King echt zu weit gegangen, ich hab die Geschichte nur deswegen weitergelesen, weil ich als Fan immer alles was ich von ihm anfange, auslese.
Bei Todd hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass er schon verrückt war, als er zu dem Nazi ging, denn Tods Faszination für grausame Massenmorde war für einen 13jährigen alles andere als normal und deutete schon auf eine Neigung, ein Serienmörder zu werden, hin.
Ich fand Todd schon an Anfang irgendwie unheimlich.
die ganze Geschichte war mir einfach zu heftig. Und ich stimme dir zu, da hätte King eher die oberflächlichen Eltern für einen Plot benutzen sollen.
Der Film war übrigens ganz anders, da kommt Todd mit seinen Morden davon und tötet seinen ehemaligen Lehrer nicht, ich glaube, im Film hatte er irgendwas gegen den Lehrer in der Hand und erpresste ihn damit.
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  #42  
Alt 11.01.2022, 19:47
Benutzerbild von Raldir
Raldir Raldir ist offline
Erforscher der Welten
 
Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 2.323
Lieblingsfilme:
- Der Herr der Ringe 1-3
- Angel Heart
- Oldboy
- Sin City
- Scarface
- The Man from Nowhere
- I Saw the Devil
- The Big Lebowski

Danach kommen Filme wie Amadeus, Léon - Der Profi, Pulp Fiction, Django Unchained, The Thing und noch ein paar andere.
Sieht zwar nach viel aus, aber im Vergleich zu der Masse an Filmen, die ich in meinem Leben bisher gesehen, sind es noch recht wenig.

Hassfilme habe ich nicht wirklich, allein weil ich Filme die mir nicht gefallen im Normalfall einfach nicht angucke. Die paar wenigen, die ich am schlechtesten bewertet habe, die ich wirklich grottig fand waren:
1. Deadwater (einziger Film, dem ich die niedrigste Wertung auf den Bewertungsportalen gegeben habe.)
2. Cube 2: Hypercube
3. Kartoffelsalat
__________________
"There's nothing for me anywhere."
- Tygrus
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  #43  
Alt 12.01.2022, 22:56
Helimuth Helimuth ist offline
Morgenmuffel
Reisender aus der Zukunft
 
Registriert seit: 01.2022
Ort: Ennepetal
Beiträge: 9
Hi,

generell finde ich Filme schrecklich. Besonders Krimis, Zombiefilme und Horror. Alien geht gar nicht, SAW usw hätte nicht gedreht werden sollen.

Die drei LOTR-Filme sind das Maß aller Dinge, die Hobbit-Filme platt dagegen (Wie oft hat Dr. Watson die Nase gerümpft?). Dazwischen gibt es nicht viel. Warum soll ich einen Film gucken, wenn ich ein Buch lesen und dabei Musik hören kann?

Deswegen gibt es hier auch keine Hörbücher oder Podcasts, was soll ich damit?
__________________
Viele Grüße, Heli


Ich mag alle Farben. Sie müssen nur schwarz sein.
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  #44  
Alt 13.01.2022, 01:12
Benutzerbild von ArwenAbendstern
ArwenAbendstern ArwenAbendstern ist offline
Kobold
 
Registriert seit: 01.2022
Beiträge: 20
Meine absoluten Favoriten sind die Hobbitfilme und die Herr der Ringe Filme.
Und ich mag auch den Film "Braveheart" sehr gerne, einen opulenten Mittelalterfilm, bei dem man drei Stunden lang Mel Gibson bewundern kann, in den ich als 11jährige total verknallt war

so, jetzt mal zu einem Film, den ich nicht mag.
Der Film "Wie ein Schrei im Wind" von 1966 bietet zwar wunderschöne Landschaftsaufahmen, aber mit der Handlung habe ich ehrlich gesagt ein Problem.
Hier mal zwei Fotos für alle, die diesen Film nicht kennen:


In dem Film geht es um eine junge Frau, die von ihrer Ziehmutter, bei der sie 10 Jahre lang gelebt hat, wegen Geldschulden an einen Trapper verkauft wird, der tief in der Wildnis lebt.
Die junge Frau muss mit dem Mann gehen, und er versucht immer wieder, Sex mit ihr zu haben, doch sie hält ihn sich mit einem Messer und anderen Gegenständen lange Zeit vom Leib.
Nach einer Beinamputation, die Eve, so heißt die junge Frau, machen muss, um ihm das Leben zu retten, will er wieder mit ihr schlafen, und als sie sich wieder wehrt, vergewaltigt er die junge Frau.
Sie flieht, zurück in den kleinen Küstenort, aus dem sie gekommen war.

Wie sie in dem Dorf wieder ankommt, wird nicht beschrieben, es wird nur gezeigt, wie sie zwei Monate später nach einer Fehlgeburt einen Kindheitsfreund, einen netten jungen Mann, der ihr verspricht, für sich und für sie eine schöne Zukunft aufzubauen, heiraten will.
Doch am Tag der Hochzeit flieht sie, zurück zu dem Trapper.

Deswegen mag ich diesen Film nicht, weil ich es unglaubwürdig finde, dass eine Frau zu ihrem Vergewaltiger zurückkehrt um ihr ganzes Leben mit ihm zu verbringen.
Meiner Meinung nach wäre der Film glaubwürdiger gewesen, wenn der Trapper sie nicht vergewaltigt hätte, und sie nur wegen eines Streites geflohen wäre.....
Der Trappe war mir den ganzen Film über nicht sympathisch, weil er so grob mit der Frau umging, aber als er sie dann vergewaltigte, war er für mich eine komplett unsympathische "der geht ja mal gar nicht" Figur.

Und die junge Frau tat mir den ganzen Film über leid, weil sie wie eine Ware einfach verkauft wurde und nichts dagegen tun konnte, mit diesem Mann mitgehen musste, obwohl sie nicht wollte.
Das Ende des Filmes, dass sie wegläuft, an dem Tag, an dem sie einen netten Mann heiraten wollte, den sie seit ihrer Kindheit kannte, um zu ihrem Vergewaltiger zurückzukehren fand ich nicht gut.
Als sie in die Hütte des Trappers zurückkehrt, hat er ihr einen Holzkronleuchter geschnitzt, aber so etwas ist doch keine akzeptable Entschuldigung für eine Vergewaltigung.
Ich bin keine Psychologin, aber mir erscheint das unglaubwürdig, dass eine Frau freiwillig zu ihrem Peiniger zurückkehrt, gerade als sie ein neues Zuhause und einen liebevollen Mann gefunden hat, der ihr helfen will, all das zu vergessen.

Nur die Landschaftsaufnahmen, die sind schön, schade, dass der Film nicht ohne die Vergewaltigung umgesetzt wurde.
Naja, der Film ist von 1966, da war man ja auch hier in der westlichen Welt in Sachen Gleichberechtigung noch in den Kinderschuhen.

Geändert von Valas (13.01.2022 um 22:05 Uhr) Grund: Bilder entfernt, da fremdverlinkt. Bitte in Zukunft vermeiden!
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  #45  
Alt 13.01.2022, 20:58
Benutzerbild von Cassandra
Cassandra Cassandra ist offline
Abyssus abyssum invocat
Ringtraeger
 
Registriert seit: 02.2012
Ort: Faerûn
Beiträge: 15.226
Ich kenne den Film auch. Ist mittlerweile ein richig alter Schinken von 1966. Ich habe ihn im Original gesehen, deshalb weiß ich nicht, wie die Dialoge auf Deutsch sind - aber die Frau wird nicht vergewaltigt. Sie ist ein wenig nervös, aber es geschieht eindeutig im gegenseitigen Einvernehmen. Dass sie später flieht, hat - meiner Meinung nach - damit zu tun, dass es für sie ein bisschen zu schnell ging und sie ein wenig überfordert ist. Aber die Handlung selbst ist in sich schlüssig, auch ihre Rückkehr zu dem Trapper.

Sie hatte ein ziemlich heftiges Leben gehabt: Als Kind musste sie mit ansehen, wie ihre Eltern ermordet wurden, weshalb sie auch nicht mehr spricht. Dann kam sie zu Fremden, für die sie mehr oder weniger eine Dienstbotin war, und dann haben die sie auch noch verkauft (an den Trapper), um ihre Schulden zu bezahlen.
Mit so einer Vergangenheit, zieht es einen nicht zu einem netten Jungen, der keine Ahnung vom Leben hat. Die Kluft zwischen den beiden wäre einfach zu groß.

Vielleicht hängt es mit meinem Alter zusammen, aber wenn ich mich zwischen dem Trapper und dem jungen Mann entscheiden müsste, wäre definitiv der Trapper meine Wahl. Der Junge ist seinerseits völlig überfordert von ihr und ihrem Verhalten. Es gibt nur eine kurze Szene mit den beiden, aber da ist das ziemlich offensichtlich. Mich machen solche Knaben immer nervös. ^^ Er erinnert mich an die Jungs aus "Die Brücke".

Eventuell schaust Du Dir den Film bei Gelegenheit noch einmal an. Vielleicht siehst Du die Handlung heute, mit einer gewissen zeitlichen Distanz, etwas anders.

Kurz zu den Bildern: Wir kriegen hier kein Problem bezüglich Urheberrechten, wenn Filmbilder gepostet werden?
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Im Feuer steckt der Funke des Chaos und der Zerstörung,
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(Photo: Franz Herzog © 2004)

Geändert von Cassandra (13.01.2022 um 21:12 Uhr)
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  #46  
Alt 13.01.2022, 21:49
Benutzerbild von Arwen Rivendell
Arwen Rivendell Arwen Rivendell ist offline
Traeger des Lichts
 
Registriert seit: 07.2021
Beiträge: 239
Meine Lieblingsfilme sind

- Herr der Ringe Trilogie

- Hobbit Trilogie

- Harry Potter

- Star Wars

- Titanic

- Die Mumie 1. & 2.
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  #47  
Alt 13.01.2022, 22:04
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Cassandra Cassandra ist offline
Abyssus abyssum invocat
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Zitat:
Zitat von Arwen Rivendell Beitrag anzeigen

- Die Mumie 1. & 2.
"Die Mumie" 1 + 2 gucke ich mir auch immer mal wieder gerne an. Schade, dass der 3. Teil nicht an die ersten beiden heranreichen konnte. Man hat zu sehr versucht, die ernsthafte Schiene zu fahren - und das ist ziemlich in die Hose gegangen. Von dem Tom Cruise-Teil will ich gar nicht erst reden.
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  #48  
Alt 13.01.2022, 22:14
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Cassandra Cassandra ist offline
Abyssus abyssum invocat
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Hassfilme in dem Sinne habe ich nicht. Entweder ich mag einen Film oder ich mag ihn nicht. Ist in der Regel Geschmackssache. Ein Film muss nicht zwingend schlecht sein, bloß, weil ich ihn nicht mag - ja, kaum vorstellbar, aber ist so.

Es gibt Filme, die mich aufregen, weil sie z. B. die Vorlage versaut haben, wie z. B. "Der Glöckner von Notre Dame" (1939) mit Charles Laughton - oder fast alle Stephen King-Verfilmungen, bis auf wenige Ausnahmen. Von "Der Hobbit" etc. fange ich hier mal nicht an.

Deshalb mal ein paar meiner Lieblingsfilme:

"Stand by me"
"Once were Warriors"
"Der Glöckner von Notre Dame" (die Version von 1956 mit Anthony Quinn)
"Big Fish"
"Margin Call"
"Wall Street"
"Hinter dem Horizont"
"Der seltsame Fall des Benjamin Button"
"Léon der Profi"
"Good morning Vietnam"
"Pans Labyrinth"
"Clockwork Orange"

usw.
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(Photo: Franz Herzog © 2004)
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  #49  
Alt 13.01.2022, 23:28
Benutzerbild von Arwen Rivendell
Arwen Rivendell Arwen Rivendell ist offline
Traeger des Lichts
 
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Beiträge: 239
Zitat:
Zitat von Cassandra Beitrag anzeigen
"Die Mumie" 1 + 2 gucke ich mir auch immer mal wieder gerne an. Schade, dass der 3. Teil nicht an die ersten beiden heranreichen konnte. Man hat zu sehr versucht, die ernsthafte Schiene zu fahren - und das ist ziemlich in die Hose gegangen. Von dem Tom Cruise-Teil will ich gar nicht erst reden.

Ja,Teil 1 & Teil 2 sind die besten.
Der 3.Teil war auch nicht schlecht,schade fand ich das Rachel Weisz nicht mehr mitgespielt hat.
Sie war in als Evelyn O´Connell klasse.
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  #50  
Alt 13.01.2022, 23:40
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Cassandra Cassandra ist offline
Abyssus abyssum invocat
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Registriert seit: 02.2012
Ort: Faerûn
Beiträge: 15.226
Stimmt, das kam auch noch dazu. Man kann nicht einfach die Schauspieler austauschen und hoffen, dass es keiner merkt bzw. keinen stört (außer bei GoT, wo so viele Schauspieler gewechselt wurden, wie selten in einer Serie, und es dem Ganzen offensichtlich keinen Abbruch getan hat. ^^).
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