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Das beste Buch, das ich je gelesen hab war - weil...

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  #21  
Alt 30.04.2011, 19:32
Benutzerbild von Sanny
Sanny Sanny ist offline
Waldelfe
 
Registriert seit: 03.2011
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Beiträge: 36
Zitat:
Zitat von Lafàith Beitrag anzeigen
ihr wollt sarkasmus und ne liebesgeschichte?

dann lest die schwarze juwelen reihe... dark fantasy und ich würde sagen für den aufgeklärten teenager ab 14-15. mit dark fantasy ist kein horror gemeint, aber stellenweise wirds schon etwas haarig, aber trotzdem sind die bücher zum lachen und zum weinen gut. :)
es geht um eine welt in der magisch begabte menschen blutleute genannt werden und je nach ihrer kraft juwelen tragen, wobei schwarz das stärkste überhaupt ist.
in der hierarchie stehen die sogenannten "königinnen" an erster stelle (nicht ganz im herkömmlichen sinne zu verstehen) die männer hingegen dienen ihnen freiwillig und sind zum schutze dieser königinnen da... doch wie überall gibt es schwarze schaafe, die die macht missbrauchen und so werden männer seid jahrhunderten versklavt und auch als lustsklaven eingesetzt... doch eine hexe soll alles ändern, die hexe um genau zu sein. die mächtigste königin die es je gab, um genau zu sein:... zitat: fleisch gewordene träume
auch wenn das Zitat etwas älter ist, kann ich mich dem nur anschließen ...
die schwarze Juwelen ist meine absolute Lieblingsreihe ... es gibt derzeitig 8 Bände davon ... und wen es näher interessiert: ich habe eine relativ detaillierte Beschreibung im Thread "Suche die etwas andere Geschichte" hinterlassen
__________________
Lesen ist das Tor zur PHANTASIE ... und Phantasie der größte Schatz auf Erden
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  #22  
Alt 01.05.2011, 13:27
Benutzerbild von Tjured
Tjured Tjured ist offline
Devanthars Kind
Hueter des heiligen Grals
 
Registriert seit: 03.2011
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Das aller, allerbeste Buch:

Zitat:
Zitat von Sepia Beitrag anzeigen
Also, mein absolutes Lieblingsbuch ist Die Elfen von Bernhard Hennen. Und natürlich die Fortsetzungen, aber am besten ist immer noch der erste Teil :D
Ich liebe es so, weils mich einfach total gefesselt hat, weils eigentlich total ernst is, aber man an vielen Stellen total lachen muss. Die Story is einfach wirklich gut, es wirkt nichts erzwungen oder künstlich in die Länge gezogen, man findet sich total in die Charaktere hinein, sieht alles aus mehreren Sichten, auch später aus der Sicht der Bösen (in den Folgeteilen) und versteht sogar diese Beweggründe. Sowas finde ich einfach großartig. Und, nicht zu vergessen, die Welt ist einfach genial. Soo schön und total gut ausgearbeitet, er hat sogar Klimakarten für sich gemacht und so! Und da prallen Welten (auch wortwörtlich^^) aufeinander und man bekommt wirklich mit wie sich die ganzen Charaktere langsam verändern, als sie neue Sachen kennenlernen und andere zu verstehen versuchen. Man bekommt auch mit, wie man Menschen und alle manipulieren kann nur durch geschickte Worte und es gibt sehr viele Geheimnisse und Wendungen. Das war wirklich das erste Buch, bei dem ich am Ende heuln musste, weil der Autor es einfach perfekt versteht, die Sympathie für einen bestimmten Charakter zu wecken und ihn dann am Schluss nicht zu seinem Ziel gelangen zu lassen, ohne dass es blöd wirkt und man ist auch nicht wirklich sauer. Man fühlt einfach mit.
Also, ich denke ich könnte jetzt noch länger so weiter machen, aber ich lass es mal. Ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass das meine absoluten Lieblingsbücher sind ;)

Ich muss hier einfach zustimmen, aber ich finde alle Fortsetzungen inklusiv Elfenritter gehören einfach dazu. Tolle Welt, tolle Charakteren und auf eine Art und Weise könnte es sogar so abspielen
__________________



Zitat:
Zitat von kyria Beitrag anzeigen
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Zitat:
Zitat von deggro Beitrag anzeigen
Hat ein Federvieh in der Signatur
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  #23  
Alt 27.10.2011, 18:56
Benutzerbild von Ailden
Ailden Ailden ist offline
Lord of Shadowland
Kobold
 
Registriert seit: 10.2011
Ort: Xathen,Dunkelreich
Beiträge: 13
Das beste Buch...gibt es nicht....
Es gibt nur 2:
1. Alles Sense,Terry Pratchett
2.Der Name des Windes,Patrick
N.1 TOTAL LUSTIG UND SARKASTISCH
N.2 EINFACH NUR TOLLE STORY,TOLLER CHARAKTER UND UNGLAUBLICHE MAGIE
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  #24  
Alt 31.10.2011, 19:47
Benutzerbild von DominikSchmeller
DominikSchmeller DominikSchmeller ist offline
Bewahrer der Traenen des Lebens
 
Registriert seit: 09.2010
Ort: München
Beiträge: 161
Klingt komisch, aber eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist und bleibt Jurassic Park. Hab ich glaub ich schon sechs Mal gelesen und finds immer wieder gut. Vielleicht liegts daran, dass ich es das erste Mal mit dreizehn gelesen habe und es mich damals einfach fasziniert hat.
Für mich verbindet es Realität (super geile Recherche) mit ein bisschen Fantasy (Urzeitviecher sind unter uns :) ).
__________________
Gibt es etwas Schöneres, als andere mit den eigenen Texten zu erfreuen?
Meine Versuche findet ihr auf dominikschmeller.de und meine Video-Rezensionen hier!
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  #25  
Alt 02.11.2011, 20:01
Hamlet Hamlet ist offline
Reisender aus der Zukunft
 
Registriert seit: 11.2011
Beiträge: 3
Mir gefallen die ca 20 Bücher von Raymond Feist sehr. Also alles rund um Midkemia.

Richtige Fantasy Old Style, mit fetten Schlachten, toll erklärter Magie, komplizierten Verwicklungen, Dämonen, Göttern, also alles was ein Fantasy Fan begehrt
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  #26  
Alt 02.11.2011, 22:29
Benutzerbild von Pianistin
Pianistin Pianistin ist offline
Nightingale
Zauberlehrling
 
Registriert seit: 10.2011
Beiträge: 106
Ich habe einfach schon zu viele gelesen, aber ich glaube nichts kann "der name des Windes" toppen, das Buch ist einfach zu toll! aber so wirklich kann ich mich nicht so Recht entscheiden...
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  #27  
Alt 03.11.2011, 13:48
Richard Eragon Cypher Richard Eragon Cypher ist offline
Kobold
 
Registriert seit: 11.2011
Beiträge: 19
oh man, ich kann mich nicht entscheiden, ich werfe einfach mal ein paar gute Bücher hier rein:
Ganz am Anfang würde ich sagen HdR und Schwert der Wahrheit von Terry Goodkind. Herr der Ringe schafft einfach eine so unglaubliche Welt und den Schreibstil finde ich einfach genial, das Schwert der Wahrheit glänzt dagegen mit unglaublich vielen Ideen, Gesetzen der Magie, neuen Figuren, allerdings wird es an manchen stellen etwas in die Länge gezogen, und dann hat man einfach keine Lust mehr, und legt es für ein paar Tage weg. Kann auch daran liegen, dass die Reihe 11 Bücher umfasst.
Ich finde einfach, ein gutes Buch zeichnet aus, dass der Leser am ende richtig traurig ist, dass es zu Ende ist, und dieses das erfüllen bei mir folgende Bücher:
-Eragon
-Clan der Otori
-die Zwerge
-Panem
-Feuer Kämpferin, die Fortsetzung konnte nicht ranreichen
-die Mithgar Reihe von Dennis L. Mckiernan
-Elfen Ritter
-die Elben
-Tinten Trilogie
-Harry Potter
-Narnia
-die Drachenkrone, von der ich hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt
-die Gefährten( zwar kein Fantasybuch, die Reihe ist trotzdem gut)
-Seelen
-... und viele andere
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  #28  
Alt 29.10.2012, 09:48
FinalFantasy77 FinalFantasy77 ist offline
Reisender aus der Zukunft
 
Registriert seit: 08.2012
Beiträge: 2
Wolfgang Hohlbein -> Anders

Ich habe die Reihe 3 mal gelesen !!!!!!!!!
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  #29  
Alt 29.10.2012, 21:50
Benutzerbild von Hobbyschreiber
Hobbyschreiber Hobbyschreiber ist offline
Drachentoeter
 
Registriert seit: 05.2010
Ort: Zumindest nicht mehr hier!
Beiträge: 1.048
Lieblingsbuch? Was ist ein Lieblingsbuch? Das ist absolut abhängig von meinen aktuellen Kriterien, meinem Lebensabschnitt und meinem aktuellen Lesebedürfnis.

Als ich zehn war, war die Pippi Langstrumpf-Reihe für mich das Größte, was literarisch überhaupt vorstellbar war. Warum? Das Mädchen lebte allein in einem wunderschönen alten Haus, mit einem Pferd und einem kleinen Äffchen. Es besaß die Macht (mit acht ist Körperkraft damit gleichbedeutend) und die finanziellen Mittel, das unabhängige Leben zu führen, das es wollte. Für ein Kind mit einem älteren und zwei jüngeren Geschwistern, das in einer Vierzimmerwohnung unter der liebevollen aber altmodisch-strengen Aufsicht seiner Eltern aufwächst, eine göttliche Vorstellung und DIE Möglichkeit zur Flucht aus der Realität.
Durch Zufall lernte ich das Buch (ein Sammelband mit drei Romanen) "Weltraumfrachter 'Alter Drache 5'" kennen. Keine Ahnung, ob es jemand kennt. Ein Famileinunternehmen mit drei Generationen an Bord des besagten Frachters schlug sich durch die Galaxis. Nicht reich, nicht berühmt, einfach nur am Leben bleibend, aber natürlich mit kindgerechten Abenteuern. Was mich daran bewegt hat? Die hielten einfach zusammen und ließen sich z.B. von den reichen Gören im Internat kein X für ein U vormachen. Auch ein Lieblingsbuch! Auch Mark Brandis war eine Lieblingsdroge, die großartige deutsche SciFi-Reihe. Wunderbar, dass der Wurdack-Verlag sie neu auflegt! Und Märchen habe ich gelesen! Märchen aus Russland, aus China, aus Indien und Pakistan, aus Arabien, aus ganz Europe, Märchen der Indianer und der Südsee-Insulaner. Grimms Märchen, Andersens Märchen, Brechts Märchen. Um Pratchett zu zitieren: "Ich arbeitete mich durch die Märchen-Abteilung wie eine Kettensäge und erreichte die Völkerkunde-Abteilung, ehe ich es bemerkte. Auf diese Weise baute ich die Flöze auf, von denen ich heute immer noch zehre" (nur sinngemäß zitiert. Wen es interessiert: Pratchetts "Der ganze Wahnsinn", meiner Meinung nach ein Muss für selbst Fantasy schreibende Autoren)

Als ich Teenager war, lernte ich den Herrn der Ringe kennen und konnte nicht fassen, dass es so etwas Großartiges gab. Diese Welt! Diese Rassen! Dieses Wiederfinden des Kerns alter Märchen,Sagen und Mythen in einem Werk der Unterhaltungsliteratur! Es war wie ein Nach-Hause-Kommen! HdR war das Größte für mich!!! Ich brauchte und wollte nichts anderes! Mein absolutes Lieblingsbuch!

Kurz danach lernte ich Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" kennen. Für einen jungen Menschen der 70er Jahre war das eine Rückbesinnung, eine Offenbarung. Die Vorstellung, dass es ein Leben nach dem Tod geben könnte, in dem man nicht auf einer Wolke sitzen und Harfe spielen muss (und das somit völliger, unvorstellbarer und nicht erstrebenswerter Nonsens war), nein, das ein LEBEN war. Das Thema erhielt für mich eine völlig neue Bedeutung! Natürlich nur ein Kunstmärchen. Aber ein unglaubliches WAS WÄRE WENN ...
Mein heimliches (immerhin war es ein Kinderbuch!) Lieblingsbuch für Jahre!

In der Schule habe ich ungläubig Goethe, Schiller und Kafka gelesen. Dass es so etwas gab! Etwas so Wahres! Woher wussten die,was mich bewegte?

Ja, dann kamen viele Bücher, die einfach ungeheuren Unterhaltungswert hatten. Soll ich sie hier aufzählen? Es waren eine Menge. Eine Zeit lang war ich Allistair McLeans Action Thrillern verfallen, einfach weil mir die Härte gefiel. Ich weiß, das ist vermutlich ein Zeichen für meinen schlechten Charakter. Ich mochte es einfach. Ich las Wilbur Smith´s "Sonnenvogel", den ich unglaublich gut fand, und andere Romane, die tief in die Historie griffen. Warum? Weil sie mir die Historie vorstellbar und nachvollziehbar machten. Ein Geschichtslehrer (der wegen seines aufrichtigen Patriotismus (nicht zu verwechseln mit Nationalsozialismus!) sehr angegriffen wurde, lehrte meine Schulklasse damals, dass man das Handeln früherer Persönlichkeiten immer vor dem Hintergrund ihres jeweiligen kulturellen und politischen Umfelds bewerten muss, nicht nur nach unserem heutigen Wertesystem. Was hätte ICH in dieser Situation getan? Ganz ehrlich!!! Ich habe viel von ihm und aus meiner Lektüre gelernt. Danke, Herr Finke!
"Ramses" Teil 1 bis 3 über "Sinuhe der Ägypter" über "Ein Kampf um Rom", "Die Nebel von Avalon", "Das Dschungelbuch" Band 1 und 2 (nicht die Disney Fassung!!!) und vele andere Bücher bis hin zu "Der Tod im Reisfeld" (was zugegebenermaßen kein Roman ist, sondern eine erschreckende Dokumentation) und unzählige andere, ... ich habe viel gelesen, was mich bewegt hat, auch wenn es keine Weltliteratur war. Lieblingsbuch? Keine Ahnung, Immer das, was ich gerade las, vermutlich.

Hochwertige SciFi kam hinzu (und einiges an Schund). Ich suchte nach Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Menschheit, nach Lösungen. Frank Herberts Wüstenplanet gehörte natürlich dazu. Aber ich habe auch wegen Philip K. Dicks "Träumen Roboter von elektrischen Schafen", der literarischen Vorlage für den Kultfilm "Blade Runner" geweint und atemlos über "Solaris" und andere Bücher von Stanislaw Lem gestaunt. Lieblingsbücher? Keine Ahnung! Damals garantiert, obwohl nur zum Teil unterhaltend.

Ich las und liebte den "Medicus" von Noah Gordon und lernte, dass Europa und 'der Westen' nicht immer beispielgebend waren, dass es aber nicht schlimm ist, von anderen zu lernen. Schlimm ist es, das Wissen Anderer nicht zu respektieren, nur weil es 'Andere' sind, und deswegen nicht von ihnen lernen zu wollen.

Ich las alle Bücher von James Clavell, den "Shogun", den "Tai Pan", den "Rattenkönig", über Menschen, die in Extremsituationen lernen mussten, allein zu entscheiden, sich durchzuschlagen und an ihren Wertesystemen zu arbeiten.

Bedingt durch mein Hobby Karate las und liebte ich natürlich den "Musashi" undl lernte aus ihm eine Menge über Zen und darüber, dass man sich um das, was man will, schon bemühen muss, denn in der Regel wird es einem niemand auf dem Silbertablett servieren.

Ich lernte A.D. Fosters Flinx kennen und lieben, und dessen persönlichen Versuch, sich (und seine PSI-Kräfte) nicht vereinnahmen zu lassen, sondern das eigene Leben möglichst den eigenen Maßstäben entsprechend zu leben.

Und ich lernte davon ausgehend A.D.Fosters psychedelischen "Bannsänger" Jonathan Tomas Meriweather kennen, der ,in eine Fantasy-Welt verschlagen, herausfinden musste, wer und was er war und sein wollte. Ich habe Tränen gelacht über das vermittelte Hippie-Feeling.

Dann schrieb mir jemand:"Du magst komische Fantasy? Dann lies doch mal Prtatchett!" Und ich lernte eine neue Dimension kennen, in der Philosophie so komisch verpackt ist, dass man sich dagegen vor Lachen nicht wehren kann. Kommandeur Mumm! Ach, dieser großartige Mann! Oma Wetterwachs! Nanny Ogg! Sogar Magrat und Agnes! TOD! Sie alle habe ihre Schwächen, wegen denen man sie verurteilen, oder zumindest nicht mögen könnte. Aber sie gehen ihren Weg durch ein Leben, das sie sich nicht ausgesucht haben, auf eine Weise, die sie nach ihren eigenen hart erkämpften Maßstäben für richtig halten. Zum Teufel mit dem, was andere wollen. Lieblingbuch? Kann man dreißig Lieblingsbücher haben? Eines der besten davon (für mich) ist die "Nachtwache". Pratchett ist und bleibt Lieblingslektüre und ich nehme alle meine Bücher von ihm immer wieder in die Hand.

Ich habe die Tintentrilogie gelesen und fand Band 2 zum Niederknien, Band 3 sehr gut, Band 1 einfach der Vollständigkeit halber dazu gehörend. Aber ich mochte auch die Glitzervampiere aus Twilight und die Softpornos für Frauen aus J.R. Wards "Black Dagger"-Reihe, weil mir manchmal einfach danach ist. Keine Lebensanschauung, um Gottes Willen! Einfach nur Unterhaltung.

Die Drachenreiter von Pern gehören seit Jahren zu meiner Lieblingslektüre, weil sie einfach gut sind, spannend, unterhaltsam, ein interessantes Weltmodell beschreibend. Meine älteste Tochter habe ich praktisch nur mit Büchern von Mc Caffrey in der Hand gestillt. Ich hoffe, das hatte keine Einfluss auf die Milchqualität. Immerhin ist sie inzwischen 15 und liest vorzugsweise Fantasy ... Durch meine Kinder bin ich mit Kinderbuchklassikern wieder in Berührung gekommen und habe ihre Qualität teils jetzt erst richtig begriffen, "Momo" und "Die unendliche Geschichte" zum Beispiel. Echte Lieblingsbücher! Auch Karl May habe ich vor einigen Jahren wieder entdeckt und finde ihn trotz der überhaupt nicht mehr zeitgemäßen und schwer lesbaren Sprache unheimlich gut, weil auch seine Helden immer wieder vor Gewissensentscheidungen stehen und menschlich reagieren.

Seit einigen Jahren, insbesondere seit ich selber schreibe, habe ich angefangen, mich mit der aktuelleren Fantasyliteratur zu beschäftigen. Man muss schließlich wissen, was die Konkurrenz schreibt. Nein, Quatsch! Aber ich habe das Lied von Eis und Feuer gelesen, weil es mir empfohlen wurde und weil ich wissen muss, welche Ähnlichkeiten ich NOCH vermeiden muss, außer den bereits entdeckten. Eine unglaublich umfangreiche Reihe, nicht nur quantitativ. Eine ganze Welt, wenn auch nicht so schön und vertraut wie Mittelerde. Aber hat sie überhaupt einen Plot oder versucht der Autor nur, die Lage für die Charaktere immer noch verzweifelter zu machen? Ichweiß es nicht und verzweifele schon daran, woran man erkennen kann, wie sehr mich die Reihe fesselt. Ein Lieblingsbuch/reihe? Eigentlich eher nicht, höchstens der erste Band. Aber warum lese ich dann so gebannt weiter?
Der Name des Windes ist sicher eine der am schönsten geschriebenen (und übersetzten! Man unterschätze niemals die Bedeutung eines herausragenden Übersetzers für ein fremdsprachiges Buch!) Erzählungen der letzten Jahre. Aber ich habe mich dabei ertappt, dass ich im zweiten Teil es zweiten Bandes, (... äh, ... man merkt schon an dieser Formulierung, dass die Reihe ein wenig auszuufern beginnt), seitenweise Text übersprungen habe, um endlich mitzukriegen, wie es weiter geht. Keine Frage, dass ich die übersprungenen Stellen später mit Genuss nachgeholt habe. Lieblingsbücher? Eigentlich schon, irgendwie.

Was mein Lieblingsbuch ist? Kommt drauf an, wann und in welcher Stimmung Ihr mich fragt, ehrlich.

Geändert von Hobbyschreiber (16.11.2012 um 21:35 Uhr)
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  #30  
Alt 08.11.2012, 21:17
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Das beste Buch, das ich je gelesen hab war MEINS!!!
Weil... es saugeil ist (und fast fertig)!!!

So!
Da habters!
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Wieso eigentlich ... sind Drachen weise? Das sind Echsen, liebe Leute. Echsen! Habt ihr euch schon mal nen Gehirn von einer Echse angeguckt? Himmel! Da haben meine Meerschweinchen größere Gehirne - und die finden nicht mal den Weg aus ihrem Käfig raus.
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  #31  
Alt 09.11.2012, 10:07
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Tjured Tjured ist offline
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Na, dann kannst du es ja schon vorstellen ;)
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  #32  
Alt 09.11.2012, 14:14
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Geduld, Tjured, mein Freund. Geduld.
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  #33  
Alt 09.11.2012, 14:39
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  #34  
Alt 09.11.2012, 14:40
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Na, was du DAMIT wohl sagen willst ... :grubel:


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  #35  
Alt 09.11.2012, 19:13
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Katniss 532 Katniss 532 ist offline
Vorsichtig! Bissig!
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Das beste Buch, das ich je gelesen hab war Bis(s) zum Ende der Nacht, weil es
einfach Romantik pur!!♥

I ♥ Twilight-Saga

(Das klingt irgendwie arrogant)
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Betrachte immer die helle Seite der Dinge und wenn sie keine haben, dann reibe die dunkle Seite bis sie glänzt.


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  #36  
Alt 09.11.2012, 19:27
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Cassandra Cassandra ist offline
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@ Katniss: das klingt nicht arrogant. Und ich hatte das an anderer Stelle schon mal erwähnt: ich finde es prima, dass Du zu Deinen Lieblingsbüchern stehst - egal, was andere darüber sagen oder denken mögen.
Ich persönlich bin zwar kein Anhänger der Biss-Reihe, aber ich respektiere hingebungsvolle Fans wie Dich! Hut ab!
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Im Feuer steckt der Funke des Chaos und der Zerstörung,
der Samen des Lebens


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  #37  
Alt 11.11.2012, 10:22
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Marius Marius ist offline
Askannon
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@ spachtel94 the valley? ich fand das buch seltsam

das beste Buch... das ist echt schwer. Ich denke Herr der Ringe.

@Alaiis: also Per Anhalter durch die Galaxis ist auf jeden Fall das schrägste Buch was ich je gelesen habe :D
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  #38  
Alt 16.11.2012, 20:34
Avana Avana ist offline
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Was sind Lieblingsbücher? Bücher, die man nicht nur einmal liest? M. E. ja... Dies ist eines meiner Lieblingsbücher...eines unter Vielen...

Das Bildnis des Dorian Gray

Inhalt

Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.

Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewußtheit. Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.


Angeregt durch den Film habe ich dieses Buch noch einmal aus dem Bücherschrank genommen und nach Jahren wieder gelesen.

An alle, die den Film nicht mochten... Ihr habt Recht, er wird dem Buch in keiner Weise gerecht.

Da ist erstmal Oscar Wildes unvergleichlicher Wortwitz, seine Fähigkeit, gesellschaftliche Eigenheiten und Seltsamkeiten auf verschleiert-zynische Art aufs Korn zu nehmen und auf den Punkt zu bringen.
Die Bonmots und herrlichen Wortspiele sind zahlreich und selten in so perfekter Form in einem Werk anzutreffen. Dieses Buch ist Weltliteratur und wird noch die Leserschaft begeistern, wenn von dem entstandenen Film kein Mensch mehr reden und kein Hahn mehr danach krähen wird.

Und wer nur ein wenig zwischen den Zeilen zu lesen vermag, der wird Wildes Anspielungen auf Homosexualität ohne Mühe entdecken. Schreiben durfte der Autor damals ja nicht offen darüber, die Gesellschaft war viel zu verklemmt.

Und nun werde ich mir die englische Ausgabe besorgen, um Wildes Sprache noch mehr genießen zu können.

Geändert von Avana (16.11.2012 um 21:34 Uhr) Grund: Wortergänzung
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  #39  
Alt 16.11.2012, 21:03
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@ Avana: da kann ich Dir nur zustimmen. "Das Bildnis des Dorian Gray" ist vermutlich eines der besten, wenn nicht gar das beste Werk Wildes.
Allerdings ist der Roman extrem komplex und man muss schon sehr zwischen den Zeilen lesen können bzw. einiges über Wilde wissen, um ihn wirklich zu verstehen. Aber auch sonst ist die Geschichte ungemein fesselnd und lässt einen nicht so schnell aus ihrem Bann.
Und Du hast auch recht, was die verklemmte Gesellschaft angeht - Wilde saß ja geraume Zeit wegen seiner Homosexualität im Bau. Eine traurige Tatsache - vielmehr auch deshalb, weil sich in dieser Hinsicht seitdem nicht allzuviel geändert hat ...
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("Magic")

(Photo: Franz Herzog © 2004)
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  #40  
Alt 17.11.2012, 08:50
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The picture of Dorian Gray habe ich auf Englisch gelesen. Allerdings ehe meine Sprachfähigkeiten einigermaßen ausgefeilt waren ... da war nicht viel mit "zwischen den Zeilen lesen". Ich war froh, dass ich "auf den Zeilen lesen" konnte

Ich sollte mir das Werk eventuell noch mal vornehmen, was?

Die Uraltverfilmung in Schwarz/Weiß kann ich empfehlen. Die neue kenne ich noch nicht. Könnte mir aber vorstellen, dass sie - wie es zur Zeit "in" ist - stark modernisiert wurde ...
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Wieso eigentlich ... sind Drachen weise? Das sind Echsen, liebe Leute. Echsen! Habt ihr euch schon mal nen Gehirn von einer Echse angeguckt? Himmel! Da haben meine Meerschweinchen größere Gehirne - und die finden nicht mal den Weg aus ihrem Käfig raus.
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