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  #21  
Alt 18.11.2012, 12:55
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Hmm absetzten? Erst wenn ich reich und berühmt geworden bin ;D joke :D
Aber ich hab mehrere Handlungsstränge. Wenn ich alle in der ich person schreibe is doch auch komisch oder? Also ich mein für mich ist die Hauptperson Juniuan das ich. :D oder was meint ihr?
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  #22  
Alt 18.11.2012, 13:09
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Zitat:
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Hmm absetzten? Erst wenn ich reich und berühmt geworden bin ;D joke :D
Reizend ... Aber es beruhigt mich immerhin. ^^

Äh ... und zu Deiner Frage: Dazu kann ich jetzt wenig sagen. Man müsste mehr von Deinem Roman gelesen haben bzw. den gesamten Ablauf kennen, um das entscheiden zu können.
Aber unabhängig davon, wie viele Handlungsstränge ein Roman hat, normalerweise wechselt der Autor nicht ständig zwischen verschiedenen Formen hin und her. Ich kann mich an den King-Roman "Christine" erinnern - da wurde zeitweilig die Perspektive gewechselt (d.h. von der dritten Form in die erste usw.), und das ist mir gewaltig auf den Wecker gegangen.
Von daher wäre es, wie gesagt, besser, Du würdest Dich für eine Form - meinetwegen die Ich-Form - entscheiden. Dann müsstest Du Dir aber darüber im Klaren sein, dass Du die Szenen von der Flucht des Raben, oder die mit der Innenperspektive des sterbenden Adlingen umschreiben müsstest.
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  #23  
Alt 18.11.2012, 15:38
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hmm werd ich mir mal überlegen :D ich stell jetzt noch was rein des ist n bisschen anders :D
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  #24  
Alt 18.11.2012, 15:39
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Noch anders?! Du machst mich echt neugierig - nur her damit ... ^^
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  #25  
Alt 18.11.2012, 15:50
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Ok hier ein weiteres Textstück: Diesmal wieder ein anderer Textstrang. Lest ihn erstmal durch. :) Wenn ihr Fragen habt, fragt ruhig :)

"...beendete der Schäfer die Geschichte. Inzwischen war es Mittag und sie machten eine kurze Rast.
„Wie alt bist du eigentlich Schäfer?",fragte Anai.
„Ich?“,fragte der Schäfer und antwortete gutmütig: „Was denkst du den?“
„Fünfzig.“,antwortet Anai.
Der Schäfer sprang auf und schrie den Jungen an der entsetzt einen Satz zurück machte.
„Fünfzig? Ja du spinnst doch, hast wohl heut morgen n Gnom gefrühstückt. Ich bin fünfunddreißig und kein Jahr älter.“
Daraufhin schwieg Anai.
„Tut mir Leid.“,antwortete er schließlich: „Ich habe nur gedacht wegen dem langen Bart und so.“
Der Schäfer brummelte nur als Antwort, stand auf und ging weiter. Langsam stiegen sie den schmalen Pfad, der sich wie eine Natter über den Berg wand, hinauf. Die Gletscherfelder glitzerten in der Sonne als ob jeder der Trilliarden Schneekristalle sagen wollte: „Hallo. Hier bin ich schaut mich an.“ Das Funkeln war so grell das es dem Schäfer schwer viel den Blick von der dunklen Erde des Pfades zu heben und die Landschaft zu betrachten. Aber als er es doch tat wurde er belohnt. Kurz blieb er stehen und ließ seinen Blick schweifen. Die Berge ragten wie Giganten nach oben. Die Gipfel, auf denen wahrscheinlich noch nie ein lebendes Wesen war, strebten in den blauen Himmel. Der Schnee glitzerte überall und in den Tälern wiegten sich die Bäume wie ein riesiges Feld im Wind, der zwischen den Bergen hindurch blies, aber ihnen doch nichts anhaben konnte. Hoch über ihnen kreiste ein Vulco und seine Schreie hallten zwischen den mächtigen Steinwänden hin und her. Sie klangen nicht furchterregend sondern eher harmonisch. Fast als würde er singen. Langsam lief der Schäfer der Herde hinterher, die dem großen Widder gemächlich den Pfad hinauf zum Pass des ewigen Schnees folgte. Anai rannte mit dem Hund an der Spitzte davon.
Der Vulco drehte langsam seine Runden. Er betrachtete immer noch das kleine Schaf. Bilder wie er es zerreißen würde schossen ihm durch das Gehirn und fast spürte das Tier den Geschmack von Fleisch auf seiner Zunge. Plötzlich roch er etwas. Der Vulco zog einen engen Kreis. Ja er hatte Recht. Es war ganz deutlich. Seine Nase folgte dem Geruch und er stieß hinab auf den Pfad. Die Luft zischte um seinen Körper und das Tier stieß wie ein Blitz vom Himmel hinab. Er landete an einer Stelle weiter unten, welche die Herde schon vor Stunden passiert hatte. Eine kleine Blutlache hatte sich zwischen ein paar Steinen gesammelt. Das Gehirn des Vulcos setze rasch ein paar Bilder zusammen. Ein Schaff mit Blut am Fuß. Der Geruch von Blut der von dem Schaf wie Rauch in die Luft stieg. Ein gewaltiges Tier. Zähne wie ein Löwe. Flügel wie ein Adler. Ein spitzer Schnabel. Panik. Chaos. Das kleine Schaf. Abseits der Herde. Er selbst, der Vulco. Der Geschmack von Blut und Fleisch.
Der Vulco zitterte vor Begeisterung. Weitere Bilder. Er mit dem Schaf im Mund. Ein kleines Nest. Eine Vulca. Eine schöne Nacht. Eine Zeit im Glück. Kleine Vulcos. Er, mit den Kleinen beim Flugunterricht.
Ein neues Gefühl durchströmte den Vulco: Glück.
Dann roch er etwas anderes. Etwas dunkles, raues, strenges. Entsetzt schrie er auf. Etwas fuhr in seinen Rücken. Durchdrang das rote Fell, die Haut die Knochen. Er schrie erneut auf. Schmerz. Er fiel zu Boden. Kälte. Sein Kopf fiel zur Seite. Eine große Fußspur im Boden. Er schloss die Augen. Sah eines der kleinen Vulcos fallen. Wild mit den Flügeln schlagend. Auf den schwarzen Boden zu. Dann der Aufprall. Der Schrei. Ein Heulen. Verdrehte Knochen. Blut. Dann Schwärze. Das Nichts."
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  #26  
Alt 18.11.2012, 16:39
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"...beendete der Schäfer die Geschichte. Inzwischen war es Mittag und sie machten eine kurze Rast.
„Wie alt bist du eigentlich, Schäfer?",fragte Anai.
„Ich?“,fragte der Schäfer und antwortete gutmütig [Könntest Du im Prinzip auch weglassen.]: „Was denkst du denn?“
„Fünfzig.“,antwortet Anai.
Der Schäfer sprang auf und schrie den Jungen an der entsetzt einen Satz zurück machte. [Evtl.: ... und funkelte den Jungen so zornig an, dass dieser erschrocken zurück wich.]
„Fünfzig? Ja du spinnst doch, hast wohl heut morgen n Gnom gefrühstückt. Ich bin fünfunddreißig und kein Jahr älter.“ [Führt sich glatt auf wie eine Frau, die man nach ihrem Gewicht gefragt hat ... ]
Daraufhin [Evtl.: Eingeschüchtert] schwieg Anai.
„Tut mir Leid.“,antwortete er schließlich: [Kein Doppelpunkt an dieser Stelle.] „Ich habe nur gedacht ... wegen dem langen Bart und so.“
Der Schäfer brummelte nur als Antwort [Evtl.: ... irgendetwas Unverständliches ... ], stand auf und ging weiter. Langsam stiegen sie den schmalen Pfad, der sich wie eine Natter über den Berg wand, hinauf. [Evtl.: Langsam stiegen sie den Pfad hinauf, der sich schlangenförmig um den Berg wand.] Die Gletscherfelder glitzerten in der Sonne als ob jeder der Trilliarden [Wie kommst Du jetzt ausgerechnet auf Trilliarden? Milliarden hätte es doch auch getan. ^^ ] Schneekristalle sagen wollte: „Hallo! Hier bin ich - schaut mich an.“ Das Funkeln war so grell das es dem Schäfer schwer viel fiel, den Blick von der dunklen Erde des Pfades zu heben und die Landschaft zu betrachten. [Wie kommt es eigentlich, dass sie von Gletscherfeldern umgeben sind und trotzdem auf einem Pfad mit dunkler Erde gehen?] Aber als er es doch tat, wurde er belohnt. Kurz blieb er stehen und ließ seinen Blick schweifen. Die Berge ragten wie Giganten nach oben. Die Gipfel, auf denen wahrscheinlich noch nie ein lebendes Wesen war [Evtl.: ... die wahrscheinlich noch kein lebendes Wesen jemals betreten hatte ... ] , strebten in den blauen Himmel. Der Schnee glitzerte überall und in den Tälern wiegten sich die Bäume wie ein riesiges Feld im Wind, der zwischen den Bergen hindurch blies, aber ihnen doch nichts anhaben konnte. [Evtl. könntest Du aus diesem Satz zwei machen.] Hoch über ihnen kreiste ein Vulco und seine Schreie hallten zwischen den mächtigen Steinwänden hin und her. Sie klangen nicht furchterregend, sondern eher harmonisch. Fast als würde er singen. Langsam lief der Schäfer der Herde hinterher, die dem großen Widder gemächlich den Pfad hinauf zum Pass des ewigen Schnees folgte. Anai rannte mit dem Hund an der Spitzte davon.
Der Vulco drehte langsam seine Runden. Er betrachtete immer noch das kleine Schaf. Bilder wie er es zerreißen würde schossen ihm durch das Gehirn und fast spürte das Tier den Geschmack von Fleisch auf seiner Zunge. Plötzlich roch er etwas. Der Vulco zog einen engen Kreis. Ja er hatte Recht. Es war ganz deutlich. Seine Nase folgte dem Geruch und er stieß hinab auf den Pfad. Die Luft zischte um seinen Körper und das Tier stieß wie ein Blitz vom Himmel hinab. Er landete an einer Stelle weiter unten, welche die Herde schon vor Stunden passiert hatte. Eine kleine Blutlache hatte sich zwischen ein paar Steinen gesammelt. Das Gehirn des Vulcos setze rasch ein paar Bilder zusammen. Ein Schaff [Schaf] mit Blut am Fuß. Der Geruch von Blut, der von dem Schaf wie Rauch in die Luft stieg. Ein gewaltiges Tier. Zähne wie ein Löwe. Flügel wie ein Adler. Ein spitzer Schnabel. Panik. Chaos. Das kleine Schaf. Abseits der Herde. Er selbst, der Vulco. Der Geschmack von Blut und Fleisch.
Der Vulco zitterte vor Begeisterung. Weitere Bilder. Er mit dem Schaf im Mund [Schnabel oder Maul] . Ein kleines Nest. Eine Vulca Würde man nicht eher von einem weiblichen Vulco sprechen? "Vulca" erscheint mir irgendwie falsch.] . Eine schöne Nacht. Eine Zeit im Glück. Kleine Vulcos. Er, mit den Kleinen beim Flugunterricht.
Ein neues Gefühl durchströmte den Vulco: Glück. [An dieser Stelle hier habe ich mich gefragt, ob Du gerade die Ereignisse durcheinander bringst, oder ob ich wieder irgendwas nicht kapiere. Aber die Handlung bisher war doch in etwa die: der Vulco sieht das Blut - er erinnert sich an seine Jagd - er denkt an sein Nest und an sein Weibchen. Dann ist er wieder in der Jetzt-Zeit und wird von etwas anderem angegriffen. Bis dahin habe ich es kapiert. Aber ich verstehe nicht so ganz, wo jetzt plötzlich die kleinen fallenden Vulcos in den folgenden Sätzen herkommen.]
Dann roch er etwas anderes. Etwas dunkles, raues, strenges. Entsetzt schrie er auf. Etwas fuhr in seinen Rücken. Durchdrang das rote Fell, die Haut die Knochen. Er schrie erneut auf. Schmerz. Er fiel zu Boden. Kälte. Sein Kopf fiel zur Seite. Eine große Fußspur im Boden. Er schloss die Augen. Sah eines der kleinen Vulcos fallen. Wild mit den Flügeln schlagend. Auf den schwarzen Boden zu. Dann der Aufprall. Der Schrei. Ein Heulen. Verdrehte Knochen. Blut. Dann Schwärze. Das Nichts."

In diesem Teil kommt wieder Dein Talent zur Geltung, die Umgebung so plastisch zu beschreiben, dass der Leser sie wie in einem Film vor Augen hat. Ich bin sowieso ein Fan von Naturbeschreibungen - wenn sie gut gemacht sind, natürlich. Der Leser wird auf diese Weise stärker in die Geschichte mit eingebunden, als wenn nur auf die Figuren selbst eingegangen wird.

Nur den Teil mit dem Vulco finde ich jetzt nicht ganz so gut. Ich vermute mal, mit den - teilweise nur noch aus zwei Wörtern bestehenden - kurzen Sätzen gegen Ende hin, wolltest Du eine gewisse Dramatik erzeugen. Und normalerweise funktioniert das auch, nur hier ist es ein bisschen zuviel.
Evtl. solltest Du die Szene am Schluss ein wenig kürzen.
Auch kann man sich zwar in etwa vorstellen, was da passiert, aber etwas deutlicher könntest Du bei der Beschreibung der Ereignisse am Schluss doch werden - nur ein wenig, das würde schon reichen.
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Geändert von Cassandra (18.11.2012 um 16:49 Uhr)
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  #27  
Alt 18.11.2012, 16:55
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Milliarden sind zu wenig. Wenn du auf einem Berg stehst und in die verschneite Landschaft schaust dann sind das wesentlich mehr Schneekristalle :D Oktilliarden wären aber auch cool oder nonilliarden :D 10 hoch 57 :D Ja der eine Satz ist zu lang da hast du recht. :) Hmm zu dem Schluss hätte ich gern noch ne zweite Meinung :)
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  #28  
Alt 18.11.2012, 17:02
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Naja, ich denke, wenn man von Milliarden spricht, ist schon klar, dass es sich hier quasi um das Synonym für "unendlich viele" handelt und nicht um eine Art Volkszählung ... . Aber Trilliarden oder so ist im Grunde auch okay - macht die Sache dann eben noch deutlicher. ^^
Und klar solltest Du immer mehr als nur eine Meinung einholen. Nur so kann man sich einen angemessenen Überblick verschaffen.
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  #29  
Alt 18.11.2012, 17:12
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;D dann lass uns gemeinsam warten... :D
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  #30  
Alt 18.11.2012, 17:26
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hier falls du Langeweile hast was zum lesen :)

Juniuan gab ihm ein paar Eisennickel und der Mann erzählte ihnen von einem Volk das im tiefen Süden lebte.
„Sie nennen sich Volio, so heißt es und sie wurden von Voliantes erschaffen, dem Gott des Fliegens. Sie sehen aus wie Menschen aber wo bei einem Menschen die Arme beginnen, beginnen bei ihnen Flügel. Sie haben sie nicht wie das Volk der Feen auf dem Rücken, sondern ihre Armee gehen direkt in die Schwingen über. Sie haben bunte, meist aber rote und blaue Federn und es heißt sie können wie die Vögel fliegen. Sie leben an einem großen Berg. Ganz oben ist die Quelle des Ava, dem längsten Fluss den es auf unserer Welt gibt. Der Ava fällt in drei großen Wasserfällen den Berg hinunter. Dort lebt das Volk der Volio. Ihre zehn Anführer leben mit ihren Familien ganz oben, danach kommt das obere Volk und dann das untere. Um den Berg herrum, heißt es, leben die Gefallenen. Wenn ein Volio volljährig ist, also fünfzehn, dann wird es von den Pristern des Volkes ganz nach oben auf die Spitze des Berges geführt. Von dorf muss er herunterspringen. Umso länger er frei fällt, umso wichtiger wird er später im Volk. Wenn er nicht springt, gehört er zu den Gefallenen. Das mag brutal klingen, aber für die Volio ist es überlebenswichtig. Nur die stärksten, mutigsten und klügsten sind wichtig für das Volk und werden zu den Anführern. Und eine seltsame Sprache haben sie, heißt es. Sie kennen viel mehr Worte als wir. Zum Beispiel fü hellgrün, dunkelgrün und grün, kennen sie viel mehr Wörter. Sie unterscheiden in Blattgrün, Moosgrün, Graßgrün, Schilfgrün, dem Grünblau eines Teiches, dem Grün von Tanne, dem Grün von Schlangenhaut und so weiter. Und jedes dieser Beispiel hat einen eigenen Namen. Und das ist nur bei Grün. Stellt euch Wörter wie Liebe, Freundschaf oder Welt vor und ihr erkennt warum es unmöglich ist die Sprache je zu lernen.“
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  #31  
Alt 18.11.2012, 17:50
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Süß, wie der Junge mich mit Lesestoff versorgt. Entweder hat er masochistische Tendenzen oder er befürchtet, ich würde mich ansonsten langweilen ... ^^

Zitat:
Zitat von Marius Beitrag anzeigen
hier falls du Langeweile hast was zum lesen :)

Juniuan gab ihm ein paar Eisennickel [Um was damit zu tun?] und der Mann erzählte ihnen von einem Volk das im tiefen Süden lebte.
„Sie nennen sich Volio, so heißt es und [Evtl.: "... und es heißt, sie wurden ... ] sie wurden von Voliantes erschaffen, dem Gott des Fliegens. Sie sehen aus wie Menschen aber wo bei einem Menschen die Arme beginnen [sind], beginnen bei ihnen Flügel [Haben sie ihre Flügel.]. Sie haben sie nicht wie das Volk der Feen auf dem Rücken, sondern ihre Armee gehen direkt in die Schwingen über. Doch befinden sie sich nicht wie beim Feenvolk auf dem Rücken, sondern ihre Arme sind die Flügel." --> eigentlich könntest Du den Satz komplett weglassen bzw. mit dem davor verbinden. Denn die Position der Flügel wurde ja schon beschrieben.] Sie haben bunte, meist aber rote und blaue Federn und es heißt, sie können wie die Vögel fliegen [Wozu sollten sie auch sonst diese Flügel haben ... ^^ ]. Sie leben an [Evtl. am Fuße eines großen Berges] einem großen Berg. Ganz oben ist die Quelle des Ava, dem [des] längsten Flusses, den es auf unserer Welt gibt. Der Ava fällt in drei großen Wasserfällen den Berg hinunter. Dort lebt das Volk der Volio. Ihre zehn Anführer leben mit ihren Familien ganz oben, danach kommt das obere Volk und dann das untere [Wenn das Eigennamen sind, müsstest Du sie groß schreiben.]. Um den Berg herrum, heißt es, leben die Gefallenen. Wenn ein Volio volljährig ist, also fünfzehn, dann wird es [Wieso "es"?] von den Priestern des Volkes ganz nach oben auf die Spitze des Berges geführt. Von dorf [dort] muss er herunterspringen. Umso [Je] länger er frei fällt, umso wichtiger wird er später im [Evtl.: ... desto höher ist sein Ansehen später beim Volk." Oder "... desto höher ist später die Position, die er innehaben wird."] Volk. Wenn er nicht springt, gehört er zu den Gefallenen. Das mag brutal klingen, aber für die Volio ist es überlebenswichtig. Nur die stärksten, mutigsten und klügsten sind wichtig für das Volk und werden zu den [Würde ich weglassen. Oder Du schreibst: "... und können zu dessen Anführern werden."] Anführern. Und eine seltsame Sprache haben sie, heißt es. Sie kennen viel mehr Worte [Wörter] als wir. Zum Beispiel [für]hellgrün, dunkelgrün und grün, kennen sie viel mehr Wörter. Sie unterscheiden in Blattgrün, Moosgrün, Graßgrün, Schilfgrün, dem Grünblau eines Teiches, dem Grün von [einer] Tanne, dem Grün von Schlangenhaut und so weiter. Und jedes dieser Beispiele hat einen eigenen Namen. Und das ist nur bei Grün. Stellt euch Wörter wie Liebe, Freundschaft oder Welt vor und ihr erkennt warum es unmöglich ist, diese Sprache je zu lernen.“
Ich finde es toll, was Du Dir so alles ausdenken kannst. Ich glaube Laura hatte das schon mal gesagt: es wurde bereits ja soviel geschrieben, dass es immer schwerer wird, sich etwas wirklich neues und originelles auszudenken. Aber Du schaffst das offensichtlich problemlos ... ^^
Ach ja, evtl. ein bisschen weniger "es heißt ... ".
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Geändert von Cassandra (18.11.2012 um 18:25 Uhr)
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  #32  
Alt 18.11.2012, 18:07
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jaja :D der Junge? :D wer sagt den das ich nicht älter bin als du? Hmm.. Warte mal ich hab grad ne gute Idee für n Forenspiel mal schaun obs geht ;D
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  #33  
Alt 18.11.2012, 18:16
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Zitat:
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jaja :D der Junge? :D wer sagt den das ich nicht älter bin als du?
Weil Du bei Deiner Vorstellung geschrieben hast, dass Du noch auf dem Gymnasium bist ^^ . Und ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, die Angabe ist kein Fake und es handle sich von daher bei Dir um einen Schüler. Okay, Du könntest theoretisch auch Lehrer sein oder bist zehnmal durchgefallen und hockst jetzt mit weit über dreisig in der zwölften Klasse herum, oder so ...
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  #34  
Alt 18.11.2012, 18:23
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True, true,.... :D
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  #35  
Alt 19.11.2012, 14:27
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Wow:
100 Seiten,
30 871 Wörter,
181 197 Zeichen.
Die hundert Seiten Grenze ist überschritten und egal was mal dabei rauskommt:
DANKE, weil ihr mich wieder motiviert habt nach einem viertel Jahr Pause weiterzumachen! Danke vor allem: Cassandra, Geweihter, Laura und Samirasa! :)
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  #36  
Alt 19.11.2012, 14:32
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Gratuliere !
Hey - schön, dass Du jetzt erneut motiviert bist ! Im Übrigen hat das Lesen Deiner Textpassagen unheimlich viel Spaß gemacht und das ist doch auch schon mal ein gutes Zeichen, oder? Ich hoffe bloß, dass Du uns hier erhalten bleibst, hin und wieder mal etwas rein stellst und uns vorallem Bescheid gibst, wenn Du mit Deinem Buch fertig bist.
Viel Erfolg weiterhin beim Schreiben!
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  #37  
Alt 19.11.2012, 14:40
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Bitte, bitte, immer wieder gern.
Wir Fantasiefreaks müssen uns ja schließlich gegeseitig unter die Arme greifen, nicht wahr?
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Du ahnst nicht im geringsten wie kostbar das Leben sein kann, solange du nicht selbst Leben erschaffen hast

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  #38  
Alt 19.11.2012, 20:07
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:D Danke Cassandra und ja ich habe erstmal nicht vor abzuhauen :D Wenn ich das Buch je fertig kriege werde ich es natürlich sagen :D
:)
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  #39  
Alt 19.11.2012, 20:25
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Na, dann bin ich ja beruhigt und warte mit Spannung ...
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  #40  
Alt 20.11.2012, 08:03
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So einen Text habe ich noch :D und zwar hab ich mir die Sache mit dem Anfang nochmal überlegt...
Was haltet ihr hiervon:
An der Kante der Welt stand ein Mann. Er trug dunkle, lederne Kleidung wie es in der nördlichen Mark üblich war und ein Schwert hing auf seinem Rücken.
Eigentlich war es kein besonderer Mann. Er war weder schön noch hässlich, weder muskulös noch schwächlich, weder dick noch dünn, weder klein noch groß. Er hatte kurzes braun, schwarzes Haar und ebenfalls braune Augen.
Der Mann war der zweite Sohn eines Fürsten und würde somit nichts erben. Kurz er war ein Niemand. Sein Vater würde ihn an irgendeine Tochter eines anderen Fürstens verheiraten nur um an dessen Land zu kommen. Wahrscheinlich an die hässliche Valentine vom Adlerpass. Ihm grauste es bei dem Gedanken. Der Mann war sehr verzweifelt!
Und nun stand er hier an der Kante der Welt. Die Erde brach vor ihm einfach ins dunkle, schwarze nichts ab.
Er drehte sich noch einmal rum. Sein Pferd, ein alter Schimmel glotze ihn an. Ihm würde es egal sein ob er sprang. Hinter ihm lag der dunkle Wald. Vom Wind gebeugte Kiefern standen wie eine Armee in Reih und Glied vor ihm. Auch ihnen wäre es egal wenn er springen würde.
Ein paar einzelne Schneeflocken trudelten durch die Luft. Sobald sie den Boden berührten schmolzen sie dahin, wie sein Traum von einem glücklichen Leben. Zu seiner Rechten lag das graue Meer. Kleine Wellen rauschten immer wieder den Kiesstrand hinauf und transportierten morsches Schwemmholz mit sich.
In der Ferne heulte ein Wolf und neben ihm, vom Geheul aufgeschreckt flatterte eine Eule gen Himmel.
Er drehte sich wieder um. Seine Fußspitzen lugten schon über die Kante. Noch einmal überlegte er, wer um ihn Trauern würde.
Sie! Sie würde um ihm Trauern. Aber was brachte ihr das schon. Sie war die Tochter eines Müllers. Er dachte an ihr Lächeln und daran wie er ihr immer das Mehl, das nach der Arbeit in ihren blond,gelockten Haaren hing, hinaus gebürstet hatte. Fast überlegte er nicht zu springen. Er dachte weiter an das Mädchen, seine einzige wahre Liebe. Der junge Mann dachte an ihre blau, grünen Augen und an die eine Nacht, in dem verlassenen Heuschober.
Dann schob sich das Bild seines Vaters in seine Erinnerungen. Sein höhnisches Lächeln als der alte Mann mit den grauen Haaren ihm ins Gesicht sagte, dass er sie nie wieder sehen durfte, da sie es nicht Wert währe und vom Stand viel zu weit unter ihm. Er hatte der Familie befohlen weg zuziehen und sich in der Gegend nie wieder blicken zu lassen, da sie das sonst mit dem Tode bezahlen würden.
Er war zusammengebrochen auf dem kalten, steinernen Boden der grauen Halle. Tränen waren ihm durchs Gesicht geflossen. Sein Vater, sein Bruder und die Wölfsköpfe, die die Wände der Halle schmückten hatten erbarmungslos auf ihn hinab geblickt. Er war hinaus gerannt und hier her geritten. Ans Ende der Welt. Ans Ende.
Auch jetzt rollte wieder eine einzelne Träne seine Wange hinunter. Sie hinterließ eine saubere Spur im Dreck und Staub des Rittes der seine Zeichen auf dem Gesicht des Mannes hinterlassen hatte.
Er schaute nochmal in die Landschaft und streckte die Arme aus. Der Wolf heulte erneut.
Er ließ sich fallen. Ins Nichts.
Der Schimmel schaute ihm kurz hinterher, dann senkte es den Kopf, nicht um Trauer zu zeigen, sondern nur aus dem simplen Grund des Hungers. Es begann an einem der kleinen Heidekrautbüsche zu zupfen und würde nie wieder einen Gedanken an den Mann verschwenden der eben in den Abgrund gesprungen war.... "
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"FANTASY ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." Albert Einstein

"Das schönste aller Geheimnisse ist ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen." Mark Twain
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