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Gedichte, Lieder und Geschichten (Übersetzungen ins Elbische)

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  #1  
Alt 12.09.2018, 12:11
Wilferedh Wilferedh ist offline
Vampirjaeger
 
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Lightbulb Gedichte, Lieder und Geschichten (Übersetzungen ins Elbische)

Laer na Rhîw

<Lied des Winters>

Sui silef, lossen, i Vâr i Angol ned Gaul îdh a silevren i chren meren am ena Taur faen

<Gleich weißem Kristall, schneebedeckt, das Land der Magie im Zwielicht ruht und weiß kristallen glitzernd das Auge freudig auf des großen Waldes weiß-strahlende>

Amloth tiri.

<Helmzier schaut.>

Himring i Lîn, Ringnen, na i Dalan tre Chel cadu.

<Eisig der Teich, kaltes Gewässer, an der Oberfläche zu Eis geformt.>

Ennas i ogol Talaf, ihain a nimp.

<Dort der falsch(e) (Fuß)Boden, dünn und zerbrechlich.>

Ena ereb Raun Cuia Mân, Amarthan.

<Des einsam(en) Wanderer Leben, hingeschiedener Seele, dem Untergang geweiht.>

Girith Maur, i 'wathló ned Uial.

<Schaudernd Düsternis, das Schattenfenn im Dämmerlicht.>

Eriol i vaechened Tíriel herniad ar er Saelind idhra Idhor, idhren.

<Allein der scharfäugig Schauende versteht und ein weises Herz sich sehnen nach Besinnlichkeit, gedankenvoll.>

Ennas, ad Ered Wethrin.

<Dort, an jenem Ort bei(m) Schattengebirge.>

Arnen na Sirion.

<Am Wasser des Sirion (heißt großer Strom, ist der Hauptfluss von Beleriand).>




Wilfered o Saardor ena 24.12.2017

Geändert von Wilferedh (30.10.2018 um 13:39 Uhr) Grund: Textüberarbeitung
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  #2  
Alt 13.09.2018, 12:05
Wilferedh Wilferedh ist offline
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Lightbulb 1. Zeitalter

Lind o sîn Idhrinn
<Gesang vom neuen Jahr>
Sî i gwin Idhren eden, a gwaun ar io i Idhren Iaur.
<Jetzt das junge Jahr neu-wieder-begonnen, und hingeschieden und vorüber das Jahr-Alte.>
Man Nirnaeth?
<Was Wehklagen?>
Faug ned Peleth, i Vrûn.
<Erstickend im Verblassen, das lang Gediente.>
Ar Nîr peleth i Iaurrím.
<Ohne Träne verblasst die Erinnerung an das Alte.
Cîw heriant sî i eden Pâd a Siniath echui i Loth o Lórien.
<Frisch beginnen jetzt der neue Weg und Neuigkeiten(neues) erwachen gleich der Blüten vom Traumland.>
Toll ed, Armaur a gwahe na Calad ena Sîn!
<Komm heraus, außerhalb von(der) Düsternis und gehe ins Licht des Neuen!>


Geboren am 22.01.2018 von Wilferedh
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  #3  
Alt 13.09.2018, 14:50
Wilferedh Wilferedh ist offline
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Lightbulb 1. Zeitalter

Die meisten Tolkien- Fans konzentrieren sich auf die Begebenheiten am Ende des 3. Zeitalters. Dem Ringkrieg! In Tolkien's Welt gibt es jedoch noch viel mehr zu Entdecken. Ich möchte euch heute von Ländern aus dem 1. Z.A. berichten und fange mit Beleriand an.
Teil 1
Beleriand
Diese Lande waren zum größten Teil im Besitz der Sindar, mit der bemerkenswerten Ausnahme von Finrods Reich Nargothrond (obwohl die Nolder sich später,nachdem der Norden überrannt war, nach Beleriand zurückzogen). Die hervorstechendsten Merkmale der Länder südlich der Mittleren Hochlande (außer dem Wall von Andram) waren die Flüsse, die von den südlichen Gebirgshängen herab flossen. Im Osten floss der Gelion, der in den Ered Luin entsprang. Das Gebiet wurde größtenteils durch das Flusssystem des Sirion entwässert, und sein Bett teilte West- von Ostbeleriand. Seine ursprüngliche Quelle war der Eithel Sirion, wo sich Quellen aus dem Ered Wethrin sammelten, doch der Fluss wurde von zahlreichen Zuflüssen gespeist: Die westlichen Nebenflüsse entsprangen in den Ered Wethrin - die wichtigsten waren Teiglin und Narog; die östlichen wurden von vielen Zuflüssen aus Dorthonien gespeist -:Rivils Quelle, der trockene Fluss von Gondolin, Mindeb (der einen der wenigen Pässe ins Hochland gegraben hatte). Nur der Celon, ein Nebenfluss des Aros, hatte seinen Ursprung in den Bergen von Himring
nahe der Quelle des kleinen Gelion.
Anhaltspunkte für die Topographie des Gebietes verbergen sich zum grössten Teil hinter Anmerkungen zu den Flusssystemen. Entsprechend der Neigung des vom Mittleren Hochland abfallenden Landes flossen die Flüsse nach Süden, doch dies geschah nicht immer gleichmässig und ruhig: Bei Dimrost, Der "Regentreppe" (später Nen Girith, "Schauderwasser" genannt), stürzte der Celebros in den Teiglin; in derselben Gegend erstieg Turambar das Steilufer der Schlucht, um Glaurung zu töten; im Osten Doriaths, an den Fällen des Esgalduin, hatte Carcharoth seinen Durst gestillt. Offenbar wurden alle Flüsse in jenem Gebiet entweder in ihrem Lauf behindert oder stürzten abrupt über eine Felsschwelle. Möglicherweise überflossen sie eine Bucht oder eine Klippe aus relativ widerstandsfähigem Fels. Zwischen Sirion und Narog erhoben sich Heideflächen - vielleicht nordöstlich von Talach Dirnen, der bewachten Ebene; und der Amon Rûdh stand am Rand ihrer äussersten südlichen Ausläufer. Es ist möglich, dass weiter östlich Einrisse im Gesteinsbett und Fugen in einer Bucht die Grundlage für den Bau Menegroths schufen.
Durch Mittel- Beleriand zog sich der "Lange Wall" von Andram. Vom Norden aus kann der Wall nicht sonderlich aufgefallen sein. Näherte man sich ihm von Süden, erschien er als eine endlose Hügelkette. Die Gesteinsschicht kann löslicher Kalkstein gewesen sein, denn bei Nargothrond im Westen gab es ausgedehnte Höhlen, und am Nordrand verschwand der Sirion unter der Erde, floss durch Tunnel und kam drei Wegstunden (neun Meilen) weiter südlich am Fuss des Walls wieder hervor. Diese Besonderheit kann für einen Fluss dieser Grösse als ausserordentlich selten angesehen werden, selbst in weichem Muttergestein, denn in der Regel wäre der darüber liegende Fels eingestürzt und hätte Schluchten hinterlassen - wie bei Ringwil und Narog im Westen. Ein solcher Prozess erfordert normalerweise einen oberirdischen Fluss (mit Stromschnellen), der allmählich unterirdische Rinnsale ausbildet, die in einem "Schlundloch" verschwinden. wenn die Strömung der Rinnsale ausreichend stark und die obere Gesteinsschicht entsprechend dick ist, wird das Loch vergrössert, und ein steiler Abfall entsteht. wenn der unterirdische Strom mehrere Läufe ausbildet (so wie der Tunnel des Sirion), ist ein Einsturz weniger wahrscheinlich. Teilweises Einbrechen des darüber liegenden Gesteins an der Stelle des Flussaustritts kann natürliche Felsgewölbe hinterlassen (wie die Pforten des Sirion).

Ein Auszug aus "Historischer Atlas von Mittelerde" von Karen Wynn Fonstad
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  #4  
Alt 14.09.2018, 13:55
Wilferedh Wilferedh ist offline
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Laer en Echuir

<Lied des Frühlingsanfang>

Ned minui Gail i Anor, Filig tîn Lear glir ar i Lind mín Hûn laug ar i Huor abchimring Rhîw Thûl

<Im ersteren Schein der Sonne, kleine-Vögel ihr Lied trällern und der Gesang unsere Herzen wärmt und die Lebenskraft nach-eisig Winter Hauch>

dadwen.

<wiederkehrt.>

Mîn Lothod edlothiannen imeryn i rûdh a hell abring Lû.

<Erste Blumen blühen zwischen Gehölz das kahl und nackt nach-frostig Zeit(punkt).>

Ninim pant Gweneth a glosui.

<Schneeglöckchen(weiße Träne) voll Jungfräulichkeit und schneeweiss.>

An'ellam suilaim sín cidinn, miw ah ammen lain o Baur a Him ena firith Rhîw Gor.

<Mit-Jubel grüsse-ich diese(re) klein(e), winzig-zarte und zerbrechlich(e) Blumen die (Das, was)- das- Dunkel- erschlägt und uns befreit von Not und Kälte des vergehen(den) Winter(s) Grauen.>

Nauthannen o Wilferedh ned 12.02.2018

Geändert von Wilferedh (27.10.2018 um 01:04 Uhr) Grund: Computer Fehlzündung
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  #5  
Alt 14.09.2018, 17:22
Wilferedh Wilferedh ist offline
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1. Zeitalter, Teil 2

2. Teil
Die Nordlande Morgoths
Dieses Gebiet besass zwei bedeutsame Charakteristika - die Eisenberge und die Ebene von Ard-galen. Daneben wurden auch Lammhoth und Lothlann genannt. Melkor errichtete die Ered Engrin als Schutzwehr für seine Burg Utumno, die er während des Frühlings von Arda grub. Im Westen, wo der Gebirgszug nach Norden bog, erbaute er unter den Ered Engrin seine Festung Angband, doch die zu ihren grossen Toren führenden Tunnels traten unter den drei Bergspitzen der Thrangorodrim aus.
Die Lage von Angband und der Thangorodrim wurde auf der Karte im Silmarillion nicht angegeben. Ursprünglich tauchten sie auf der Karte jenseits der nördlichen Grenzen auf, in Übereinstimmung mit der Feststellung, die Thangorodrim lägen 150 Wegstunden entfernt von Menegroth etwa 450 Meilen - "weit und doch viel zu nah". Es ist unsicher, ob diese Angabe als "Wie die Krähe fliegt" oder "wie der Wolf läuft" zu verstehen ist. Trifft das Letztere zu, war die Bedrohung viel näher gerückt. Diese Deutung wird durch mehrere Indizien gestützt: (1) Das hochgelegene Dorthonien musste bei jeder Reise zwischen den Thangorodrim und Menegroth umgangen werden. (2) Vom Eithel Sirion aus waren die Thangorodrim zu sehen. (3) Auf Tolkiens Illustration von Tol Sirion sind die Thangorodrim deutlich sichtbar und näher, als eine Lage weiter nördlich vermuten liesse. (4) Im Westen benötigte Fingolfins Heer von der Helcaraxe bis nach Mithrim nur sieben Tage. (5) Feanor zog nach der zweiten Schlacht, Fingon vor der vierten sehr rasch über die Ebene. (6) Der wichtigste Hinweis: "Angband wurde von Westen, Süden und Osten belagert" durch Streitkräfte aus Hithlum, Dorthonien und den Bergen von Himring - läge Angband nördlicher, so wären diese Regionen sämtlich tief im Süden zu suchen.
Auf der ersten und der Zweiten "Silmarillion" Karte tauchen die Thangorodrim jedoch in einer Gegend auf, die auf der zuvor veröffentlichten Karte leer war. Warum die Lagebestimmung dieser höchst bedeutsamen Erhebung weggelassen wurde, als man die Karte für das Silmarillion neu zeichnete, bleibt unklar. Vielleicht hing es damit zusammen, dass Christopher Tolkien offenbar Unbehagen empfand gegenüber: (1) der Diskrepanz in den Entfernungen von Menegroth zu den Thangorodrim, die bei einer südlichen Platzierung statt der 150 Wegstunden im Text "kaum mehr als siebzig" betragen hätte; (2) der Abtrennung der Thangorodrim von der langen, geschwungenen Bergkette (die nicht abgebildet wurde); oder (3) dem Fehlen einer Erklärung für die Unfähigkeit von Morgoths Truppen, Hithlum zu umgehen und von der Küste anzugreifen, wie auch Morgoths Zug nach Angband über den Fjord von Drengist bei seiner Rückkehr aus Valinor. Die südliche Platzierung wäre für Morgoth jedoch viel angenehmer gewesen, wollte er die Elben bedrohen, und hätte diesen die Erwiderung des Angriffs erleichtert.
Topographisch sind die Ered Engrin als Schollenbruch mit Steilabbruch an der Südseite dargestellt worden. Diese Auffassung beruht auf der Vorstellung, dass ein steiler Abhang nach Süden Melkors Festung ein Höchstmass an Schutz verleihen würde. Von vulkanischer Tätigkeit zeugt der Rauch, der während des ersten Lagers der Noldor über Hithlum hin weg zog. Während der dritten Schlacht gab es Erdbeben, und die Berge "spien Flammen aus"; während der vierten Schlacht verging Ard-galen in Strömen von Flammen. Ein Grossteil dieser vulkanischen Aktivitäten wurde auf Morgoths gewaltige "Schmiedeöfen" zurückgeführt, doch im mythologischen Entwurf Mittelerdes können Vulkane als Schmelzöfen gedient haben. die Thangorodrim selbst hätte nach ihrem Aussehen vulkanischen Ursprungs sein können, denn ihren drei zackigen schwarzen Gipfeln entquoll Rauch; doch sie waren "Türme", keine Berge - erbaut aus Schlacke und Bauschutt, aufgetürmt von Morgoths zahllosen Sklaven. Einem Vala war eine solche Grosstat nicht unmöglich: Selbst die früheste Version der Geschichte von Valinor berichtet, die Pelóri seien erbaut worden, indem man an der Küste Steine brach, dabei flache Küstenstreifen zurücklassend. Obgleich sich der Felsen über dem Tor nur 1.000 Fuss erhob, waren die Thangorodrim nicht nur höher als die Ered Engrin (wie Tolkiens Zeichnung von Tol Sirion zeigt), sondern die höchste Erhebung in Mittelerde überhaupt!
Klimatisch gesehen lagen die Gebirge jenseits der Grenzen immer währender Kälte und waren durch Schnee und Eis unpassierbar. das Eis entlang der Küste nahe der Helcaraxe könnte der Grund gewesen sein, dass Morgoth und seine Truppen Hithlum nicht nördlich umgehen konnten. Eisige Winde, die von den Bergen wie auch von der Helcaraxe wehten, machten Lammoth zu einem Ödland mit so spärlicher Vegetation und geringem Niederschlag, dass seine östlichen Schluchten und unfruchtbaren Küsten in ihrer Leere jeden Laut widerhallen liessen. Winde heulten auch über die nackten Ebenen von Ard-galen und Lothlann und brachten Winterschnee in die angrenzenden Mittleren Hochlande. die Ebenen hatten vermutlich ein Steppen-Klima, denn sie waren sowohl ziemlich trocken als auch kalt. die Feuchtigkeit der West- und Südwinde konnte sie nicht erreichen, denn sie fiel als Regen auf die Mittleren Hochlande. Also gab es in diesen Ebenen auch keine Flüsse, obgleich dort Gras wuchs - freilich nur bis zur Dagor Bragollach, der Schlacht des Jähen Feuers, in der Ard-galen versengt wurde. wegen des vergifteten Qualms aus den Thangorodrim konnte sich die Grasnarbe später nie wieder erholen; die Ebene wurde Anfauglith, der Erstickende Staub, eine Wüste mit Dünen.

Auszug aus "Historischer Atlas von Mittelerde" von Karen Wynn Fonstad

Geändert von Wilferedh (04.10.2018 um 14:16 Uhr) Grund: Text ausbessern
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  #6  
Alt 14.09.2018, 17:40
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TKarn TKarn ist offline
Dragon of Chaos
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Warum machst du immer ein neues Thema für das 1. Zeitalter auf? Füge doch einfach einen weiteren Beitrag an das vorige Thema an, dann bleibt das ganze übersichtlicher.
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Würfelserver Eldorai
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  #7  
Alt 15.09.2018, 11:18
Wilferedh Wilferedh ist offline
Vampirjaeger
 
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Das hätte ich auch gerne getan! Ich weiss nur nicht wie's geht. Computer haben bisher für mich keine grosse Rolle gespielt. War bisher ein Mensch von Papier, TINTE u. 'nem Postboten.
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  #8  
Alt 15.09.2018, 13:03
Wilferedh Wilferedh ist offline
Vampirjaeger
 
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Cool Enedlaer mit wörtl. + sinnb. Übers.

Enedlaer
<Mittsommer>
Am taer i Anor na Menel si.
<Hoch stehend die Sonne an Himmel hier.>
În Aglar od Ast am Amar pennen a Galu ah lang an Anórien tog.
<Ihr Glanz von Sonnenlicht auf die Erde fallen und Segen und warm zu Sonnenland bringen.>
Pain Galas gala a geilu sui Rohvain ar i Eruchín.
<Jedere Pflanzen wachsen und gedeihen sowie wilde Tiere und die Kinder Erus.>
Alwed Edhil ar Elvellyn athra i Veleg i Ivon, Ivanneth o mallon Nûr an Anor onnen.
<Glücklich Elben und Elbenfreunde über die Macht der Fruchtspenderin, Frucht-Gebung von goldener Art zu Sonne gezeugt.>
Oth i Nírnaeth i Orchglamhoth i Ast drega.
<Nutzlos das Wehklagen der Ork- Lärmhorde die Sonnenlicht fliehen.>
Ulal, rhû a ruhgar pelia saur Ûl, uanui Ulunn hin.
<Ernst, böse und übel tuend verbreiten faul(ig) Geruch, scheusslich Monster diese.>
Úvel torn Torech sui úgal Dae vi Angmar.
<Feindselig verborgen Lauer gleich dunkel Schatten in Eisenheim.>
Man ista Eruchin ab Narbaleth Lû?
<Was wissen Kinder Erus nach Sonne-Vergehen Zeitpunkt?>
Eriol am Ithil a Gilgalad i Elenath Estel boe.
<Allein auf Mondschein und Sternenlicht der Sternenschar vertrauen man muss>

Sinnb. Übers.:
<Mittsommer
Hoch steht die Sonne am Himmel.
Ihr glanzvolles Licht auf die Erde fällt und Segen und Wärme ins sonnige Land bringt.
Alle Pflanzen wachsen und gedeihen sowie auch die wilden Tiere und die Kinder Erus (Elben und Menschen).
Glücklich sind die Elben und Elbenfreunde über die Macht der Fruchtspenderin (Yavanna, eine Göttin, wacht über die wachsenden Dinge von Arda) und ihrer Fruchtgebung von goldener Art, die zur Sonne wurde (nachdem der Baum Laurelin von Ungoliant vergiftet wurde, schuf sie aus der allerletzten goldenen Frucht die Sonne).
Nichts nützt das Wehklagen den Orks, die das Sonnenlicht scheuen.
Nie froh, immer böse und üble Dinge tuend verbreitend sie fauligen Geruch, diese scheusslichen Monster.
Allem gegenüber feindselig liegen sie gleich dunkler Schatten verborgen in Angmar auf der Lauer.
Was wissen die Kinder Erus über die Zeit nach dem vergehen der Sonne?
Allein auf den Mondschein und das Sternenlicht müssen sie dann vertrauen.>

Nauthant ned caenen odog 2018
<Ersonnen am 10. 7. 2018>
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  #9  
Alt 15.09.2018, 14:10
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Valas Valas ist offline
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Wieso? Du antwortest einfach auf das Thema mit Teil 1, anstatt ein neues Thema zu eröffnen. Wie man antwortet, weißt du doch.
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  #10  
Alt 15.09.2018, 14:30
Wilferedh Wilferedh ist offline
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O-Kay! Ich wusste tatsächlich nicht, dass in das "Kästchen" Nachricht ein grösserer Text hineinpasst. Werde nächste Woche Teil 3 eingeben. Wünsche ein Klima erwärmtes
Wochenende.
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  #11  
Alt 15.09.2018, 14:34
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TKarn TKarn ist offline
Dragon of Chaos
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Unter dem letzten Beitrag ist auch der Antworten Button, dann wird das Kästchen nochmal größer.
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Würfelserver Eldorai
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  #12  
Alt 15.09.2018, 14:39
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Valas Valas ist offline
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Richtig. Ich hab jetzt auch mal beide Themen zusammengefügt. Postest du nun also den dritten Teil, befinden sich alle drei Teile in diesem Thread.
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  #13  
Alt 18.09.2018, 13:20
Wilferedh Wilferedh ist offline
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Post 1. Zeitalter, Teil 3

1. Zeitalter, 3. Teil
Die mittleren Hochlande
Dieses Gebiet umfasste die Berge von Hithlum, die Hochlande von Dorthonion (mit den Umzingelnden Bergen) und die Berge von Himring, die alle während der Belagerung von Utumno ausgebildet wurden. Auch Nevrast war mit den Hochlanden verbunden, doch seine tiefere Lage und sein wärmeres Klima gaben zuweilen Anlass, es Beleriand zuzurechnen. Die Lande bildeten einen wirksamen Puffer - politisch und klimatisch - zwischen den Landen Morgoths und Beleriand. Dies war das Gebiet, das zum grössten Teil von den Noldor besiedelt wurde. Von seinen Grenzen aus beobachteten sie aufmerksam die Nordlande Morgoths.
Die Lande lagen im Bereich warmer südlicher und westlicher Winde und waren kühl aber angenehm, ausgenommendie höheren Lagen. Diese wurden oft von den Nordwinden Morgoths heimgesucht. Die Winter in Hithlum waren kalt. Beren floh aus Dorthonion in einer Zeit bitteren Winters und Schnees. Der Berg von Himring, auf dem Maedhros' Feste lag, war der "ewig-Kälte", und über den Anglon-Pass "pfiff ein kalter Wind von Norden".
Die Hochlande dürften durch eine grossräumige Schichtenfaltung des Muttergesteins entstanden sein. Dorthonion wurde zu einer Hochebene emporgehoben. Gebiete im Süden waren stark gefaltet, möglicherweise verworfen und schufen so die steilen südlichen Klippen der Ered Gorgoroth. Im Osten gab es noch höhere Gipfel, und was auf der Karte eingezeichnet wurde, scheinen Gesteinsverwerfungen zu sein. "Bergseen" sind, im strengen Sinn, kleine tiefe Seen, Reste des Schmelzwassers von Gletschern, und bilden sich gewöhnlich hoch auf vergletscherten Bergen. Jedoch die Bergseen in Dorthonion lagen zu Füssen schroffer Felshügel. Es ist warscheinlicher, dass Tolkien den Ausdruck "Bergsee" in jedem Sinne Verwendete, wie er im Norden Englands gebräuchlich war - als allgemeine Bezeichnung für jede Art von See. Wo Barahir, Beren und ihre elf treuen Gefährten sich westlich des Tarn Aeluin verbargen, war Heideland. Auf der Heide lagen "nackte Felsen - kleine Haufen abgerundeter Steinklumpen, entstanden durch Wasser und Frost, die tief in das sehr dichte Muttergestein eindrangen und es zersetzten. Derartigen eiszeitlichen Ausbildungen begegnen wir in der Regel bei Granit und weniger häufig bei Sandstein. Das Heideland könnte einen sumpfigen Charakter gehabt haben. Da wenige Bäume dem Wasser trotzen konnten, nahm an den sanften Nordhängen der Bestand an immergrünen Gewächsen ab.
Die Echoriath, die Umzingelnden Berge, scheinen das klassische Beispiel eines Vulkans zu sein, der zusammenstürzte, einen zweiten Kegel ausbildete und erlosch. Dies geschah in ferner Vergangenheit, so dass sich ein See bilden und wieder austrocknen konnte (durch den unterirdischen Abfluss), wobei seine alluvialen Ablagerungen zurückblieben, die dann das flache grüne Flusstal von Tumladen wurden. Die vulkanischen Bezirke der Eisenberge waren nahe genug, um diesen ansonsten isoliert im Süden stehenden Vulkan zu erklären - besonders weil die Ausbildung von Gebirgen den Erdmantel schwächt und den Ausstoss von Lava zulässt. die Berggipfel der Crissaegrim könnten die Reste des Kraterrandes auf der Höhe des ohnehin sehr abschüssigen Steilabbruches von Dorthonion sein. Die von Maeglin im Norden des Landes geförderten Erze könnten entweder später eingeschlossen worden oder in Gesteinsformationen enthalten gewesen sein, die aus vor-vulkanischer Zeit stammten.
Hithlum wurde als ein von Gebirgen eingeschlossenes Land beschrieben. Die Ered Wethrin im Osten waren zwar der höchste Teil, doch waren sie niedriger als die Ered Gorgoroth. Zwischen ihnen und den Echoriath hatte der Sirion sich ein steilwandiges Tal gegraben. Auch das Landinnere scheint von mittlerer Höhe gewesen zu sein. Eine mässig hohe Hochebene würde die Stromschnellen und Wasserfälle erklären, die Tuor fand, als er das Tor der Nolddor zwischen Dor-lómin und dem Fjord von Dengist passierte. Der Fjord kann West-Hithlum und Dor-lómin als Abfluss gedient haben. Der Verlauf des Nen Lalaith ("Lachendes Wasser") wird nicht beschrieben. Der See Mithrim wurde so dargestellt, als werde er von einem unterirdischen Zufluss gespeist, doch in einer Version der Reise Tuors kommt er an einen Fluss aus dem See Mithrim, der die Quelle des Flusses war, welcher die Regenbogenspalte aushöhlte. er floss möglicherweise in eine wasserführende Schicht ab - eine durchlässige Gesteinslage, die das Wasser vom Berginneren zu den niedrigen Berghängen transportiert haben könnte -, die Quellen wie die des Ivrin und des Sirion entstehen liess. Höhlen wie jene von Androth, in der Tuor hauste, kommen ebenso wie Quellen in vielen Gesteinsarten vor.
Die Karte im Atlas, anders als die von Tolkien, zeigt auch die Gebiete im Norden, und zwar deswegen, weil alle Reisenden von Valinor zu den Thangorodrim - sogar Morgoth - Hithlum und Lammoth passierten. bei einer weiteren Ausdehnung der Berge von Hithlum nach Norden wären diese schneebedeckt gewesen und hätten für die Ostpassage von der Helcaraxe nach Angband ein beträchtliches Hindernis bedeutet.
Im Westen von Dor-lómin liefen die Berge in das niedrigliegende Land Nevrast aus. Es fiel von den schwarzen Meeresklippen, "zerborsten in Türme und Spitzen und grosse gewölbte Grüfte", allmählich gegen Linaewen und seinen Marschen ab. Das gesammte Wasser des Landes bewegte sich in intermittierenden Flüsschen, denn ständig wasserführende Flüsse gab es dort nicht. Linaewen mit seinen wechselnden Uferlinien, ausgedehnten Marschen und schilfigen Gründen muss ganz flach gewesen sein - vermutlich nur etwa 20 Fuss tief.
Auszug aus "Historischer Atlas von Mittelerde" von Karen Wynn Fonstad

Geändert von Wilferedh (25.09.2018 um 11:14 Uhr) Grund: Autorenangabe
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  #14  
Alt 18.09.2018, 15:37
Wilferedh Wilferedh ist offline
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Post Eldún, Elbenlied mit wörtl. Übers.+sinnb. Übers.

Eldún

<Weststern>

Aur nín phain rain im trí vi Dhor sen ar úistannen, o Hedhil.

<Tage meine alle streune ich hindurch in Land dieser-es und nicht Wissen haben, die Elben betreffend.>

Istari gerin laew i Adanath io Amarth an Ennor vín, ae i Edhelrim am Hallrad, thurin ar torn io Orch, naer Urug hín, i Ennor trevedi a gwae an Mithlond.

<Die Wissenden mahnen häufig die Menschen vor Verhängnis für Mittelerde unsere, falls das Elbenvolk auf verschleiertem Weg, geheim und verborgen vor Ork, unerträglich Ungeheuer diese, das Mittelland durchqueren und fortgehen zu grauen Anfurten.>

Edhwen Echuirim an Hwín ah mimp, Arveriant addhartha eriol ar eglan i Dhúnadain, ereb, Eglath.

<Zweitere Erwachten (Menschen) mit Schwäche und zerbrechlich, ohne Schutz bleiben zurück, allein und verlassen,die Westmenschen, einsam, verlassenes Volk.>

I Dhornhoth garvîl pen an Firiath.

<Die Zwerge (hartes Volk) besitzen Zuneigung mangelnd für Sterbliche.>

Úanhaesgal an Edain i Naugrim.

<Nicht geben Schutzschirm für Menschen die Kurz-gewachsenen.>

Dan man Rain i Edhilrandir ah man thêl ent ned Dún theltirn?

<Aber was wandernd die Elbenpilger und was beabsichtigen jene dort im Westen sehen wollen?>

Ergalad ned Menel, n'aurmeth io Tinnu ah Dû Angelimir Nachared anhavronwe athar Harthad minui Echurim, i Eruchín, iphant melahan i gelair, Mirion ar Idhra fae en Gil Arwen(s).

<Ein helles Licht am Himmel, zu Tag-Ende vor Abenddämmerung und Einbruch der Nacht sehr strahlendes Juwel in grosser Ferne geben Ausdauer über die Hoffnung hinaus erstere Erwachten, die Kinder Erus, reich an Jahren lieben es das funkelnd,grosse Juwel und Verlangen nach inneres Licht des Stern Arwens (hohe Frau).>

Anvîl gardi na Gilgelaid sui na beleg Menelgalar.

<Grössere Zuneigung besitzen sie zu strahlende Sterne wie zu mächtig Himmelslampe (Mond).>

Daer Írith a sev'lass Edhilchín pain na Earendil anvirion erin i Nîv din, na Menelgair.

<Grösstes Verlangen und Freude haben Elbenkinder alle an Earendil mit Mirion auf der Stirnseite (Gesicht) seine, in Himmelsschiff.>

I Gilthin.

<Der Abendstern.>

A Gilesteldún.

<O westlicher Hoffnungsstern.>

Andegil o Wilferedh teithant.

<Mit Schreibfeder von Wilferedh geschrieben.> 02.08.2018


<Stern des Westens
Alle Tage streife ich durch dieses Land und habe doch keine Kenntnis über den Verbleib der Elben.
Die Gelehrten warnen häufig die Menschen vor dem Verhängnis für unsere Mittelerde, falls das Volk der Elben auf geheimen Wegen und so verborgen vor den unerträglichen Ungeheuer der Orks das Mittelland durchqueren und für immer fortgehen, zu den grauen Anfurten (Fährhafen nach Tol Eressea und Valinor, dem Segensreich auf Amam gelegen).
Die Menschen sind schwach und gebrechlich, bleiben sie ohne Schutz zurück sind sie allein und verlassen ihren Feinden ausgeliefert und speziell die Westmenschen werden zu einem einsamen und verlassenen Volk.
Das harte Volk der Zwerge besitzt nur mangelnde Zuneigung für die Sterblichen.
Die Kurz-gewachsenen geben den Menschen keinen Schutz.
Aber warum wandern die Elbenpilger gerade in den Westen?
Es ist ein helles Licht am Himmel, das am Ende des Tages und noch vor der Abenddämmerung und einbruch der Nacht wie ein sehr hellstrahlendes Juwel in grosser Ferne zu sehen ist und die Ausdauer gibt zum wandern, auch über alle Hoffnung hinaus, den ersten Kindern Erus (Ilúvatar, oberster Gott), die Unsterblichen.
Sie lieben das funkeln vom Stern Arwens und sie haben Verlangen nach seinem inneren, besonderen Licht, wie bei einem grossen Juwel.
Noch grössere Zuneigung als zu der mächtigen Himmelslampe, dem Mond, haben sie zu den strahlenden Sternen.
Das grösste Verlangen und Freude aber haben alle Elbenkinder an Earendil mit dem Mirion (einer der Silmarillion/Qu.) auf der Stirn, im Himmelsschiff am Steuerruder stehend.
Der Abendstern.
O westlicher Hoffnungsstern.>

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  #15  
Alt 21.09.2018, 12:02
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Post 1. Zeitalter, Teil: 4

Ered Luin
Als Hindernis für die westliche Wanderung und als Ursprung der Nebenflüsse des Gelion waren die Ered Luin bedeutsamer denn als Siedlungsgebiet. In den Bergen selbst lebten nur die Zwerge, schufen ihre Städte Nogrod und Belegost und gruben fast während der gesamten Geschichte Mittelerdes nach Eisen, Kupfer und verwandten Erzen.
Die Berge, wie sie die Karte im Silmarillion zeigt, scheinen stellenweise Faltungen aufzuweisen. Das Erscheinen abgetragener (erodierter) Auffaltungen ("durchbrochene Antiklinalen") deutet auf Sedimentgestein hin, das oft Eisenadern enthält. Kupfer dagegen wird eher in kristallinem Gestein gefunden. die geologische Situation ist also offenbar schwierig, wie bei einem so ausgedehnten Gebirgszug zu erwarten war. das Gebiet um den Berg Rerir lag ziemlich hoch und kann in der Vergangenheit vergletschert gewesen sein. der Helevorn-See war "dunkel und tief" und schien in einem in die Berge vorgetriebenen Graben zu liegen, vergleichbar einem Zungenbeckensee. der übrige Teil des Gebirgszuges muss ziemlich abgeflacht gewesen sein, seine Berggipfel waren abgetragen und heruntergewaschen und bildeten das Schwemmland der Ebenen im Westen. die Berge waren nicht mit Schnee bedeckt, und die Elben hatten weit weniger Schwierigkeiten, die Ered Luin zu überqueren, als, beispielweise, die Nebelberge.
Die Westhänge fingen die feuchten Winde vom Belegaer und von der Bucht von Balar auf und versorgten so die sieben Flüsse mit Wasser. Nördlich des Ascar werden die Winde trockener gewesen sein (da sie ein grösseres Landgebiet passiert hatten), und dort fanden sich 40 Wegstunden weit keine Nebenflüsse. Ossiriand war warm und angenehm, und die sieben Flüsse flossen rasch durch Täler wie das des Thalos, wo Finrod zum ersten Mal auf sterbliche Menschen stiess.

Auszug aus "Historischer Atlas von Mittelerde von Karen Wynn Fonstad

Geändert von Wilferedh (25.09.2018 um 11:17 Uhr) Grund: Autorenangabe
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  #16  
Alt 22.09.2018, 13:51
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Post Crithalû, Lied in Sindarin mit wörtl.+sinnbl. Übersetzung

Crithalû
<Erntezeit>
I Iaw mall nuin i Anor or Sant taer i Edain, nan aig Cerch, Thia derin.
<Das Korn golden unter der Sonne auf Feldern stehend der Menschen, im Besitz von scharfen Sicheln, Erscheinen erwartend.>
"I Gritha heria hi."
<"Das Ernten beginnen jetzt".>
"Aglar 'ni Gerchlilta i Edain"!
<"Preis dem Sicheltanz der Menschen"!>
"Eglerio"!
<"Preiset"!>
I Edain, Edhil ah Dernlir tol nathang armbass.
<Die Menschen, Elben und Zwerge kommen in Bedrängnis ohne Brot.>
Yavanna, i Ivon, Oneth Ann hin.
<Yavanna, die Fruchtspenderin, Geberin Gabe diese.>
"I Gritha heria hi."
<"Das Mähen beginnen jetzt".>
"Aglar 'ni Gerchlilta i Edain"!
<"Preis dem Sicheltanz der Menschen"!>
"Eglerio!"
<"Preiset"!>
Anchûr matha i Edaingaim în Cerch i Iaw maeg trî puig na Tî taer ihîn Golass hin.
<Mit Kraft führen die Menschenhände ihr Sicheln das Getreide durchdringend hindurch ordentlich in Reihe stehend dünnes Blattwerk dieses.>
Ab Sand Critha tre lagor covad pain Caim i Iaw a Cûl or Rasg car ah lim an Iawhammath athra Fen tog.
<Nach Feld Mähen vollständig zu Ende rasch sammeln alle Hände das Korn und Last auf Karren tun und schnell zu Kornkammer über Türschwelle bringen.>
Sî i Critha beriant pant io Aewen melch Taddail.
<Jetzt die Ernte geschützt vollständig vor Vogelschar gierig Getier.>
"I Crithavereth heria hi."
<"Das Erntefest beginnen jetzt.">
"Aglar 'ni Gerchlilta i Edain!"
<"Preis dem Sicheltanz der Menschen!>
Eglerio!
<"Preiset!">
I 'wilwileth na Amdir i Yavanna Taddail minai Ann anna tîn Innas blab an Loth na Anórien i naru sî Sandrain taer.
<Der Schmitterling in Zuversicht das Yavanna Getier gesondert Gabe schenken ihr Wille flattert zu Blüte in Sonnenland die rot an Feldgrenze stehend.>
Carweg revia Gwelwen'waith o Loth an Loth.
<Geschäftig fliegen Luftvolk von Blüte zu Blüte.>
Sael, i Vann covad ned Ivanneth io Amdîr or ring Rhîw'loss.
<Weise, die Nahrung sammeln im September vor Aussicht auf frostig Winterschnee.>
Milui an Cuil ned Ennorath ah Mann anna na Pathred i Valie hin.
<Freundlich zu (dem)Leben innerhalb von Mittelerde und Nahrung schenken in Fülle die Göttin diese.>
"I Vâd heria hi."
<"Das Schmausen beginnen jetzt.">
"Aglar 'ni Gerchlilta i Edain!"
<"Preis dem Sicheltanz der Menschen!">
"Eglerio!"
<"Preiset!">


Tegil o Wilferedh teithant i Thîw hin.
<Schreibfeder von Wilferedh schrieb die Zeichen diese.>
04.09.2018


<Erntezeit
Das Korn steht golden unter der Sonne auf den Feldern der Menschen, die im Besitz von scharfen Sicheln, und erwartet ihr Erscheinen.
"Das Ernten beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Die Menschen, Elben und Zwerge kommen ohne Brot in Bedrängnis.
Yavanna, die Fruchtspenderin ist die Geberin dieser Gaben.
"Das Mähen Beginnen jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Mit Kraft führen die Menschenhände ihre Sicheln durch die ordentlich in Reihe stehenden, dünne Halme und durchdringen diese.
Nach dem das Feld vollständig zu Ende gemäht ist, sammeln rasch alle Hände das Korn und laden die Last auf Karren und bringen sie dann schnell zu den Kornkammern über die Türschwelle.
Jetzt ist die Ernte vollständig geschützt vor der Vogelschar, diesem gierigen Getier.
"Das Erntefest beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!"
Der Schmetterling ist in Zuversicht, dass es der Wille Yavannas ist auch dem Getier, gesondert von ihrer Gabe zu schenken.
Also flattert er zu den Blüten im Sonnenland, die rot an den Feldgrenzen stehen.
Geschäftig fliegt das Volk der Lüfte von Blüte zu Blüte.
Weise diejenigen die Nahrung im September sammeln in der Voraussicht auf frostigen Winterschnee, der sicherlich wieder kommen wird.
Die Göttin schenkt in Fülle Nahrung und ermöglicht so ein gutes Leben innerhalb von Mittelerde.
"Das Schmausen beginnt jetzt."
"Preis dem Sicheltanz der Menschen!"
"Preiset sie!">

Geändert von Wilferedh (04.11.2018 um 14:54 Uhr) Grund: Ergänzung von Klammern
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  #17  
Alt 19.10.2018, 18:25
Wilferedh Wilferedh ist offline
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Post Nen Echui, Lied in Sindarin mit Übersetzung

Nen Echui
(Qu. Cuivíenen)

<See des Erwachens>

Im, Pethron anhathel Trenarn o Pent en Echui i Vínil Ennas en Ailin ned Rhûn od Ennor ar annui i Ered Ruin (Qu. Orocarni).

<Ich, der Erzähler geben-wollen Bericht von Geschichte des Erwachen der Erst-Elben an jenem Ort des großen Sees im Osten von Mittelerde und westlich der Roten Berge (auch Berge des Ostens).>

Lasta, Lesthiel Lethril ah Lathron i Edain, Lammen'lir i Naron Aerlinn, o Heriant en Edhelrim.

<Hört, Zuhörende Hörerin und Hörer der Menschen, meiner Stimme Gesang der großen Saga heiliges Lied, vom Beginn des Elbenvolkes.>

I mîn Edhel brand, dell ah malu pen Anoraglar i al'ovan erin Amar, thel ten er Ôl no 'n Echui, parch na Parth ena Land im Taur nu-Fuin nedh Oron ne Ruhfalathren i Gôf o Helcar.

<Die ersteren Elben edel, schön und bleich ohne Sonnenstrahlen die nicht-treffen auf-die Erde, meinen es ein Traum sei bei Erwachen, nackt auf Wiese der Waldlichtung innerhalb-von Wald unter Nachtschatten inmitten hoher Bäume am Ostufer der Bucht von Helcar(Binnenmeer).>

Luithant i Edhilnothrim o Gilgalad Galathil i Giliath ne Menel.

<Verzaubert die Elbensippe von Sternenlicht Silberglanz der Sternenschar am Himmel.>

Gilgelaid ne Elrond o Varda Elbereth, Gilthoniel i Gardh hín.

<Strahlende Sterne im Sterngewölbe von die Hohe Sternkönigin, Sternentzünderin die Tat dieser.>

Gîl, Mîr i Estel an Edhil o Valie.

<Sterne, Schatz der Hoffnung für Elben von weiblicher Macht.>

I Edhil ad glinnavenel ah Thîr hín luithant "Ele!" nalla minui Peth tîn Lam.

<Die Elben bei blicken auf Himmel und Anblick diesem verzaubert "Ele!" ausrufen ersteres Wort ihrer Zunge.>

Lastabeth od Araw i Balan na Farad na Taur sî ad Nen.

<Worthören von Orome der Vala(göttliche Macht) auf der Jagd in Wald hier bei See.>

Narom, i Romru Rû covannen i Edhelrim Adlant.

<Sein Horn, der Hörnerklang Schall versammeln die Elbenschar nahe Waldlichtung.>

Thiavalan abnorth Anroch a ryn din na Parth fain, brand ah taur Calben hen dae alwed na Thîr o min Eruchín.

<Vala-Erscheinen nach Ritt mit Pferd und Jagdhund seinem zu Wiese schimmernd, erhaben und mächtig Lichtperson dieser überaus glücklich bei Anblick betreffend erstere Kinder Erus.>

Sî agafant Beth anbronwe na Lastaedhil, i Pengolodh.

<Jetzt er sprach Worte mit Ausdauer an zuhörende Elben, der Lehrer des Wissens.>

Agafast laewathra Maeth i Lam, Naid cared a Carvaenas.

<Er redete viel über Handhaben der Sprache, Dinge tun und Kunst machen.>

Araw Annnaidhor a carsael i Edhelrim, sî Arnen na Nen Echui.

<Orome Gedankenfülle schenken und weise machen die Art der Elben, hier am Wasser des Sees des Erwachens.>


Tegilbor o Wilferedh teithant i Thîw hín, 18.10.2018
<Schreibhand von Wilferedh schrieb die Zeichen diese


<See des Erwachens
Ich, der Erzähler will Bericht geben vom Erwachen der ersten Elben an jenem Ort des Großen Sees im Osten von Mittelerde und westlich der Roten Berge.
Hört, ihr Menschen, von meiner Stimme den Gesang von der großen Saga des heiligen Liedes, von dem Beginn des Elbenvolkes.
Die ersten Elben edel, schön und bleich weil keine Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, meinen dass es ein Traum sei, als sie nackt auf der Wiese einer Waldlichtung inmitten hoher Bäume in einem Wald unter Nachtschatten am Ostufer der Bucht von Helcar erwachten.
Die Elbensippe fühlte sich verzaubert vom Sternenlicht und dem Silberglanz der Sternenschar am Himmel.
Die strahlenden Sterne im Sterngewölbe ist die Tat der Hohen Sternkönigin (Varda) auch Sternentzünderin genannt.
Sterne sind ein Schatz der Hoffnung für die Elben von weiblicher Macht.
Die Elben blicken zum Himmel auf und von diesem Anblick betört rufen sie das erste Wort aus, "Ele!" (Qu. Sternenblitzlicht).
Dieses Wort wird von Orome dem Vala gehört, der auf der Jagd hier in diesem Wald am See ist.
Durch den Schall des Hörnerklangs versammelt sich die Elbenschar nahe der Waldlichtung.
Der Vala erscheint nach einem Ritt mit Pferd und Jagdhund auf der Wiese schimmernd, erhaben und mächtig als Lichtgestalt und ist überaus glücklich beim Anblick der ersten Kinder Erus.
Nun sprach er mit Ausdauer zu den zuhörenden Elben , dieser Lehrer des Wissens.
Er redete viel über das Handhaben der Sprache, des Handwerks und der Kunst.
Oromes Gedankenfülle schenkte der ganzen Art der Elben Weisheit, hier an den Wassern des Sees des Erwachens.>

Geändert von Wilferedh (07.11.2018 um 19:32 Uhr)
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  #18  
Alt 28.10.2018, 11:13
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Lightbulb Amerghin, Lied aus dem deutschen ins Sindarin übersetzt

Amerghin
(Gälischer Name, ein Barde u. Anführer.)

Ich bin der Wind auf der See

<Im i 'waen din erin 'aear>

Ich bin eine Welle auf der See

<Im Erfaloth din erin 'aear>

Ich bin der Stier der sieben Schlachten

<Im i Rasslavanon din i odo Deigor>

Ich bin der Adler auf dem Fels

<Im i Thoron din erin Gond>


Ich bin ein Strahl aus der Sonne

<Im i 'lawar din e i Anor>

Ich bin die schönste der Pflanzen

<Im i Írith din i Faran>

Ich bin ein starker, wilder Eber

<Im er bell, rhavan Morlavan din>

Ich bin der Lachs im Wasser

<Im i Braighâl din Nedhnên>


Ich bin ein See in der Ebene

<Im Erael din na i Talath>

Ich bin ein Wort der Weisheit

<Im Erbeth din i Idhor>

Ich bin eine Speerspitze in der Schlacht

<Im Erecthel din na i Dhagor>
(Revrain:)
Ich bin eine Speerspitze in der Schlacht
(Revrain:)
<Im Erecthel din na i Dhagor>


Ich bin ein Gott, der Feuer wirft in's Gehirn

<Im Ervalan din, i chadnaur na Nauth>
(Revrain:)
Ich bin ein Gott, der Feuer wirft in's Gehirn
(Revrain:)
<Im Ervalan din, i chadnaur na Nauth>


Wer verbreitet Licht über dem Hügel

<I pelia'ail or Amon>

Wer kennt die Zeiten des Mondes

<I ista i Lû en Ithil>


Wer kennt den Platz, an dem die Sonne ausruht

<I ista Ersad, sî en i Anor Îdh>
(Revrain:)
Wer kennt den Platz, an dem die Sonne ausruht
(Revrain:)
<I ista Ersad, sî en i Anor Îdh>



Quelle:
Text: trad. Irland, Musik: Kilian von Triskilian
Vom Deutschen ins Sindarin übersetzt von Wilferedh

Geändert von Wilferedh (03.11.2018 um 18:37 Uhr)
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  #19  
Alt 10.11.2018, 16:28
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Elfentraum; Lied ins Sindarin übersetzt

Elfentraum

<Edhilôl>


Sowie die Strahlen der Sonne verschwunden sind erwacht tief im

<Sui i methen Aglar i Anor gwanwen echui nûr>

Innern des Waldes eine geheimnisvolle,

<nedhena Taur erthurin,>

längst vergessene Welt.

<anann Ist gwanwen Gardh.>

Eine Welt in der sich Elfen im zarten Licht des Mondes in ihrem

<Er'ardh vi en Edhil nedhlind Gail en Ithil vi în.>

Reigen wiegen und Kobolde aus dem Schatten der Bäume schleichen.

<Lilta hwíniel a Nibinnoeg ardhae na Galadh gwaeúlim.>

Bald schon tanzen sie vereint bis das leise Zwitschern der Vögel

<Adlû lilta ti go nalû i úvrui Nalla i Filig>

den Morgen ankündet.

<Minuial albeth.>

Nun schließe deine Augen und träume deinen Traum.

<Sî taew i Hent ar olthaôl.>



Quelle:
Liederliches aus vergangenen Zeyten, Freye Spielleut Kirkel
Margit Luck: Elfentraumgedicht
dazu gibt es eine Melodie;
Stefan Faas: Komposition


Übersetzt ins Sindarin von Wilferedh am 09.11.2018
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  #20  
Alt 11.11.2018, 14:50
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Post Lied, aus dem mittelhochdeutschen ins Sindarin übersetzt

Du bist min

<Gí na nín>



Du bist min ih bin din

<Gí na nín im le>

des solst du gewisse sin

<ma g' istannen>

du bist beslossen in minem herzen

<gí na hollen nedh nín hû>

verlorn ist daz sluzzelin

<barad no i taew>

du muost immer dar inne sin

<gí horn uir nedh na>

Lasse mich in,

<heriant nín minnachû,>

bey dir zu sin

<ad le an na>

Gefangen in dir

<raen nedh le>

daz mochte ih sin

<i dhêl im na>

so ih beslossen

<sui im hollen>

in dinem herzen

<nedh le hû>

verlorn fuer immer daz sluzzelin

<barad enni uir i taew>

Du bist min und ih bin din

<Gí na nín ar im na le>


Quelle:
Liederliches aus vergangenen Zeyten, Freye Spielleut Kirkel
Text: ein mittelhochdeutsches Kurzgedicht aus dem 12. Jh.
Melodie + 2. Str. Eigenkomposition (Bastian) 12.12.2009

Übersetzt ins Sindarin von Wilferedh am 10.11.2018

Geändert von Wilferedh (11.11.2018 um 14:58 Uhr)
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