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Rauchverbot für 2007

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  #1  
Alt 07.08.2006, 00:03
Benutzerbild von Skyline
Skyline Skyline ist offline
Sylphe
Einhorn
 
Registriert seit: 12.2005
Beiträge: 3.388
Rauchverbot für 2007

Zitat:
"Die große Koalition will nach der Sommerpause ein gesetzliches Rauchverbot auf den Weg bringen, das 2007 in Kraft treten soll.
Das kündigte Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) im "Tagesspiegel am Sonntag" an.
Zitat:
"Ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen sei "vernünftig und notwendig", sagte Seehofer. Es könne nicht sein, dass in Altenheimen, Kliniken und Verwaltungsgebäuden ohne Rücksicht geraucht werde. Darüber hinaus müsse die Koalition diskutieren, ob sich das Rauchverbot auch auf Restaurants erstrecken solle. Die Restaurants hätten sich eigentlich bereit erklärt, mehr Nichtraucherzonen zu schaffen. Allerdings richteten die Gaststätten bisher "viel zu zögerlich Nichtraucherplätze ein", kritisierte Seehofer.
Wie steht wohl der Einzelen zu diesen geplanten Schritten?

Als Nichtrauch muss ich leider sagen, dass ich absolut dafür bin....von mir aus dürfte generell in öffentlichen Einrichtungen, überhaupt nicht mehr geraucht werden.
Gerade diese Regelungen für "Nichtraucherzonen"....sind gelinde gesagt...dumm. Was nützt es mir in einem Lokal oder Restaurant, auf der linken "rauchfreien" Seite zu sitzen...wenn von Rechts (aufgemerkt) die Nebelschwaden herüberziehen.
Das gleiche gilt im übrigen für Zugabteile. In Deren Fall, ich es noch weniger verstehen kann. Da viele Raucher auch eher ein Nichtraucherabteil vorziehen...lässt sich halt doch eher schlechter Atmen in einer rauchigen Atmosphäre!

Dazu käme noch die geplante, Altersgrenze von 18 Jahren für das Rauchen...(was bei derzeitiger Gesetzgebung von 16 Jahren ja leider auch eher weniger funktioniert).

Zitat:
"Die Gesundheitsminister der Länder hatten Ende Juni beschlossen, Rauchverbote unter anderem in Gerichten, öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie in Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Behindertenhilfe und Pflege sowie an Schulen und Kindertagesstätten zu erlassen. Außerdem sollen diesem Beschluss zufolge Gaststätten verpflichtet werden, getrennte Zonen für Raucher und Nichtraucher auszuweisen."
Ich kann mir vorstellen, das Raucher (nicht Alle) ziemlich angefressen sein werden...wäre ich einer...würde ich wahrscheinlich nicht anderst reagieren.
Oft werden den Nichtrauchern vorgeworfen, sie wären um Einiges intoleranter als Raucher selbst.
Ich denke....mit wirklicher Intoleranz ist das jedoch nicht zu vergleichen....
Rauch fügt nunmal Schaden zu und solche Aussagen (sie kommen auch von Nichtrauchern, die gegenwärtiges Rauchen "akzeptieren" (Meine Schwester z. B.)) sind doch....imho "beleidigender" Natur.
Keinesfalls möchte ich in diesem Zusammenhang irgendwelche Konsumenten......auch eine beliebte Aussage "Raucher kurbeln die Wirtschaft an, man sollte froh sein, sie zu "besitzen".....verbal überfallen oder "misshandeln". Denke jedoch das sich manche Themen und Angelegenheiten differenzierter betrachten lassen sollten.

So...nun, was denkt ihr über das Rauchen im Allgemeinen und über das bevorstehende "Verbot"?!
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Aber wenn sich die Träume gegenseitig abstoßen, entsteht in den Herzen derer, die weiter daran festhalten Angst und Hass!"<<

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  #2  
Alt 07.08.2006, 09:47
Benutzerbild von Vanyali
Vanyali Vanyali ist offline
Elfenmagierin
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 04.2006
Ort: hab ich vergessen. Sorry...
Beiträge: 488
Wenn ich ehrlich sein soll, dann hasse ich Raucher (nix für ungut, Leute!) wie die Pest. Für mich gibt es nichts schlimmeres, als Leute, die Nikotinsüchtig geworden sind.
Ich hab einmal ein Bild von einer Raucherlunge gesehen und hab gleich gesagt: Nein, damit fängst du lieber gar nicht erst an!
Das war vor 5 Jahren und ich mach immernoch nen riesen Umweg um diese Glimmstängel.

Zu dem "Verbot":

Die glauben doch wohl nicht wirklich, dass sie das durchgesetzt bekommen, oder?
Ich meine: An meiner Schule herrscht seit Jahren Rauchverbot und es wird trotzdem noch hinter Büschen und in den Klos geraucht. Das Verbot wird die richtigen Raucher auch nicht davon abhalten weiter an diesen Kresbringenden Teilen zu qualmen ... leider
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  #3  
Alt 07.08.2006, 11:40
Benutzerbild von candyman2000
candyman2000 candyman2000 ist offline
Eagle Eye
Hueter der Heilenden Quellen
 
Registriert seit: 11.2005
Beiträge: 603
Nun, solang es in öfftenlichen Gebäuden der Fall ist, ist es doch gut. Ich meine, eine Privatwohnung ist z B. kein öffentliches Gebäude wie z. B. ein Bahnhof. Und da ich selbst (wieder) strikter Nichtraucher bin (nachdem ich die Erfahrung gemacht habe, dass es nicht schmeckt) befürworte ich das Vorhaben.
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  #4  
Alt 07.08.2006, 13:01
Benutzerbild von Revan
Revan Revan ist offline
Sith
Inspirator aller Magier
 
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Als Nichtraucherin käme mir ein solches Rauchverbot natürlich auch entgegen.
Die Frage ist nur, wie man das sinnvoll umsetzen will.
Gut, am Arbeitsplatz kann man sicher eher einfach ein "Raucherzimmer" einrichten, wo sich entsprechende Mitarbeiter dann zurückziehen können. Das sollte auch durchgezogen werden.
Mit Restaurants und vor allem Bars & Clubs wird's schon schwieriger : Nichtraucherzonen bringen nur bei gut funktionierenden Klimaanlagen etwas und in Bars ist sowas oft gar nicht möglich. Aber wohin würde komplettes Rauchverbot führen ? Wir reden hier immerhin über eine reale SUCHT. Vermutlich würden dann Raucher entweder auf die Toilette gehen, um zu qualmen (was den Gang zur Toilette für Nichtraucher äußerst unangenehm macht) oder sie gehen einfach vor dir Tür und belästigen mit dem Qulam die Anwohner und Passanten...

Von dem Rauchverbot für Jugendliche halte ich nix. Das bringt überhaupt nichts. In der 7. Klasse haben meine 13jährigen Klassenkameradinnen schon auf'm Klo gequalmt und daran wird sich auch nix ändern, wenn die Ältergrenze auf 18 gesetzt wird. bringt beim Alkohol ja auch nix... (ich war z.B. mit 15 das erste mal sturzbesoffen). Neenee, Verbote solcher Art bringen nix, außer, das Verbotene noch reizvoller erscheinen zu lassen. Bei Jugendlichen kann man sowas nur über den Preis erreichen. Wenn eine Schachtel Zigaretten 10,- Euro kosten würde, würden vermutlich wesentlich weniger Rauchen, als mit einem Verbot.
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  #5  
Alt 07.08.2006, 13:18
Benutzerbild von Silmarillion
Silmarillion Silmarillion ist offline
Gandalf Sturmkrähe
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  #6  
Alt 07.08.2006, 13:21
Benutzerbild von Skyline
Skyline Skyline ist offline
Sylphe
Einhorn
 
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Beiträge: 3.388
Die "Problematik" hierbei, wäre allerdings, dass sich weder die älteren Raucher noch die Wirtschaft auf ein solches Unterfangen einlassen würden.
Bei den Spritpreisen, mag das durchaus "fruchten", da jeder darauf angewiesen ist (man versucht natürlich trotzdem unnötige Fahrten und Dergleichen zu verringern).
Doch gibt es schon einige Raucher die gerade wegen der höheren Kosten aufgehört haben (aufhören mussten) den Glimmstängel für sich zu nutzen.
Am Geld packt man uns alle^^"

Wer sich allerdings nicht mehr mit den üblichen Packungen versorgen kann, der greift auf die Selbstgedrehten zurück....müssten also auch teuerer werden.

Und für die Wirtschaft wäre es in der derzeitigen Konstelation, leider eine richtige "Krise", wenn die Raucher wegfallen würden...wo doch vor allem junge, weibliche Menschen, derzeit den Marktanteil ausmachen. (Das Gleiche gilt im übrigen auch für den Konsum der sogenannten Alcopops)

Da es aber trotzdem das ist, was es ist: Eine Sucht, sollte es in keiner Weise vom Staat gefördert werden (auch wennn erhebliche Steuereinnahmen dadurch verloren gingen).
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  #7  
Alt 07.08.2006, 13:48
Benutzerbild von Teria McKenzie
Teria McKenzie Teria McKenzie ist offline
Erforscher der Welten
 
Registriert seit: 10.2005
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Tja was soll ich sagen. Wie die meisten Nichtraucher hier wär ich fast dafür. Von mir aus kann jeder mit seiner Lunge machen was er will aber meine will ich mir wenn dann schon selber kaputt machen^^.
Auf der anderen Seite wird es schwer umsetzbar sein.
Gut gerade an Bahnhöfen etc. wird es ja schon besser da an vielen das Rauchen komplett verboten ist und nur an bestimmten Plätzen erlaubt wird. Das gleiche gilt für Flughäfen.
Bar's wird es gar nichts bringen und auch Restaurants könnte es schwer werden. (Wobei es eh nichts unhöflicheres gibt als beim Essen zu rauchen.)

Und was die Altersgrenze angeht. Können sie ja machen das ist dann aber auch nur wieder auf dem Papier existent. Die schaffens ja noch nichtmal die 16 Jahres Grenze einzuhalten.
Nein, ich denk Revan hat recht das einzige was Jugendliche vom Rauchen abhalten könnte wär der Preis. Wobei ich noch nichtmal daran glaub. Wie schon gesagt drehen die meisten sich dann Zigaretten selbst und oft sogar ohne Filter. Das war dann halt auch ein Schnitt ins eigene Fleisch.
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  #8  
Alt 07.08.2006, 13:56
Benutzerbild von Herrin der Nacht
Herrin der Nacht Herrin der Nacht ist offline
ich werde kommen um eu..
Ritter der Tafelrunde
 
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Ich als Nichtraucher, (bin auch stolz drauf) finde das ja auch gut das die das verbitten wollen, nur das werden sie nicht so hinbekommen wie die sich das vorstellen!!!!!! erstens das was auch Vanyali sagt, das es dann troz dem gemacht wird, und auch Skyline sagt, das die Wirtschaft da nicht so mitspielen wird und das die Steuereinnahmen weniger werden. Das alles ist im weg, dahr wird es sicherlich noch tausende gespräche und sonwas gehben bis die das machen, wenn die das dann über haubt dann noch machen wollen. Also ich würde es echt toll finden wenn die es verbitten. Denn es ist ja eine sucht/droge.
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immer wenn man schlaues sagen will fält einem nie was ein, aber immer dann wenn man es am wenigsten gebrauen kann.

Ich bin die Herrin der Nacht, und wer michz reitzt, der muss mit einem Lachkrampf rechnen!!!!^^
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  #9  
Alt 07.08.2006, 14:20
Benutzerbild von Pismire
Pismire Pismire ist offline
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ich hab nichts gegen rauchverbote an öffentlichen plätzen:

aber:

1) vollkommen ausgenommen sind diskotheken und kneipen. bin selber nichtraucher und gehe auch lieber in eine nichtraucherkneipe, aber diese entscheidung obliegt dem wirt, niemand anderem. alles andere sind zwangsverordnungen, die keine rechtfertigung findne

2) in der freien natur und unter freiem himmel muss rauchen erlaubt sein. es sollte aber ordnungshüter geben, die darauf achten, ob man seine kippe anständig entsorgt oder nicht.. für kippenwegwerfer, wenn es in der nähe aschenbecher gibt, darfs ruhig ne strafe von 20-30 € geben...
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Wenn Drows sich waschen würden, wären sie ganz normale Elfen...
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  #10  
Alt 07.08.2006, 14:47
Benutzerbild von Vanyali
Vanyali Vanyali ist offline
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Zitat:
Zitat von Pismire
ich hab nichts gegen rauchverbote an öffentlichen plätzen:

aber:

1) vollkommen ausgenommen sind diskotheken und kneipen. bin selber nichtraucher und gehe auch lieber in eine nichtraucherkneipe, aber diese entscheidung obliegt dem wirt, niemand anderem. alles andere sind zwangsverordnungen, die keine rechtfertigung findne

2) in der freien natur und unter freiem himmel muss rauchen erlaubt sein. es sollte aber ordnungshüter geben, die darauf achten, ob man seine kippe anständig entsorgt oder nicht.. für kippenwegwerfer, wenn es in der nähe aschenbecher gibt, darfs ruhig ne strafe von 20-30 € geben...
die sollten dich in den Bundesrat aufnehmen...

@ Revan: Momentan liegt der Schnitt für "Rauchanfänger" bei einem Alter von 11 Jahren, Tendenz steigend (in diesem Fall eher sinkend mit dem Alter)...
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  #11  
Alt 08.08.2006, 12:46
Benutzerbild von Pismire
Pismire Pismire ist offline
Drachentoeter
 
Registriert seit: 09.2005
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Zitat:
Zitat von Vanyali
die sollten dich in den Bundesrat aufnehmen...
ne, ich hab auch noch meinen stolz...
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  #12  
Alt 08.08.2006, 22:09
Benutzerbild von Skyline
Skyline Skyline ist offline
Sylphe
Einhorn
 
Registriert seit: 12.2005
Beiträge: 3.388
Die Gastronomie ist verständlicherweise gegen ein allgemeines Rauchverbot, und will freiwillig neue, rauchfreie Zonen schaffen. Unterstützung erhält sie dabei von der Verbraucherzentrale.
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  #13  
Alt 09.08.2006, 18:15
Benutzerbild von Dragonheart
Dragonheart Dragonheart ist offline
Der einsame Kämpfer
Herausforderer der Weisen
 
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X Dafür^^
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Paradox ist,
...wenn man einen Gewichtheber auf den Arm nimmt.
...wenn man ein Bruder seine Schwester unverwandt ansieht.
...wenn die Jugend das beste Alter sein soll.
...wenn man auf älteren Fotos viel Jünger aussieht.
...wenn dich zwei Schwestern verbrüdern.
...wenn sich Mutter und Tochter versöhnen.
...wenn ein Vater seinen Sohn bemuttert.

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  #14  
Alt 09.08.2006, 22:50
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Dunkelfeuer Dunkelfeuer ist offline
Ich singe auch nicht
Zauberlehrling
 
Registriert seit: 03.2006
Ort: Niedersachsen
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Ich rauche zwar, aber dennoch bin ich in den meisten Punkten für ein Rauchverbot. In öffentlichen Gebäuden muss es nicht sein, frage mich eh, warum es bei unserer Behörde noch erlaubt ist. Und in einem reinen Speiselokal muss es auch net sein.
Was Kneipen und Discotheken betrifft ist es schon schwieriger, aber andererseits machen unsere EU-Nachbarn doch vor, das auch das geht.

Mal schauen, was de facto daraus wird.
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  #15  
Alt 09.08.2006, 23:02
Benutzerbild von Skyline
Skyline Skyline ist offline
Sylphe
Einhorn
 
Registriert seit: 12.2005
Beiträge: 3.388
In Italien ist dieses Gesetz bereits seid 2004 in Kraft! (Bitte verbessert mich, falls ich mich in der Zeitangabe irre). Und dort gibt es bereits "massive" Umsatzeinbuße.

So ein Gesetz hat aber nunmal Sinn.
Vergleichsweise Alkohol. Wer möchte schon ständig einen Menschen "ertragen" der immer danach riecht, oder generell diesen alkoholischen Geruch um sich haben.
Auch (zur Diffamierung der Raucher) regten/regen sich alle über Feinstaub auf.....was man nun wirklich nicht, spürt, schmeckt, riecht...
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  #16  
Alt 10.08.2006, 10:20
Benutzerbild von Pismire
Pismire Pismire ist offline
Drachentoeter
 
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Zitat:
Zitat von Skyline
In Italien ist dieses Gesetz bereits seid 2004 in Kraft! (Bitte verbessert mich, falls ich mich in der Zeitangabe irre). Und dort gibt es bereits "massive" Umsatzeinbuße.

So ein Gesetz hat aber nunmal Sinn.
Vergleichsweise Alkohol. Wer möchte schon ständig einen Menschen "ertragen" der immer danach riecht, oder generell diesen alkoholischen Geruch um sich haben.
Auch (zur Diffamierung der Raucher) regten/regen sich alle über Feinstaub auf.....was man nun wirklich nicht, spürt, schmeckt, riecht...
das ein rauchender mensch stinkt, ist keine frage. aber das tut jemand, der seit einer woche kein badezimmer gesehn hat, auch. dem kann ich auch nicht vorschreiben, wie oft er sich zu waschen hat, um andere nicht zu belästigen. da muss man einfach durch.

für mich sind diese rauchverbote eines der typischsten merkmale einer total verwöhnten gesellschaft, bzw. zivilisation. alles muss einem recht gemacht werden. wo kommt man denn dahin, wenn man einfach mal dinge akzeptieren muss?
es gibt sicher gute gründe für nichtraucherstätten. jeder öffentliche platz, der nicht zum ausgehen dient, wo kinder sind, und so weiter.
aber in kneipen gibts dafür einfach keinen grund. es ist keiner genötigt, in eine kneipe zu gehen, wenn ihn was stört, dann hat er eben pech gehabt. so einfach ist das. mich stört der rauch auch, v.a. in den klamotten. aber das weiß ich davor, und dann mecker ich auch nicht.
der schutz der kellner/innen ist für mich auch ein höchst unsinniges gesetz. ich schätze mal, 90% der bedienungen, die ich im leben getroffen habe, raucht selber. und selbst, wenn nicht: es gibt sowas wie berufsrisiko. ein grubenarbeiter verseucht sich die lunge, ein straßenarbeiter ist dem feinstaub ausgesetzt usw.


diese zwangsregulierungen ärgern mich zutiefst. als gäbs keine anderen probleme in der EU...
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  #17  
Alt 10.08.2006, 12:12
Benutzerbild von Skyline
Skyline Skyline ist offline
Sylphe
Einhorn
 
Registriert seit: 12.2005
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Zitat:
Zitat von Pismire
das ein rauchender mensch stinkt, ist keine frage. aber das tut jemand, der seit einer woche kein badezimmer gesehn hat, auch. dem kann ich auch nicht vorschreiben, wie oft er sich zu waschen hat, um andere nicht zu belästigen. da muss man einfach durch.
Das war auch "nur" ein Beispiel. Selbstverständlich, gibt es anderweitige "Menschengruppen" die auch mit einem unangenehm, riechenden Segen "glänzen" können.

Zitat:
Zitat von Pismire
für mich sind diese rauchverbote eines der typischsten merkmale einer total verwöhnten gesellschaft, bzw. zivilisation. alles muss einem recht gemacht werden. wo kommt man denn dahin, wenn man einfach mal dinge akzeptieren muss?
Was hat das mit einer verwöhnten Gesellschaft zu tun?! (Mit Verlaub, ist "etwas" Verwöhntheit, nicht gerade das Schlechteste, dem eine Gesellschaft anheim fallen könnte)
Akzeptanz, einer Sucht! (Es ist Eine, auch wenn Teil der guten, verwöhnten Gesellschaft)
Nur mal als ein Beispiel: Handys an Schulen bzw. in Klassenräumen!..
Sie wurden mit den Jahren vermehrt zu einer Plage! An meiner Altersgruppe war dies, nun nicht ganz so arg verbreitet wie zu heutigen Standarten, aber es hat das Getriebe des Unterrichts gestört.
Maßnahmen: Vorerst, wegnahme bei Störung. Es hat sich nur kaum Jemand darum gekümmert! Also, generelles Verbot von "Einschalten" während der Unterrichtszeit bis hin zum Verbot des Gerätes auf dem Schulgelände.

Es entwickelt sich nunmal alles weiter.
Früher ist es nicht von Nöten gewesen (um es mal schön "geschwollen" auszudrücken), Maßnahmen in diesem Umfang durchzusetzen bzw. durchsetzen zu wollen. Es gab vor 20...10 Jahren bei weitem noch nicht diesen Konsum an Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen...Tabak in all seinem Umfang (Ich kenne mich in dieser Materie, jetzt nicht so gut aus, möge man mir also bitte verzeihen, falls diese Angaben nicht 100 % zutreffen).
Die Welt ist im Wandel und für Probleme müssen Gegenmaßnahmen getroffen werden.
Auch wenn das Zusammenleben noch gut funktioniert, heißt es nicht das es dabei bleibt. Etwas anzusprechen bzw. im Vorrahmen, Gesetze zu bewerkstelligen, muss kein Übel sein (und ich glaube daran, das es in diesem Fall mit Sicherheit kein Übel ist).
Natürlich, ist dies rein spekulativ, aber für zu früh halte ich es unter keinen Umständen. (Was nicht heißt, dass ich bei ausbleibenden Gesetzen, den Weltuntergang prophezeihen möchte).

Zitat:
Zitat von Pismire
es gibt sicher gute gründe für nichtraucherstätten. jeder öffentliche platz, der nicht zum ausgehen dient, wo kinder sind, und so weiter.
aber in kneipen gibts dafür einfach keinen grund. es ist keiner genötigt, in eine kneipe zu gehen, wenn ihn was stört, dann hat er eben pech gehabt. so einfach ist das. mich stört der rauch auch, v.a. in den klamotten. aber das weiß ich davor, und dann mecker ich auch nicht.
der schutz der kellner/innen ist für mich auch ein höchst unsinniges gesetz. ich schätze mal, 90% der bedienungen, die ich im leben getroffen habe, raucht selber. und selbst, wenn nicht: es gibt sowas wie berufsrisiko. ein grubenarbeiter verseucht sich die lunge, ein straßenarbeiter ist dem feinstaub ausgesetzt usw.
Also sollten alle Menschen die ausgehen wollen, bereit sein, ihre Gesundheit massiv zu gefährden?! Oder besser gesagt, sollen dies akzeptieren?!
Es wird keiner genötigt in eine Kneipe zu gehen...das ist richtig....aber Diejenigen die gehen (In diesem Fallbeispiel Nichtraucher), werden dazu genötigt sich den Rauch anzutun....auch eine Möglichkeit.
"Für Kinder ist alles Schlecht, deshalb sollte man von ihnen so gut wie es geht alles "Übel" der Welt fern halten".... Ein unumstößliches Gesetz, an das sich "fast" alle halten bzw. halten wollen.....Aber..warum kann das Gleiche nicht auch für Erwachsene oder ältere Jugendliche gelten?!

Und zum Schutz! Viele fangen an zu rauchen, gerade weil, alle um sie herum qualmen.
Ich kenne das aus meiner Berufssparte! So ziemlich 90 % rauchen hier. Vieles wird besprochen beim Rauchen, es werden gut und gern 20 Rauchpausen am Tag eingelegt, nach jeder wichtigen Entscheidung etc.
Als Nichtraucher ist es oftmals ziemlich hart. (In meinem Fall, nicht das nicht rauchen durchzuhalten, sondern eben mit den Menschen, dann auch weiter zusammenzuarbeiten). Aber ausgesucht ist nunmal ausgesucht.

Zitat:
Zitat von Pismire
diese zwangsregulierungen ärgern mich zutiefst. als gäbs keine anderen probleme in der EU...
Eine (Zwangs)Regelierung, die immer noch für ein gutes Zusammenleben sorgt. Ich spreche von noch, weil es bereits solche "Zwangsregelungen" (Gesezte) gibt. Es wird immer wieder Jemanden, bzw. einzelne Bevölerkerungsschichten etc. geben, die mit diesen Regelungen nicht zufrieden sind. Klar, Jeder versucht in irgendeiner Art und Weise, seine Vorteile für sich auszugraben. Jedem schlägt es wohl auf den Magen, wenn die eigenen Interessen, nicht vertreten werden.
Wir leben in einer Gesellschaft in der Minderheitsgruppen beschützt werden. Wäre es allerdings nur Dies, müssten die Raucher ein Vorrecht erhalten, da sie, zum Gegenwärtigen Zeitpunkt "lediglich" 1/3 der deutschen Bevölkerung ausmachen.
Handelt es sich jedoch bei Minderheitsgrupen/gruppierungen, die anderen Schaden zufügen, wird dieses Recht aufgehoben bzw. nicht mehr so drastisch gesehen/verfolgt.
Hierbei gibt es selbstversändlich noch genügend Beispiel, die ich in diesem Rahmen aber nicht anbringen möchte, weil es sonst arg an einer Themaverfehlung vorbeischrammen würde.

Ich bin absoluter "Feind" von dieser "Droge". Weder ertrag ich es, wenn mir Jemand seinen Rauch auch nur in unmittelbare Gesichtsnähe blässt, noch stehend irgendwo in Räumen.
Seid meiner Kindheit ist das so. In meiner Familie raucht "nur" meine Mutter.
Wenn ich mich irgendwo anderst hinsetze um dieser (für mich) "Qual" zu entgehen, heißt es immer ich solle mich nicht so anstellen. Das gleiche gilt für Autofahrten, in denen ein weit offenes Fenster für mich ein Muss ist.
(Mal abgesehen davon, das allein schon der Anstand es verbieten sollte, bei Anwesenheit eines Nichtrauchers, in diesem kleinen Gefährt, darauf zu verzichten)
Und es gibt weitere Situationen.
Selbs meine Schwester meint ich würde mich "anstellen".
Vielleicht...aber zurecht wie ich meinen darf.

Diese nichtvorhandene Akzeptanz, die den Nichtrauchern oftmals...nein..eigentlich immer vorgeworfen wird, ist ein weiteres Indiz, für den bislang noch schlechten Schutz dergleichen.
In dieser Hinsicht mag ich etwas überreagieren, habe jedoch meine Gründe dafür.

Rauchern wird es zunehmend "schwerer" gemacht, ihrer Lust zu fröhnen, das gebe ich auch ganz ehrlich zu.
Ein neuester Vorschlag (wie ich finde, sich auf sehr dünnem Eis bewegender), ist, das Arbeitgeber Raucher, bei der Arbeitsplatzsuche, ablehnen können. Das ist Diskriminierung. Solange an der Arbeitsstelle niemand Schaden dadurch erleidet, bzw. die Arbeit nicht darunter in Mitleidenschaft gezogen wird, sollte sowas nicht mal Ansatzweise umgesetzt werden.

Und natürlich gibt es andere Probleme.
Wer kümmert sich Momentan noch um die im gleichen Jahr steigende Mehrwertsteuer. Die Benzinpreise, die wahrscheinlich das doppelte ihres jetzigen Standes erreichen könnten. Kriege. Wahlen in Afrika bzw. was dort gerade wieder für ein Durcheinander herscht, und wieder, nicht alles mit Rechten Dingen abläuft.
Das z.B. die Staatszulagen für Bausparer wegfallen werden (vielleicht) damit die liebe Riester Rente mit guten 500 000 000 Euro mehr erhält.
Das immer noch bestehende Risiko der Anschläge. Davon habe ich heute das erste mal seid langem (eigentlich Gott sei dank) gehört.
Und so weiter und so fort.

Vielleicht sind das alles Debatten, um einiges von Oben zu verwischen....eine altbekannte Methodik der Politik. Und eine sehr Geschickte noch dazu. (Wenn sie denn klappt)
Aber immer noch besser, als sich über die neuesten Liebschaften eines prominenten Gesichtes "fortzubilden". Oder welche Schuhe die Damen auf dem roten Teppich tragen.....

Wenn dieses Gesetz nicht in Kraft treten sollte, würde es mich weder sonderlich treffen noch "umbringen". Aber allein schon die Tatsache, das eine Umsetzung möglich wäre, ist ein schönes Gedankengut.

Entschuldigung für die Länge....aber Gedanken können ab und an furchtbar nervig sein^^"
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Geändert von Skyline (10.08.2006 um 12:17 Uhr)
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  #18  
Alt 10.08.2006, 15:44
Benutzerbild von Pismire
Pismire Pismire ist offline
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Zitat:
Zitat von Skyline
Was hat das mit einer verwöhnten Gesellschaft zu tun?! (Mit Verlaub, ist "etwas" Verwöhntheit, nicht gerade das Schlechteste, dem eine Gesellschaft anheim fallen könnte)
"
Verwöhntheit sehe ich als negatives Anzeichen dafür, dass einer Gesellschaft gut geht. Sicher ist das schön, aber dieses Merkmal bewerte ich nun mal negativ

Zitat:
Zitat von Skyline
Akzeptanz, einer Sucht! (Es ist Eine, auch wenn Teil der guten, verwöhnten Gesellschaft)
Nur mal als ein Beispiel: Handys an Schulen bzw. in Klassenräumen!..
Sie wurden mit den Jahren vermehrt zu einer Plage! An meiner Altersgruppe war dies, nun nicht ganz so arg verbreitet wie zu heutigen Standarten, aber es hat das Getriebe des Unterrichts gestört.
Maßnahmen: Vorerst, wegnahme bei Störung. Es hat sich nur kaum Jemand darum gekümmert! Also, generelles Verbot von "Einschalten" während der Unterrichtszeit bis hin zum Verbot des Gerätes auf dem Schulgelände.
Das ist in meinen Augen was anderes, alleine deswegen, weil wir von Schulen reden.

Zitat:
Zitat von Skyline
Es entwickelt sich nunmal alles weiter.
Früher ist es nicht von Nöten gewesen (um es mal schön "geschwollen" auszudrücken), Maßnahmen in diesem Umfang durchzusetzen bzw. durchsetzen zu wollen. Es gab vor 20...10 Jahren bei weitem noch nicht diesen Konsum an Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen...Tabak in all seinem Umfang (Ich kenne mich in dieser Materie, jetzt nicht so gut aus, möge man mir also bitte verzeihen, falls diese Angaben nicht 100 % zutreffen).
Die Welt ist im Wandel und für Probleme müssen Gegenmaßnahmen getroffen werden.
Soweit ich das richtig nachvollziehen kann, war rauchen damals verbreiteter.. aber ich kann das aufgrund des alters natürlich auch nicht verbindlich sagen.

Zitat:
Zitat von Skyline
Auch wenn das Zusammenleben noch gut funktioniert, heißt es nicht das es dabei bleibt. Etwas anzusprechen bzw. im Vorrahmen, Gesetze zu bewerkstelligen, muss kein Übel sein (und ich glaube daran, das es in diesem Fall mit Sicherheit kein Übel ist).
Natürlich, ist dies rein spekulativ, aber für zu früh halte ich es unter keinen Umständen. (Was nicht heißt, dass ich bei ausbleibenden Gesetzen, den Weltuntergang prophezeihen möchte).
Im Prinzip kein widerspurch


Zitat:
Zitat von Skyline

Also sollten alle Menschen die ausgehen wollen, bereit sein, ihre Gesundheit massiv zu gefährden?! Oder besser gesagt, sollen dies akzeptieren?!
Es wird keiner genötigt in eine Kneipe zu gehen...das ist richtig....aber Diejenigen die gehen (In diesem Fallbeispiel Nichtraucher), werden dazu genötigt sich den Rauch anzutun....auch eine Möglichkeit.
ja. absolut. ich gehe in die disko und schade meinen gehör erheblich. ich gehe zu mcdonalds und hau mir fett rein. ich fang an zu pogen und riskiere, verletzt zu werden. ich melde mein kind im sportverein an, und riskiere, dass es sich was bricht. ich gehe ins bierzelt und riskiere, dass mir einer auf den schoß kotzt. ich geh ins stadion und riskiere, dass ich angepöbelt werde.

wenn ich ein problem mit einer der risiken habe, dann hab ich schlicht und ergreifend pech gehabt! es ist erstaunlich, wie wenig objektiv viele nichtraucher die situation betrachten. sie schränken die raucher ein. diese akzeptieren nämlich das beisein der nichtraucher absolut, und diese sind nun mal nicht genötigt, in eine kneipe zu gehen, in der geraucht wird. es gibt nichtraucherkneipen, wenn auch nicht viele, vermutlich aber deswegen, weil eben nicht so ein großer bedarf herrscht.


Zitat:
Zitat von Skyline
"Für Kinder ist alles Schlecht, deshalb sollte man von ihnen so gut wie es geht alles "Übel" der Welt fern halten".... Ein unumstößliches Gesetz, an das sich "fast" alle halten bzw. halten wollen.....Aber..warum kann das Gleiche nicht auch für Erwachsene oder ältere Jugendliche gelten?!
weil diese die eigenverantwortung besitzen sollten und risiken abschätzen können.

Zitat:
Zitat von Skyline
Und zum Schutz! Viele fangen an zu rauchen, gerade weil, alle um sie herum qualmen.
Ich kenne das aus meiner Berufssparte! So ziemlich 90 % rauchen hier. Vieles wird besprochen beim Rauchen, es werden gut und gern 20 Rauchpausen am Tag eingelegt, nach jeder wichtigen Entscheidung etc.


Als Nichtraucher ist es oftmals ziemlich hart. (In meinem Fall, nicht das nicht rauchen durchzuhalten, sondern eben mit den Menschen, dann auch weiter zusammenzuarbeiten). Aber ausgesucht ist nunmal ausgesucht.
kenn ich auch.. ganz einfach pech gehabt. ALlerdings kann ich den Arbeitgeber verstehen, der die Raucherpausen eindämmen will. Wobei der natürlich abschätzen muss, wie sich das auf den Job auswirkt. Gerade in kreativen Berufen können in den Raucherpausen die besten Ideen entspringen.

Zitat:
Zitat von Skyline
Eine (Zwangs)Regelierung, die immer noch für ein gutes Zusammenleben sorgt. Ich spreche von noch, weil es bereits solche "Zwangsregelungen" (Gesezte) gibt. Es wird immer wieder Jemanden, bzw. einzelne Bevölerkerungsschichten etc. geben, die mit diesen Regelungen nicht zufrieden sind. Klar, Jeder versucht in irgendeiner Art und Weise, seine Vorteile für sich auszugraben. Jedem schlägt es wohl auf den Magen, wenn die eigenen Interessen, nicht vertreten werden.
Wir leben in einer Gesellschaft in der Minderheitsgruppen beschützt werden. Wäre es allerdings nur Dies, müssten die Raucher ein Vorrecht erhalten, da sie, zum Gegenwärtigen Zeitpunkt "lediglich" 1/3 der deutschen Bevölkerung ausmachen.
Handelt es sich jedoch bei Minderheitsgrupen/gruppierungen, die anderen Schaden zufügen, wird dieses Recht aufgehoben bzw. nicht mehr so drastisch gesehen/verfolgt.
Hierbei gibt es selbstversändlich noch genügend Beispiel, die ich in diesem Rahmen aber nicht anbringen möchte, weil es sonst arg an einer Themaverfehlung vorbeischrammen würde.
Na gut, nicht Zwangsreglementierun, sondern Überreglementierung. Man könnte auch einfach sagen, wir überlassen das dem Wirt. Denn der kann am besten einschätzen, was seine Kundschaft will. Und wenn die Mehrheit der Kneipengänger Nichtraucherkneipen möchte, dürfte es so oder so bald nur davon sprießen.



Zitat:
Zitat von Skyline
Ich bin absoluter "Feind" von dieser "Droge". Weder ertrag ich es, wenn mir Jemand seinen Rauch auch nur in unmittelbare Gesichtsnähe blässt, noch stehend irgendwo in Räumen.
Seid meiner Kindheit ist das so. In meiner Familie raucht "nur" meine Mutter.
Wenn ich mich irgendwo anderst hinsetze um dieser (für mich) "Qual" zu entgehen, heißt es immer ich solle mich nicht so anstellen. Das gleiche gilt für Autofahrten, in denen ein weit offenes Fenster für mich ein Muss ist.
(Mal abgesehen davon, das allein schon der Anstand es verbieten sollte, bei Anwesenheit eines Nichtrauchers, in diesem kleinen Gefährt, darauf zu verzichten)
Und es gibt weitere Situationen.
Selbs meine Schwester meint ich würde mich "anstellen".
Vielleicht...aber zurecht wie ich meinen darf.
Du darfst dich anstellen, wie du willst! :) Nur kannst du in meinen Augen nicht erwarten, dass sich jeder nach dir richtet. Die Meinung deiner Schwester bestätigt dies.. ;)



Zitat:
Zitat von Skyline
Diese nichtvorhandene Akzeptanz, die den Nichtrauchern oftmals...nein..eigentlich immer vorgeworfen wird, ist ein weiteres Indiz, für den bislang noch schlechten Schutz dergleichen.
In dieser Hinsicht mag ich etwas überreagieren, habe jedoch meine Gründe dafür.
Welche Nichtakzeptanz?
Schau mal, wo die Rauchverbote überall akzeptiert wurden, ohne Murren? Flugzeuge, Kaufcenter, Bahnhöfe etc. Überall, wo es berechtigt, haben die Raucher sich eingeschränkt! Und jetzt wird ihnen Intoleranz vorgeworfen, weil sie nciht akzeptieren wollen, dass sie in Kneipen und Diskotheken nciht mehr quarzen dürfen? Das kanns doch nicht sein!
Außerdem werden Nichtraucher sogar in Kneipen akzeptiert! ;) Nur wenn sie anderen ihre Vorstellungen aufoktruieren wollen, werden sie lästig.

Zitat:
Zitat von Skyline
Rauchern wird es zunehmend "schwerer" gemacht, ihrer Lust zu fröhnen, das gebe ich auch ganz ehrlich zu.
Ein neuester Vorschlag (wie ich finde, sich auf sehr dünnem Eis bewegender), ist, das Arbeitgeber Raucher, bei der Arbeitsplatzsuche, ablehnen können. Das ist Diskriminierung. Solange an der Arbeitsstelle niemand Schaden dadurch erleidet, bzw. die Arbeit nicht darunter in Mitleidenschaft gezogen wird, sollte sowas nicht mal Ansatzweise umgesetzt werden.
Das finde ich z.B. vollkommen in Ordnung, abgesehen von der Problematik, das nachzuvollziehen. Ich finds auch in Ordnung, wenn Fluglinien zu dickes Stewardessen ablehnen oder ein Strip-Lokal eine hässliche Stripperin nicht will.
Wenn ich rauch, muss ich die Konsequenzen kennen, eben z.B. auch, dass mich ein Arbeitgeber ablehnt.

Zitat:
Zitat von Skyline
Und natürlich gibt es andere Probleme.
Wer kümmert sich Momentan noch um die im gleichen Jahr steigende Mehrwertsteuer. Die Benzinpreise, die wahrscheinlich das doppelte ihres jetzigen Standes erreichen könnten. Kriege. Wahlen in Afrika bzw. was dort gerade wieder für ein Durcheinander herscht, und wieder, nicht alles mit Rechten Dingen abläuft.
Das z.B. die Staatszulagen für Bausparer wegfallen werden (vielleicht) damit die liebe Riester Rente mit guten 500 000 000 Euro mehr erhält.
Das immer noch bestehende Risiko der Anschläge. Davon habe ich heute das erste mal seid langem (eigentlich Gott sei dank) gehört.
Und so weiter und so fort.

Vielleicht sind das alles Debatten, um einiges von Oben zu verwischen....eine altbekannte Methodik der Politik. Und eine sehr Geschickte noch dazu. (Wenn sie denn klappt)
Aber immer noch besser, als sich über die neuesten Liebschaften eines prominenten Gesichtes "fortzubilden". Oder welche Schuhe die Damen auf dem roten Teppich tragen.....
kein Widerspruch

Zitat:
Zitat von Skyline
Wenn dieses Gesetz nicht in Kraft treten sollte, würde es mich weder sonderlich treffen noch "umbringen". Aber allein schon die Tatsache, das eine Umsetzung möglich wäre, ist ein schönes Gedankengut.
heftiger Widerspruch!
Zitat:
Zitat von Skyline
Entschuldigung für die Länge....aber Gedanken können ab und an furchtbar nervig sein^^"
ich weiß! ;)

edit: bemerk grad, dass ich ne menge tippfehler drin habe.. bitte um entschuldigung, aber auf der arbeit kann ich nur schnell auf beiträge antworten und zum durchlesen und korrigieren fehlt mir die zeit...
__________________
Wenn Drows sich waschen würden, wären sie ganz normale Elfen...

Geändert von Pismire (10.08.2006 um 15:47 Uhr)
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  #19  
Alt 10.08.2006, 18:56
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Zitat von Pismire
Verwöhntheit sehe ich als negatives Anzeichen dafür, dass einer Gesellschaft gut geht. Sicher ist das schön, aber dieses Merkmal bewerte ich nun mal negativ
Bis zu einemd gewissen Grad ist "Verwöhntheit" bestimmt nicht schlecht. Auch hat jeder eine andere Standartsgrenze, ab der es zuviel wird. Genau wie mit dem Sauberkeitsempfinden.
Rauchende Gesellschaft (wenn auch "nur" 1/3) ist auch ein negatives Anzeichen

Zitat:
Zitat von Pismire
Das ist in meinen Augen was anderes, alleine deswegen, weil wir von Schulen reden.
Finde ich nicht! Wenn man bedenkt bis wie weit das Rauchen früher erlaubt war...mittlerweile ist es ja auch den Lehrern selbst untersagt zu rauchen.
Und ob nun Schule oder z. B. Bahnhof...beides "öffentliche" Bereiche.
Nur ist bei der Lehranstallt, natürlich noch das pädagogisch Wervolle zu betrachten...ähm..ja..

Zitat:
Zitat von Pismire
Soweit ich das richtig nachvollziehen kann, war rauchen damals verbreiteter.. aber ich kann das aufgrund des alters natürlich auch nicht verbindlich sagen.
Kann ich leider auch nicht, da ich eigentlich weder die Kompetenz habe dies zu beurteilen noch die Muse, jetzt danach zu suchen^^"....weiß ja....These aufstellen nicht ohne Vorkenntnis...aber die Gedanken...die Gedanken...*hust*

Zitat:
Zitat von Pismire
ja. absolut. ich gehe in die disko und schade meinen gehör erheblich. ich gehe zu mcdonalds und hau mir fett rein. ich fang an zu pogen und riskiere, verletzt zu werden. ich melde mein kind im sportverein an, und riskiere, dass es sich was bricht. ich gehe ins bierzelt und riskiere, dass mir einer auf den schoß kotzt. ich geh ins stadion und riskiere, dass ich angepöbelt werde.
Nichtraucher gehen nicht in eine Disko um zu rauchen. Raucher im übrigen auch nicht. Da man dort rauchen kann, ist eine übernahme von "Verwöhntheit"

Also:

Mc Donaldsgeher: Derjenige der dort hingeht, will Fastfood essen (Ist im übrigen auch nicht ungesund, die Menge macht es nun mal aus. Es gibt Hausmannskost welche den Poren mehr schädlich ist als jeder Doppelwopper-Irgendwas Burger)

Ein Kind das im Sportverein ist (Alle die in einer Art Sportverein sind): Wollen Sport treiben.

Bierzeltgeher: Im Vergleich gesehen nichts anderes als eine Art Disko etc. und vom Prinzip her das Gleiche. (Angekotzt werden kann man im übrigen überall).

Weitere Beispiele dieser Art währen:

Rausgehen und riskieren von Irgendetwas überfahren zu werden....vom einem Vogel einen netten "Gruß" bekommen etc.

An einem PC sitzen und zu tippen und riskieren sich einen Fingerbruch zuzuziehen..........

Einen Steckerlfisch essen und riskieren an einer Gräte zu ersticken.

Und so weiter und so fort....

Und das Raucher Nichtraucher akzeptieren....(tut mir sehr sehr leid) ist eine sehr dumme Aussage.
Wie bei Allem, was es gibt, kann man mit Theorien, Anschuldigungen etc. nicht Jeden einer bestimmten Gruppierung miteinbeziehen....aber um es zu erleichtern nehmen wird doch gerne die Allgemeinheit.
Erstens.
Nichtraucher schränken also Raucher ein?! Ja?..das hab ich richtig verstanden?
Warum?
("Vergleichsbeispiel": Gehen wir davon aus, das in meinem Beispiel Behinderte Menschen (Rollstuhlnutzer), die ja wie Raucher in der Minderheit sind, den Platz der Raucher einnehmen: Vielgenutzte Parkplätze, welche, die immer zugestellt sind. Nur die Behindertenparkplätze sind frei...vielleicht sind mal von insgesamt...15 Stück...3 - 5 belegt (und meistens nicht mal das). Sie werden nicht eingeschränkt...es wird Ihnen eine Möglichkeit gegeben durch ihre Behinderung, keinerlei Probleme zu bekommen. Man schafft in der Gemeinschaft Plätze für sie, die sie auch nutzen können. (Natürlich wird sowas von Nichtbehinderten gerne ausgenutzt, wenn sie Jemanden kennen der einen solchen Ausweis besitzt (aber ist anderes Thema))
So nun nehmen wir zugleich aber an, das die Behinderten diesmal in die Rolle der Nichtraucher schlüpfen (wenn auch etwas sinnloser) Die "Normalen währen somit die Raucher. Welche sich gerne darüber aufregen, das ungenutzte Parkflächen "verschwendet" werden. Behinderte hätten hier sowieso nichts zu suchen etc.))
Es mag vielleicht etwas an den Haaren herbeigezerrt sein, aber etwas Anderes ist mir auf die Schnelle nicht eingefallen. Kann später nochmal ausführlicher darauf eingehen.

Zitat:
Zitat von Pismire
wenn ich ein problem mit einer der risiken habe, dann hab ich schlicht und ergreifend pech gehabt! es ist erstaunlich, wie wenig objektiv viele nichtraucher die situation betrachten. sie schränken die raucher ein. diese akzeptieren nämlich das beisein der nichtraucher absolut, und diese sind nun mal nicht genötigt, in eine kneipe zu gehen, in der geraucht wird. es gibt nichtraucherkneipen, wenn auch nicht viele, vermutlich aber deswegen, weil eben nicht so ein großer bedarf herrscht.
Hier mal eine nette Aussage von einer Raucherin:

Ich finde es sogar als Raucherin GUT, dass da mal was getan wird ICH als Raucherin, das haben mir schon sehr viele Leute gesagt, bin SEHR, SEHR rücksichtsvoll. Ich rauche weder in einem Restaurant (auch wenn man rauchen darf) - kann mir aber denken, dass der "Gestank" nicht jedermanns Sache ist, und was ich nicht haben wollen würd, das tu ich auch keinem andern an noch rauche ich daheim; mein Freund ist Nichtraucher, meine kleinen Kinder sowieso - warum sollte ich andere einqualmen, die NICHT rauchen??
Beim mir wird halt dann vorm Haus geraucht, auch rauche ich abdends, wenn ich in einem Pub sitze .... weil da rauchen SO viele, da fällts dann gar nicht mehr auf
Aber ansonsten bin ich sehr tolerant und rücksichtsvoll, da ICH es persönlich - auch als Raucherin - bevorzuge, wenn ich beim Essen den Qualm nicht ins Gesicht bekomme. Nach dem Essen gut und recht, aber davor und während muss nicht sein Deshalb rauche ich auch in Restaurants nicht. Ich brauch mir auch nach dem Essen keine anzünden, weil ich nach dem Essen sowieso bald zahle und aufstehe und rausgehe ... dann kann ich im Freien auch schnell eine rauchen. Alles kein Problem
Na ja, ich akzeptiere es, wenn Leute nicht rauchen, dann will ich aber auch dass Nichtraucher akzeptieren, wenn Leute rauchen!
²lotusblume
du sagst


Es hat im Grunde nichts mit Akzeptanz oder derer nicht zu tun. Wir akzeptieren alle den Anderen. Nur....zählt es für mich zum guten Benehmen, wenn ein Raucher auch mal verzichten kann (Die Sucht verändert die Menschen, auch die Wahrnehmung).

Fakt ist nunmal, daß Passivrauchen zumindest in gewissem Maße schädlich ist und daß allgemein Regelungen zum Schutz Dritter getroffen werden. Seien es Geschwindigkeitsbegrenzungen im Straßenverkehr, Emissionsbgrenzungen bei Schornsteinen o. ä.

Rücksicht auf beiden Seiten! Der "Brüller" hält im Konzertsaal die Klappe und wer Brüllen nicht mag, geht nicht ins Stadion, oder wenn doch akzeptiert er da das Brüllen. Also raucht der Raucher nicht in Restaurants, schon gar nicht, wenn bisher noch nicht geraucht wird. Und Nichtraucher akzeptieren im Gegenzug, daß es auch Raucherkneipen gibt, in die sie dann halt nicht gehen, wenn sie den Rauch nicht mögen.

Ich meinte zwar, das solch ein Gesetz sinnvoll wäre, würde aber auch nichts dagegen "haben", wenn es nicht einträte!

Zitat:
Zitat von Pismire
weil diese die eigenverantwortung besitzen sollten und risiken abschätzen können.
Sprich...Raucher sollten wissen was sie den Anderen antun "könnten".

Zitat:
Zitat von Pismire
kenn ich auch.. ganz einfach pech gehabt. ALlerdings kann ich den Arbeitgeber verstehen, der die Raucherpausen eindämmen will. Wobei der natürlich abschätzen muss, wie sich das auf den Job auswirkt. Gerade in kreativen Berufen können in den Raucherpausen die besten Ideen entspringen.
Ja...in der Firma in der ich vorher war, waren alle Technischen Geräte "nur" durch den Rauch eines halben Jahres beschädigt! Weil niemand darauf geachtet hat, wie schädlich der Qualm für die Technik ist.
Dann hab ich gewechselt, zusammen mit meinem jetztigen Chef und der gründete eine neue Firma. Wie gesagt alles starke Raucher. Aber in den Büroräumen darf nicht geraucht werden, weil die Angst vor Abnutzung etc. besteht und die Anschaffung neuerer Geräte eine Menge Geld kostet.

Generelle Frage...: Warum geht es nicht um die Gesundheit des Menschen....ist der den weniger Wert?!

Zitat:
Zitat von Pismire
Na gut, nicht Zwangsreglementierun, sondern Überreglementierung. Man könnte auch einfach sagen, wir überlassen das dem Wirt. Denn der kann am besten einschätzen, was seine Kundschaft will. Und wenn die Mehrheit der Kneipengänger Nichtraucherkneipen möchte, dürfte es so oder so bald nur davon sprießen.
Eben, das ist richtig. Die Gaststätten können ja bereits entscheiden, ob sie denn nun Rauchfrei bleiben oder nicht. Oder ob sie spezielle Raucher- und Nichtraucherbereiche anlegen (alles mit guter Belüftung, versteht sich).
Schönes Beispiel hierfür währen auch, sogenannte "Schulenkneipen".

Zitat:
Zitat von Pismire
Du darfst dich anstellen, wie du willst! :) Nur kannst du in meinen Augen nicht erwarten, dass sich jeder nach dir richtet. Die Meinung deiner Schwester bestätigt dies.. ;)
Du kennst ja leider die Umstände nicht.
Es ist nicht so, das ich verlange das nicht geraucht wird. Ich sage nämlich gar nichts, ich will mich einfach nur wegsetzen bzw. mache das Fenster auf. Und wenn ich daraufhin dann angesprochen werde: Ich solle mich nicht so anstellen etc. frage ich mich auf wesen Seite hierbei die Akzeptanz fehlt.
Nach mir muss sich Niemand richten, wie gesagt, noch nie verlangt oder ähnliches...ich erwarte nur das man mich gehen lässt, ohne mir hierfür dann irgendwelche dummen Kommentare an den Kopf zu werfen.

Zitat:
Zitat von Pismire
Welche Nichtakzeptanz?
Schau mal, wo die Rauchverbote überall akzeptiert wurden, ohne Murren? Flugzeuge, Kaufcenter, Bahnhöfe etc. Überall, wo es berechtigt, haben die Raucher sich eingeschränkt! Und jetzt wird ihnen Intoleranz vorgeworfen, weil sie nciht akzeptieren wollen, dass sie in Kneipen und Diskotheken nciht mehr quarzen dürfen? Das kanns doch nicht sein!
Außerdem werden Nichtraucher sogar in Kneipen akzeptiert! ;) Nur wenn sie anderen ihre Vorstellungen aufoktruieren wollen, werden sie lästig.
Siehe Kommentar von Oben!!!

Zitat:
Zitat von Pismire
Das finde ich z.B. vollkommen in Ordnung, abgesehen von der Problematik, das nachzuvollziehen. Ich finds auch in Ordnung, wenn Fluglinien zu dickes Stewardessen ablehnen oder ein Strip-Lokal eine hässliche Stripperin nicht will.
Wenn ich rauch, muss ich die Konsequenzen kennen, eben z.B. auch, dass mich ein Arbeitgeber ablehnt.
Eben auch, das man rauchend nicht in Gaststätten gelassen wird.

Zitat:
Zitat von Pismire
heftiger Widerspruch!
Das Gedankengut der Inkrafttretung?

Zitat:
Zitat von Pismire
ich weiß! ;)

edit: bemerk grad, dass ich ne menge tippfehler drin habe.. bitte um entschuldigung, aber auf der arbeit kann ich nur schnell auf beiträge antworten und zum durchlesen und korrigieren fehlt mir die zeit...
So...puhhh fertig...nochmal Entschuldigung, Entschuldigung....und Schreibfehler.....solange kein penetranter Deutschlehrer auftaucht, bist du sicher
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>>"Die Träume der Menschen können manchmal den Himmel erzittern lassen, vorrausgesetzt das sie sich gegenseitig ergänzen.
Aber wenn sich die Träume gegenseitig abstoßen, entsteht in den Herzen derer, die weiter daran festhalten Angst und Hass!"<<

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  #20  
Alt 11.08.2006, 14:21
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Pismire Pismire ist offline
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Nichtraucher gehen nicht in eine Disko um zu rauchen. Raucher im übrigen auch nicht. Da man dort rauchen kann, ist eine übernahme von "Verwöhntheit"
Raucher gehen in Kneipen, um einen geselligen Abend zu verbringen. Dazu gehören Rauchen und Trinken. Mit der Einschränkung des Rauchens ni



Also:

Mc Donaldsgeher: Derjenige der dort hingeht, will Fastfood essen (Ist im übrigen auch nicht ungesund, die Menge macht es nun mal aus. Es gibt Hausmannskost welche den Poren mehr schädlich ist als jeder Doppelwopper-Irgendwas Burger)

Ein Kind das im Sportverein ist (Alle die in einer Art Sportverein sind): Wollen Sport treiben.

Bierzeltgeher: Im Vergleich gesehen nichts anderes als eine Art Disko etc. und vom Prinzip her das Gleiche. (Angekotzt werden kann man im übrigen überall).

[/QUOTE]
Raucher gehen in Kneipen, um einen geselligen Abend zu verbringen. Dazu gehören Rauchen und Trinken. Mit der Einschränkung des Rauchens nimmst du ihnen etwas, was dir nicht zusteht.
Du kannst mit dem Argument in die Disko gehen, dass du tanzen willst, ohne laute . Hast du jemals erlebt, dass irgendjemand wegen zu lauter Musik beim DJ war? Nein, und doch ist es genau das selbe! Ich gehe an einen Ort, um an einem bestimmten Vergügen teilzunehmen. Dieses Vergnügen teile ich mit anderen Menschen! Diese möchten, dass bestimmte Dinge bleiben, die mich stören, ja sogar gefährden! Welches Recht hab ich, hier mein Interesse vor das der anderen zu stellen und und diese einzuschränken, wo ich doch auch ganz einfach daheim bleiben könnte?

Den MCD-Vergleich nehm ich zurück, wobei er insofern zutrifft, als dass ich auch nicht bei McD einen cholesterinreduzierten Burger bestell.
Allen meinen Beispielen ist eins gemein:
Das sich Rest der Welt nach dem Individuum richten muss. Kinder im Fußballverein wollen nicht einfach SPort machen, die wollen Fußball spielen. Beim Fußball verletzt man sich. WEnn ich damit ein Problem hab, dann melde ich mein Kind nicht beim Fußball, sondern beim Ballett an. Wenn das immer noch zu gefährlich ist, dann ist mein Kind halt ne arme Sau und kann keinen Sport machen.
Wenn ich im Bierzelt steh, weiß ich, dass dort viel getrunken wird. Nur weil selber nicht zum Schluss kübelvoll bin, kann ich nicht erwarten, dass die anderen es mir gleich tun. WEnn ich den Anblick von Alkoholleichen nicht mag, dann hab ich Pech gehabt. (das ist sogar autobiographisch)
Wenn ich ein gläubiger Muslim bin, der nach Deutschland kommt, und mich über das Abendprogramm von VOX ärger, dann sollte ich halt nach 23 Uhr nicht mehr auf VOX schalten.
Es gibt hunderte Beispiele dafür, z.B. auch Pogen auf der Tanzfläche usw.

Der Knackpunkt ist wohl der, dass Nichtrauchern klar werden muss, dass der Kneipengang kein Menschenrecht ist und niemand genötigt ist, dahin zu gehen.



Zitat:
Zitat von Skyline
Weitere Beispiele dieser Art währen:

Rausgehen und riskieren von Irgendetwas überfahren zu werden....vom einem Vogel einen netten "Gruß" bekommen etc.

An einem PC sitzen und zu tippen und riskieren sich einen Fingerbruch zuzuziehen..........

Einen Steckerlfisch essen und riskieren an einer Gräte zu ersticken.
das sind alles Beispiele für Risiken, die man im Leben eingeht. Die werden aber alle als natürlich hingenommen. Stell dir mal jemanden vor, der sich weigert, in der Arbeit etwas abzutippen, weil er einen Fingerbruch riskiert.



Zitat:
Zitat von Skyline
Und das Raucher Nichtraucher akzeptieren....(tut mir sehr sehr leid) ist eine sehr dumme Aussage.
aber keineswegs.. das ist ne sehr kluge aussage, vor allem wenn man bedenkt, wie penetrant ätzend nichtraucher sein können!


Zitat:
Zitat von Skyline


Wie bei Allem, was es gibt, kann man mit Theorien, Anschuldigungen etc. nicht Jeden einer bestimmten Gruppierung miteinbeziehen....aber um es zu erleichtern nehmen wird doch gerne die Allgemeinheit.
Erstens.
Nichtraucher schränken also Raucher ein?! Ja?..das hab ich richtig verstanden?
Warum?
Sie schränken dann ein, wenn sie alleine durch ihre Anwesenheit, die von keiner Sau erfordert wird, den Schluss ziehen, anderen vorschreiben zu können, was zu tun ist.


Zitat:
Zitat von Skyline
("Vergleichsbeispiel": Gehen wir davon aus, das in meinem Beispiel Behinderte Menschen (Rollstuhlnutzer), die ja wie Raucher in der Minderheit sind, den Platz der Raucher einnehmen: Vielgenutzte Parkplätze, welche, die immer zugestellt sind. Nur die Behindertenparkplätze sind frei...vielleicht sind mal von insgesamt...15 Stück...3 - 5 belegt (und meistens nicht mal das). Sie werden nicht eingeschränkt...es wird Ihnen eine Möglichkeit gegeben durch ihre Behinderung, keinerlei Probleme zu bekommen. Man schafft in der Gemeinschaft Plätze für sie, die sie auch nutzen können. (Natürlich wird sowas von Nichtbehinderten gerne ausgenutzt, wenn sie Jemanden kennen der einen solchen Ausweis besitzt (aber ist anderes Thema))
So nun nehmen wir zugleich aber an, das die Behinderten diesmal in die Rolle der Nichtraucher schlüpfen (wenn auch etwas sinnloser) Die "Normalen währen somit die Raucher. Welche sich gerne darüber aufregen, das ungenutzte Parkflächen "verschwendet" werden. Behinderte hätten hier sowieso nichts zu suchen etc.))
Es mag vielleicht etwas an den Haaren herbeigezerrt sein, aber etwas Anderes ist mir auf die Schnelle nicht eingefallen. Kann später nochmal ausführlicher darauf eingehen.
bitte.. weil ganz verstanden hab ich das jetzt nicht.. ;)


Zitat:
Zitat von Skyline
Hier mal eine nette Aussage von einer Raucherin:

[I]Ich finde es sogar als Raucherin GUT, dass da mal was getan wird ICH als Raucherin, das haben mir schon sehr viele Leute gesagt, bin SEHR, SEHR rücksichtsvoll. Ich rauche weder in einem Restaurant (auch wenn man rauchen darf) - kann mir aber denken, dass der "Gestank" nicht jedermanns Sache ist, und was ich nicht haben wollen würd, das tu ich auch keinem andern an noch rauche ich daheim; mein Freund ist Nichtraucher, meine kleinen Kinder sowieso - warum sollte ich andere einqualmen, die NICHT rauchen??
Beim mir wird halt dann vorm Haus geraucht, auch rauche ich abdends, wenn ich in einem Pub sitze .... weil da rauchen SO viele, da fällts dann gar nicht mehr auf
Aber ansonsten bin ich sehr tolerant und rücksichtsvoll, da ICH es persönlich - auch als Raucherin - bevorzuge, wenn ich beim Essen den Qualm nicht ins Gesicht bekomme. Nach dem Essen gut und recht, aber davor und während muss nicht sein Deshalb rauche ich auch in Restaurants nicht. Ich brauch mir auch nach dem Essen keine anzünden, weil ich nach dem Essen sowieso bald zahle und aufstehe und rausgehe ... dann kann ich im Freien auch schnell eine rauchen. Alles kein Problem
Na ja, ich akzeptiere es, wenn Leute nicht rauchen, dann will ich aber auch dass Nichtraucher akzeptieren, wenn Leute rauchen!
²lotusblume
Im Restaurant lass ich mit mir reden. Da sind Nichtrauchergesetze durchaus vertretbar. Aber nicht in Kneipen. Wie die Dame sagt...
übrigens sind meine Antorten nette Aussagen eines Nichtrauchers! :)


Zitat:
Zitat von Skyline
Es hat im Grunde nichts mit Akzeptanz oder derer nicht zu tun. Wir akzeptieren alle den Anderen. Nur....zählt es für mich zum guten Benehmen, wenn ein Raucher auch mal verzichten kann (Die Sucht verändert die Menschen, auch die Wahrnehmung).
Durchaus. Ebenso wie Selbstüberschätzung der eigenen Meinung.
Und ich finde es sehr wichtig, dass Raucher auch mal verzichten können. Und das tun sie seit Jahren. Wie im vorigen Thread schon gesagt: Die Rauchmöglichkeiten wurden in der Vergangenheit konsequent eingeschränkt, ohne dass eine bedeutende Zahl von Rauchern gemurrt hätte.. weil das auch alles einzusehen war. In den Kneipen ist es das aber nicht.


Zitat:
Zitat von Skyline
Fakt ist nunmal, daß Passivrauchen zumindest in gewissem Maße schädlich ist und daß allgemein Regelungen zum Schutz Dritter getroffen werden. Seien es Geschwindigkeitsbegrenzungen im Straßenverkehr, Emissionsbgrenzungen bei Schornsteinen o. ä.
Fakt ist auch, dass die Studien zum Passivrauchen sehr fraglich sind. Ohne anzweifeln zu wollen, dass ein Abend in der Kneipe die Gesundheit schädigen kann:
Die betroffenen Opfer aus diesen Studien sind wohl eher Lebensgefährten oder Angehörige von starken Rauchern, die den ganzen Tag in dem Dunst verbringen sollten.

Zitat:
Zitat von Skyline
Rücksicht auf beiden Seiten! Der "Brüller" hält im Konzertsaal die Klappe und wer Brüllen nicht mag, geht nicht ins Stadion, oder wenn doch akzeptiert er da das Brüllen. Also raucht der Raucher nicht in Restaurants, schon gar nicht, wenn bisher noch nicht geraucht wird. Und Nichtraucher akzeptieren im Gegenzug, daß es auch Raucherkneipen gibt, in die sie dann halt nicht gehen, wenn sie den Rauch nicht mögen.
na, da sind wir doch nah beieinander. Nichts anderes sage ich: Von mir aus kann jeder Wirt selber bestimmen, wie er seine Kneipe handhaben möchte. Wie gesagt, ich bevorzuge Nichtraucher-kneipen aus offensichtlichen Gründen. Nur ein generelles Gesetz zu erlassen, das ist in meinen Augen falsch.


Zitat:
Zitat von Skyline

Sprich...Raucher sollten wissen was sie den Anderen antun "könnten".
wissen Sie! Wird ja auch keiner gezwungen, sich in die GEsellschaft zu begeben! ;)


Zitat:
Zitat von Skyline
Ja...in der Firma in der ich vorher war, waren alle Technischen Geräte "nur" durch den Rauch eines halben Jahres beschädigt! Weil niemand darauf geachtet hat, wie schädlich der Qualm für die Technik ist.
das ist mir allerdings auch neu
Zitat:
Zitat von Skyline
Dann hab ich gewechselt, zusammen mit meinem jetztigen Chef und der gründete eine neue Firma. Wie gesagt alles starke Raucher. Aber in den Büroräumen darf nicht geraucht werden, weil die Angst vor Abnutzung etc. besteht und die Anschaffung neuerer Geräte eine Menge Geld kostet.


Generelle Frage...: Warum geht es nicht um die Gesundheit des Menschen....ist der den weniger Wert?!
Als ne Küchenmaschine? Definitiv! Deswegen wird die Gesundheit ja auch geschützt. Nur, gleichzeitig kann ne Kaffeemaschine nicht entscheiden, ob sie heut abend in die Kneipe geht oder nicht.


Zitat:
Zitat von Skyline
Eben, das ist richtig. Die Gaststätten können ja bereits entscheiden, ob sie denn nun Rauchfrei bleiben oder nicht. Oder ob sie spezielle Raucher- und Nichtraucherbereiche anlegen (alles mit guter Belüftung, versteht sich).
Schönes Beispiel hierfür währen auch, sogenannte "Schulenkneipen".
na also...
Zitat:
Zitat von Skyline
Du kennst ja leider die Umstände nicht.
Es ist nicht so, das ich verlange das nicht geraucht wird. Ich sage nämlich gar nichts, ich will mich einfach nur wegsetzen bzw. mache das Fenster auf. Und wenn ich daraufhin dann angesprochen werde: Ich solle mich nicht so anstellen etc. frage ich mich auf wesen Seite hierbei die Akzeptanz fehlt.


Nach mir muss sich Niemand richten, wie gesagt, noch nie verlangt oder ähnliches...ich erwarte nur das man mich gehen lässt, ohne mir hierfür dann irgendwelche dummen Kommentare an den Kopf zu werfen.
na, dann bist du ja doch nicht so schlimm.. ;)


Zitat:
Zitat von Skyline

Eben auch, das man rauchend nicht in Gaststätten gelassen wird.
Wenn der Wirt das so beschließt ja... Wenn in dieser Kneipe 50 Nichtraucher sitzen ist das ja auch richtig so..
dann muss man sich halt ne andere suchen. Die gibt es aber nicht, wenn es ein grundsätzliches Verbot gibt..


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Zitat von Skyline
Das Gedankengut der Inkrafttretung?
ja..
im MOment besteht für beide Parteien die Möglichkeit, Ausgeh-Orte zu finden (mag sein, dass Nichtraucherkneipen selten sind, aber dann sollte man sich mal fragen,warum). Ein Gesetz nimmt den Rauchern alle Möglichkeiten.


Zitat:
Zitat von Skyline
So...puhhh fertig...nochmal Entschuldigung, Entschuldigung....und Schreibfehler.....solange kein penetranter Deutschlehrer auftaucht, bist du sicher
als Germanist bin ich mindestens genauso viel wert.. ;)
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Wenn Drows sich waschen würden, wären sie ganz normale Elfen...
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