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Eradir - Kapitel 2: In die Arme des Feindes

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  #21  
Alt 07.01.2011, 19:45
Benutzerbild von Tow
Tow Tow ist offline
Wächter der Schatten
Vampirjaeger
 
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Beiträge: 382
"Habt ihr alle den Pfiff nicht gehört? Und der schon jetzt wahrnembare Geruch von Blut? Den auch nicht?", er sah sie fragend an, dann setzte er fort, "Ich führchte die einzigen Vorräte, die wir finden werden, werden nur nach meinem Geschmack sein, dennoch spüre ich Leben. Ich sollte auf jeden Fall einmal hinfliegen!" Unter schwarzem Rauch verwandelte er sich in eine größere Fledermaus und flatterte in Richtung der Siedlung....
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"Ich bin das Monster, das jeder lebendige Mann töten will. Ich bin Dracula."
-Bram Stoker's Dracula-
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  #22  
Alt 07.01.2011, 20:50
Benutzerbild von Arya
Arya Arya ist offline
Inspirator aller Magier
 
Registriert seit: 03.2010
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Riya, die immernoch an den Pfahl gekettet war, hatte starke Schmerzen in ihrer Seite. Sie wurde anscheinend von einem Dolch getroffen. Das Blut war durch ihre Kleidung gesickert, hatte jedoch aufgehört zu fließen. Hoffnungslos sah sie zum grau bedeckten Himmel herrauf. Eine Fledermaus? Am Tag? Total verwirrt schaute Riya ihr nach. Sie schien nicht wirklich ein Ziel zu haben...

Geändert von Arya (08.01.2011 um 11:43 Uhr)
  #23  
Alt 07.01.2011, 22:42
Benutzerbild von Rachelle-Marija
Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
Hueter der Heilenden Quellen
 
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Blut? Hatte er gerade wirklich Blut gesagt?
Alba versuchte den Hunger, den sie schon seit Jahren verspürte, zu unterdrücken. Es musste doch bald einmal so weit sein.. lange würde sie es nicht mehr aushalten. Die Schwarzhaarige hasste es nicht komplett zu sein. Sie blickte mit ihren bernsteinfarbenen Katzenaugen der Fledermaus nach, die in Richtung des Dorfes flog und schnupperte sachte. Ja.. es ist wahr. "Hier riecht es wirklich nach einem Hauch von Blut."
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'Man muss eigene Wege gehen um Spuren zu hinterlassen...'
Elda-Trilogie
Prolog
Kapitel 1
  #24  
Alt 08.01.2011, 17:43
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Fangortholin Fangortholin ist offline
There´s no evil beside me
Waechter von Zeit und Raum
 
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"Der ist warscheinlich nur auf Entzug.", grummelte Ciri, während auch sie die Fledermaus davon fliegen sah. "Na besser er saugt irgendwelche Sumpfratten aus, als das er sich in uns verbeisst. Das würde dem Flattermann auch nicht gut bekommen." Ciri schaute in die Runde der Wartenden. Wenn es tatsächlich nach Blut roch, war rumstehen und Däumchen drehen, zu mal es nicht mal Wein gab, eigentlich nicht die beste Idee. Wer konnte schon sagen wann der Vampir sich vollgesoffen hatte, sollte er seinem Blutdurst erliegen? Und wenn in den Umrissen, die eine kleine Sumpfsieldung andeuteten, jemand in Gefahr war?
"Katzentante, gib deinem Vieh die Sporen. Bis der Vampir wieder gekommen ist, kann dort sonst was passiert sein. Wir stürmen! Yihaaa!" rief die Diebin aus und ruckelte auf der Echse unruhig hin und her.
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Geändert von Fangortholin (08.01.2011 um 17:51 Uhr)
  #25  
Alt 08.01.2011, 18:18
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TKarn TKarn ist offline
Dragon of Chaos
Bewahrer des Friedens
 
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Anjasi überlegt gerade, was sie der Fledermaus hinterher wirft. Sie kann sich gerade noch zurückhalten.

"Vielleicht hat er ja dann das ganze Dorf getötet, der Bastard. Lasst uns keine Zeit verlieren."
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Würfelserver Eldorai
  #26  
Alt 08.01.2011, 18:55
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Elanor Elanor ist offline
Tagträumerin
Einhorn
 
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Naisi, der in dieser Nacht in einem schmutzigen Erdloch übernachtet hatte, schlich gerade in der Nähe einer Siedlung umher und hoffte, dass er es in nöchster Zeit erstmal nicht mit den Kopfgeldjägern zu tun bekommen würde.
In der Hoffnung etwas zu essen abstauben zu können, traute er sich schließlich in die Siedlung, die allerdings verlassern war, was er erst feststellte, als er sie bereits betreten hatte.
In den letzten Tagen war die Landschaft immer seltsamer geworden, mooriger und die Gewächse waren auch nicht mehr so groß, wie zum Anfang seiner Flucht. Wie weit westlich von Belandris er sich wohl befand...?
Plötzlich vernahm er ganz in der Nähe einen schrillen Pfiff. Also ist hier wohl doch jemand, dachte er sich und pirschte weiter. Als er um eine verfallene Hausecke bog, zuckte er vor Schreck zusammen und huschte schnell wieder in die Schatten. Erneut blinzelte er um die Ecke und musste festestellen, dass es keiner der Jäger war, die ihn verfolgeten. Was er da gesehen hatte, war ein Mädchen, vielleicht gerade mal 15. Hatte sie ihn etwa schon bemerkt, denn sie reckte den Hals. Erst jetzt bemerkte er, dass sie an einen Pfahl gefesselt war. Sollte er hinlaufen und sie befreien? Doch wer auch immer sie gefesselt haben musste, konnte immerhin noch in der nähe sein.
Nach einigem hin und her, traute er sich schließlich heraus und huschte auf sie zu. Er hob die Hände um ihr zu signalisieren, dass er nicht die Absicht hatte, ihr etwas zu tun, doch sie btrachtete ihn immernoch misstrauisch. Als er sie schließlich erreicht hatte, holte er sein Chakram unter dem Mantel hervor und säbelte die Stricke durch.
Al s sie sich nicht bedankte, rief Naisi ihr hinterher:"He, jetzte warte doch mal! Kannst du mir zufällig sagen, wo wir hier sind? Bleib doch mal stehen!" Und ncoh ehe er sich versah, war sich auch schon hinter der nächsten Hausecke verschwunden....
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Geändert von Elanor (08.01.2011 um 22:57 Uhr)
  #27  
Alt 08.01.2011, 19:13
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Arya Arya ist offline
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Kurz nachdem sie befreit wurde, und sich hinter eine Hauswand schleppen konnte, brach sie, vor Schmerzen stöhnend, zusammen. Sie Atmete schwer, und ihr war schwindelig. Die Wunde war tief und schien sich entzündet zu haben. Zum erneuten Aufstehen fehlte ihr allerdings die Kraft. Sie pfiff Terion zu sich, und bat ihn Hilfe zu holen. Der Falke machte sich sofort auf den Weg.
Er flog geradewegs auf den Magier zu, der Riya befreit hatte, krallte sich an seinem Arm fest, und versuchte ihn in die Richtung zu ziehen, wo seine Besitzerin lag.
Riya, die alle Hoffnungen auf Terion setzte, sah plötzlich eine leichte Rauchwolke, etwas weiter hinter der Siedlung. Da kamen noch mehr Leute.
Oh bitte Terion, lass mich nicht im Stich! Du bist der einzige, der mir helfen kann, hole irgendjemanden...egal wen...bitte... sprach sie in Gedanken immer wieder....
Es war das erste mal, dass sie um Fremde Hilfe bat. Doch nun musste sie sich gestehen, dass sie es alleine nicht schaffen würde. Jemand musste ihr helfen...

Geändert von Arya (08.01.2011 um 20:58 Uhr)
  #28  
Alt 08.01.2011, 20:47
Benutzerbild von Rachelle-Marija
Rachelle-Marija Rachelle-Marija ist offline
Sehende
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Alba zuckte mit den Schultern und versuchte sich zu beherrschen.
Hastig zog sie die Gurte von Nadezdas Sattel wieder fest. "Jetzt sei nicht so" murrte sie der Stute entgegen, als diese den Bauch aufblies. "Komm schon, bitte, meine Schöne!" Als würde das Schlangenpferd auf ihre Bitte hören, lies es die Luft aus seinem Bauch und Alba konnte die Schnüre fester anziehen.
Kurz sah sie nach ihren Waffen. Die Dolche steckten links und rechts in den Stiefeln und das Schwert baumelte an ihrer Seite. Zufrieden nickte sie. "Anjasi, Alor? Sollen wir vorraus reiten? Oder wollt ihr euch beide noch zu mir herauf schwingen?" fragte sie die beiden mit ernstem Blick.
Die Schwarzhaarige wusste wirklich nicht, was der Vampir vorhatte. Vielleicht wollte er doch einfach das Dorf vernichten, was immer es dort auch zu Sehen gab. Sie sollten sich wirklich beeilen.
Alba stellte einen Fuß in den Steigbügel, schlug die Zügel über den Kopf der Stute und schwang ihr Bein anmutig über deren Rücken.
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Prolog
Kapitel 1
  #29  
Alt 08.01.2011, 20:54
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Drachenherz
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Alor fand, dass die anderen überreagierten, doch er hatte lieber sie auf seiner Seite, als später im Schlaf von ihnen abgestochen zu werden, weil er den Vampir begünstigt hatte.
„Ich komme mit!“, antwortete er Alba, zog sein Bastardschwert und schwang sich hinter sie auf ihr geschupptes Pferd.
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  #30  
Alt 08.01.2011, 23:36
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Elanor Elanor ist offline
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Verwirrt sah Naisi sich in der Gegend um und fragte sich, ob er sich das gerade nur eingebildet hatte, immerhin hatte er seit zwei Tagen nichts getrunken, geschweigedenn gegessen. Vermutlich setzten die ersten Wahnvorstellungen ein..."Hast du das auch gerade mitbekommen...Jingle...? Bist du wach?" Verschlafen kroch die kleine Maus aus seiner Manteltasche. "Hast du was gesagt?", fragte er. Naisi seufzte. Plöztlich schoss ein Falke auf ihn zu und krallte sich in seinem Ärmel fest. Naisi schrie auf vor Schreck und sagte zu Jingle, er solle sich tief in seiner Tasche verstecken.
Er versuchte mit dem Tier zu reden, doch iwrgendwie konnte er sich nicht konzentrieren, was bei dieser Gabe erforderlich war. Doch in dem Moment begriff er, dass der Vogel ihm wohl etwas zeitgen wollte und so folgte er ihm.
Hinter der nächste Hausecke entdeckte er das Mädchen wieder, allerdings bemerkte er auch die Wunde in ihrer Seite...eine schlimmer Entzüngung. "Bei allen Geistern....", murmelte er und zog auch schon eine Viole mit Zaubertrank auch einem Beutel.
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  #31  
Alt 08.01.2011, 23:41
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Arya Arya ist offline
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Riya konnte es nicht fassen, als sie den Magier sah. Terion hatte es geschafft, er hatte Hilfe geholt, sie nicht im Stich gelassen. Verzweifelt blickte sie dem Magier in die Augen. Sie hatte nicht die Kraft etwas zu sagen, und hoffte, dass ein flehender Blick genügen würde, ihn um Hilfe zu bitten...
  #32  
Alt 09.01.2011, 03:39
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Orcamaster Orcamaster ist offline
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Mit diesen Worten lotste sein Vater ihn in eine Kammer. Ein Raum, der leer schien, doch auf dem zweiten Blick auf den Boden einpaar Kreise und Pentragramme enthielt. Sirius ging in die Mitte und setzte sich, wo er dort ein Ritual auferlegt bekam, wo seine verborgenen Kräfte geweckt werden und seine versteckten Fähigkeiten, stärker ans Tageslicht kommt. Durch die Geisterbannung entstand ein Ungleichgewicht in seiner Macht und dieses wurde durch das Ritual erstmal bereinigt und neu gefüllt. Stunde um Stunde wurde er als Gefäß mit Fähigkeiten gefüllt, während sein Vater ständig Psalmen aus dem Buch rezitierte, während Grok dabei zuschaute.

Nachdem das Ritual zuende war, brummte Sirius der Schädel und er schaute etwas verpeilt. Schon wankte er aus dem Raum und wurde von seinen Vater gestoppt, der ihn mitteilte, dass er für die erste Aufgabe bereit sei und brachte ihn in die Bibliothek von vorher, wo Zoltan eine Schriftrolle vorbereitete und meinte: "Hier. Nutze es im aller höchsten Notfall. Du kannst es nur einmal verwenden! Roll sie aus und schmiere etwas Blut drauf." Schon drückte er diese Schriftrolle Sirius gegen die Brust und meinte dann nur ungeduldig: "Geh.... GEH!!" Ohne Grok und das Buch ging er wieder zum Portal und spring hindurch. Glücklicherweise hatte er seine zwei Schwerter noch mit, doch als er auf der anderen Seite raus kam, brach er zusammen und war ganz benommen von dem Chaos in seinen Kopf.

Kaum war Sirius raus, ging Zoltan zu dem Gremlin und meinte: "Nun wird es Zeit, dass wir uns um dich kümmern."
  #33  
Alt 09.01.2011, 13:54
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Elanor Elanor ist offline
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Naisi hoffte, dass die Tinktur, die er auf die Wunde träufelte auch wirklich helfen würde und die Entzündung abklingen ließ. Mit einem leisen zischen breitete diese sich auf dem verletzten Fleisch aus und bekämpfte schon jetzt die Schwellung. Es würde wahrscheinlich einige Zeit dauern bis alles verheilt war, doch das Schlimmste war bereits beseitigt...
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  #34  
Alt 09.01.2011, 13:58
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Arya Arya ist offline
Inspirator aller Magier
 
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Riya konnte aufatmen. Der Schmerz lies nach, und sie schaffte es mit etwas Mühe aufzustehen. Das Laufen würde zwar etwas schwer fallen, doch das Schlimmste war überstanden. Sie warf dem Magier einen dankenden Blick zu. Er hatte ihr geholfen, schon zum zweiten Mal, obwohl sie sich nicht im Geringsten kannten.
  #35  
Alt 09.01.2011, 14:07
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Wächter der Schatten
Vampirjaeger
 
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Viktor flatterte über dem Dorf. Eine Fledermaus musste ja schließlich auffallen am Tag. Als er sich gerade zu Boden lassen wollte, tauchte ein magiebegabter Bluter auf und entließ einen weiblichen Bluter, der an einen Pfahl gefesselt worden war in die Freiheit. Was riet diesen kümmerlichen Geschöpfen nur immer wieder dazu, dass sich sich alleine in ein unbekanntes Gebiet begeben und sich dann von anderen ihrer Rasse, die natürlich auch alleine unterwegs waren, befreien zu lassen, nur, dass dann beide gefangen waren?
Denn von allen Richtungen strömten gebeugte Bluter überseht mit Warzen und Narben herbei. Der Geruch vom Blut anderer und von Verwesung haftete an ihnen. Da fuhr es Viktor durch den Kopf: "Die Beschaffer!" Sie waren Nekromanten, die sich mit dem Vampirgott Genesis im Bunde ewiges Leben im Gegenzug zu ihrer Menschlichkeit und mit der Aufgabe Vampiren Bluter zu beschaffen erkauft hatten. Nur ein Untoter selbst, also jemand, der bereits gelebt hatte kann sie endgültig vernichten. Sagte man jedenfalls. Möglicherweise konnten auch die beiden Quacksalber und Trickser ihnen helfen. Vielleicht bekam den Nekromanten auch die Macht der Pflanze nicht gut. Wenn er in Begleitung der Bluter bleiben wollte - und die waren nun einmal die Gefährten des Dämons - so musste er wohl zu sehen, dass den beiden da unten nichts zu stieß. Doch selbst er konnte sich nicht alleine den Beschaffern stellen, schließlich stand er nicht mehr in der Gunst von Omega und so auch nicht von dessen Gott Genesis. Das hieß, dass ein großer Teil seiner Vampirmacht in seinem toten, kalten Herzen verschlossen war und er wusste, wie er sie wieder befreien konnte, doch dazu war jetzt nicht genug Zeit. Er wandte sich um und flatterte eilig zu Alor und den anderen zurück....
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  #36  
Alt 09.01.2011, 15:54
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Nachdem sich Alor auf das Schuppenpferd geschwungen hatte, kam Fay Ciris Bitte nach und ließ ihre Echse lostraben. Sie beobachte welchen Bogen Alba beschrieb um sich dem Dorf zu nähern und lenkte ihre Echse weiter nach rechts. Wir werden uns von der anderen Seite dem Dorf nähern. Pack schon mal deine Klingen aus Kleine, die wirst du sicher gebrauchen können. sagte sie an Ciri gewand. Dann gab sie ihrer Echse zu verstehen, dass sie schneller laufen sollte, was sie auch tat. Sie rannte los und je näher sie dem Dorf kamen, desto klarer wurde es, dass es nicht unbewohnt war. Mit ihrem geübten Diebesblick wurde Fay, jedoch schnell klar, dass es hier nichts zu holen gab und die Bewohner offensichtlich keine "normalen" Menschen sein konnten. Hoch über ihrem Kopf bemerkte sie Viktor, der immer noch eine Fledermaus war und in ihre Richtung flatterte. Nun, sie hätten sicherlich auf seine Informationen warten können, aber es war es zu spät. Kurz vor dem Dorf bemerkte Fay eine Person die auf dem Boden kauerte, sie war in Lumpen gekleidet und die langen fahlen Haare klebten fettig verschmiert auf dem Kopf. Das menschenähnliche Wesen blickte nach vorne und stieß einen heiseren Schrei aus, als es die Echse mit den beiden Reiterinnen sah, dann sprang es auf und rannte in Richtung Siedlung. Fay hatte bereits einen Pfeil auf ihren Bogen gespannt und schoß in ab, der Pfeil traf sein Ziel gut und das Wesen kippte nach vorne um. Ob diese Aktion nun den anderen passen würde oder nicht, war Fay egal. Ciri war sicherlich für ein kleines Blutbad zu haben. Mit noch immer schneller Geschwindigkeit ritten sie an der Leiche mit dem Pfeil im Rücken vorbei und preschten auf die Siedlung zu.
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Die meisten Götter würfeln, aber das Schicksal spielt Schach und zwar mit zwei Damen. - Pratchett

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben. - Goethe



Geändert von Elli (09.01.2011 um 17:19 Uhr)
  #37  
Alt 09.01.2011, 17:16
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Anjasi kam Albas Aufforderung schnell nach und schwang sich hinter ihr auf das Schlangenpferd.
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  #38  
Alt 09.01.2011, 17:41
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Nachdem Anjasi und Alor hinter Alba auf dem Schlangenpferd saßen wurde es doch etwas eng. Doch Alba trieb die Stute vorwärts und ritt das Dorf in einem langen Bogen an. Sie beobachtete Fay, die ihr mit Ciri und der Echse folgten.

Je näher sie dem Dorf kamen umso mehr nahm der Geruch des Blutes zu und Alba fletschte die Zähne. Viktor, der hoch am Himmel flatterte war kaum zu übersehen. Eine Fledermaus am Tag war eben nicht allzu gewöhnlich. Ob er wohl noch wichtige Informationen für sie hatte? Die Schwarzhaarige zügelte das Tempo der Stute etwas, doch Fay preschte weiter vorwärts und ehe Alba sich versah ertönte ein heiserer Schrei, welchen sie durch ihr verschärftes Gehör umso lauter wahrnehmen konnte. Die Pantherin sah Fay zu, als eben jene einen menschenähnliches Wesen erschoss und mit Ciri und der Echse weiter ins Dorf galoppierte.
Alba sah sich gezwungen zu entscheiden, ob sie auf Viktors Information warten wollte oder ob sie Fay sofort folgen sollte. Innerhalb einer Sekunde entschied sie sich für die Informationen, danach würden sie den beiden auch immer noch zu Hilfe eilen können.
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  #39  
Alt 09.01.2011, 18:16
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Fangortholin Fangortholin ist offline
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Ein dunstiger Nebel umwaberte den Boden und zusehend legte sich die erste Dunkelheit der Nacht über den Sumpf. Der morastige Boden wurde von gräulichen Schlingpflanzen überzogen und brackige Pfützen schimmerten im fahlen Licht des auslaufenden Tages.
Ciri spähte über die Schulter der Katzentante und sah den erfolgreichen Schuss.
Die kleine Siedlung liess sich nur ungenau erkennen, doch im feuchten Boden klafften plötzlich mannsbreite Löcher. Die wirr verteilten Gruben waren teilweise bereits von Grund- und Regenwasser geflutet worden, in einige Fällen wirkten sie aber frisch ausgehoben. An den Rändern der Löcher waren tiefe Kratz- und Schleifspuren im weichen Boden zu erkennen, so als ob sich erst jüngst irgendein Wesen aus den Tiefen des Erdreichs hervor gegraben hatte. Die einsame Siedlung verbarg sich in einem Gewirr aus Lianen, die sich vermutlich um Holzbauten rankten. In ihrem giftigen Grün baumelten kleine Knochenspiele und spielten eine fahle Melodie in die Stille des Abends. Doch plötzlich kam Bewegung in die Wand aus Schlingpflanzen, das schlagen einer Trommel erklang und ein Rasseln, wie es manche Schlagen als Warnung von sich gaben. "Pestbringer, brecht auf und sät Verderben in die Lande des Feindes!" Schrie eine schrille Stimme, aus der der Wahnsinn quoll. "Fallt alles Leben an, das euch begegnet, doch reisst es nicht. Beisst euch fest, kratzt sie und übertragt die süsse Seuche in die Reihen der Lebenden. Verpestet das Heerlager dieser verdammten Hunde, auf das ihnen die Haut vom Leibe faule und sie die Seuche in ihre eigenen Länderein tragen. Auf zu blutig Verderben, meine Diener! Lasst eure Pest durch ihre Reihen schwemmen!"
Im Zwielicht des Sumpfes wankten dunkle Schemen aus dem Lianengewirr, gebeugte, schlurfende und entstellte Körper, an denen faustgrosse Blasen voll blutiger Wundflüssigkeit und krankem Eiter pulsierten. Ein ätzender Hauch von Verwesung und Tod schlug den Gefährten entgegen, als zehn der Gestalten sich eifrig in den Sumpf bewegten und aus fauligen Augen frische Beute erblickten.
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  #40  
Alt 09.01.2011, 18:24
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"Na, toll", dachte sich Viktor. Jetzt auch noch diese ehemaligen Bluter. Waren die denn überall?
Er flatterte zu der Katzenfrau und der Kleinen hinab, verwandelte sich zurück und warnte sie: "Das sind Nekromanten! Sie hetzen Zombies auf euch. Wir müssen sie vom Lager fernhalten. Und ihr Bluter dürft euch auf keinen Fall beissen lassen!" Er zog sein Schwert. Seine Augen flammten leuchtend rot auf und schienen in der Dunkelheit wie Glut. Morden, dass war, was Genesis liebte, doch waren das die Kreaturen von jenem. Viktor seufzte. Nach dieser Schlacht war er von der Gunst und so von seiner einstigen Kraft wieder weit entfernt. Seine wahre Gestalt musste also auf sich warten lassen....
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"Ich bin das Monster, das jeder lebendige Mann töten will. Ich bin Dracula."
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