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Kapitel1 - Die Zitadelle in ewiger Nacht

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Was ist das nur für ein Geschrei? Und warum tut mir alles weh? .... Achja diese Skelette... Mit einem Ruck öffnet Areya die Augen und richtet sich benommen auf. Neben sich sieht sie Asora knien. Leicht verschwommen erkennt die Elfe aber auch, wie ein Skelett zu einem Haufen vermoderter Knochen zusammenfällt und Zlark dahinter zum Vorschein kommt. Ein kurzer Blick in zu Lir verrät ihr aber ebenfalls,dass diese noch immer mit dem zweiten noch aufrechtstehenden Knochenhaufen zu tun hat. Ihr blickfeld klärt sich und unter leichtem Stöhnen richtet sich Areya auf und krabbelt zur Wand um sich daran empor zuziehen. Dies hinter sich gebracht, greift sie nach ihrem Bogen.
 
Zlark besinnt sich nach seiner Raserei wieder und realisiert was um ihn herum geschieht. Voller Hass starrt er auf die zerfallenen Knochen auf dem Boden. "Würde es doch nur bluten und sich im Todeskampf wälzen!" knurrt er immer noch aufgewühlt und rachedurstig.
Zlark will gerade erleichtert aufatmen und sich nach Areya umsehen als sein Blick vom Kampfeslärm auf Lir gezogen wird. Sie sieht bereits arg mitgenommen aus und das letzte Skelett bedrängt sie schwer und gönnt ihr keine Atempause. Zlark beisst die Hauer zusammen, verdrängt den pulsierenden Schmerz der frischen Wunden und macht einen Satz auf das Skelett zu, das Wurfbeil zum vernichtenden Schlag erhoben.
 
Als auch das letzte Skelett zusammenfällt, schaut sich Yovril um und fragt seine Begleiter: "Wie geht es Euch?"
 
Leicht schwankend stößt sich Aeya von der Wand ab und hat kurz mit ihrem Gleichgewicht zu kämpfen, bis sie sich in der Lage fühlt zu sprechen:" Es wird schon irgendwie gehen." Mit einem Lächeln fügt sie in Richtung ihrer Retterin noch hinzu: "Danke"
 
"Meine Heilkräfte sind nicht so stark, aber wenn wir etwas Ruhe haben könnte ich versuchen, den am schwersten verletzten zu heilen."
 
Nachdem das letzte Skelett ebenfalls zusammen gefallen ist, hört ihr vom Eingang her ein Geräusch. Behende landet ein Mann direkt hinter der Tür und schaut sich um.
 
"Mir ging es schon mal besser. Ich könnte eine Pause gut vertragen. Noch so einen Kampf überstehe ich vermutlich nicht," richtet Lir ihre Antwort an Yovril.
"Und Areya geht heute sicher auch nirgendwo mehr hin."
Erschöpft lehnt sie sich an eine Wand und läßt sich zu Boden sinken.

Als der Fremde Mann erscheint, springt Lir sofort wieder auf, Waffe und Schild kampfbereit in ihren Händen.
 
Auch Yovril ist alarmiert, als der Fremde in der Tür steht.

"Wer seid Ihr - und was wollt Ihr hier?"
 
Deva betritt den Raum und sieht die sichtlich erschöpfte Gruppe. Sie schienen von einem Kampf ausgelaugt und scheinbar nicht ganz Herr ihrer Sinne, ansonsten hätten sie das heilige Kreuz auf der Stirnseite seines Topfhelmes gesehen und zweifelsohne die Zugehörigkeit zur heiligen Kirche der Götter und der Inquisition erkannt.
Bevor er etwas sagte, besah er sich die buntgewürfelte Gruppe. Menschen, Elfen und Mischlinge.
,,Ahja, ihr seid also diese Abenteurer. Man hatte mir von euch berichtet." geht der Inquisitor langsam vorwärts.
,,Senkt eure Waffen, denn euch wird kein Leid geschehen. Ich bin Deva Requiem, Paladin der heiligen Kirche und Inquisitor der Götter. Ihr habt einen Ort des Bösen betreten und dies verlangt eine Erklärung. Also sprecht!"
 
"Es sind Kinder verschwunden, die es zu retten gibt."

Das ist alles, was Yovril als Erklärung erachtet.

"So, ein Mann der Kirche seid ihr. Könnt ihr Verwundete heilen und versorgen? Dann macht Euch nützlich."
 
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Zlark blickt den Fremden aus zusammen gekniffenen Augen an. Er denkt nicht daran Beil oder Schild abzulegen und so verweilt er vor dem Knochenhaufen, mit gesenkter Waffe und mustert den Neuankömmling skeptisch.
"Haben sie dir auch eine Belohnung versprochen oder bist hier um uns unsere abzugaunern Paladin?" Knirschend tritt Zlark auf die verstreuten Knochen und nähert sich langsam dem Inquisitor. "Andere die Arbeit machen lassen um selber die Belohnung einzusacken gefällt mir nicht besonders." Zlark lässt ein leichtes Knurren folgen und deutet mit dem Kopf auf Yovril: "Wie gesagt, macht euch nützlich und erklärt was ihr hier zu suchen habt." Ein paar Schritte vor dem Paladin bleibt Zlark stehen.
 
Vielleicht mochte es Zlark gewohnt sein, aufgrund seines hünenhaften Äußeren, stehts bei seinem Gegenüber für Respekt oder Furcht zu sorgen, aber nicht bei Deva Requiem.
,,Ich nehme an das war eine Aufforderung mit feindseligen Unterton. Im Gegensatz zu eurer niederen Rasse, Mischling, ist es nicht nötig, mir meine Pflicht zu erklären. Und um einen tumben Gesellen, wie ihr einer zu sein scheint, begreiflich zu machen, wer vor euch steht, werde ich euch meinen Beinamen verraten. Ich bin die Blutkrähe. Ich habe die Armeen geführt, die tief in das Land der Orks Tod und Zerstörung brachten. Aso geht mir aus den Weg." schritt Deva an Zlark vorbei.
,,Ich war eigentlich entsandt worden, um das aufkeimende Böse zu bekämpfen, jedoch erscheinen mir eure Beweggründe wesentlich ehrenhafter.
Lasst mich ein Teil eurer Runde sein." verneigte sich Deva Requiem in altertümlicher Manier...
 
Zlark erwägt kurz den Gedanken dem vorbei gehenden Paladin sein Wurfbeil in die Rippen zu hacken, entschliesst sich dann aber das ein Kampf in seiner körperlichen Verfassung eine schlechte Idee sei. Gemächlich dreht Zlark sich dem Paladin zu und raunt in leicht belustigtem Ton: "Es ist unklug von dir einem Halbork den Rücken zuzuwenden, vor allem wenn dieser hungrig ist." Grinsend schreitet Zlark ebenfalls zu seinen Gefährten. "Eine Krähe will uns helfen. So, so..." Jetzt trifft sein Blick den des Paladin. Mit ruhiger Stimme spricht Zlark: "Du hast Krieg gegen die Orks geführt und rühmst dich dessen. Aha. Ich habe Kriege gegen jedes Volk dieser Welt geführt. Jedes! Aber ich bade mich nicht im Ruhm der Schlachten, ich verabscheue sie!"
Zlark lässt sich seufzend auf dem Boden nieder und plaziert seine Waffen neben sich. "Meinetwegen sei Teil unserer Runde. Die erste Lektion des verbeugens hast du ja bereits gelernt." Glucksendes Kichern klingt aus Zlarks Kehle währrend er anfängt seine Wunden zu begutachten.
 
"War doch selbst..."
Asora hält mitten im Satz inne, als sie den Fremden am Eingang entdeckt.
Skeptisch beobachtet sie das Gespräch zwischen Zlark und dem Mann der Kirche.
Wenigstens haut er nicht gleich auf uns ein. Scheint ganz in Ordnung zu sein.
"Hmm. Wenn er so dringend will kann er uns von mir aus begleiten."
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh je, ein religiöser Fanatiker. Das hat grade noch gefehlt. Sie sind arrogant bis ins letzte und alles was Spaß macht, verbieten sie.
Lir spricht ihren Gedanken nicht aus, kann einen zerknirschten Gesichtsausdruck aber nicht verhindern.

Aufmerksam verfolgt sie den Dialog zwischen Zlark und Deva. Ob Deva wußte, daß es nicht sonderlich clever war, andere ohne Grund zu beleidigen ? Vermutlich nicht. Denn dann wäre er nicht nur arrgogant sondern auch selten dämlich. Lir schiebt ihre Gedanken bei Seite und bemüht sich um einen annährend neutralen Gesichtsausdruck, als sie sich an Deva wendet.
"Wenn Ihr uns begleiten wollt, könnt Ihr das gerne tun. Aber Ihr solltet davon absehen, beleidigend oder herablassend zu werden. Das ist nicht förderlich für eine Zusammenarbeit."
Nach einer kurzen Pause fügt sie noch hinzu: "Mein Name ist Lir." Sie deutet eine knappe Verbeugung an.
Dann läßt sie sich auf den Boden nieder, um ihre Wunden zu versorgen.
 
,,Im Krieg ist kein Ruhm zu finden Ork. Ich habe euch lediglich gewarnt." dreht sich der Inquisitor von Zlark weg.
,,Verzeiht mein rüdes auftreten, verehrte Kriegerin, allerdings hatte ich des öfteren schon Konfrontationen mit selbsternannten Helden und allesamt bestanden sie aus Stümpern, Feiglingen und Mördern. Vielleicht waren die Worte falsch gewählt. Ich hatte nur die Befürchtung, daß ihr Chaos säht, wo nie welches war." sah sich Deva Requiem kurz die Gruppe an und erkannte erst jetzt ihre Verletzungen. Vielleicht hatte das Auftauchen des Halborks seinen Hass wieder aufflammen und ihn jene Werte eines Paladins vergessen lassen. Güte, Ehre und Beistand.
,,Dieser Ort ist om Bösen verseucht. Ich spüre es. Ich werde versuchen eure Wunden zu heilen, jedoch kann ich es nicht versprechen. Wer von euch erlag den schweren Verletzungen?"
 
"Natürlich sähe ich Chaos wo vorher keins war!" prustet Zlark ungewollt laut los und wird sich bei dem Versuch sich auf die Schenkel zu klopfen schmerzhaft seiner Verletzungen bewusst. "Aaargh. Verdammte Skelettbande! Ihr könnt nicht zufällig heilen, Paladin?"
 
"Areya hier," Lir nickt in die Richtung der Elfe," hat es am schwersten erwischt. Ich denke, sie kann Eure Hilfe am meisten brauchen.
Ich könnte ebenfalls etwas Heilung vertragen, wenn es möglich wäre. In jedem Fall bin ich Dankbar für Euer Angebot."
Dann wendet sie sich an den Halbork : "Und wie sieht es mit Dir aus, mein großer Freund ? Du siehst auch aus, als könntest Du etwas Heilung benötigen."
 
Deva sieht sich die beiden jungen und ebenso hübschen Damen an und ist schockiert von den geschlagenen Wunden.
,,Die Gläubigen sollen gedeihen." sagt Deva und legt seine seine rechte gepanzerte Hand auf die Schulter von Lirathiél, während er seine andere Hand auf die Schulter von Areya setzt.
,,Geheiligt seist du, Tarisa, heiligste Göttin." sagt Deva und seine Hände leuchten in einem schwachen Licht.
,,Geheiligt seist du, Tarisa, voll der Gnade." Das Licht wird intensiver. Es erfüllt den Raum.
,,Bitte führe uns und halte das Böse von unserem Leib, denn dein ist das Licht. Spende den Verlaßenen Trost und verzeihe jenen, die auf dunklen Pfaden wandelten."
Eine uralte Kraft fließt durch beiden Frauen. Ein Gefühl von Frieden und Ruhe.
Die Wunden beginnen sich zu verschließen. ( Deva heilt 3HP bei Areya und heilt 4HP bei Lir)
 
Yovril stimmt eine sanfte Weise zur Ehre Emyraldas an. Ein grünes Leuchten geht von seinen Händen aus, umhüllt dann Zlark (8 TP geheilt) und bildet dann einen schwachleuchtenden Kreis um das Lager.
 
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