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Japan: Erdbeben, Tsunami und vieleicht ein atomarer Super Gau

Beowe dragon

Dragonier
Registriert
24. Apr. 2007
Beiträge
10.777
Ort
Dragos
Gestern erlebte Japan das Stärkste Erdbeben das je in Japan gemessen wurde, auf der Skala ein 8,9. Wo es schon viele Tote gab, dann kam durch das Erdbeben ausgelöst ein Tsunami der Stätte verwüstet hat und die Todesopfer auf geschätzte 1000 gebracht hat. Und nun steht das AKW Fukushima vor einen atomaren Super Gau, die Kernschmelze ist schon in 2 Reaktoreingebäude in gang und ein 3 steht kurz davor.
Vor wenigen Stunden gabs bei den AKW eine Explosion woraufhin Teile des ersten Reaktorgebäudes eingestürzt seien sollen.

Die Evakuierung wurde jetzt auf 20 KM erhört, was darauf schließen lässt das der Gau wohl nicht mehr zu verhindern ist.
 
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Einerseits ist es natürlich blöd, in einer Region, die sowieso stark erdbebengefährdet ist, ATKs zu bauen, andererseits geht es ja bei dem Energiebedarf, die die Japaner haben, kaum anders.
Eine Umweltkatastrophe allein ist schon schlimm genug... Ich glaube aber, dass es weit mehr als 1000 Opfer sein werden, wenn ich mir die Videos anschaue...
Die Tsumani-Welle soll inzwischen nach Hawaii auch in Californien angekommen sein (mit einer Höhe von etwa 2m).
 
Ich finde es ein wenig seltsam,dass Wohn- und Hochhäuser so erdbebenfest gebaut wurden und das ATK nicht.Und ich frage mich wo jetzt nun die ganzen Erbebenfrühwarnsysteme geblieben sind von denen nach Weihnachten 2006 (?) die ganze Zeit gesprochen wurde...
 
Das ATK wurde Erdbeben sicher gebaut, aber da zuvor das Stärkste erbeben in Japan nur 8,2 hatte wurde es für so ein Beben sicher gebaut niemand hat mit einen 8,9 gerechnet. Das Problem ist ja der Stromausfall und das in 3 Reaktoren der Notstromgenerator nicht angesprungen ist, dardurch hat das Kühlsystem versagt und ohne Kühlsystem ist eine Kernschmelze nicht aufzuhalten.
 
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Ich meine nur,wenn man bedenkt,dass das ATK in einer Zone gebaut ist,in denen Erbeben zum Alltag gehören (wie Umbra schon sagte) und trotzdem nicht mit dem Fall der Fälle gerechnet wird,ist das schon etwas bedenktlich.ich vermute das hing mit den Kosten zusammen,aber ich will den Japanern jetzt nichts unterstellen.
 
Selbstverständlich werden die zuständigen Behörden umgehend reagieren:
sie werden die Grenzwerte maximaler radioaktiver Belastbarkeit gehörig nach oben korrigieren.
War nach Tschernobyl nicht anders...
 
Ich meine nur,wenn man bedenkt,dass das ATK in einer Zone gebaut ist,in denen Erbeben zum Alltag gehören (wie Umbra schon sagte) und trotzdem nicht mit dem Fall der Fälle gerechnet wird,ist das schon etwas bedenktlich.ich vermute das hing mit den Kosten zusammen,aber ich will den Japanern jetzt nichts unterstellen.
Irgend wann kann man halt nicht mehr Erdbeben sicher Bauen, man muss sich mal vorstellen was für Mittel dafür gebraucht werden, die Kosten kann man einfach nicht decken.

Ich hoffe das man den Gau noch verhindern kann.
 
Atomar sollte da überhaupt nichts passieren.
Eher wird die eigentliche Katastrophe von diesem Thema "überschattet".
 
Die Japaner pumpen nun Meereswasser versetzt mit Bohrsäure in das Kühlsystem, man hofft so eine weitere Überhitzung zu vermeiden.

Aber man sollte nicht auch die anderen Probleme vergessen, die eine Stadt steht fast komplett in Brand, eine Ölraffinerie steht ebenfalls in Brand, es gibt Nachbeben und man sucht immer noch nach überlebenden.

Ein Vortrupp der THW von 40 Mann ist heute in Japan eingetroffen und weitere werden folgen.
 
Es hat jetzt aber auch noch ein Nachbeben in Fukushima gegeben... 6.0, keineswegs so heftig wie das erste, aber doch recht ordentlich...

Mein Vater hätte vor einigen Jahren Mal die Möglichkeit gehabt, in Japan eine Arbeitstselle zu bekommen... Meine Mutter bereut noch immer, dass sie damals nicht nach Japan gegangen sind, aber JETZT bin ich gerade sehr froh, in Deutschland (bzw England) zu leben o.o
 
Man stelle sich vor was hier erst geschehen würde, unsere AKWs sind die gleichen wie in Japan nur nicht so Erdbeben sicher.
Dabei ist das AKW bei Neckarwestheim in ein nicht Erdbeben sicheren Gebiet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich frage mich wo jetzt nun die ganzen Erbebenfrühwarnsysteme geblieben sind von denen nach Weihnachten 2006 (?) die ganze Zeit gesprochen wurde...

Die Frühwarnsysteme haben funktioniert, die funktionierten in Japan auch schon 2006. Soweit ich weiß, hat Japan am weitesten entwicklte Frühwarnsystem der Welt. Die Bevölkerung in Küstennähe wurde daraufhin auch evakuiert, im Zuge des Tsunami.
 
Und denen geht der Strom bzw. Notstrom aus. lange können sie die Brennstäbe nicht mehr kühlen. dabei müssten sie doch nur eine Dampfturbine anschlißen und mit dem verdampften Kühlwasser die Pumpe betreiben, die frisches Kühlwasser ins system pumpt. Aber nein, die Herren Ingenieure halten sich an die Hierarchie und der oberchlaumeier, der tausend kilometer weit weg ist, soll entscheiden.
So sehr ich auch ein faibel für japan hab, dass ist etwas, was man ändern sollte!
 
Die Frühwarnsysteme haben funktioniert, die funktionierten in Japan auch schon 2006. Soweit ich weiß, hat Japan am weitesten entwicklte Frühwarnsystem der Welt. Die Bevölkerung in Küstennähe wurde daraufhin auch evakuiert, im Zuge des Tsunami.
Jep man muss von Glück in Unglück sprechen, das es Japan ist. Japan ist am besten auf Erdbeben und Tsunamis eingestellt als andere Länder, bei jedem anderen Land würde es weit aus mehr Opfer geben.
 
Ähm, Beo, sorry wenn ich dir da leicht widersprechen muss, aber in Deutschland haben wir ein anderes Kühlsystem und auch andere Absorber wie in Japan, dazu noch 2 Sicherungssysteme mehr.

Was die Stabilität des AKW angeht, in Japan wurden die Reaktorgebäude für Erdbeben der Stärke 8,6 konzipiert.
 
Das trift auf die neuen AKWs aber Neckarwestheim ist ein Altes so wie Fukushima, es basiert genau auf das gleiche Prinzip, mit dem gleichen Kühlsystem.
 
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Samstag, 12. März 2011
22:45 Uhr: Die Zahl der Personen, die am AKW Fukushima Radioaktivität ausgesetzt worden sind, könnte nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde bis zu 160 betragen. Bei neun Personen war bereits vermutet worden, dass sie der Strahlung ausgesetzt waren. Die Angaben stützen sich auf lokale Behörden.
Atomarer Notstand in Japan nach schwerem Erdbeben - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Atomkraft


Gerade hat einer von der Japanischen Regierung wieder seine aussage von einer Kernschmelze zurückgezogen und versichert es gab keine Kernschmelzung.

Was dieses hin und her soll versteht keiner, vor allem wie man sich sicher sein Kann das keine Kernschmelzung im gange ist, da ja keiner das Gebäude betreten kann.


Und bei der Brennenden Ölraffinerie gabs erneut Explosionen, die Feuerwehr bekommt das Feuer nicht unter Kontrolle.

Ich hoffe das die UN mal langsam in die gänge kommt und die Hilfskräfte mal langsam Koordiniert, das THW Team ist immer noch am Flughafen und wartet auf ihren Einsatz.
 
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2 Naturaktstrophen und 2 gefährdete AKWs reichen ja nicht nun auch noch ein Vulkan.

Sonntag, 13. März 2011

15.30 Uhr: Im Südwesten Japans hat der Vulkan Shinmoedake Asche und Gestein in die Atmosphäre geschleudert. Die Asche sei dabei bis in eine Höhe von 4000 Metern gelangt, teilen die Behörden mit. Sie beschränken den Zugang zum Gebiet um den Vulkan. Der 1420 Meter hohe Shinmoedake liegt rund tausend Kilometer vom Erdbebengebiet entfernt.
Atomarer Notstand in Japan nach schwerem Erdbeben - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Atomkraft
 
Hab ich auch gerade gelesen.
Ich gehe morgen zu einer Mahnwache in unserer Stadt.ich hoffe damit erreichen wir was.
 
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