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29.08.2010, 16:25
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Mischblut
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Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 96
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A savage Destiny - The Awekening
Autor: TheWolf
Titel:A savage Destiny - The Awakening
Teile: Prolog, 9 Kapitel
Genre:Dark Fantasy, Horror
Pairing:George/Denise, Tom/Gwen, Schamus/Elenoar
Claimer:Alle Rechte der Charaktere und der erfundenen Schauplätze liegen bei mir und unterstehen einem COPYRIGHT. Ferner beabsichtige ich nicht mit dieser Geschichte Geld zu verdienen. Sie dient einzig und allein der Unterhaltung der Leser, falls sich überhaupt welche finden. Diese Genre ist ja nicht von Pappe ;)
Hinweis: In der Geschichte wird viel Blut fließen und daher habe ich ein FSK 16 über diese Geschichte verhängt. Allen weichgesottenen Lesern wird davon abgeraten hier zu lesen.
Legende:
- Kursiver Text: Traum/Zeitungsartikel
- "Text": Wörtliche Rede
- 'Text': Gedankengänge
Also gut Fang ich mal an.
A savage Destiny
Prolog
Mein Name ist George, ich bin dunkelhäutig habe kurze schwarze, gelockte Haare, bin schlank, etwa einen Meter neunzig groß, heute fünfundzwanzig Jahre alt und komme - wie meine Freunde damals auch - aus dem kleinen schönen schottischen Örtchen Beauly. Ferner bin ich leicht reizbar, habe immer mal wieder einen dummen Spruch auf den Lippen und neige dazu schnell mal auszurasten, wenn alles nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle.
Heute erzähle ich euch meine Leidensgeschichte, den Horror, der an diesem Tage nun schon sechs Jahre zurückliegt. Damals war ich noch High School Schüler und hatte tolle Freunde, bis sie mir vom Schicksal genommen wurden. Es passierte die nahezu unglaublichste Geschichte, die mein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt hat und erklärt, warum ich zurückgezogen und fernab jeglicher Zivilisation leben muss. Was mir vor sechs Jahren passierte, war der reinste Alptraum. Aber ich werde nicht nur von jener grausamen Nacht erzählen, sondern auch von all dem, was davor passiert ist. Wie schön das Wochenende hätte werden sollen und wie viel Spaß wir gehabt hätten, wenn nicht das Unglaubliche, das Unfassbare und das Unvorstellbare passiert wäre.
In jener Nacht...
Immer wieder hörten wir in den Nachrichten oder lasen in der Zeitung, dass im angrenzenden Wald, den Scotland Heights, ständig Leute verschwanden. Wir waren damals alle bei der High School Zeitung und wollten der Sache als gute Journalisten auf den Grund gehen. Da niemand Genaueres wusste, mussten wir ziemlich unvorbereitet und nur mit einer Campingausrüstung bewaffnet in den Wald gehen. Alles, was wir dazu noch dabei hatten, waren unsere Fotoapparate. Aber vielleicht sollte ich doch etwas weiter ausholen und ganz von vorne anfangen.
Es war damals ein schöner Mittwochmorgen, bis ich es in der lokalen Zeitung las. "Erneut zwei Wanderer in den Heights verschwunden." So lautete die Schlagzeile, die in fetten Lettern auf das Titelblatt der Zeitung gedruckt war. Aufgeregt las ich den Artikel. Ich konnte es beinahe nicht glauben. Man fand keinerlei Leichen, nur Blut. Das bedeutete irgendwas oder irgendwer lebte in den Heights. Und es oder er hatte Spaß daran hatte Menschen oder Tiere zu zerfetzen, soviel war mir klar. Dennoch wollte und konnte ich diese Aktion nicht abblasen. Freitag nach der Schule sollte es ja auch schon losgehen. Ich konnte es kaum erwarten, meinen Freunden davon zu erzählen. Am Schultor warteten sie schon alle auf mich.
"Leute habt ihr heute schon Zeitung gelesen?", keuchte ich, nachdem ich das letzte Stück zum Tor gerannt bin. Nachdenklich schüttelten sie alle den Kopf. "Nicht? Na gut, erzähle ich es euch eben."
Anhang:
Personenbeschreibungen, damit man sich ein Bild von ihnen machen kann. Ursprünglich hatte ich die Personenbeschreibungen im Prolog untergebracht, doch irgendwie passte das nicht... ->Klick Me<-
Geändert von TheWolf (31.08.2010 um 07:35 Uhr).
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29.08.2010, 17:55
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Drachenherz
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Registriert seit: 05.2010
Ort: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 2.130
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Kommentare sind doch erlaubt, oder? Du hast zwar nicht darum gebeten, aber da das hier so üblich ist, werde ich einmal meine Meinung zu dem Text sagen.
Ähm, kurz etwas vorweg:
1. Es wäre erst einmal nett, wenn du dich vorstellen würdest, bevor du dein Werk hier zur Schau stellst. (Edit: Sorry, hat sich erledigt.)
2. Bist du (TheWolf) jetzt der Autor, oder hast du den Text hier hineinkopiert? Der Name "KingJohnson" bringt mich in dem Moment zum Grübeln.
3. Bedeutet "Pairung" hier, dass die genannten Namen Coautoren oder Betaleser sind?
4. Roter Text ist anstrengend zu lesen.
Nun, dann spiele ich am Anfang einmal Fehlerspitzel... Auch wenn du nicht vor hast, diese Geschichte zu vermarkten.
Rot= Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler
Blau= Grammatik- und Inhaltsfehler
Zitat:
Zitat von TheWolf
Autor: KingJohnson
Titel:A savage Destiny - The Awakening Teile: Prolog, 9 Kapitel
Genre:Dark Fantasy, Horror
Pairing:George/Denise, Tom/Gwen, Schamus/Elenoar
Claimer:Alle Rechte der Charaktere und der erfundenen Schauplätze liegen bei mir und unterstehen einem COPYRIGHT. Ferner beabsichtige ich nicht, mit dieser Geschichte Geld zu verdienen. Sie dient einzig und allein der Unterhaltung der Leser, falls sich überhaupt welche finden. Diese Genre ist ja nicht von Pappe ;)
Hinweis: In der Geschichte wird viel Blut fließen und daher habe ich ein FSK 16 über sie verhängt. Allen weichgesottenen Lesern wird davon abgeraten, hier zu lesen.
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Im Dark Fantasy-/Horror-Genre hat sich ja inzwischen eingebürgert, dass die Geschichten englische Titel bekommen.
In Ordnung, denke ich mir da als Leser, der nicht über englische Sprachkenntnisse verfügt, was bedeutet das jetzt?
Bei mir ist das zwar nicht der Fall, aber es gibt bestimmt genug Leute, die nicht bzw. nur sehr mäßig Englisch verstehen. Sieh das als Kritik, wenn du willst, oder auch nicht. Die Leser dieses Genres sind ja eher junge Leute, die (eigentlich) Englisch als Schulfach haben/hatten (sollten). Dies wird auch deine Zielgruppe sein, denke ich einmal.
Übersetzt bedeutet der Titel ja "Ein grausames Schicksal - Das Erwachen". So schlimm klingt er auf Deutsch ja überhaupt nicht... Aber lass ihn ruhig auf Englisch, das sollte ja eigentlich nur eine Bemerkung am Rande sein. Ich persönlich finde nur, dass das bei einer ursprünglich deutschen Geschichte (ich nehme jetzt einfach mal an, dass diese eine ist) ein No-Go ist.
"Awakening" schreibt man übrigens mit 2 As (nicht: "awekening").
Sonst zwei paar Kommafehler und Wortwiederholungen, die habe ich einfach durch passendes ersetzt.
Nun zum eigentlichen Text:
Zitat:
Zitat von TheWolf
Mein Name ist George, ich bin dunkelhäutig habe kurze schwarze, gelockte Haare, bin schlank, etwa einen Meter neunzig groß, heute fünfundzwanzig Jahre alt und komme - wie meine Freunde damals auch - aus dem kleinen schönen schottischen Örtchen Beauly.
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Für einen Einleitungssatz ist dieser ziemlich kompliziert: 37 Worte und 5 Kommas. Er ist zwar nicht verschachtelt, da das eine Aufzählung ist, aber so viele Informationen auf so engem Raum verwirren den Leser nur.
Zahlen schreibt man in Romanen/Geschichten/etc. immer aus.
Das "damals" stört ein bisschen, finde ich, du kannst es aber dort lassen. Allerdings würde ich den Aspekt mit den Freunden in Gedankenstriche setzen.
Zwei Endungen sind grammatikalisch falsch.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Ferner bin ich leicht reizbar, habe immer mal wieder einen dummen Spruch auf den Lippen und neige dazu schnell mal auszurasten, wenn alles nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle. (Absatz) Heute erzähle ich euch meine Leidensgeschichte, den Horror, der an diesem Tage nun schon sechs Jahre zurückliegt. Damals war ich noch High School-Schüler und hatte Freunde, bis sie mir vom Schicksal genommen wurden. Es passierte die nahezu unglaublichste Geschichte, die mein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt hat und erklärt, warum ich zurückgezogen und fernab jeglicher Zivilisation leben muss. Was mir vor sechs Jahren passierte, war der reinste Albtraum. Aber ich werde nicht nur von jener grausamen Nacht erzählen, sondern auch von all dem, was davor passiert ist. Wie schön das Wochenende hätte werden sollen und wie viel Spaß wir gehabt hätten, wenn nicht das Unglaubliche, das Unfassbare und das Unvorstellbare passiert wäre. (Absatz)In jener Nacht...
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"High School-Schüler" mit Bindestrich.
"Albtraum/Alptraum" kommt von den Alben (Elfen) in den nordischen Sagen. Es das Wort kann zwar auch mit P geschrieben werden, aber die Schreibweise mit B ist eigentlich aktueller. Also: Wie du möchtest.
In den Abschnitt wiederholt sich "unglaublich" oft in Form seiner Synonyme. Auch wenn es eine so unvorstellbare Geschichte ist, wirkt das etwas übertrieben.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Immer wieder hörten wir in den Nachrichten oder lasen in der Zeitung, dass im angrenzenden Wald, den Sco(t)tland High(t)s, ständig Leute verschwanden. Wir waren damals alle bei der High School-Zeitung und wollten der Sache als gute Journalisten auf den Grund gehen. Da niemand Genaueres wusste, mussten wir ziemlich unvorbereitet und nur mit einer Campingausrüstung bewaffnet in den Wald gehen. Alles, was wir dazu noch dabei hatten, waren unsere Fotoapparate. Aber vielleicht sollte ich doch etwas weiter ausholen und ganz von vorne anfangen.
Es war damals ein schöner Mittwochmorgen, bis ich es in der lokalen Zeitung las: "Erneut zwei Wanderer in den Heights verschwunden". So lautete die Schlagzeile, die in fetten Lettern auf das Titelblatt der Zeitung gedruckt war. Aufgeregt las ich den Artikel. Ich konnte es beinahe nicht glauben. Man fand keinerlei Leichen, nur Blut. Das bedeutete: Irgendwas lebte in den Heights, das Spaß daran hatte, Menschen zu fressen, soviel war mir klar. Dennoch wollte und konnte ich diese Aktion nicht abblasen. Freitag nach der Schule sollte es ja auch schon losgehen. Ich konnte es kaum erwarten, meinen Freunden davon zu erzählen. Am Schultor warteten sie schon alle auf mich. (neue Zeile)"Leute habt ihr heute schon Zeitung gelesen?", keuchte ich, nachdem ich das letzte Stück zum Tor gerannt bin. Nachdenklich schüttelten sie alle den Kopf. "Nicht? Na gut, erzähle ich es euch eben."
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"Scotland" wird nur mit einem T geschrieben.
"Highs" oder "Heights"? Du benutzt beides, ich würde jedoch sagen, dass das Zweite richtig ist. "Highs" ist nämlich die Abkürzung für "High Schools".
Zeitfehler, es müsste hier "verschwanden" anstatt "verschwinden" heißen.
"Hihg School-Zeitung" wieder mit Bindestrich.
"Genaueres" wird groß geschrieben.
"Mittwochmorgen" wird zusammen geschrieben.
Vor die Schlagzeile der Zeitung gehört ein Doppelpunkt. Nach ihr würde ich einen neuen Satz anfangen.
"Wurde" muss durch "war" ersetzt werden, der der Druckvorgang ja schon zu Ende ist.
Wenn der der Satz so da stehen bleiben soll, gehört hinter "bedeutete" ein Doppelpunkt. Danach wird groß geschrieben.
"Das" gehört hier zu einem Relativsatz und wird daher nur mit einem S geschrieben.
Wie soll man wissen, dass die Menschen gefressen werden? Man findet nur ihr Blut. Das könnte auch bedeuten, dass ein verrückter Killer die Leute absticht und ihre Leichen mitnimmt.
Im gesamten Textteil sind zwei Kommafehler.
So: Insgesamt finde ich, dass der Prolog eine gute Einleitung für eine Geschichte ist.
Der Leser wird neugierig, da George vage von seinen Erlebnissen erzählt und wie unglaublich diese doch seien. Es kommen viele Fragen auf, die Neugier im Leser wecken und ihn dazu bringen, weiterzulesen.
Ich bin ja eigentlich kein Fan von Dark Fantasy/Horror, doch mich hat dein Text dazu gebracht, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Ich hoffe, ich habe dich nicht verärgert, indem ich dir erst einmal deine Fehler vorgehalten hab, doch - wie gesagt - ist es hier üblich, erst einmal Korrektur zu lesen und dann seine Meinung zu sagen.
Liebe Grüße, Dark Umbra
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29.08.2010, 19:37
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Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 261
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Danke, Dark Umbra, für das Fehlerfischen; der Text hat also Entwurfcharakter, aber das macht nichts. Bei der etwas pompösen Einleitung (Autor: ... ) war ich sofort ... wie soll ich sagen ... zurückhaltend, um es vorsichtig auszudrücken. Der erste Satz hätte mich beinahe in meiner Vermutung bestätigt (er ist viel zu lang und ist für den Moment nicht mehr als eine geradezu provozierend schnöde Personenbeschreibung), aber die weiteren Zeilen waren auf eine eigentümliche Art derart interessant, dass ich trotzdem bis zum Schluss gelesen habe und auch mit Neugier weiterlesen würde. Dein Schreibstil ist einfach, aber auf den Punkt gebracht und der Text liest sich infolgedessen sehr flüssig. Was mir bislang gut gefällt ist, dass die Handlung gut voranschreitet. Schon in dem kurzen Text ist klar, um wen es geht, wo es stattfindet, und dass etwas im Argen liegt.
Bin mal gespannt, wie es weitergeht!
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29.08.2010, 20:10
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Mischblut
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Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 96
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Hui, das ging ja mal fix.
Erstmal danke ich dir für deine Offenheit.
Und ja, Kommentare sind nicht nur erlaubt, sonder gar erwünscht ;)
Ich kann es selber nicht haben, wenn meine Texte Fehler aufweisen. Beim nächsten Kapitel lese ich besser noch mal drüber :D
Nein KingJohnson ist bloß ein anderes Pseudonym von mir :D
Nein "Pairing" gibt an um wen es sich in dieser Geschichte hauptsächlich dreht und zwar in romantischer Hinsicht, obwohl es hier nicht wirklich romantisch werden wird, das kann ich dir versichern. The Awakening ist ja bloß der erste Teil einer Triologie.
Ich dachte nur, dass rot zu dem Genre passt, aber ich kannst auch gerne schwarz machen, wie es belient. ;)
Das Komma vor einem erweiterten Infinitiv ist ein Kann-Komma. Es muss nicht gesetzt werden. Ich findes es besser ohne...
Was die englishen Titel angeht:
Ich finde Englisch einfach besser als Deutsch. Es klingt mehr nachHorror als die deutsche Übersetzung. Und wenn man es nicht wissen sollte, es gibt Online-Wörterbücher. Das beste, das ich kenne ist: WWW leo.org
Normalerweise schreibe ich Zahlen ja auch immer aus. Ich werde es mal umändern.
Ohje, dass das mit den Dativendungen gerade mir passiert ist, wurmt mich sehr. Ich war früher in der Schule, bezüglich Rechtschreibung und Grammatik eigentlich immer ein "Einser-Schüler"...*kopfschüttel*...
Das mit den Wiederholungen des Wortes unglaublich und dessen Synonymen ist so beabsichtigt. Es soll Leser anlocken :D
Scheint ja offensichtlich gut zu funktionieren.
Highs, wo hast du das gelesen? Wenn dann Hights, aber das ist dann auch ein Tippfehler. Es sind die "Scotland Heights".
Was soll denn mit den Menschen passiert sein? :D
Na gut ich könnte mir noch vorstellen, dass da irgendein Irrer rumrennt der seine Opfer zerstückelt und irgendwo verbuddelt. Aber das ist ein wenig weit hergeholt. Obwohl...das mit dem menschenfressenden Etwas ist auch weit hergeholt...Naja was soll's.
Ferner danke ich für das Lob, das du mir entgegen gebracht hast.
So etwas liest man als Autor immer gerne. Damit meine ich dein gesamtes Resumee. Nicht nur das Lob. Ich habs am liebsten wenn man sowohl positive als auch negative Aspekte hervorhebt. Und Fehler gehören nun mal nicht in eine Story. Daher ist es gut, dass du mich darauf hingewiesen hast. Und dass du dir Gedanken über den weiteren Ablauf der Geschichte machst, zeigt nur, dass du ein großes Interesse daran hast, wie es wohl weitergehen mag.
Daher werde ich dir nun Kapitel 1 zum Lesen geben, nachdem ich nochmal drübergelesen habe. Ich hoffe nur, dass ich alles an Fehlern entdeckt und korrigiert habe, aber falls nicht, weiß ich ja, auf wen ich zählen kann :D
[Edit]
@Telorion:
Deinen Kommentar habe ich erst bemerkt, als ich mit dem Posten des ersten Kapitels fertig war. Natürlich will ich dir auch ein Feedback geben.
Erst ein mal Danke für deinen Kommentar :D
Der erste Satz einer Geschichte ist immer der schwierigste. Ich muss dazu sagen, dass diese Geschichte meine erste Geschcihte ist, die keinem speziellen Fandom zugeordnet ist. (Ich habe vorher nur Fanfictions geschrieben, bevorzugterweise zu Dragonball Z, aber ich bin ein Fantasy/Horror Freak. Deshalb wollte ich was eigenes erschaffen. Naja, mal sehen ob es gelungen ist.
Die Einfachheit des Schreibstils kommt daher, weil der Hauptchara ein Jugendlicher ist. Er denkt nun mal ein wenig abgehackt und direkt.
[/Edit]
Kapitel 1
Erste Neuigkeiten
Ich hielt meinen Freunden also die heutige Morgenzeitung vor die Nase und ließ sie die Schlagzeile lesen. Von einer Sekunde auf die andere veränderten sich ihre Gesichtsausdrücke. Sie waren offensichtlich geschockt von dieser Neuigkeit. Das Bild, über dem die Schlagzeile stand, wurde auf einer Lichtung in den Heights aufgenommen, ringsherum nichts als Bäume. Doch man konnte auf dem Bild auch sehen, dass die Vorkommnisse dort grauenvoll und brutal gewesen sein mussten, denn auf den Gräsern Büschen und Grashalmen der Wiese war überall Blut zu sehen. Ich las noch mal die ersten Zeilen des Artikels:
"Erneut sind zwei Wanderer auf geheimnisvolle Art und Weise verschwunden. Alles, was man fand waren etliche Blutspuren. Die örtlichen Behörden gehen mittlerweile davon aus, dass es sich um einen äußerst brutal zu Werke gehenden Killer handelt, der seine Opfer nicht nur tötet sondern sie auch noch zerstückelt oder gar aufisst. Es wird dringends davon abgeraten, sich in den Wald zu begeben. Wenn sie Hinweise zur Ergreifung des Täters haben, dann melden sie sich bitte bei der örtlichen Polizeistation. Es wird eine Belohnung von 10 000 Pfund ausgesetzt für jeden Hinweis, der die Ermittlungen vorantreibt. Wir bitten, um ihre Mithilfe. Genaueres erfahren sie auf Seite vier."
Etwas verwirrt und geschokt blickte ich auf und sah, dass meinen Freunden, die den Artikel jetzt ebenfalls fertig gelesen hatten, die Farbe aus dem Gesicht wich. Immerhin wussten wir schon seit Montag, dass wir in diesen Wald mussten, um den Artikel für die Schülerzeitung zu schreiben.
Heute war ein langweiliger Schultag, abgesehen von dem Artikel aus der Morgenzeitung, der Gesprächsstoff für den Unterricht lieferte. Wenigstens konnten wir uns so noch bei Laune halten. In der ersten Stunde hatten wir Deutsch, bei Mrs O'Hara. Eine schrullige, alte, weißhaarige Frau, die mehr scheintot als lebendig war. Ich fragte mich oft, wie die den Lehrberuf überhaupt noch ausüben durfte, denn so alt wie sie war, so schrecklich war sie auch. Keiner konnte sie leiden. Deswegen herrschte in ihrem Unterricht auch immer ein Lärmpegel, der kaum auszuhalten war. Sie schaffte es einfach nicht, gegen an zu kommen.
In dieser Stunde konnten wir uns aber nicht über das kommende Wochenende unterhalten, weil das zu geheim war. Immerhin sollte ja -laut dem Artikel in der Morgenzeitung - keiner mehr in den Wald gehen. Endlich klingelte es zur Pause und wir verließen den Raum. Der Schulhof war der optimale Ort für geheime Gespräche. Also verließen meine Freunde und ich die Klasse und eilten zu unserer geheimen Ecke auf den Schulhof. Dieser war sehr groß und unübersichtlich, überall standen Bäume, es war hügelig und sehr dicht mit Büschen bewachsen. Also eigentlich war es ein sehr schöner Schulhof.
Sowie wir an unserem Platz ankamen, ging auch gleich das große Gerede los und ich wurde von den drei Mädchen regelrecht überfallen, die Sache abzublasen. Doch die Jungs und ich bestanden darauf.
"Wenn wir dieses Geheimnis lüften würden, wäre das ein großer Erfolg für uns. Wir werden garantiert eine Eins dafür bekommen."
"Du willst es also wirklich darauf anlegen, dass wir auch verschwinden, oder was? Mir ist das viel zu gefährlich!", zeterte Elenoar, zickig wie sie war.
"Nun stellt dich doch nicht so an", knurrte ich mürrisch. "Wir werden das Kind schon schaukeln, oder willst du etwa keine Topjournalistin werden?"
"Natürlich will ich das. Aber ich hänge nun mal an meinem Leben", nörgelte sie weiter.
"Wenn du eine Top Journalistin werden willst musst du die Prüfung am Montag bestehen. Wenn wir aufklären, was da im Wald los ist, sind unserem gemeinsamen Traum nicht mehr weit entfernt", argumentierte ich weiter, während mir Tom und Shamus nickend zustimmten.
Sie waren also bereit das Risiko einzugehen. Jetzt musste ich nur noch die Mädchen überzeugen. Doch das war im Fall Elenoar schwieriger, als ich gedacht hatte. Nach mehreren Minuten Überredungskunst, hatte ich sie endlich überzeugt. Mein finales Argument hatte ihr wohl keine andere Wahl gelassen. Denn vor ihr waren die anderen beiden Mädels, Toms Freundin Gwen und meine damalige große Liebe Denise, ebenfalls schon überzeugt gewesen. Und ich sagte zu ihr, dass sie sich mal ein Beispiel an der jüngeren Gwen nehmen sollte. Sie war erst 15 Jahre jung, aber schon dermaßen schlau und mutig. Da konnte sie dann nicht mehr anders, als sich auch endlich bereit zu erklären mit zu kommen.
"Wir dürfen unserem Chef-Redakteur aber nicht verraten, was wir vorhaben", brach Tom das seit einigen Minuten herrschende Schweigen plötzlich.
"Natürlich nicht, der Alte würde uns das glatt verbieten", grinste ich.
Der Chefredakteur war ein alter und komischer Kauz, er war etwas klein geraten hatte mausgraue Haare und etliche Falten im Gesicht. Mich wunderte es, dass dieser alte Sack noch immer das Amt des Chefredakteurs bekleiden durfte.
Wenige Minuten später saßen wir bereits wieder im Unterricht fest.
Mathematik bei Mrs McMurphy, eine äußerst hübsche Lehrerin. Ich fragte mich oft, warum so eine hübsche Frau, Lehrerin geworden ist. Sie hätte wohl alles haben können, was sie gewollt hätte. Naja. Wie dem auch sei. Sie hatte lange Blonde Haare und war für eine Lehrerin recht jung, ihr genaues Alter wusste ich nie, aber ich schätzte sie damals auf sechsundzwanzig, bestenfalls siebenundzwanzig. In ihren ozeanblauen, klaren Augen konnte man sich leicht verlieren. Aber meine Freundin hatte nicht minder schöne Augen. Wegen ihrer Augen hatte ich sie überhaupt erst angesprochen.
Bei Mrs McMurphy ging der Unterricht immer irgendwie viel zu schnell vorbei. Vielleicht weil es einfach nur Spaß machte von ihr unterrichtet zu worden zu sein, obwohl Mathe eigentlich nie so mein Fach war. Schließlich klingelte es und die Schule war für uns aus, da wir heute nur noch Freistunden hatten. Also machten wir uns alle auf den Heimweg, umarmten uns zum Abschied, wie es bei uns nun mal üblich war, und gingen getrennter Wege heim. Zu Hause angekommen wartete schon die nächste Überraschung. Zu lesen in der Mittagszeitung. "Die Polizei ist endlich einen Schritt weiter", lautete die Schlagzeile auf dem Titelblatt. Aufgeregt entfaltete ich die Zeitung und begann den kompletten Artkiel zu lesen.
"Erste Ermittlungsergebnisse der Polizei"
"Die Polizei hat endlich etwas handfestes im dem schwierigen Fall der verschwundenen Personen. Gestern Abend wurde zwanzig Meter weiter nördlich der zu letzt gefundenen Blutspuren ein Knochen entdeckt. Ob es ein menschlicher Knochen ist, ist noch nicht bekannt. Die Behörden halten diese Information zurück. Aber leider tappt die Polizei noch immer völlig im Dunkeln. Weder weiß man, wer oder was für diese Gräueltaten verantwortlich ist, noch konnte sich irgendjemand ein Bild von dem Täter machen. "Es ist als würde man ein Phantom jagen", so der örtliche Polizeichef. "Doch wirklich weiter hilft uns diese Erkenntnis auch nicht. Wir werden abwarten müssen, was die Analyse des Knochen bringt und hoffen, dass uns das wenigstens ein kleines Stückchen weiter in Richtung Identität des Opfers bringt. Andernfalls bleibt uns nur noch eines übrig. Wir müssen warten bis er erneut zuschlägt und einen Fehler macht." Die Polizei ist soweit völlig ratlos und erhöht die Belohnung, die es für Hinweise zur Ergreifung des Täters gibt, um 15 000 Pfund auf 25 000 Pfund. Die örtlichen Behörden verhängten zudem noch eine Ausgangssperre. Niemand darf ab Sonnenuntergang mehr in den Wald. Es sei zu gefährlich."
Ich war geschockt. Kaum dass ich aufgehört hatte, zu lesen klingelte mein Telefon. Am andern Ende der Leitung war Tom. "Hast du es auch in der Zeitung gelesen? Die haben einen Knochen gefunden!", überfiel er mich. "Ich weiß, dass die Bullen einen Knochen gefunden haben", schnitt ich meinem Kumpel das Wort ab. "Wir werden uns morgen nach der Schule weiter darüber unterhalten." Da ich so was wie der Anführer der Clique war, riefen sie immer alle mich zuerst an. Und so war ich nicht weiter verwundert, dass das Telefon noch weitere vier Male klingelte und ich mit Gwen, Shamus, Elenoar und meinem Schatz, Denise, das selbe Gespräch hatte.
Ein Glück dass heute nichts an Hausaufgaben anstand. So hatte ich mal wieder etwas Zeit mich vor den Computer zu setzen. Hier konnte ich gut recherchieren für meine Artikel, die dann in der Schülerzeitung veröffentlicht worden. Doch dummerweise konnte ich auch nach stundenlanger Recherche keine brauchbaren Hinweise finden. Wir mussten unbedingt am nächsten Tag schon in den Wald, um dort schon mal vorab Nachforschungen anzustellen.
Am nächsten Morgen traf ich mich mit meinen Freunden vor dem Schultor. Natürlich wurde ich gleich wieder überfallen und mir wurde wie am vorherigen Tag von Elenoar davon abgeraten, diese Geschichte durch zu ziehen. Aber ich hörte ihr gar nicht zu. Der Schultag heute war ziemlich langweilig. Keine interessanten Fächer und nur bescheuerte Lehrer. Zum Glück hatten wir wieder nur zwei Blöcke und somit früh Schulschluss.
Ich verabredete mich für 15:00 mit meinen Freunden am Schultor. Ich wollte nämlich noch Gras für das Wochenende holen. Auch wenn wir viel Arbeit vor uns hatten. Der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Nach zwei Stunden war es bereits 14:00 und ich hatte mein Grünzeug. Jetzt machte ich mich wieder auf den Weg zur Schule, wo ich zur verabredeten Zeit auch ankam. Meine Freunde standen schon da und warteten auf mich.
"Blas' die Geschichte ab", zickte Elenoar mal wieder rum.
"Nein", entschied ich knapp und auch die anderen wollten, dass nichts abgeblasen wird. "Wir werden jetzt schon mal in den Wald gehen und uns auf Spurensuche begeben."
Gesagt, getan.
Wenige Minuten später standen wir bereits am Waldrand. Es war ein sehr schöner Wald, die Scotland Heights. Nicht nur Laubbäume, wie Erlen, Buchen und Ahorn, sondern auch Nadelbäume, wie Fichten und Kiefern, waren in diesem Wald vertreten. Dem Dickicht wohnten Dornenbüsche ohne Ende und viele andere Rankenarten bei. Außerdem war er sehr groß und irreführend. Wenn man sich hier nicht auskannte, war man verloren. Besonders zu dieser Zeit, da irgendein Verrückter in diesem Wald sein Unwesen trieb. Oder irgendwas? Diese Frage galt es zu klären.
Wir trennten uns und suchten den Wald gemeinsam nach Spuren ab. Wir hielten dank unserer Handys jederzeit Kontakt miteinander. Plötzlich kreischte Denise laut und schrill durch den Wald. Mitten in der Bewegung erstarrte ich und mein Herz setzte einen Schlag aus. Oh Gott, nein! Ich spurtete zur Quelle des Schreis. Ich wusste ja, von wo er ungefähr kam. Endlich fand ich sie.
"Was ist denn los?", hechelte ich, nachdem ich die ganze Zeit gerannt bin, wie ein Irrer.
"Da", sie zeigte nur auf irgendetwas, wirkte völlig apathisch und konnte wohl fürs Erste keinen klaren Gedanken fassen. Es war ein Knochen. Doch war er menschlich oder tierisch?
Plötzlich brach die Nacht herein. Das ging hier in Beauly immer ziemlich schnell. Kaum dass es dunkel war, vernahmen wir alle, denn auch meine anderen Freunde waren gerade eingetroffen, ein schauderhaftes Heulen. "Nimm das Ding mit und dann nichts wie raus hier", knurrte mich Tom an.
Wir liefen um unser Leben. Glücklicherweise war die Baumgrenze nicht weit entfernt und so konnten wir dem, was da hinter uns her war, falls es überhaupt hinter uns her war, entkommen und waren wenig später wieder auf dem Schulhof.
"Was war das für ein Heulen?", keuchte Shamus.
"Weiß' nicht. Vielleicht ein Werwolf", spottete ich.
"Sehr witzig", grummelte der Achtzehnjährige. "Jeder weiß doch, dass es Werwölfe in Wirklichkeit gar nicht gibt, du blöder Idiot."
Ich hingegen drehte mir erst mal einen Joint und steckte ihn mir genüsslich an.
"Wie kannst du das alles so auf die leichte Schulter nehmen, Schatz?", löcherte mich meine Freundin, die mittlerweile wieder bei klarem Verstand war, nach ihrem Komplettausfall vorhin.
Ich antwortete nicht, sondern dachte nach. Und wenn es nun doch ein Werwolf war? Was dann? Ach Quatsch, diese Fellbestien sind doch nur Mythen. So was gibt es doch nur in Filmen.
"Wir sollten jetzt erstmal diesen Knochen hier ins Labor bringen und analysieren", schlug Gwen vor.
"Nein, ich nehme ihn mit nach Hause, bringe ihn morgen wieder mit und wir untersuchen ihn gemeinsam im Chemieunterricht. Ich lasse so etwas ungern von anderen machen!", brummte ich noch immer völlig geistesabwesend.
Mir wollten die Ereignisse aus dem Wald einfach nicht mehr aus dem Kopf. Stundenlang zerbrach ich mir den Kopf darüber, was das im Wald wohl hätte sein können, aber ich kam zu keiner logischen Erklärung. Ich verabschiedete mich von meinen Freunden, gab meiner Freundin natürlich einen langen leidenschaftlichen Abschiedskuss und verzog mich nach Hause. Auch auf dem Weg dachte ich nach. Ich war sogar so in meinen Gedanken vertieft, dass ich fast gegen einen Baum gelaufen wäre.
Es musste doch eine logische Erklärung geben. Es musste. Doch ich fand keine. Es war zum Wände hoch laufen. Ich konnte nicht umhin fest zu stellen, dass wir am nächsten Tag ein Wochenende in Ungewissheit verbringen würden. Vielleicht sollte ich die Geschichte doch abblasen. Es stand einfach zu viel auf dem Spiel. Doch meine Neugier siegte. Ich wollte einfach wissen, was da in diesem Wald los war. Mittlerweile war es schon spät geworden. Ich legte mich hin und schlief auch sofort ein.
Geändert von TheWolf (31.08.2010 um 22:18 Uhr).
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29.08.2010, 21:11
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Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 261
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Da ich heute meinen Foren-Tag habe (ich schaue aus Zeitgründen momentan leider nur einmal die Woche rein), kommentiere ich gleich mal weiter
Die grundsätzliche Einfachheit im Stil bleibt und sie passt perfekt für das Alter des Protagonisten und natürlich dem der Nebenrollen. Dennoch kannst du Sätze gekonnt miteinander verbinden, was die Einfachheit wirklich nur als Stilmittel darstellt und nicht als Schwäche des Autors. Ich kann mich immer noch gut mit der Geschichte anfreunden und sehe die Personen wie auch Orte vor mir. Mir gefällt gut, dass du wirklich jede Person wie z. B. eine Lehrerin kurz und knapp charakterisierst, denn dadurch bekommt der ganze Text ganz nebenbei mehr Tiefe.
Hier ist mir etwas aufgefallen:
Zitat:
... Wir mussten unbedingt am nächsten Tag schon in den Wald, um dort schon mal vorab Nachforschungen anzustellen. An diesem Mittwoch passierte nichts Interessantes mehr.
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Den letzten Satz würde ich streichen. Wenn es dann mit "Am nächsten Morgen ..." weitergeht, wird eigentlich klar, dass an besagtem Mittwoch nichts mehr los war. Sonst wäre das evtl. ein Problem bzw. ein Übergang wäre notwendig, aber die Einfachheit im Stil lässt dies für mein Empfinden in diesem Fall leicht zu!
Zitat:
Wir trennten uns und suchten den Wald gemeinsam nach Spuren ab. Wir hielten dank unserer Handys jederzeit Kontakt miteinander. Plötzlich kreischte Denise. Ich machte mir natürlich Sorgen und spurtete zur Quelle des Schreis. Ich wusste von wo er ungefähr kam.
"Was ist denn los?", hechelte ich nach dem ich die ganze Zeit gerannt bin wie ein Irrer.
"Da", sie zeigte nur auf irgendetwas, wirkte völlig apathisch und konnte wohl fürs Erste keinen klaren Gedanken fassen. Es war ein Knochen. Doch war er menschlich oder tierisch?
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Hier könntest du mehr Spannung aufbauen. "Ich machte mir natürlich Sorgen ..." tut die Sache etwas ab, klingt zu schwach, zu sehr, als wäre schon klar, dass nichts Schlimmes passiert ist. Wie wäre es mit:
Plötzlich kreischte Denise laut und schrill durch den Wald. Mitten in der Bewegung erstarrte ich und mein Herz setzte einen Schlag aus. Oh Gott, nein! Ich spurtete ...
Oder halt so ähnlich 
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30.08.2010, 16:26
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Lester's Sumpfkraut
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Registriert seit: 09.2009
Beiträge: 180
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Erstmal finde ich gut, das du denn Text recht übersichtlich und leicht verständlich geschrieben hast.
Dadurch, dass alle 2-4 Sätze in Abschnitte unterteilt sind, lässt sich das Kapitel locker runterlesen, und da du keine sonderlich komplizierten Ausdrücke und Formulierungen verwendest, sondern in einem simplen Stil schreibst, wird dies auch verstärkt. Du umschreibst ein paar Nebencharaktere, allerdings nie komplex, was sich für die Story eher belanglose Charas (denk ich mal) auch gut eignet. Die Charaktere reden in einem Jugendslang (wie du ja schon in einem anderen Beitrag erwähntest) und kommen mir dadurch eher stumpf vor, was mich zu den Dingen bringt, die mich stören, und die Schattenseiten der genannten Dinge.
Den Ihnalt zu bewerten ist IMMER objektiv und vom Betrachter abhängig, trotzdem sollte man sich die Meinung des Einzelnen anhören.
Ich empfinde diesen nämlich eher abstumpfend und 08/15 als spannend oder gar "düster". Keinesfalls würde ich ihn in die Horror/Dark Fantasy Ecke stecken, er wirkt auf mich eher Richtung Jugendroman; Eragon/Twilight. Die Charaktere sind ziemlich stumpf, und auch wenn man den Schreibstil leicht lesen kann, so sagt er doch nichts besonderes aus. Die Handlung ist nicht wirklich überaschend und kommt eigentlich genauso wie erwartet. Es passiert also nichts, was man sich nicht hätte denken können, und dadurch geht die ganze Spannung verloren.
Es ist einfach eine Gruppe, die ein Abenteuer erlebt. Das gab es schon öfters. Und mit nem Joint, Beziehungen und der Ansage, das dein Text Gewalt enthällt soll gezeigt werden, dass das Literatur für Jugendliche ist.
Wenn du das mit dem Genre ernst meinst, dann lies dir mal Romane von H. P. Lovecraft und wenns sein muss auch Stephen King durch.
Zitat:
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"Sehr witzig", grummelte der Achtzehnjährige. "Jeder weiß doch, dass es Werwölfe in Wirklichkeit gar nicht gibt, du blöder Idiot."
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Der wird wohl zuerst sterben :D
Zitat:
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"Die Polizei hat endlich etwas handfestes im dem schwierigen Fall der verschwundenen Personen. Gestern Abend wurde zwanzig Meter weiter nördlich der zu letzt gefundenen Blutspuren ein Knochen entdeckt. Ob es ein menschlicher Knochen ist, ist noch nicht bekannt. Die Behörden halten diese Information zurück. Aber leider tappt die Polizei noch immer völlig im Dunkeln. Weder weiß man, wer oder was für diese Gräueltaten verantwortlich ist, noch konnte sich irgendjemand ein Bild von dem Täter machen. "Es ist als würde man ein Phantom jagen", so der örtliche Polizeichef. "Doch wirklich weiter hilft uns diese Erkenntnis auch nicht. Wir werden abwarten müssen, was die Analyse des Knochen bringt und hoffen, dass uns das wenigstens ein kleines Stückchen weiter in Richtung Identität des Opfers bringt. Andernfalls bleibt uns nur noch eines übrig. Wir müssen warten bis er erneut zuschlägt und einen Fehler macht." Die Polizei ist soweit völlig ratlos und erhöht die Belohnung, die es für Hinweise zur Ergreifung des Täters gibt, um 15 000 Pfund auf 25 000 Pfund. Die örtlichen Behörden verhängten zudem noch eine Ausgangssperre. Niemand darf ab Sonnenuntergang mehr in den Wald. Es sei zu gefährlich."
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Sie hat etwas handfestes... ein Knochen der ihnen nicht weiterhilft. Wie soll das handfest sein?
Zitat:
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"Wir sollten jetzt erstmal diesen Knochen hier ins Labor bringen und analysieren", schlug Gwen vor.
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Diese Aussage passt nicht zu Jugendlichen, eher zu einem Polizist oder einer Krimiserie.
Zitat:
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"Nein, ich nehme ihn mit nach Hause, bringe ihn morgen wieder mit und wir untersuchen ihn gemeinsam im Chemieunterricht. Ich lasse so etwas ungern von anderen machen!", brummte ich noch immer völlig geistesabwesend.
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Genau. Im Chemieunterricht. Am besten noch vom Chemielehrer.
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30.08.2010, 20:58
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Registriert seit: 01.2010
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Hi,
hier wurden ja bereits viele Dinge angesprochen, daher halte ich mich mal was kürzer als sonst
Habe mir die Geschichte näher angeschaut weil ich zurzeit selbst eine längere dark-Fantasy-Geschichte schreibe und mal interessiert war, was du so in der Richtung geschrieben hast.^^
Man hat ja bereits öfters geschrieben, dass dein Schreibstil einen ein wenig simplen Charakter hat, sprich, dass man ihn gut herunterlesen kann und nichts, ich sage jetzt mal weltbewegendes an Satzkonstruktionen, Vergleichen, schönem bildlichem Schreiben oder ähnlichem vorkommt (das verstehe ich zumindest darunter)
Das passt eigentlich schon zu dem Protagonisten, allerdings finde ich es persönlich mit der Zeit ein wenig ermüdend, weshalb ich i.wann nur noch überflogen habe. Besser fände ich, wenn du als Erzähler einen anderen Schreibstil in erzählenden Passagen wählen würdest... einen der es interessanter macht.
Wenn die Personen reden, passt es natürlich, da es altersgemäß ist.
Zu den Personen muss ich sagen, dass sie mir ein wenig flach erscheinen... vor allem der Protagonist sollte ein wenig mehr hergeben, da man sich als Leser ja ein wenig (oder mehr =D ) in ihn hineinfühlen bzw. seine Handlungsart verstehen möchte.
Auch die Gestaltung der Situationen finde ich ab und an etwas mager... hab mir mal die Szene im Wald durchgelesen. Bei mir kam keine Spannung auf und eben jene Situation, in der man mal so richtig schön Spannung und die passende Stimmung hätte aufbauen können, ist so schnell zuende, dass man sich fragt wo denn da jetzt das gruselige war (die Leute da fühlten ja unter anderem das). Solche Szenen kannst du weiter ausbauen und ein gewisses Flair hineinbringen.
Also nicht nur weiterhin Info um Info, unterbrochen von kleinen Dialogen einbringen, sondern auch das gewisse Etwas in Bezug auf "Bildern" und STimmung.
Joar...dark-fantasy kann ich da jetzt auch noch nicht entdecken, dass liegt aber zum großen Teil an der fehlenden Stimmung, die durch fehlende Beschreibung und fehlendem (passenden) Aufputschen der Szenerie entsteht.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig meine Meinung näher bringen ;-)
Viele Grüße
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"Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."
"Luzifer"[dark-Fantasy]- freue mich über eure Meinung zu der Story
Romanarchitekten
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30.08.2010, 21:57
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Mischblut
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Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 96
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Huhu, es geht wieder weiter ;)
@Telorion:
Die angesprochenen Verbesserungsvorschläge habe ich mal in die Tat umgesetzt.
Des Weiteren freue ich mich natürlich, dass dir gefällt, was ich geschrieben habe, dafür dankeich dir ;)
@Galran:
Du hast Recht, wenn du sagst, dass die Bewertung des Inhaltes immer objektiv und vom Auge des Betrachter abhängig ist. Allerdings würde ich nicht sagen, dass der Inhalt 08/15 ist. Das ist er nur am Anfang, aber davon wirst du dich noch selbst überzeugen können, wenn ich weiterposte. Es sind ja immerhin neun Kapitel. Außerdem ist The Awakening nur der Beginn eines Dreiteilers, der noch in ungeahnte Dimensionen ausartet.
Ich möchte allerdings noch dazu sagen, dass dies mein erster Versuch war/ist, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.
Auch dir Danke ich für deine offene und ehrliche Meinung. So etwas bekommt man nicht in jedem Forum zu lesen. Oft schreiben einige auch nur "Tolle Story, bla bla bla...." Das hilft leider keinem weiter. Ich werde versuchen deine Ratschläge für die kommenden Kapitel zu beherzigen.
Der Knochen ist etwas handfestes, weil es eine Spur sein könnte, die die Ermittler auf den Täter bringen könnte, oder zumindest auf die Identität des Opfers.
Gwen ist sehr schlau für ihr Alter. Das habe ich nur noch nicht erwähnt.
Im Chemieunterricht kann man so etwas unauffällig machen, aber das wirst du noch im Folgekapitel erfahren. ;)
@Orendarcil:
Ich würde dir einfach raten, die weiteren Kapitel abzuwarten. Mein Schreibstil wird sich dort etwas verbessern, denn wie gesagt, es war mein erster Versuch. ;)
Ich werde in kommenden Kapiteln etwas bildlicher und man kann sich die Situationen besser vorstellen - zumindest habe ich das so in anderen Foren als Rückmeldung bekommen. Ich weiß ja nicht, ob das hier auch der Fall sein wird.
Ich habe mich nun mal dazu entschieden die Geschichte aus der Ich-Perspektive zu erzählen und dabei werde ich auch bleiben, da man so die Gefühle und Gedanken besser ausdrücken kann. Ich weiß, dass das in den ersten Kapiteln nicht so rüber kommt, aber ich habe mich im Laufe der Geschichte verbessert. (Ich bin ein Schnelllerner:D)
Das "Dark-Fantasy-Feeling" kommt ja auch erst in den späteren Kapiteln auf, sowie auch die "Horror-Stimmung".
Ich danke natürlich auch dir für deine Meinung. Es freut mich immer wieder, wenn ich Verbesserungsvorschläge lese. In Normalfall versuche ich sie auch zu beherzigen ;).
Nun gehts aber weiter mit der Geschichte.
Kapitel 2
Hinein in die endlose Dunkelheit
Ich schlug die Augen auf und war in einem dunklen Wald. Die Nacht war tiefschwarz und der Himmel wolkenverhangen. Ein Platzregen setzte ein und ich irrte ziellos und planlos durch den Wald. Stundenlang. Meine Kleider waren durchnässt und ich fror als wäre ich in der Antarktis. Doch so plötzlich wie der Regen begann, hörte er auch wieder auf und die Wolken verzogen sich. Ich konnte schon einige Sterne am Himmel erblicken. Als die Wolken jedoch den Blick auf den Vollmond frei gaben, beschlich mich ein mulmiges Gefühl. Plötzlich vernahm ich wieder ein schauderhaftes Heulen und rannte, was meine Beine her gaben. Irgendwann konnte ich nicht mehr und musste erst mal verschnaufen. Doch dann passierte es. Ich spürte heißen Atem auf meinem Nacken. Langsam drehte ich meinen Kopf nach hinten und sah das grausamste, das ich jemals gesehen habe. Einen riesigen mit etlichen scharfen Zähnen besetzten Schlund. Doch mehr konnte ich nicht erkennen es war zu dunkel. Also rannte ich wieder weiter. Ich hatte Todesangst und war zu feige, mich um zu drehen. Ich wollte nicht sehen, was mich verfolgte. Ich wollte nur noch weg. Raus aus dem Wald. Aber es kam anders. Ich stolperte über eine Baumwurzel und fiel der Länge nach hin. Ich hörte die Schritte des Ungeheuers und versuchte mich wieder auf zu rappeln. Jetzt drehte ich mich doch um und sah erneut in den tiefen Schlund der Bestie. Alles, was ich danach noch wahr nahm, war endlose Dunkelheit...
Schweißgebadet und kerzengerade saß ich in meinem Bett und keuchte vor mich hin. Langsam begriff ich, dass das nur ein Traum war. Aber war das wirklich nur ein Traum oder mehr eine Vorahnung oder gar eine Vision? Was hatte das zu bedeuten? Und wieso hatte ich mich nicht umgedreht um zu sehen, was mich verfolgte? Hatte ich Angst vor der Wahrheit oder war es einfach nur Angst vor dem, was mich gejagt hatte? Ich stellte mir viele Fragen ähnlicher Art in dieser Nacht. Gedankenverloren warf ich einen Blick zur Uhr. Es war halb vier. Doch so lange ich mich auch drehte und wälzte um die optimale Schlafposition zu finden, konnte ich nicht wieder einschlafen. Um halb sechs stand ich schließlich auf und schob die Vorhänge meines Fensters zur Seite. Draußen regnete es in Strömen. Dicke Tropfen prasselten auf den Asphalt und trommelten gegen meine Fensterscheibe.
Ich musste immer noch an den Traum der vergangenen Nacht denken. Oder war es doch eine Vision? Naja, wie dem auch sei. Ich versuchte meine Gedanken zur Seite zu schieben und schlich ins Wohnzimmer meiner kleinen modrigen Studentenwohnung, deren Einrichtung so aussah, als wäre sie vom Flohmarkt von vor zehn Jahren. Ich durchquerte den Wohnbereich und gelangte schließlich in den Flur. Dort hing auch ein kleiner Postkasten an der Wand, welchen ich mit dem dazugehörigen Schlüssel öffnete. Natürlich wollte ich die Morgenzeitung lesen. Vielleicht gab es ja Neuigkeiten. Doch ich wurde enttäuscht.
Ich nahm mir den Knochen, den meine Freundin gestern Abend im Wald gefunden hatte, verstaute ihn in meinem leichten Rucksack. Außer einem Heft, meinem Chemiebuch und einem Kugelschreiber war nichts weiter darin. Schließlich machte ich mich auf den Weg zur Schule. Daher bewegte ich mich müden Schrittes aus der Wohnung und stieg die Treppe hinab. Noch im Halbschlaf wankte ich in Richtung Penne. Heute hatten wir zum Glück nur einen einzigen Block. Und dann ging es ab in den Wald, obwohl mich durch den Traum ein mulmiges Gefühl beschlich. Innerlich beschloss ich jedoch, meinen Freunden nicht von dem Traum zu erzählen, sonst würde wieder die große Diskussion losgehen.
Völlig egal, was heute im Unterricht durchgenommen worden wäre, wir hatten was anderes zu tun. Denn wir mussten den Knochen untersuchen. Es lag nun an uns, herauszufinden, ob der Knochen zu einem Tier oder zu einem Menschen gehörte. Kaum dass wir im Chemieraum angekommen waren, packte ich das Gebein aus und legte es auf den Tisch.
Jetzt musste ich Gwen ran lassen. Wenn es um Biologie und Chemie geht, war sie die absolute Topschülerin. Toms Freundin holte sich eine kleine Spritze, stach damit in den Knochen und zog eine hellrote Flüssigkeit aus dem Knochen. Das Ding war noch relativ frisch, denn ich roch plötzlich den Gestank von verwesendem Fleisch. Unweigerlich musste ich die Nase rümpfen. Danach ging die Rothaarige hinüber zu den Mikroskopen und entleerte den Inhalt der Spritze auf einem Objektträger und bedeckte es mit einem durchsichtigen, winzigen, dünnen Plättchen.
Sekunden später wich sie kreidebleich vom Mikroskop zurück. Angstschweiß bildete sich auf ihrer Stirn, ihr Atem rann und ihr Herz schlug so doll, dass sie den Eindruck hatte, es würde ihr gleich aus der Brust springen.
"D...Das...", stammelte sie, doch ihr fehlten die Worte, um weiter zu sprechen.
"Was ist los, Schatz", fragte Tom.
An seinem Gesichtsausdruck konnte man sehen, dass er sich große Sorgen machte. Doch seine Freundin wirkt völlig apathisch, nicht ansprechbar.
Ihr nach wie vor kreidebleiches Gesicht starrte uns nacheinander an und schließlich öffnete sie den Mund und wollte wohl was sagen, doch dann schloss sie ihn wieder. Was war es wohl, dass sie so aus der Haut fahren ließ. Sie, die sonst immer so mutig und schlau war. Ich konnte es mir nicht erklären. Aber Gwen schwieg. Sie war wohl unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.
Da gab es nur eine Möglichkeit. Ich musste unsern Chemielehrer fragen. Doch Shamus hielt mich am Arm fest.
"Nein mach das nicht", knurrte er, als er bemerkte, was ich vorhatte. "Wenn raus kommt, wo wir den Knochen gefunden haben, gibt es Ärger und wir fliegen womöglich noch von der Schule."
"Du hast ja Recht", gab ich zähneknirschend zu.
"Gweni, Schatz, beruhig' dich mal", versuchte Tom seine Freundin mal wieder aufzumuntern. Doch offenbar war da Hopfen und Malz verloren, denn die Kleine zitterte noch immer am ganzen Körper und wirkte geistesabwesend.
Ich hatte zwar kaum eine Ahnung von DNA-Strängen, wusste aber ungefähr, wie ein menschlicher DNA-Strang aussah. Also warf ich selbst mal einen Blick durch das Mikroskop. Die DNA-Stränge waren zwar nur etwas verschwommen sichtbar, aber doch deutlich als menschlich zu erkennen. Deshalb war Gwen also neben der Spur. Ich konnte das nachempfinden. Erst dieser Traum, und jetzt das hier. Diese Erkenntnis, dass der Knochen unter Garantie von einem Menschen stammte.
Perplex setzte ich mich auf den nächsten Stuhl und dachte über das Kommende nach, während die anderen gar nicht merkten, dass es innerlich in mir genau so brodelte wie in Gwen. Ich zog es ernsthaft in Erwägung, das Wochenende im Wald abzublasen. Doch meine Neugier siegte. Ich musste einfach heraus finden, wer oder was dort im Wald sein Unwesen trieb.
Das Ende der Chemiestunde kam schneller als erwartet. Als es klingelte, packten wir unsere Sachen und begaben uns zum Schultor. Hier besprachen wir noch mal, wann wir uns wieder treffen und wie das Wochenende ablaufen sollte. Alkohol würde ich noch besorgen und Mariuahana hatte ich ja bereits. Am Tage wollten wir recherchieren und Nachforschungen anstellen. In den Nächten stand Feiern auf dem Programmzettel.
Schließlich machten wir aus, dass wir uns um 17:00 am Schultor treffen. Von hier aus war die Baumgrenze der Heights gerade ein mal zwei Minuten entfernt. Zu guter Letzt verabschiedeten wir uns und gingen getrennter Wege. Nur mein Freundin kam mit mir. Arm in Arm gingen wir langsam und gemächlich zu mir. Als ich meine Wohnungstür aufschloss und in den Briefkasten schaute, entdeckte ich die Mittagszeitung. Kaum sah ich die Schlagzeile, traf mich auch schon der Schlag.
Der Knochen, den die Polizei gefunden hatte, war ebenfalls menschlicher Natur. Es war ein Oberschenkelknochen. Ferner fanden sie heraus, dass der Knochen nicht gebrochen war, sondern abgebissen.
"Wer oder was, kann einem denn den Oberschenkel abbeißen?", fragte Denise geschockt. Ich war verwirrt und wusste erst nicht, was ich antworten sollte. "Das wüsste ich auch gern'", grummelte ich nach einer kleinen Pause. "Aber was auch immer es war, wir werden es herausfinden", fügte ich noch hinzu.
"Doch jetzt lass uns erst mal Alkohol für das Wochenende kaufen." Gesagt, getan.
Eine halbe Stunde später waren wir zurück in meiner Wohnung und hatten genug Alkohol für zwei Wochenenden. Ich legte mich auf meine Couch und Denise sich auf mich drauf. Nach dem Akt der Liebe, auf den ich hier jetzt nicht näher eingehen will, warf ich einen Blick zur antiken Standuhr, die meine Wohnzimmerwand schmückte. Sie zeigte an, dass es bereits 16:45 war.
In fünfzehn Minuten begann unser Wochenende in den Heights. Also packten wir unsere Sachen ein. Zelte, Taschenlampen, Campingausrüstung und was man sonst noch so alles brauchte. Mit vollen Rucksäcken schlichen wir wieder mal Arm in Arm in Richtung Schule. Ich genoss immer die Zeit, die ich mit Denise verbringen konnten. Daher gingen wir auch so langsam. Sie war unsagbar hübsch und ich liebte sie einfach abgöttisch.
Als meine Freundin und ich am Schultor ankamen, warteten die anderen bereits auf uns.
"Na endlich", brummte Shamus. "Habt ihr euch verlaufen oder was?"
"Natürlich, immer", entgegnete ich mit einem Anflug von Sarkasmus in meiner Stimme. "Wollen wir denn mal langsam los?"
"Nein", zickte Elenoar mal wieder. Anscheinend hatte auch sie heute Mittag Zeitung gelesen.
"Gut, bleibst du halt hier", entschied ich und setzte ein fieses Grinsen auf.
"Nein, nicht doch. Es wird gleich dunkel. Ich will hier nicht allein im Dunkeln sein. Wer weiß ob sich das Etwas im Wald nicht auch mal aus dem Wald heraus traut?"
"Dann komm halt mit", erwiderte ich verwirrt. Was will sie denn nun? Mitkommen oder hier bleiben? Ein komisches Mädchen. Eine Zicke eben.
Zeternd gab sie schließlich klein bei und wir marschierten los. Wie gesagt, war es ein Weg von zwei Minuten bis zur Baumgrenze. Als wir den Wald betraten, dämmerte es mittlerweile. Da hier in Schottland die Nacht besonders schnell hereinbrach, mussten wir uns beeilen, eine geeignete Lichtung zu finden, die wir als Zeltplatz zweckentfremden konnten. Es dauerte nicht lange und wir hatten einen geeigneten Platz gefunden. Sofort begannen wir damit, die Zelte auf zu bauen, so lange man noch was sehen konnte.
Wenig später war auch dies geschafft und ich ging Feuerholz beschaffen, während Tom in der Zwischenzeit einen Joint drehte. Ich musste lange suchen, da der Regen, der sich nach wie vor seit heute Morgen in Strömen über uns ergoss, nahezu das gesamte Holz in diesem Wald hatte feucht werden lassen. Erst als ich im Dickicht ankam, fand ich ein paar Holzscheitel, die noch trocken waren. Ich hob sie auf und lenkte meine Schritte wieder in Richtung Zeltplatz, als plötzlich der Regen nachließ, ehe er ganz verschwand.
Ich blickte gen Himmel, der nun schon pechschwarz war und sah, dass sich die Wolken verzogen und den Blick auf die ersten Sterne freigab. Als die Wolken dann jedoch den Mond, der heute eine kreisrunde hell leuchtende Scheibe war, enthüllten, hörte ich ein überaus furchteinflößendes Heulen. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Zum Glück war ich fast wieder am Zeltplatz, das letzte Stück rannte ich.
Als ich wieder da war erzählte ich natürlich von dem Heulen, aber offenbar wollte es keiner gehört haben. Kopfschüttelnd entzündete ich mit Hilfe des Spiritus', welcher in meiner Campingausrüstung einen festen Platz hat, die fünf Holzscheitel und wir begannen Marshmallows zu rösten. Tom steckte den Joint an und wir köpften jeder erst mal ein Bier.
Heute Nacht wollten wir feiern. Morgen dann arbeiten. Ich bekam gerade den Joint von Tom zugesteckt, als ich es erneut hörte. Das entsetzliche Heulen. Es schien von allen Seiten gleichzeitig zu kommen. Ich blickte in die Runde und konnte sehen, dass allen, wie auch mir, die Angst ins Gesicht geschrieben stand.
Geändert von TheWolf (31.08.2010 um 07:34 Uhr).
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01.09.2010, 17:12
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Lester's Sumpfkraut
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Registriert seit: 09.2009
Beiträge: 180
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Heyyo, TheWolf.
Ich muss sagen, du hast dich gebessert. Zwar kommt bei mir zwar kein Horror-Feeling auf, aber du hast schonmal einiges an deinen Satzkonstruktionen und Beschreibungen verbessert.
Der Text ist immernoch übersichtlich gehalten und man kann ihn leicht herunterlesen.
Die Charaktere sind mir persönlich immer noch zu flach, aber daran gibt es auch nicht viel zu ändern, und ich denke, auch Klischee-Jugendliche werden den meisten ans Herz wachsen.
Allerdings hatte ich Spaß beim Lesen, da dein Text und auch der davor einen ungewollten Slapstick-Faktor hat. Es traten einige Logikfehler auf, und die Charaktere verhalten sich teilweise sehr sonderbar, dadurch hatte ich öfters "WTF?!-Momente" beim Lesen, wie wir Fachleute es bezeichnen *hust*
Zitat:
Draußen regnete es in Strömen. Dicke Tropfen prasselten auf den Asphalt und trommelten gegen meine Fensterscheibe.
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Schließlich machte ich mich auf den Weg zur Schule. Daher bewegte ich mich müden Schrittes aus der Wohnung und stieg die Treppe hinab. Noch im Halbschlaf wankte ich in Richtung Penne.
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Sie haben uns den Regen genommen. Ich würde so etwas fortsetzen, da so mehr Stimmung hineinkommt. Ein-/zwei- Sätze reichen, um zu beschreiben das er durch den regen geht und die Schule betritt.
Zitat:
Sekunden später wich sie kreidebleich vom Mikroskop zurück. Angstschweiß bildete sich auf ihrer Stirn, ihr Atem rann und ihr Herz schlug so doll, dass sie den Eindruck hatte, es würde ihr gleich aus der Brust springen.
"D...Das...", stammelte sie, doch ihr fehlten die Worte, um weiter zu sprechen.
"Was ist los, Schatz", fragte Tom.
An seinem Gesichtsausdruck konnte man sehen, dass er sich große Sorgen machte. Doch seine Freundin wirkt völlig apathisch, nicht ansprechbar.
Ihr nach wie vor kreidebleiches Gesicht starrte uns nacheinander an und schließlich öffnete sie den Mund und wollte wohl was sagen, doch dann schloss sie ihn wieder. Was war es wohl, dass sie so aus der Haut fahren ließ. Sie, die sonst immer so mutig und schlau war. Ich konnte es mir nicht erklären. Aber Gwen schwieg. Sie war wohl unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.
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"Tom, deine ****** Freundin kann ruhig mal das Maul aufmachen!"
Einer der genannten "WTF?!-Momente". Ihr muss doch wohl bewusst sein, das der Knochen menschlich sein könnte, immerhin hat sie doch auch durch die Polizei und die Zeitung und die Anderen gewusst, was im Gebirge abgeht.
Zitat:
Da gab es nur eine Möglichkeit. Ich musste unsern Chemielehrer fragen. Doch Shamus hielt mich am Arm fest.
"Nein mach das nicht", knurrte er, als er bemerkte, was ich vorhatte. "Wenn raus kommt, wo wir den Knochen gefunden haben, gibt es Ärger und wir fliegen womöglich noch von der Schule."
"Du hast ja Recht", gab ich zähneknirschend zu.
"Gweni, Schatz, beruhig' dich mal", versuchte Tom seine Freundin mal wieder aufzumuntern. Doch offenbar war da Hopfen und Malz verloren, denn die Kleine zitterte noch immer am ganzen Körper und wirkte geistesabwesend.
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Ich hätt's eher aus ihr herausgeprügelt, wenn ich an der Stelle des Protagonisten währe.
Zitat:
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Ich hatte zwar kaum eine Ahnung von DNA-Strängen, wusste aber ungefähr, wie ein menschlicher DNA-Strang aussah. Also warf ich selbst mal einen Blick durch das Mikroskop. Die DNA-Stränge waren zwar nur etwas verschwommen sichtbar, aber doch deutlich als menschlich zu erkennen. Deshalb war Gwen also neben der Spur. Ich konnte das nachempfinden. Erst dieser Traum, und jetzt das hier. Diese Erkenntnis, dass der Knochen unter Garantie von einem Menschen stammte.
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Ich bin kein Biologe, aber der Typ auch nicht. Die Form von DNA-Strängen sind doch auch bei höheren Säugetieren recht ähnlich.
Zitat:
"Nein", zickte Elenoar mal wieder. Anscheinend hatte auch sie heute Mittag Zeitung gelesen.
"Gut, bleibst du halt hier", entschied ich und setzte ein fieses Grinsen auf.
"Nein, nicht doch. Es wird gleich dunkel. Ich will hier nicht allein im Dunkeln sein. Wer weiß ob sich das Etwas im Wald nicht auch mal aus dem Wald heraus traut?"
"Dann komm halt mit", erwiderte ich verwirrt. Was will sie denn nun? Mitkommen oder hier bleiben? Ein komisches Mädchen. Eine Zicke eben.
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Kann es sein, das du diese Figur eher karikieren willst?
Zitat:
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Alkohol würde ich noch besorgen und Mariuahana hatte ich ja bereits. Am Tage wollten wir recherchieren und Nachforschungen anstellen. In den Nächten stand Feiern auf dem Programmzettel.
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Partey. Das ist so absurd formuliert...
"Ok, Leute. Tom's Freundin hatte beim Knochen einen Todesschreck bekommen. Wir alle hatten Angst bekommen. Gehen wir erstmal in den Wald, nachts bleiben wir dort und kiffen. Ist das keine geniale Idee? Ich denke, der Werwolf mag auch Hasch!"
Zitat:
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Tom steckte den Joint an und wir köpften jeder erst mal ein Bier.
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Richtig so. Gerade hab ich wieder das gruselige Heulen gehört. Darauf trinken wir erstaml einen, Leutz!
Und übrigens... du hast nicht erwähnt, das er auch Tabak holte. Joints bestehen nicht nur aus Marihuana.
Zitat:
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Nach dem Akt der Liebe, auf den ich hier jetzt nicht näher eingehen will
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Diese Formulierung wirkt auf mich eher als das du dadurch toll wirken willst, das in deinem Text Sex vorkommt. Soetwas nimmt man nicht wirklich ernst.
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Geändert von Galran Zhadar (01.09.2010 um 17:16 Uhr).
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01.09.2010, 20:06
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Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 317
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Oha.... also bei der Untersuchung des Knochens bitte ganz, ganz schnell was anderes schreiben, denn so ist das absolut falsch !!!!!
Falsch ist folgendes:
1. du kannst nicht einfach mal mit ner Spritze durch nen Knochen stechen
2. wenn das Knochenteil schon am verwesen ist und eventuell beschädigt, befindet sich allenfalls ein getrocknetes etwas darin (Knochenmark), das nicht mal eben so da drin rumwabbelt, obwohl der Knochen schon wer weiß wie alt ist.
3. Selbst wenn da i.ne Flüssigkeit wäre und man die auf nen Objektträger täte, dann sähe man nichts weiter als Blutplättchen...DNA sieht man da noch lange nicht!
4. DNA sieht man allenfalls unter einem Fluoreszensmikroskop, wenn man sie mit ganz speziellen Farbstoffen markiert hat. Weder lässt man Schüler an das eine, noch das andere, denn ersteres ist Mega-Teuer und zweiteres glaub ich giftig. Zudem muss man die DNA erst aus Zellbestandteilen gewinnen, reinigen, eventuell vervielfältigen etc. bis man sie verwerten kann.
5. Man kann durch das Erkennen von DNA-Strängen nicht unterscheiden, von was die nun stammen... nur durch Analyse der Basenzusammensetzung... so ist z.B. der Meeresschwamm zu 70% mit dem Menschen verwandt...man findet so also mal gar nichts heraus, wenn man die nur betrachtet.
6. Die DNA liegt als weißliches, proteinhaltiges Etwas dar...zusammengerollt und in Form von Chromosomen...DNA-Stränge kriegt man erst nach gewissen chemischen Verfahren! Wobei man dann immer noch nicht einzelne Stränge, bzw. die Einzelheiten des Doppelstranges sehen kann...glaub auch gar nicht, dass das technisch möglich ist, schließlich befindet man sich da auf Atom-Ebene.
7. Warum zum Henker haben die im Chemieunterricht nen Mikroskop und warum bemerkt der Lehrer sowas nicht??? (die sonst sogar bemerken, wenn man sich Zettelchen zuschiebt ^^)
Also,...alles in allem kann ich nur sagen: Es ist für Schüler nicht nachweisbar, von wem der Knochen stammt... sie können höchstens aufgrund der Größe sagen, obs vom Pferd, Vogel, Mensch stammt... mehr aber auch nicht.
Warum ich auf diesem Thema rumreite könnte man sich nun sicher fragen. Ganz einfach deshalb, weil ich sowas schon mal gelesen habe (in Bezug auf Fusionierung von Genen von Schülern...hust). Dinge, die man schreibt sollten auch der Richtigkeit entsprechen, vor allem wenn es sich um wissenschaftliche Dinge handelt.
Ansonsten könne man auch in Romanen schreiben, dass die Hauptstadt von Deutschland Wien ist... ist im Prinzip das Gleiche.
Ich hoffe du bist nun nicht böse auf mich, aber auf solche Fehler reagier ich höchst allergisch
Viele Grüße
Und bitte um Entschuldigung, wenn es etwas hart war.
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01.09.2010, 20:13
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Drachenherz
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Registriert seit: 05.2010
Ort: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 2.130
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Nach deiner Anfrage meine Meinung zum ersten Kapitel.
Mal sehen, ob ich Fehler finde.
Rot= Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler
Blau= Grammatik- und Inhaltsfehler
Zitat:
Zitat von TheWolf
Ich schlug die Augen auf und war in einem dunklen Wald. Die Nacht war tiefschwarz und der Himmel wolkenverhangen. Ein Platzregen setzte ein und ich irrte ziellos und planlos durch den Wald. Stundenlang. Meine Kleider waren durchnässt und ich fror, als wäre ich in der Antarktis. Doch so plötzlich wie der Regen begonnen hatte, hörte er auch wieder auf, und die Wolken verzogen sich. Ich konnte schon einige Sterne am Himmel erblicken. Als die Wolken jedoch den Blick auf den Vollmond frei gaben, beschlich mich ein mulmiges Gefühl. Plötzlich vernahm ich wieder ein schauderhaftes Heulen und rannte, was meine Beine hergaben. Irgendwann konnte ich nicht mehr und musste erst einmal verschnaufen. Doch dann passierte es: Ich spürte heißen Atem auf meinem Nacken.
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"Wald" wiederholt sich in kurzer Zeit, das würde ich vermeiden. Bei dem ersten Satz könntest du den Begriff noch nicht wählen, sondern beschreiben, was du siehst: Dunkelheit und Baumstämme. Natürlich nicht so drastisch, sondern ein bisschen schön umschrieben. Wie sind Georges Gefühle, was denkt er? Fühlt er sich wohl? Eher nicht. 
Die nächste Wiederholung: "doch" bzw. "jedoch". Insgesamt drei Mal. Löse das Problem mit Synonymen (aber, dennoch, trotzdem, sondern, obwohl, immerhin) - dabei müsste ggf. der Satz etwas anders formuliert sein.
Wiederholung von "Regen", setz beim zweiten Mal doch "Schauer" ein.
Hier müsste zeitentechnisch "begonnen hatte" anstatt "begann" stehen.
Noch eine Wiederholung: "Wolken". Ich würde vielleicht "und die Wolken verzogen sich" weglassen, da das im Zusammenhang mit dem Vollmond noch einmal erwähnt wird.
"Plötzlich vernahm ich wieder ein schauderhaftes Heulen..." Wieso wieder? Es wurde nicht davor erwähnt.
"hergaben" wird zusammen geschrieben.
"mal" ist auch nicht unbedingt ein Fehler, da die Erzählsprache ja eigentlich Umgangssprache ist. Formal aber generell schon... Mmh, mit "einmal" bist du auf der sicheren Seite.
Die letzten beiden Sätze würde ich durch einen Doppelpunkt verbinden.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Langsam drehte ich meinen Kopf nach hinten und sah das Grausamste, das ich jemals gesehen hatte: Einen riesigen mit etlichen scharfen Zähnen besetzten Schlund. Doch mehr konnte ich nicht erkennen, es war zu dunkel. Also rannte ich wieder weiter. Ich hatte Todesangst und war zu feige, mich umzudrehen. Ich wollte nicht sehen, was mich verfolgte. Ich wollte nur noch weg. Raus aus dem Wald. Aber es kam anders. Ich stolperte über eine Baumwurzel und fiel der Länge nach hin. Ich hörte die Schritte des Ungeheuers und versuchte mich wieder aufzurappeln. Jetzt drehte ich mich doch um und sah erneut in den tiefen Schlund der Bestie. Alles, was ich danach noch wahrnahm, war endlose Dunkelheit...
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"drehte ich meinen Kopf nach hinten" hört sich so an, als wärest du eine Eule, die bequem ihr Gesicht auf ihre Rückseite dreht... Man versteht zwar, was du damit meinst, doch es ist etwas unglücklich formuliert.  "Langsam blickte ich nach hinten" oder "Langsam drehte ich mich um" hört sich da besser an.
Mmh, diesmal hast du es aber mit Wiederholungen  : "sehen", "ich" an Satzanfängen und die Sache mit dem "Umdrehen". Für "sehen gibt es unendlich viele (na ja, nicht ganz  ) Synonyme. "ich" kann man auch variieren, indem man die Sätze etwas umbaut. Klar, das baut schon Spannung auf, aber man sollte es nicht übertreiben.
" das Grausamste", also groß.
"umzudrehen" und "warhnahm" wird jeweils zusammen geschrieben.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Schweißgebadet und kerzengerade saß ich in meinem Bett und keuchte vor mich hin. Langsam begriff ich, dass das nur ein Traum gewesen war. Aber war das wirklich nur ein Traum oder mehr eine Vorahnung oder gar eine Vision? Was hatte das zu bedeuten? Und wieso hatte ich mich nicht umgedreht, um zu sehen, was mich verfolgte? Hatte ich Angst vor der Wahrheit oder war es einfach nur Angst vor dem, was mich gejagt hatte? Ich stellte mir viele Fragen ähnlicher Art in dieser Nacht. (Absatz) Gedankenverloren warf ich einen Blick zur Uhr. Es war halb vier. Doch so lange ich mich auch drehte und wälzte, um die optimale Schlafposition zu finden, konnte ich nicht wieder einschlafen. Um halb sechs stand ich schließlich auf und schob die Vorhänge meines Fensters zur Seite. Draußen regnete es in Strömen. Dicke Tropfen prasselten auf den Asphalt und trommelten gegen meine Fensterscheibe.
Ich musste immer noch an den Traum der vergangenen Nacht denken. Oder war es doch eine Vision? Naja, wie dem auch sei: Ich versuchte meine Gedanken zur Seite zu schieben und schlich ins Wohnzimmer meiner kleinen modrigen Studentenwohnung, deren Einrichtung so aussah, als wäre sie vom Flohmarkt von vor zehn Jahren. Ich durchquerte den Wohnbereich und gelangte schließlich in den Flur. Dort hing auch ein kleiner Postkasten an der Wand, welchen ich mit dem dazugehörigen Schlüssel öffnete. Natürlich wollte ich die Morgenzeitung lesen. Vielleicht gab es ja Neuigkeiten. Doch ich wurde enttäuscht.
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"gewesen war" statt "war".
"war das wirklich nur ein Traum" ist eine Wiederholung... Nimm doch einfach "war es das wirklich".
"Naja, wie dem auch sei : Ich versuchte meine Gedanken zur Seite zu schieben..." würde ich wieder mit einem Doppelpunkt verbinden.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Ich nahm mir den Knochen, den meine Freundin gestern Abend im Wald gefunden hatte, und verstaute ihn in meinem leichten Rucksack. Außer einem Heft, meinem Chemiebuch und einem Kugelschreiber war nichts weiter darin. Schließlich machte ich mich auf den Weg zur Schule. Daher bewegte ich mich müden Schrittes aus der Wohnung und stieg die Treppe hinab. Noch im Halbschlaf wankte ich in Richtung Penne.(Absatz) Heute hatten wir zum Glück nur einen einzigen Block. Und dann ging es ab in den Wald, obwohl mich durch den Traum ein mulmiges Gefühl beschlich. Innerlich beschloss ich jedoch, meinen Freunden nicht von dem Traum zu erzählen, sonst würde wieder die große Diskussion losgehen.
Völlig egal, was heute im Unterricht durchgenommen worden wäre, wir hatten was anderes zu tun. Denn wir mussten den Knochen untersuchen. Es lag nun an uns, herauszufinden, ob der Knochen zu einem Tier oder zu einem Menschen gehörte. Kaum dass wir im Chemieraum angekommen waren, packte ich das Gebein aus und legte es auf den Tisch.
Jetzt musste ich Gwen heran lassen. Wenn es um Biologie und Chemie ging, war sie die absolute Topschülerin. Toms Freundin holte sich eine kleine Spritze, stach damit in den Knochen und zog eine hellrote Flüssigkeit aus dem Knochen. Das Ding war noch relativ frisch, denn ich roch plötzlich den Gestank von verwesendem Fleisch. Unweigerlich musste ich die Nase rümpfen. Danach ging die Rothaarige hinüber zu den Mikroskopen und entleerte den Inhalt der Spritze auf einem Objektträger und bedeckte es mit einem durchsichtigen, winzig dünnen Plättchen.
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Beim ersten Satz würde ich "und" hinzufügen, dann lässt er sich flüssiger lesen.
"heute" würde ich weglassen, denn George spricht ja lange Zeit danach von der Geschichte und nicht z.B. am Abend des gleichen Tages.
"ran" ist falsch, wenn du es so abgekürzt schreiben willst, musst du kennzeichnen, dass das Wort ("heran") dies auch ist. Da ist es egal, dass das Umgangssprache ist. Also quasi "`ran".
"ging" statt "geht".
"Knochen" wiederholt sich in dem Satz, du kannst also antatt "aus dem Knochen" ruhig mit "aus ihm heraus" schreiben.
"die Rothaarige" hört sich nicht wirklich elegant an. Ich nehme an, du willst ihr Aussehen unbedingt mit einbauen, habe ich Recht? Okay, erwähne doch einfach, dass ihre roten Haare ihr ins Gesicht fallen, als sie sich über das Mikroskop beugt.
"durchsichtigen, winzigen, dünnen..." bringt den Leser zum Stocken. Ich habe einfach einmal "winzigen, dünnen" zu "winzig dünnen" ersetzt. Du kannst es aber so lassen, wie du es hattest.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Sekunden später wich sie kreidebleich vom Mikroskop zurück. Angstschweiß bildete sich auf ihrer Stirn, ihr Atem rann und ihr Herz schlug so doll, dass sie den Eindruck hatte, es würde ihr gleich aus der Brust springen.
"D...Das...", stammelte sie, doch ihr fehlten die Worte, um weiterzusprechen.
"Was ist los, Schatz?", fragte Tom.
An seinem Gesichtsausdruck konnte man sehen, dass er sich große Sorgen machte. Doch seine Freundin wirkt völlig apathisch, nicht ansprechbar.
Ihr nach wie vor kreidebleiches Gesicht starrte uns nacheinander an und schließlich öffnete sie den Mund und wollte wohl was sagen, doch dann schloss sie ihn wieder. Was war es wohl, dass sie so aus der Haut fahren ließ? Sie, die sonst immer so mutig und schlau war. Ich konnte es mir nicht erklären. Aber Gwen schwieg. Sie war wohl unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.
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"und ihr Herz schlug so doll, dass sie den Eindruck hatte, es würde ihr gleich aus der Brust springen" Woheer weiß George das? Achte immer darauf, dass du aus seiner Perspektive schreibst und er nicht genau wissen kann, was andere denken bzw. fühlen. Das kann er nur an Gesichtsausdrücken, Gesten etc. erahnen.
"weiterzusprechen" wird zusammen geschrieben.
Hinter eine Frage gehört in der Regel immer ein Fragezeichen, auch in wörtlicher Rede. Außerdem macht es dort dem Leser sofort deutlich, dass es sich um eine Frage handelt. So stolpert er nicht über den Satzbau.
Wiederholung des Wörtchens "wohl". Synonyme: vermeintlich, angeblich, gar, oder, höchstwahrscheinlich, gegebenenfalls, schätzungsweise, allenfalls, vielleicht, unter Umständen, möglichenfalls, mutmaßlich, voraussichtlich, womöglich, eventuell, wahrscheinlich, etwa, vermutlich, je nachdem . Aus einem Online- Synonymwörterbuch... Suche dir passendes aus. Hier findest du auch Synonyme zu allen anderen Worten, die sich häufen.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Da gab es nur eine Möglichkeit: Ich musste unser´n Chemielehrer fragen. Doch Shamus hielt mich am Arm fest.
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Die Sätze würde ich wieder durch einen Doppelpunkt verbinden.
"unser´n" muss so abgekürzt werden, nicht "unsern".
Ich spule einmal vor.  In dem Bereich zwischen diesen Absätzen habe ich nichts gefunden.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Das Ende der Chemiestunde kam schneller als erwartet. Als es klingelte, packten wir unsere Sachen und begaben uns zum Schultor. Hier besprachen wir noch einmal, wann wir uns wieder treffen würden und wie das Wochenende ablaufen sollte. Alkohol würde ich noch besorgen und Mariuahana hatte ich ja bereits. Am Tage wollten wir recherchieren und Nachforschungen anstellen. In den Nächten stand Feiern auf dem Programmzettel.
Schließlich machten wir aus, uns um 17:00 Uhr am Schultor zu treffen. Von hier aus war die Baumgrenze der Heights gerade einmal zwei Minuten entfernt. Zu guter Letzt verabschiedeten wir uns und gingen getrennter Wege. Nur mein Freundin kam mit mir. Arm in Arm gingen wir langsam und gemächlich zu mir. Als ich meine Wohnungstür aufschloss und in den Briefkasten schaute, entdeckte ich die Mittagszeitung. Kaum sah ich die Schlagzeile, traf mich auch schon der Schlag.
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Zwei Mal "einmal".  Siehe oben.
Ich habe einmal "würden" ergänzt...
Den nächsten blau markierten Teilsatz habe ich etwas umgeformt, da man sonst mit der Nachzeitigkeit durcheinanderkommen kann.
Es heißt "17:00 Uhr".
Zitat:
Zitat von TheWolf
Der Knochen, den die Polizei gefunden hatte, war ebenfalls menschlicher Natur. Es war ein Oberschenkelknochen. Ferner hatte man herausgefunden, dass er nicht gebrochen war, sondern abgebissen.
"Wer oder was, kann einem denn den Oberschenkel abbeißen?", fragte Denise geschockt. (neue Zeile, da neuer Gedankengang) Ich war verwirrt und wusste erst nicht, was ich antworten sollte. "Das wüsste ich auch gern'", grummelte ich nach einer kleinen Pause. "Aber was auch immer es war, wir werden es herausfinden", fügte ich noch hinzu.
"Doch jetzt lass uns erst mal Alkohol für das Wochenende kaufen." Gesagt, getan.
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Ein paar grammatikalische Fehler...
Okay: Spätestens da würde ich keinen Fuß mehr in die Nähe des Waldes setzen! Ist für mich persönlich etwas unverständlich, das bei George die Alarmglocken läuten und er sich und seine Freunde so in Gefahr bringt. Verrückter Killer: Okay, sie sind viele, den könnten sie nach den ersten zwei oder drei Toten überwältigen. Wenn sie dann auch hoch gekifft haben, ist ihnen das ja eh egal.
Blutdürstiges Ungeheuer: Da hört der Spaß nun wirklich auf.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Eine halbe Stunde später waren wir zurück in meiner Wohnung und hatten genug Alkohol für zwei Wochenenden. Ich legte mich auf meine Couch und Denise sich auf mich drauf. Nach dem Akt der Liebe, auf den ich hier jetzt nicht näher eingehen will, warf ich einen Blick zur antiken Standuhr, die meine Wohnzimmerwand schmückte. Sie zeigte an, dass es bereits 16:45 war.
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Okay, emotionsloser Sex... Den kann man schon einmal so beschreiben. Aber die beiden lieben sich doch, oder? Und damit meine ich nicht den Sex, sondern Verliebtsein. Du musst zwar nicht genaudarauf eingehen, aber etwas mehr Gefühl geht doch, meine ich.
Zitat:
Zitat von TheWolf
In fünfzehn Minuten begann unser Wochenende in den Heights. Also packten wir unsere Sachen ein. Zelte, Taschenlampen, Campingausrüstung und was man sonst noch so alles brauchte. Mit vollen Rucksäcken schlichen wir wieder mal Arm in Arm in Richtung Schule. Ich genoss immer die Zeit, die ich mit Denise verbringen konnte(n). Daher gingen wir auch so langsam. Sie war unsagbar hübsch und ich liebte sie einfach abgöttisch.
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Da haben wir genau den Punkt: Liebe und keine triebgesteuerte Beziehnung.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Als meine Freundin und ich am Schultor ankamen, warteten die anderen bereits auf uns.
"Na endlich", brummte Shamus. "Habt ihr euch verlaufen oder was?"
"Natürlich, immer", entgegnete ich mit einem Anflug von Sarkasmus in meiner Stimme. "Wollen wir denn mal langsam los?"
"Nein", zickte Elenoar mal wieder. Anscheinend hatte auch sie heute Mittag Zeitung gelesen.
"Gut, bleibst du halt hier", entschied ich und setzte ein fieses Grinsen auf.
"Nein, nicht doch. Es wird gleich dunkel. Ich will hier nicht allein im Dunkeln sein. Wer weiß ob sich das Etwas im Wald nicht auch mal aus dem Wald heraus traut?"
"Dann komm halt mit", erwiderte ich verwirrt. Was will sie denn nun? Mitkommen oder hier bleiben? Ein komisches Mädchen. Eine Zicke eben.
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Ja, wahrhaft komisch... Traut sich nicht, im Ort allein zu sein, aber lässt sich schnell überreden, der Bestie direkt in die Arme zu laufen...
Zitat:
Zitat von TheWolf
Zeternd gab sie schließlich klein bei und wir marschierten los. Wie gesagt, war es ein Weg von zwei Minuten bis zur Baumgrenze. Als wir den Wald betraten, dämmerte es mittlerweile. Da hier in Schottland die Nacht besonders schnell hereinbrach, mussten wir uns beeilen, eine geeignete Lichtung zu finden, die wir als Zeltplatz zweckentfremden konnten. Es dauerte nicht lange und wir hatten einen geeigneten Ort gefunden. Sofort begannen wir damit, die Zelte auf zu bauen, so lange man noch was sehen konnte.
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"Platz" durch "Ort" ersetzt.
Zitat:
Zitat von TheWolf
Wenig später war auch dies geschafft und ich ging Feuerholz beschaffen, während Tom in der Zwischenzeit einen Joint drehte. Ich musste lange suchen, da der Regen, der sich nach wie vor seit heute Morgen in Strömen über uns ergoss, nahezu das gesamte Holz in diesem Wald hatte feucht werden lassen. Erst als ich im Dickicht ankam, fand ich ein paar Holzscheitel, die noch trocken waren. Ich hob sie auf und lenkte meine Schritte wieder in Richtung Zeltplatz, als plötzlich der Regen nachließ, ehe er ganz verschwand.
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Holzscheitel? Hat da wer Holz gehackt und es freundlicherweise zurückgelassen?
Zitat:
Zitat von TheWolf
Ich blickte gen Himmel, der nun schon pechschwarz war und sah, dass sich die Wolken verzogen und den Blick auf die ersten Sterne freigab. Als die Wolken dann jedoch den Mond, der heute eine kreisrunde hell leuchtende Scheibe war, enthüllten, hörte ich ein überaus furchteinflößendes Heulen. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Zum Glück war ich fast wieder am Zeltplatz, das letzte Stück rannte ich.
Als ich wieder da war, erzählte ich natürlich von dem Heulen, aber offenbar wollte es keiner gehört haben. Kopfschüttelnd entzündete ich mit Hilfe des Spiritus', welcher in meiner Campingausrüstung einen festen Platz hat, die fünf Holzscheitel und wir begannen Marshmallows zu rösten. Tom steckte den Joint an und wir köpften jeder erst mal ein Bier.
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Heyho, hoch die Tassen, das Heulen war nur Einbildung...
Zitat:
Zitat von TheWolf
Heute Nacht wollten wir feiern. Morgen dann arbeiten. Ich bekam gerade den Joint von Tom zugesteckt, als ich es erneut hörte: Das entsetzliche Heulen. Es schien von allen Seiten gleichzeitig zu kommen. Ich blickte in die Runde und konnte sehen, dass allen, wie auch mir, die Angst ins Gesicht geschrieben stand.
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Mhh, jetzt glauben sie es endlich, doch es ist zu spät. Unmengen von Blut, verschwundene Leichen, zerstückelte und angenagte Knochen...
Insgesamt lässt sich der Text flüssig lesen und ist eine gute Fortsetzung. Allerdings kommen einige Logikfehler auf:
1) Was ist das für eine Schule, in der man professionelle Laborarbeit durchführen kann? Wenn ich da so an meine Schule denke... Die ist eher ein Sonderfall (nicht im positiven Sinne), doch auch andere werden so etwas nicht zur Verfügung haben. Ist das Verfahren zu Bestimmung von Gensträngen so korrekt? Ich kenne mich damit nicht aus, finde das jedoch etwas schleierhaft. Geschweige denn davon, dass einfache Schüler so etwas beurteilen können.
2) Jeder normale Mensch würde sich bei solchen Meldungen doch nicht mehr im Dunkeln aus dem Haus und erst recht nicht in den Wald trauen, egal wie groß der "Gruppenzwang" ist.
So viel dazu. Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Beitrag weiterhelfen und du bist mir nicht böse, wenn ich deinen Text zu sehr auseinandergepflückt habe.
Einiges wird mit meinen Vorpostern übereinstimmen, aber ich habe keine Lust, das jetzt noch auszusortieren.
Liebe Grüße, Dark Umbra
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02.09.2010, 11:13
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Was für eine sagenhafte Kritik, Dark Umbra! Bestimmt hast Du daran mehrere Stunden gearbeitet. Alles, was mir zu der leseprobe eingefallen wäre und noch weit mehr, hast Du aufgeführt, und noch dazu in einer super sachlichen und nicht verletzenden Form. Gratulation zu Deiner Arbeit! Für meinen nächsten Text wünsche ich mir Dich auch als Korrekturleserin.
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02.09.2010, 11:28
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Äähm, da ist mir noch was in einem der vorherigen Beiträge aufgefallen, zu dem ich unbedingt meinen Senf dazu geben muss. Deshalb bitte ich schon mal um Entschuldigung für diesen Doppelpost.
Zitat:
Zitat von Galran Zhadar
Ich bin kein Biologe, aber der Typ auch nicht. Die Form von DNA-Strängen sind doch auch bei höheren Säugetieren recht ähnlich.
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Genau genommen kann man DNA-Stränge unter dem Lichtmikroskop gar nicht erkennen, weil sie zu klein sind. Die Auflösung hört bei Zellbestandteilen schon auf. Chromosomen, die Bestandteile des Zell kerns, die die DNA-Stränge enthalten, werden erst unter dem Raster-Elektronenmikroskop sichtbar (das heißt: Objekt herauspräparieren, evtl. sogar chemisch herauslösen, schockgefrieren, mit Gold bedampfen und dann mithilfe eines Millionen teuren Gerätes abbilden). Und um DNA-Stränge zu sehen, muss man diese zu einem bestimmten Zeitpunkt der Zellteilung separieren, da sie sonst eng zusammengerollt in eben diesen Chromosomen liegen. Die bekannte Doppelhelix-Form, die tatsächlich bei allen höheren Lebewesen optisch die Gleiche ist (Unterschiede finden sich nur in den Genen (einzelnen Säure-Basenpaar-Sequenzen auf dem DNA-Strang[ desoxyribo nuklein asset][asset = Säure]) *klugscheiß*), kann man nicht so einfach sichtbar machen. Wohl aber kann man die Art eines Lebewesens an der Anzahl der vorgefundenen Chromosomenpaare eingrenzen, bzw. ausschließen. Den Unterschied zwischen einem Menschen und einem Schimpansen erkennt man dabei nicht, wohl aber den zwischen einem Wolf oder Bären und einem Menschen.
Dennoch: Selbst eine Chromosomenzählung überschreitet die Möglichkeiten eines normalen Schullabors bei weitem.
Geändert von Hobbyschreiber (02.09.2010 um 11:43 Uhr).
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02.09.2010, 14:42
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Drachenherz
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Registriert seit: 05.2010
Ort: Nordrhein-Westfalen
Beiträge: 2.130
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Danke, Hobbyschreiber!
Ich schreibe meine Kritiken so, wie ich sie auch selbst gerne bekommen würde.
Liebe Grüße, Dark Umbra
P.S.: *klugscheiß* DNA ist die Abkürzung von
desoxyribo nuclein acid
oder in deutscher Sprache Desoxyribo nuklein säure (DNS). 
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02.09.2010, 15:08
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Registriert seit: 01.2010
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Man man man...ihr Klugscheißt aber hier rum
Dabei hab ich damit angefange, hihi.
Nun ja..was ich noch vergessen hatte zu sagen an TheWolf:
Vom Schreiberischen her ist es ein wenig besser geworden, die Charaktere sind nunmal wie sie sind und können wohl nach ein klein bissle Feinarbeit auch so bleiben^^
Was mich immer noch ein wenig stört ist die diese Hopplahopp Beschreibung.
Also ca so: Dann tat ich jenes, kurz darauf das, Person B sagt das... etc.
Es fehlt noch ein wenig die Liebe zum Detail. Wenn ich dir nen Beispiel geben soll, wie genau ich das meine sag Bescheid.
Gerade die Liebe zum Detail. bzw. das bildliche Beschreiben, wiedergeben von Gedanken, Gefühlen, kleinen Regungen etc. machen die Geschichte, die Personen und Geschehnisse lebendig.
Versuche einfach dich in die Situation hineinzuversetzen^^ Dann klappt das meist schon was besser. Also was würdest du z.B. an der Stelle von der einen Person sagen, was siehst du, wie fühlst du dich, welch ein Gesichtsausdruck machst du und so fort.
Aber es scheint ja deine erste Geschichte zu sein, soweit ich gelesen habe...
daher kannst du ja noch viel an deinem Stil feilen^^ Geht ja auch nicht von Heut auf Morgen, sondern braucht ein wenig Zeit.
Aber lass dich bloß nicht entmutigen.
Viele Grüße
@DarkUmbra: Ja, solche "Kritiken" mag ich auch immer gerne. Vielleicht magst du ja meinen Prolog meiner Geschichte auch mal lesen. Würde mich freuen^^
__________________
"Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."
"Luzifer"[dark-Fantasy]- freue mich über eure Meinung zu der Story
Romanarchitekten
(ein Forum für Textarbeit, Hilfe u. Kritik beim Plot, Schreibtechniken, Infos über Verlage & Agenturen uvm.)
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02.09.2010, 17:15
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Drachenherz
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Registriert seit: 05.2010
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Beiträge: 2.130
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@Orendarcil und Habbyschreiber: Ähm, okay, wenn ich die Zeit dafür finde, kann ich gerne einmal herüberschauen.
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02.09.2010, 19:37
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Registriert seit: 05.2010
Ort: Lüneburger Heide
Beiträge: 690
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Zitat:
Zitat von Dark Umbra
P.S.: *klugscheiß* DNA ist die Abkürzung von
desoxyribo nuclein acid
oder in deutscher Sprache Desoxyribo nuklein säure (DNS). 
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Okay, okay, habe ich es eben falsch geschrieben und deutsche und englische Schreibweise vermischt.  Wenn ich selber so pingelig war, darf ich mich nicht wundern, dass Du auch mir auf die Finger klopfst.  Die sprachlich stimmte es aber ...
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03.09.2010, 14:24
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Mischblut
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Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 96
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Ich habe das Thema neu eröffnet, weil ich den Anfang geändert habe. Dabei habe ich selbstverständlich die Ratschläge und Verbesserungsvorschläge mit eingebunden. Zu dem wurde es Beta gelesen.
Ich hoffe es gefällt euch jetzt besser. ;)
Falls nicht, immer her mit der negativen Kritik.
Ich will mich ja stetig verbessern ;)
@Admin/Mod: Hier kann dicht ;)
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07.09.2010, 14:47
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Super Moderator
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Registriert seit: 12.2005
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Beiträge: 11.150
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Auf Wunsch von TheWolf geschlossen
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Die meisten Götter würfeln, aber das Schicksal spielt Schach und zwar mit zwei Damen. - Pratchett
Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben. - Goethe
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