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Luzifer [Fantasy-Roman]

Umfrageergebnis anzeigen: Ist der Storyeinstieg gelungen?
Ja, würde gerne weiterlesen 16 69,57%
Ja, würde ich aber nicht weiterlesen, da: 4 17,39%
--> zu gruselig/brutal 1 4,35%
--> nicht mein Genre 3 13,04%
--> uninteressant für mich 1 4,35%
Nein 2 8,70%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 23. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Antwort
 
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  #1  
Alt 10.03.2010, 20:40
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
"Luzifer" [Fantasy]

Hi,
genauer gesagt ist dieses "Buch", bzw. die Geschichte, an der ich arbeite wieder aus dem Genre des dark-fantasy.
Ich liege mittlerweile bei 65 normale DIN A4 Seiten und werde die Story hoffentlich auch i.wann beenden können
Ich würde gerne eure Meinung über den Storyeinstieg erhalten, ist er spannend, passend, wie ist der Stil, was kann man verbessern etc. Tobt euch aus^^
Ich nehme gerne Kritik an und möchte mich damit verbessern!
Habe noch eine Umfrage eingefügt ^^
Bei einem "Nein" würde mich natürlich sehr gerne der Grund interssieren.

Der Titel lautet "Luzifer", es geht jedoch, wie sicherlich zunächst erwartet nicht um den Erzengel. Der hat damit nichts zu tun, wenn dann eher im übertragenen Sinne. Um "Engel" wird es sich daher in dieser Geschichte nicht drehen!

Viele Grüße und ich hoffe auf Rückmeldungen von euch. Der Prolog ist nämlich das eindeutig schwerste der ganzen Geschichte^^


Prolog

Seine Haare waren von einem dunklen, fast schwarzen braun und er umklammerte einen zerfetzten Teddybären, als wäre er sein einziger Halt.
Der Junge war etwa sieben Jahre alt und saß, in schäbige Kleidung gehüllt, auf den dunklen Stufen, die hinauf zum Schulgebäude führten. Doch heute, an einem freien Tag, war kaum jemand hier. Nur drei Kinder spielten auf dem öffentlich zugänglichen Hof Fußball; der Junge auf der Treppe spielte jedoch nicht mit und sah augenscheinlich auch nicht zu. Zu sehr war er mit dem Betrachten der hässlichen, grauen Stufen zu seinen Füßen beschäftigt.
Ein Windstoß fuhr über den Asphalt und wirbelte einige am Boden liegende Blätter auf. Knisternd wurden sie über den Steinboden geschoben und tanzten raschelnd in der Luft.
Der Schrei eines der vier Kinder ertönte, kurz darauf eine missbilligende Antwort. Ein Pass war daneben gegangen und der Ball rollte auf den Jungen zu, der noch immer stumm und scheinbar teilnahmslos auf den kalten Stufen kauerte.
„Tschuldigung...“, sagte das Mädchen mit rotem Haarband leise zu dem Jungen, als sie den Ball zu seinen Füßen aufklaubte. Die Füße des Jungen weilten auf nur einer Stufe darüber.
Kurz bevor sie sich umwenden wollte, konnte sie die Frage, die ihr auf der Zunge lag, scheinbar nicht länger zurückhalten.
„Wie heißt du?“, fragte sie zögernd, während die anderen Kinder schon sichtlich ungeduldig warteten.
Der Junge antwortete nicht.
Er schien zu sehr fasziniert von dem, was zu seinen Füßen lag. Es war eine spitz zulaufende Glasscherbe in der sich das Licht spiegelte.
„Willst du mitspielen?“, fragte das Mädchen dann, als sie keine Antwort erhielt und plötzlich hob der Junge den Kopf.
Ein schwaches Lächeln umspielte seine Lippen. Obwohl er versuchte freundlich zu wirken gelang es ihm nicht. Sein Lächeln drückte eine seltsame Überlegenheit aus, versetzt mit einer Spur Wehmut; beinahe drohend erschien es dem Mädchen, das etwas älter schien als er.
„Lass ihn, Alice“, rief einer ihrer Freunde aus der Ferne und kickte ungeduldig einen Stein fort.
„Das ist ein Spinner. Alle sagen das!“ Die Stimme des Jungen klang hämisch, während der Andere laut zu lachen begann.
Das Lächeln auf den Lippen des Jungen erstarb langsam. In seinen dunklen, traurigen Augen schien sich kaum ein Lichtschimmer zu spiegeln und schließlich wandte er seinen Blick von Alice ab.

~Fortsetzung des Prologes folgt ~
__________________
"Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."

"Luzifer"[dark-Fantasy]- freue mich über eure Meinung zu der Story

Romanarchitekten
(ein Forum für Textarbeit, Hilfe u. Kritik beim Plot, Schreibtechniken, Infos über Verlage & Agenturen uvm.)

Geändert von Orendarcil (07.06.2011 um 22:43 Uhr). Grund: auf den neusten Stand gebracht- aber immer noch nicht zufrieden..grummel
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  #2  
Alt 14.03.2010, 16:48
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Hi,
leider hat noch keiner geantwortet...
Würde mich aber dennoch freuen eine Rückmeldung zu erhalten^^


„Den können wir nicht gebrauchen“, meinte der andere von Alice Freunden lachend und auch das Mädchen schien nun zu diesem Entschluss zu kommen.
„Stimmt... trifft wahrscheinlich eh keinen Ball“, sagte sie schulterzuckend und wollte fortgehen.
Urplötzlich wandelten sich die spöttischen Gesichter der Jungen in pures Entsetzen und sie öffneten die Münder, um ihr etwas zu zurufen.
Doch kein Laut drang über ihre Lippen. Die Stimme versagte ihnen.
Bevor Alice sich umwenden konnte, traf sie ein heftiger Schlag genau an der Schläfe und ehe sie sich versah wurde ihr schwarz vor Augen. Sie spürte kaum noch wie sie auf dem harten Steinboden aufschlug.

Das grausame Lächeln, das seine Lippen umspielte, wandelte sein einst unschuldiges Kindergesicht zu einer hässlichen Fratze. Ein Windstoß zerzauste ihm das dunkelbraune Haar, als wolle er ihn zur Besinnung rufen; vielleicht bildete er sich aber auch nur ein, dass es so war, weil es ihm gefallen hätte.
„Niemand wird es schaffen mich zu hindern!“, wisperte der siebenjährige Junge leise und starrte in das Angst verzerrte Antlitz des Mädchens. Gerade erst hatte Alice wieder ihre Augen geöffnet, doch die Panik hatte bereits unwillkürlich von ihr Besitz ergriffen. Ein heiserer Schrei entfloh ihren Lippen, als sie ihre Freunde auf dem Boden liegen sah. Deren Glieder waren seltsam verdreht, die Augen vor Furcht hervorgequollen und unter ihren Leibern breiteten sich große, dunkle Blutlachen aus. Beide waren tot.
„Nicht bevor ich gesehen habe“, vervollständigte der Junge seine Gedanken, ohne den Blick von ihr zu lassen.
Die Glasscherbe in seiner Hand ritzte ihm die Haut auf, doch er störte sich nicht daran.
Der Junge liebte den Schmerz. Weniger seinen eigenen, auch wenn dies sein Herz ebenfalls mit Freude erfüllte, sondern vielmehr den anderen Lebewesen.
Er beugte sich zu dem Mädchen hinab, welches panisch aufkeuchend ein Stück weit fort rutschte. Es schürfte sich die Handflächen auf, etwas das sie in diesem Moment nicht mehr wirklich wahrnahm.
Aber der Junge, der lauernd vor ihr stand, nahm es wahr und hatte das Gefühl, als würde sich der Geruch ihres Blutes mit dem der beiden Jungen vermischen.
„Alice... nicht wahr?“, fragte er und starrte ihr weiterhin in die blauen Augen. Er wollte das pulsierende Leben in ihr sehen, das Funkeln in den Augen, aber vor allem eines: Sehen wie es verlosch.

(...)
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"Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."

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Geändert von Orendarcil (07.06.2011 um 22:44 Uhr).
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  #3  
Alt 14.03.2010, 18:07
Benutzerbild von Tungdil
Tungdil Tungdil ist offline
Gelehrter
Ritter der Tafelrunde
 
Registriert seit: 03.2010
Beiträge: 78
Das was ich bisher gelesen hab, hat mir recht gut gefallen und die Geschichte ist sehr detailreich und ausführlich
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  #4  
Alt 14.03.2010, 19:17
Benutzerbild von Elanor
Elanor Elanor ist offline
Tagträumerin
Einhorn
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 3.014
Uiiiiiiii, das ist ziehmlich gruselig gefällt mir aber, ich würd gern weiterlesen
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  #5  
Alt 14.03.2010, 19:21
Benutzerbild von Galran Zhadar
Galran Zhadar Galran Zhadar ist offline
Lester's Sumpfkraut
Bewahrer der Traenen des Lebens
 
Registriert seit: 09.2009
Beiträge: 180
Ein weiteres einsames-böses-Kind-Szenario. Die Erzählweise und der Schreibstil sind schon düster, allerdings fände ich es besser wenn man noch mehr auf bestimmte Emotionen eingegangen währe, bsp. die Einsamkeit des Jungen oder das Entsetzen des Mädchens. Ansonsten liest es sich sehr flüssig. Da ich mal vermute, das die Welt noch etwas weiter ausgebaut wird als der Hof und das Schulgebäude, und wahrscheinlich auch noch andere Charaktere ausser den beiden kommen, finde ich es ganz solide. Wenn ich dieses Buch jetzt in der Hand hätte, und mit allem anderem fertig wäre was sich bei mir anstaut, würde ich eigentlich schon weiterlesen.
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  #6  
Alt 15.03.2010, 16:03
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Hi,
vielen Dank für eure Meinung und vor allem auch für deine konstruktive Kritik Galran Zhadar! Das nicht näher auf die Emotionen des Jungen eingegangen wird ist jedoch Absicht, das wird später im Laufe des Buches geschehen. Das liegt daran, dass man anfangs nicht wissen soll, wer eben dieser Junge ist, warum er das tut, seine Hintergründe, was seine Beweggründe sind etc. Ich versuche den Leser im Laufe der Story in seiner Meinung darüber schwanken zu lassen und hoffe, dass mir dies auch gelingt. Aber ich denke ich werde mir noch etwas überlegen um vielleicht wirklich, so wie du auch anmerktest, dafür dann näher auf das Entsetzen des Mädchens einzugehen.
Der Prolog an sich würde ich sagen ist beinahe das düsterste der Geschichte, wobei die Story an sich hier und da auch nochmal seine dunklen Stellen hat, vor allem betreffend die Psyche der Hauptperson(nicht in Hinsicht von Mordgelüsten etc. sondern mehr auf das Gefühl der Verlorenheit, Hoffnungslosigkeit, Angst um andere und einer Art Verfolgunswahn).
Hier ist der Rest des Prologes... mit dem ersten Kapitel wird ein Sprung von 7 Jahren gemacht, das beschriebene Ereignis hier nimmt jedoch einen gewissen prägenden Anteil einer Person ein, darauf wird also ab und an in der Geschichte wieder angespielt und die Geschehnisse aufgeklärt.

Freue mich natürlich weiterhin über Meinungen und "Bewertung" des Prologes als Ganzes.
Viele Grüße


(...)
Eben jene Sekunden würde er in sich aufsaugen, als wäre es ein kostbares Lebenselixier, das ihn ganz und gar befriedigte.
Alice nickte schwach, jede Hoffnung war mit dem Tod ihrer Freunde in den tiefen Fluten der Angst versunken
Der Junge lächelte noch immer, dann packte er sie mit einer raschen Bewegung an der Kehle. Seine kalte Hand umschloss ihren Hals, das Leben rauschte in Schüben, in Form von warmem Blut, unter ihr zarten Haut entlang.
Er wusste, dass sie sich nicht wehren konnte, egal wie sehr sie es versuchte.
Dann setzte er die Glasscherbe an und sah, wie nach seiner Bewegung und ihrem kurzen Schmerzensschrei, das Leben in ihren Augen schwand.
Langsam, nicht schnell, wie man es vermutet hätte.
Das Funkeln wich nur nach und nach einem trüben, gräulichen Schleier, der sich darüber legte und schon bald verschwand es endgültig aus ihren Augen. So wie das Leben mit dem letzten Atemzug aus ihren Gliedern wich.

Stille hing beinahe wie zäher Honig in der Luft. Wie aus weiter Ferne waren das Rauschen der Blätter und das Klappern eines Plastikbechers zu hören, der über die Straße rollte.
Ein Wimmern durchbrach plötzlich die Stille, steigerte sich rasch zu einem verzweifelten Schluchzen.
Der Blick des Jungen, der wie betäubt auf das zu seinen Füßen starrte, zeugte von Verwirrung und maßlosem Entsetzen. Zu seinen Füßen lag das was nicht er, sondern jemand anderes angerichtet hatte.
Etwas warmes, klebriges floss langsam an seinen Armen und Händen hinab, bis es seine Fingerspitzen erreichte und sich von ihnen löste.
Verwirrt hob er seine Hände und richtete seinen Blick auf sie. In glänzendes Rot getaucht war die Farbe seiner eigenen Haut beinahe vollends verschwunden.
Kleine Tropfen fielen zu Boden, wo sie in viele weitere kleine zerstoben, als wären es Splitter eines Spiegels, die auf hartem Grund zerschellten. Eine Glasscherbe glitt ihm aus den entkräfteten Händen, klirrend fiel sie zu Boden. Ihr Laut erklang unnatürliche hell und laut in seinen Ohren.
Verzweiflung, Angst und das Gefühl vollkommen verloren zu sein, drängten seine Kehle als gellender Schrei empor.
Markerschütternd brach er schließlich aus ihm heraus und so schrie der Junge, als könne er damit das Grauen vor seinen Augen vertreiben. Sein Schrei versiegte erst, als er alle Luft aus seinen Lungen gepresst hatte und ihn die Schwärze einer Ohnmacht umfing, die alle Gefühle in ihm erstickte. Er floh in die Dunkelheit seines Geistes und wünschte sich nie mehr aus ihr zu erwachen. So sehr wollte er für immer friedlich in ihr schlummern.
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"Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."

"Luzifer"[dark-Fantasy]- freue mich über eure Meinung zu der Story

Romanarchitekten
(ein Forum für Textarbeit, Hilfe u. Kritik beim Plot, Schreibtechniken, Infos über Verlage & Agenturen uvm.)

Geändert von Orendarcil (07.06.2011 um 22:47 Uhr).
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  #7  
Alt 15.03.2010, 16:10
Benutzerbild von Elanor
Elanor Elanor ist offline
Tagträumerin
Einhorn
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 3.014
Echt gut. Wäre schön, wenn du dir einen Verlag suchen würdest, wenn du fertig bist. Ich würde es auf jeden Fall kaufen.
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  #8  
Alt 15.03.2010, 16:24
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
hui,
vielen Dank für das Lob.
Freut mich wirklich.
Ja, das ist ja ein Ziel, das die meisten haben...wenigstens ein Werk mal unter die Leute bringen^^.
Ich weiß nicht, ob es jemals was wird, falls doch, wäre meine Freude zumindest groß.
Viele Grüße
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Geändert von Orendarcil (07.06.2011 um 22:47 Uhr).
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  #9  
Alt 15.03.2010, 20:53
Benutzerbild von Elanor
Elanor Elanor ist offline
Tagträumerin
Einhorn
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 3.014
Ich denk so ein Büch wüden die gerne verlegen
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  #10  
Alt 15.03.2010, 23:32
Benutzerbild von Telorion
Telorion Telorion ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 254
Es ist zwar nicht ganz mein Genre, aber es liest sich auch für mich angenehm flüssig! Wie lange arbeitest Du schon daran? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr hilfreich ist, nach einer längeren Schreibzeit, eine ebenfalls längere totale Pause einzulegen (mehrere Monate!) und sich dann mit neuem Blick an den Text zu setzen. Auf jeden Fall ist es wohl wichtig, erst einmal etwas zu Papier zu bringen, denn wo nichts ist, kann man auch nichts bearbeiten/verbessern/verfeinern :)
__________________
Autorenblog
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  #11  
Alt 16.03.2010, 20:30
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Hi,
vielen Dank auch für deine Rückmeldung!
An dieser Geschichte schreibe ich nun schon seit etwas mehr als nem halben Jahr...vielleicht auch schon 3/4
Ich habe immer recht wenig Zeit zum Schreiben, daher gehen manche Passage recht zähflüssig vorwärts (was ich schreiben könnte weiß ich allerdings schon, nur die Zeit fehlt leider).
Ja, wenn man eine längere Pause einlegt, fallen einem viele Dinge auf, die man stilistisch und inhaltlich verbessern könnte, vor allem Rechtschreib und Grammatikfehler sieht man dann besser.
Daher habe ich bei einer bereits fertigen Geschichte schon seit einem Jahr oder so nichts mehr gemacht...werde sie i.wann überarbeiten und dann mal sehen, wie sie so im Endeffekt wird^^.

Viele Grüße
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Romanarchitekten
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  #12  
Alt 19.03.2010, 19:06
Kuddel Kuddel ist offline
Waldelfe
 
Registriert seit: 03.2010
Beiträge: 29
Hi Orendarcil,

erst einmal meinen vollen Respekt dafür, dass du dich hinsetzt und schreibst. Zudem dann auch noch etwas zu Papier zu bringen, was anständig klingt, ist auch mehr, als die meisten Hobbyschreiber von sich behaupten können. Dein Text ist schon sehr gut vorangeschritten. Ein paar Anmerkungen habe ich dennoch.
Du arbeitest an einigen Stellen mit außerordentlich vielen Adjektiven und Bildern. Wenn du 3/4 des Textes in einer normalen Sprach schilderst und dann ein besonderes Bild reinbringst, wirkt das viel besser. Mir gefiel das Bild mit den Tränen, die auf der Erde zerschellen. Durch das punktgenaue setzen von außergewöhnlichen/überraschenden Bildern kannst du den Leser in die Geschichte ziehen.
Dann eine Frage: Aus wessen Sicht schreibst du den Prolog? Versuch es anhand einer Perspektive fest zu machen. Im Moment ist es die des allwissenden Erzählers. Willst du diese beibehalten oder wechselst du sie im ersten Kapitel?

Mir gefällt, was du schreibst. Einen Verlag zu finden ist wirklich nicht einfach, aber ich drücke dir die Daumen, dass es eines Tages klappt. Allerdings müssen da noch ein paar mehr Seiten her.
Und wenn du das Manuskript einem Verlag anbietest, darf es nirgendwo veröffentlicht sein. Auch nicht im Internet. Deswegen würde ich nicht mehr allzu viel Text einstellen oder nur in einen geschützten Bereich.

Liebe Grüße,
Kuddel
__________________
Rettet die Erde, sie ist der einzige Planet mit Schokolade.
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  #13  
Alt 19.03.2010, 21:39
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Hi,
vielen Dank für deine Rückmeldung!
Aus diesem Grund hatte ich auch nicht vor mehr im Forum zu zeigen, ich werde es wohl bei dem Prolog belassen, auch wenn er nicht wirklich eine klare Linie in Richtung tatsächlichem Storyfortgang zeigt...^^
Aber da ich, wenn überhaupt i.wann mal, zurzeit noch keine Ambitionen habe einen Verlag anzuschreiben deswegen, wird noch einiges in meinem Skript dazukommen... befinde mich zurzeit erst bei einem Drittel der Erzählung.
Ja, dies ist die Perspektive des allwissenden Erzählers, es ist Absicht (wie oben auch schon in den Ansätzen erläutert), da ein wenig Abstand zu dem Jungen gewahrt werden soll... Wenn ich aus seiner Perspektive erzähle wird es z.B. notwendig, dass ich auch ein paar seiner Gedanken preisgebe, dies soll jedoch keinesfalls eintreten am Anfang.
Im ersten Kapitel wechsel ich in eine personelle Erzählung, in der z.B. viel auf die Gedanken der Hauptperson und einer bislang unbekannten Person eingegangen wird.
Freue mich über deine konstruktiven Anmerkungen.
Meinst du also, ich soll weniger "Bilder" verwenden?
Was sagen die anderen denn dazu?

Viele Grüße
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  #14  
Alt 20.03.2010, 18:38
Benutzerbild von Sodalith
Sodalith Sodalith ist offline
Inspirator aller Magier
 
Registriert seit: 01.2010
Ort: Österreich
Beiträge: 1.530
Mir gefällt der Text auch sehr gut und zum Thema Erzählperspektiven. Ich habe solches gerade letzte Woche im Deutschunterricht bearbeitet und ich glaube diese Erzählperspektive nennt man "Auktoirale Erzählperspektive", die des scheinbar allwissenden Erzählers (wollte ich nur mal loswerden)
Auch ich habe bei "Schatten der Nacht" nur den Prolog reingestellt, weil ich feetback brauchte und auch einen Verlag suchen möchte.
Mir gefällt diese düstere Stimmung und damit, dass du nicht alle Gedanken des Jungen preisgibst, bewahrst du eine gewisse, angenehme Spannung, die man während des Lesens genießen kann und rätselt, was für Hintergründe das ganze hat.
Und ich stimme Elanor zu: Auch ich würde das Buch kaufen!

Liebe Grüße!!
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  #15  
Alt 23.03.2010, 18:37
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Jep, so nennt man die Perspektive ^^
Vielen Dank für dein Lob, freut mich.

Viele Grüße
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  #16  
Alt 15.04.2010, 13:04
Benutzerbild von Snowsong
Snowsong Snowsong ist offline
Tochter des Nordwindes
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 12.2009
Ort: In einem für Bücherliebhaber ungünstigen Ort.
Beiträge: 406
Da kann ich Sodalith nur zustimmen.
Wie schon bei „Das letzte Lied“ und „Dämonenkinder“ ist es spannend und fesselnd geschrieben.
Weiter so!
__________________
Die Tinte macht uns wohl gelehrt,
ärger wo sie nicht hingehört.
Geschriebenes Wort ist Perlen gleich,
ein Tintenklecks ein böser Streich.
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  #17  
Alt 20.04.2010, 17:06
Benutzerbild von *Cardea*
*Cardea* *Cardea* ist offline
Halb-Elbin
Stolzer Reiter
 
Registriert seit: 04.2010
Beiträge: 67
Bis jetzt finde ich es sehr gut, doch am Anfang hast du zweimal relativ kurz hintereinander "zu sehr war er damit beschäftigt..." geschrieben. Vielleicht könntest du es einmal durch ein anderes Wort ersetzen
Normalerweise stehe ich nicht so auf Dark-Fantasy, aber irgendwie hast du mich dennoch überzeugt. Deine Ausdrucksweise gefällt mir sehr und du malst die Details gut aus ;)
Ich würde dir auch raten, dir nach einiger Zeit (bei mir ist es oftmals so 3-4 Wochen, allerdings sind meine Geschichten nie länger als ca. 150 Din-A-4 Seiten lang) alles nochmals genau durchzugehen und notfalls kleine Veränderungen vornehmen.
Lg
*Cardea*
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  #18  
Alt 21.04.2010, 17:15
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Hi,
ja, tatsächlich...ist mir auch erst jetzt aufgefallen, das der Satzteil zweimal auftritt. Vielen Dank.
Ja, das durchlesen nach einiger Zeit immer mal wieder mach ich auch so... leider fällt einem dennoch nie alles auf... so wie diesmal auch
Viele Grüße und danke fürs Lesen.
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  #19  
Alt 21.04.2010, 17:48
Benutzerbild von *Cardea*
*Cardea* *Cardea* ist offline
Halb-Elbin
Stolzer Reiter
 
Registriert seit: 04.2010
Beiträge: 67
Ja, das kenn ich
Ich hab mal in einer Geschichte "Corvina überlegte erst, dann beschließte sie doch hinüberzugehen" geschrieben... und ich habs nie bemerkt xD Hast du noch weitere Geschichten reingestellt?
Lg
*Cardea*
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  #20  
Alt 21.04.2010, 17:55
Benutzerbild von Orendarcil
Orendarcil Orendarcil ist offline
Vampirjaeger
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 310
Hehe, auch gut.
Ja, einmal"das letzte Lied" (ist aber gelöscht...da sie anderweitig verwendet wird) und "Dämonenkinder" Dämonenkinder [dark-Fantasy]
Vielleicht gefällt es dir ja auch ^^

Viele Grüße
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