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Kleiner Auszug aus meinem entstehenden Drachenbuch
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11.11.2011, 14:20
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Kleiner Auszug aus meinem entstehenden Drachenbuch
Hallo, liebe Forumskollegen,
gerade habe ich eine Kurzgeschichte fertig gestellt und nun meinen Drachenroman wieder hervor geholt. Habt Ihr Lust, mal rein zu lesen? Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Anregungen zukommen lassen, welche Probleme ich vermeiden sollte (außer den üblichen Schachtelsätzen  ), und was ich noch einbauen könnte. Für alle Interessierten hier ein kurzer Auszug:
Drachstaads König Gunder sucht seinen Vetter Graf Helme von Draepon auf, um diesen für ein ehrgeiziges Projekt zu gewinnen. Die angesprochenen Drachen sind eine kleinere degenerierte Unterart, die im Gebirgsland Drachstaad auf den zahlreichen Burgen u.a. als Wachhund gehalten werden.
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"Ich brauche dich für dieses Vorhaben, Helme. Wir beide könnten Drachstaad für immer verändern. Es wäre kein unbedeutender Fleck mehr auf der Landkarte, sondern die Heimat der berühmten Kriegsdrachen. Kein Herrscher irgendeines Reiches, ganz gleich wie groß und mächtig, könnte uns mehr ignorieren. Wir könnten nicht nur sämtliche Pässe des gesamten Korrum Massivs beherrschen. Stell dir doch nur einmal Armee-Einheiten von Kampfdrachen vor! Flügelspitze an Flügelspitze, Feuer speiend auf den Gegner zu stürmend! Niemand könnte ihnen widerstehen, keine gepanzerten Ritter, keine Orks, keine Magier, keine ... niemand, sag´ ich dir! Die würden alle um Drachstaads Freundschaft betteln."
"Um deine Freundschaft, meinst du." Helme war dem Vortrag des Königs mit wachsendem Widerwillen gefolgt.
"Nun, ich bin Drachstaads König, nicht wahr? Ich sage dir, diese Zeit ist unsere Chance. Die alten Verträge gelten nicht mehr. Die Entstehung des neuen Isrogant sollte in einem bedeutenden Maß von uns mit gestaltet werden. In diesen Zeiten entscheiden diejenigen, die über die mächtigsten Waffen verfügen. Und welche Waffe könnte einen Feuer speienden Drachen überwinden?" König Gunder drehte sich strahlend zu seinem Gastgeber um. In seinen Augen spiegelte sich das Kaminfeuer wie die Flammen der zukünftigen Schlachten, von denen er träumte. "Was sagst du? Sind das nicht großartige Pläne? Kannst du jetzt verstehen, warum ich es nicht erwarten konnte, mit dir darüber zu reden? Keine andere Burg züchtet bessere Drachen. Keine hat geeignetere Brutstätten, als ihr mit euren Vulkanhöhlen. Seitdem dein Vater sie öffnen ließ, kommen die Tiere von weit her, um dort ihre Eier zu legen."
"Das stimmt allerdings. Es gelingt uns kaum, sie auf die Höhlen in der Westflanke zu beschränken. Wenn wir Nermaal nicht hätten, würden sie unsere Gewächshäuser in Trümmer legen. Aber auf ihn hören sie glücklicherweise."
"Nermaal, ja, der ist euer größter Schatz." Beunruhigt sah Helme das Funkeln in den Augen des Königs noch zunehmen. "Über deinen außergewöhnlichen Drachen müssen wir ohnehin noch sprechen. Aber zunächst sind da die Bruthöhlen, ... Wie viele werden eigentlich regelmäßig aufgesucht?"
"Wir lassen den Tieren die drei auf der Westflanke. Ich sagte es ja gerade."
"Aber warum nicht mehr?"
"Gunder, was soll das? Du weißt, dass wir an den Süd- und Ostflanken des Draepon-Vulkans unsere Gewächshäuser haben. Sie werden von den Höhlen aus mit warmer Luft versorgt. Was glaubst du, was die Tiere während ihrer Paarungsspiele an den Glasdächern anrichten würden, wenn wir sie nicht vertreiben könnten? Glücklicherweise gibt es nicht mehr so viele wilde Drachen und sie legen auch nur alle paar Jahre. Nein, ihnen reicht die Westflanke völlig aus."
"Man könnte aber doch die Burgdrachen der anderen Grafschaften hierher bringen und regelrecht mit ihnen zu züchten beginnen. Ich habe gehört, vor der Flut war das Gang und Gäbe. In nicht einmal zehn Jahren könnten wir über hunderte von Drachen verfügen."
"Jetzt geht aber wirklich deine Fantasie mit dir durch. Das wäre absolut nicht sinnvoll. Erstens ist die Ernährung der ganzen Draeponer Bevölkerung im Winter von der Ernte aus den Gewächshäusern abhängig. Wovon sollten meine Leute leben, wenn du alle Höhlen für die Massenzucht von Drachen nutzt? Und zweitens könnte Drachstaad nicht hunderte von Drachen ernähren. Ein einziger Drache frisst mindestens ein Schaf pro Woche, oder ein halbes Rind. Hundert Drachen ..."
"Diese Probleme sind doch alle lösbar. Lass dich bloß mal ein bisschen von mir mitreißen, Helme!"
"Du weißt, dass ich ein langweiliger alter Realist bin. Es gibt schon einen Grund für die geringe Anzahl von Drachen. Sie würden das ganze Land ausplündern und sich anschließend gegenseitig auffressen, ließe man ihre massenhafte Vermehrung zu. Außerdem hast du noch etwas ganz anderes bei deinen Ideen vergessen: Der Grund, warum unsere Drachen uns gehorchen, ist ihre Liebe und Treue zu uns Menschen. Wie Hunde müssen sie schon in jungen Jahren lernen, uns zu respektieren. Dass sie Menschen nicht überwinden können, dass sie sie keinesfalls angreifen dürfen, muss ihnen ins Herz gepflanzt sein. Ein Drachstaad-Drache schützt seine Burg hauptsächlich durch seinen Furcht erregenden Anblick. Lass ihn wissen, wie leicht Menschen zu töten sind oder gar dass sie wohlschmeckendes Fleisch haben, und du hast wirklich das gefährliche Ungeheuer, welches die Flachländer so fürchten. Das Vertrauen zwischen den Menschen und ihren Drachen wäre zerstört und Drachstaad tatsächlich für immer verändert.
Nein, Gunder, von deinen Plänen bin ich nicht begeistert. Im Gegenteil, ich rate dir dringend davon ab. Lass uns in Ruhe darüber nachdenken. Sicher wäre es nicht verkehrt, die Pässe mit einigen Drachen zu besetzen, um die durchziehenden Menschenmassen kontrollieren zu können. Aber das andere, ... Lass uns in Ruhe darüber nachdenken, ja?"
König Gunders Enttäuschung über Graf Helmes Worte war nicht zu übersehen. Er presste seine Lippen aufeinander und wandte sich ab, um finster aus dem Fenster zu starren. Erst nach einem unangenehm langen Schweigen gelang es ihm, sich ein Lächeln abzuringen und sich wieder zu seinem Vetter umzudrehen.
"Sicher. Ich habe dich mit diesen Ideen überfallen. Du hast recht. Nachdenken und später weiter darüber sprechen wäre gut. Es ist spät geworden. Ich werde mich zurück ziehen."
"Du nimmst mir meine offenen Worte doch nicht übel. Gunder? Wir haben einander immer alles sagen können, was wir dachten."
"Aber nein, Ich bin froh, dass ich nun weiß, wie du darüber denkst. Dein Rat ist mir immer wertvoll." König Gunder lächelte wieder unverbindlich. "Das Abendessen war köstlich, wie immer in deinem Haus. Richte bitte Isabell mein Lob für ihren Koch aus, und meinen Dank. Gute Nacht, Helme."
Graf Helme erwiderte diesen Gruß halbherzig und ließ sich mit seinem Glas Wein in einen Sessel vor dem Kamin sinken, nachdem der König gegangen war. Er war höchst beunruhigt. Sein Vetter Gunder war ein Politiker geworden, aber ein schlechter. Er log ungeniert und nur schlecht verborgen. Helmes Widerstand störte die hoch fliegenden Pläne des jungen Königs, und dafür hasste der ihn nun. Wer hatte Gunder nur diese Hirngespinste in den Kopf gepflanzt? Bewusst hatte Drachstaad den Titel Kleinkönig für seine Herrscher gewählt. Neid zu vermeiden, keine Bedrohung für andere darzustellen, sich auf das wesentliche zu beschränken, das war immer Drachstaads Politik gewesen. War es Gunder nicht mehr genug, Kleinkönig zu sein und seinem Volk ein sicheres, zufriedenes Leben zu ermöglichen? Natürlich hatte Helme die Eitelkeit seines Vetters gekannt. Nun kannte er auch Gunders Größenwahn. Eine Drachenarmee aufzustellen und den Einfluss Drachstaads weit über seine Grenzen hinaus auszudehnen ... So ein Wahnsinn!
Geändert von Hobbyschreiber (11.11.2011 um 16:22 Uhr).
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11.11.2011, 17:06
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Huhu,
*hüpf, hüpf* ein Auszug deine Drachenromans, yippie.
(Canis lupus nieger hab ich zu 3/4 durch...ja ich weiß, ich bin momentan langsam *schäm* aber ich habe so gut wie keine Zeit...Feedback gibts auch noch  )
Ich hätte mir bei dem Ausschnitt hier jetzt gerne etwas anderes gewünscht. Es geht hier sehr um die politische Situation, bzw. die Planung der Beiden. Ich hätte gerne eine Szene mit einem Drachen gehabt, um zu sehen, wie du über diese Wesen schreibst.
Eigentlich habe ich hier nix zu bemängel...ja, das ist jetzt eher so nichts, mit dem du etwas anfangen kannst, aber da kann ich jetzt auch nicht helfen *schulterzuck*
Doch eine klitzekleine Anmerkung hätte ich: Manchmal schreibst du hier sehr gewschwollen. Das macht manchmal das Leser ein wenig schwer und nicht so flüssig.
Es kann aber auch sein, dass ich mich daran im Laufe der Story gewöhnen könnte. Bei canis lupus niger war es auch so, das ich drei Seiten dahingestolpert bin, bin ich im Stil drin war^^
joar...das war meine konstruktive Meldung dazu
Sorry, dass es nicht mehr ist, aber da ist sonst einfach nichts.
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"Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."
"Luzifer"[dark-Fantasy]- freue mich über eure Meinung zu der Story
Romanarchitekten
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11.11.2011, 18:09
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nicht nach 24 Uhr füttern
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@Hobbyschreiberin:
Wird dein Roman denn unabhängig zu den bereits bestehenden sein oder sollte man bereits ein gewisses Vorwissen haben?
LG,
Darnamur
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Darnamur outet sich mit dieser Signatur als Fan des Elchgrinsen-Smileys.
Wieso tust du das?
Wieso führt Darnamur Selbstgespräche?
Ob und wann diese Mysterien gelüftet werden, bleibt nach wie vor unklar.
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11.11.2011, 18:43
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Registriert seit: 05.2010
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Halli, Hallo, Ihr seid ja schnell!
@ Orendarcil
Ähm, diesen Ausschnitt hatte ich ausgewählt, weil er das zentrale Thema des Romans und den Charakter eines der Hauptcharaktere, Helme von Draepon, ganz gut wiedergibt. Zur Natur der Drachen hatte ich schon mal an anderer Stelle was geschrieben, aber ich weiß nicht mehr, wo. Will mal sehen, ob ich es wieder finde. Vielleicht kann ich ja auch mal einen Ausschnitt posten, der die Drachen genauer beschreibt, zum Beispiel das Paarungsspiel wild lebender Drachen. Aber diese Stellen existieren bisher erst handschriftlich. Bin nun mal ein altmodischer Mensch und kann mit dem Füller am kreativsten arbeiten.
So, hier die o.g. Beschreibung:
"Die Drachen in diesem angefangenen Buch haben die Farbe des Gesteins, auf dem sie leben und jagen. Sie sind viel kleiner als die üblichen Drachen der Fantasy-Geschichten, nur eingeschränkt flugfähig und auch nicht sehr intelligent, außer einer Ausnahme. Ich stelle sie mir mehr wie geschuppte Raubkatzen vor, etwas mehr als Pferdegröße. Der wichtigste von ihnen (die Ausnahme) ist schwarzbraun."
@ Darnamur
Dieser Roman gehört nicht in meine Reihe canis lupus niger, sondern in die Isrogant-Reihe des Xin Verlages. Ist sozusagen eine Auftragsarbeit, oder eher ein Angebot, bei der Truppe mitzumachen. Man wird ihn sicherlich ohne Kenntnis der anderen Bücher dieser Reihe lesen können, zumindest strebe ich das an.
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11.11.2011, 20:06
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Devanthars Kind
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Wusste gar nicht, das du schon ein Buch veröffentlicht hast... werde ich mir wohl mal ansehen müssen :D
Beim Text habe ich auch nichts auszusetzen, liest sich soweit gut
Nur habe ich plötzlich die Namen Helme und Gunder vertauscht... würde mir aber wohl nicht passieren, wenn ich das Buch schon etwas länger gelesen hätte^^
Aber das ist schon eine selber erstellte Welt, oder?
Geändert von Tjured (11.11.2011 um 20:13 Uhr).
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11.11.2011, 20:10
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Registriert seit: 05.2010
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@ Tjured
Die Welt beruht auf einem alten 80er-Jahre-Rollenspiel (Das letzte Vermächtnis), an dem die Mitautoren der Reihe die Rechte haben. Viele Elemente und Wesen dieser Welt waren schon vorgegeben und auch die grundsätzliche Plot-Idee stammt vom Autoren-Team.
Die Geschichte in die bestehende Welt Isrogant hinein zu schreiben und mich mit den anderen Autoren abzustimmen (die ebenfalls bereits an weiteren Bänden arbeiten), macht in diesem Fall einen großen Teil des Reizes für mich aus. Auch die soeben abgeschlossene Ork-Kurzgeschichte spielt in Isrogant.
@ Orendarcil
Nochmal wegen der Sprache, ... findest Du die wirklich geschwollen? Ich bemühe mich eigentlich immer, zwar stilgerecht zu schreiben (also ohne Anglizismen in Mittelaltersettings, in Dialogen der sozialen Herkunft des Sprechenden angepasst und so), aber doch möglichst lesbar. Da bin ich jetzt durch Dein Statement ein kleines Bisschen verunsichert.
Geändert von Hobbyschreiber (11.11.2011 um 20:29 Uhr).
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11.11.2011, 20:48
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Registriert seit: 01.2010
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Zitat:
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Nochmal wegen der Sprache, ... findest Du die wirklich geschwollen? Ich bemühe mich eigentlich immer, zwar stilgerecht zu schreiben (also ohne Anglizismen in Mittelaltersettings, in Dialogen der sozialen Herkunft des Sprechenden angepasst und so), aber doch möglichst lesbar. Da bin ich jetzt durch Dein Statement ein kleines Bisschen verunsichert.
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Oh nein, lesbar ist es^^ Man muss sich nur daran gewöhnen. Wie gesagt war es bei canis lupus niger so, das ich die ersten 3 Seiten viele Sätze zweimal lesen musste, bis ich in deinem Stil drin war. Danach war er flüssig für mich zu lesen und passend. Dein Stil hier unterscheidet sich nicht so sehr von dem aus canis lupus niger und hin und wieder klingt es ein klein wenig geschwollen. Aber wirklich nicht viel. Es war jedoch auch bei dem Abschnitt so, dass ich eine Zeit brauchte mich reinzufinden und somit einen Kontext zusammenzustellen. Weiß nicht Mal ob geschwollen wirklich als allgemeine Bezeichnung passt...dein Stil hat eben etwas eigenes, an den man sich gewöhnen muss. Vielleicht hatte ich auch nur einen Tiefpunkt in Bezug auf meine Müdigkeit, die es mit beeinflusst hat, dass ich hin und wieder einen Abschnitt zweimal lesen musste  Das schließe ich keineswegs aus.
ABER das mit dem Stil: Das ist keineswegs ein Negativ Punkt. Im Gegenteil. Ich selbst bin ein Verfechter der Stil-Variationen...zu viele schreiben in einem Einheitsbrei oder versuchen diesen "Allerwelts-Stil" anzunehmen.
Also lass dich nicht verunsichern. Lesbar ist es allemal. Und nach gewöhnen und drin-stecken in der Story sogar ohne auftauchende Problemchen 
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11.11.2011, 20:59
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Okay, dann bin ich ja beruhigt.
Ich finde, dass ein Gespräch zwischen König und Graf auch etwas "geschwollener" klingen darf (auch wenn sie nahe verwandt sind), als ein Gespräch zwischen Bauernburschen oder Soldaten. Beispiel (ebenfalls aus dem entstehenden Buch):
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"Maaann. Guck dir das an!" Der Bauernbursche rutschte auf seinem Aussichtsfelsen aufgeregt hin und her und sah sich nach seinem Freund um. "Das müssen mindestens hundert Mann sein, da unten, und alle im Gleichschritt. Die Wendung eben, ... als hätt´ sie einer an einer Schnur gezogen!"
Der andere Bursche, rothaarig wie Miched und dessen bester Freund seit Kindertagen, nickte mit leuchtenden Augen. "Das ist schon was anderes, als das Herumgelatsche der Bauern auf den Saumpfaden."
"Soldaten müssen irgendwie eine ganz andere Sorte Mensch sein", murmelte Miched andächtig. "Sie bewegen sich anders, sie gucken anders, sie reden ... He, lass das!" Er grinste gutmütig und bewarf Kerrel mit einer Handvoll Sand, denn der hatte bei der gewohnten Schwärmerei seines Freundes die Augen verdreht und eine Grimasse geschnitten.
"Du Ferkel!" Empört fuhr Kerrel sich mit den Fingern durch die Haare, um die Sandkörner wieder loszuwerden. "Weißt du nicht, wie das juckt? Die denken ja zu Hause, ich hab´mir Läuse geholt."
"Selber schuld. Musst du dich eben nicht über mich lustig machen." Miched beugte sich wieder über die Kante seines Felsens. "Da kommen schon wieder neue. Sie haben ein grünes Feldzeichen, hellgrün mit einem weißen Drachen. Was meinst du, woher die kommen? Sind nur ein paar, dreißig vielleicht."
"Ein weißer Drache auf grün?" Kerrel musste nicht lange überlegen. Zu Micheds großer Bewunderung konnte er sich die Zeichen der unzähligen kleinen Fürstentümer Drachstaads leicht merken. "Das ist Weslet, eins von den niederen Tälern an der Heerstraße, wird regiert von Graf ... äh, Wiltger."
"Boah, die haben noch Burgdrachen, oder? Ich wünschte, die würden mal welche hier mit herbringen. DAS wäre eine unschlagbare Waffe, was?"
"Drachen gibt´s nur im Hochland, Miched, das weißt du ganz genau. Die Biester fühlen sich in den Tälern nicht wohl und den meisten Burgen ist der Unterhalt inzwischen zu teuer. Der alte Fokko hat´s doch oft genug erzählt."
"Ja, ja! Aber ich würd´ trotzdem gerne mal einen sehen. Stell dir doch nur mal vor: Eine gepanzerte Bestie, doppelt so groß wie ein Rind, Feuer speiend, und mit Zähnen und Krallen so lang wie deine Hand. Wer würde sich der in den Weg stellen! Hat Fokko nicht auch erzählt, in alter Zeit, vor der Flut hätte es sogar Drachenregimenter gegeben? Die sind auf den Biestern geritten!" Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Geschehen im Heerlager zu. "Ich würd´ zu gern mal einen sehen", murmelte er noch einmal.
"Dann hättest du bloß mal zur Burg Tauron raufsteigen müssen, statt hierher zum Heerlager zu laufen. Da oben haben die doch einen."
"Jaaaa, einen zahmen, an der Kette. Ist doch langweilig."
Geändert von Hobbyschreiber (11.11.2011 um 21:02 Uhr).
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11.11.2011, 22:12
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Registriert seit: 01.2010
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Zitat:
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Ich finde, dass ein Gespräch zwischen König und Graf auch etwas "geschwollener" klingen darf (auch wenn sie nahe verwandt sind), als ein Gespräch zwischen Bauernburschen oder Soldaten. Beispiel (ebenfalls aus dem entstehenden Buch)
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Ja, das sowieso. Hin und wieder schreibe ich Kurzgeschichten, die durch ihrern Inhalt ein wenig was episches haben. Da kann ich dann auch nicht so schreiben, als würden Jugendliche miteinander reden.
Dieser Ausschnitt hat mir übrigens besser gefallen. Nicht unbedingt wegen der Art zu Schreiben, sondern ich glaube deshalb, weil es sich nicht mit politischen Fragestellungen befasst. Ja, ich gebe es zu, Geschichte und Politik fand ich ihn der Schule schon immer total langweilig... ich habe mir auch kaum etwas auf Dauer davon merken können. Natürlich muss das in der Story drin sein, nicht, dass hier wieder etwas falsch verstanden wird...aber ich glaube du weißt was ich meine
Der Ausschnitt war i.wie frischer, lebendiger und unterhaltsamer...so etwas wünsche ich mir zum einlesen in eine neue Story eher, als eine Planung zweier Adelsleute in die Zukunft  Das kann schon Mal trocken rüberkommen. Geschmack eben^^
Einen schönen Abend noch 
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12.11.2011, 17:44
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Zitat:
Zitat von Orendarcil
Ja, ich gebe es zu, Geschichte und Politik fand ich ihn der Schule schon immer total langweilig... ich habe mir auch kaum etwas auf Dauer davon merken können
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Die wenigsten Schüler mögen das Fach Politik. Kommt sehr darauf an, wie der Lehrer es anbietet
.
Aber wenn man mal genau hinschaut, vor allem hinter die Kulissen, können Politik und Geschichte sehr interessant sein. Da gibt es total spannende Sekundär Literatur, wenn Du mal in der Bibliothek stöberst. Ob das jetzt ein Buch ist über die Geschichte der Machtpolitik der katholischen Kirche seit dem römischen Reich, oder über Fälschungen von Dokumenten im Lauf der Geschichte (Vatikanische Schenkungen Karls des Großen etc.), oder über Verbrechen europäischer Herrscher gegen eigene Angehörige, oder über Kriegführung (und Kollateralschäden) im Mittelalter (z.B. den 30jährigen Krieg), oder über Augenzeugenberichte bei irgendwelchen "edlen" Befreiungsaktionen(z.B. "Tod im Reisfeld" von Scholl-Latour), oder die Geschichte europäischer Sklaven in moslemischen Ländern (gab darüber kürzlich mal einen Bericht in der GEO), oder, oder, oder ...  Wirklich lesenswert!
Ich finde so etwas beinahe so spannend zu lesen wie irgendwelche Fiktionen mit genau dem selben Thema. Das Lied von Eis und Feuer ist ja letztlich nichts anderes, allerdings von einem Schriftsteller geschrieben und nicht von einem Historiker. Das liest sich dann natürlich nicht so trocken. Ich hatte andererseits mal eine (Roman-)Reihe über den Pharao Ramses II am Wickel und habe eigentlich Band 2 und 3 nur gelesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Es war furchtbar anstrengend. Da hatte ich schon wissenschaftliche Werke, die unterhaltsamer waren.
Nicht dass ich Dich zu irgendwas bekehren wollte.  Die Geschmäcker sind natürlich (und glücklicherweise) sehr unterschiedlich. Aber es gibt wirklich hoch interessante Fach-Lektüre, wenn man mal aus Interesse und nicht wegen des Noten-Zwangs danach sucht.
Geändert von Hobbyschreiber (13.11.2011 um 23:33 Uhr).
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13.11.2011, 18:16
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Zitat:
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Die wenigsten Schüler mögen das Fach Politik. Kommt sehr darauf an, wie der Lehrer es anbietet
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Das sowieso, viel ist von Lehrern abhängig... aber ich bin ja schon längst nicht mehr in der Schule 
Dennoch bringt mir alles rund um Geschichte und Politik spontane Müdigkeit. Es sei denn es ist in einer Story oder einem Film spannend "inszeniert" (allerdings ohne Verdrehung der Tatsachen...das ist dann nervig). Game of Thrones ist ja auch durchaus interessant, ist jedoch vollkommen im Reich der Fiktion und vor allen Dingen (wie schon festgestellt von dir  ) nicht trocken.
Und eigentlich alle Geschichtsbücher sind übelst trocken, geprägt von Daten, politischen Zwisten und so fort. Es reichen 2 Minuten und ich fange an zu gähnen...
Auch Dokus über politischen und geschichtlichen Kram sind oft öde... manche jedoch auch wirklich interessant. Es kommt immer auf die Umsetzung und bei mir sehr auf das Thema an.
Ich gehöre halt in die Wissenschaft 
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29.12.2011, 10:19
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Ich hab da grad so eine Stelle geschrieben ...
Hallo, alle zusammen!
Für diejenigen unter Euch, die es lesen mögen, hier eine kleine Passage von dem, was ich gestern mal roh vorformuliert habe. Vielleicht gefällt´s ja ...
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Lady Isabell, die junge Gräfin auf Draepon ist auf dem Rückweg zu ihrer Burg. Zur Erinnerung: Im Königreich Drachstaad wird eine kleinere, weniger intelligente und praktisch flugunfähige Drachenart als Haustier gehalten.
Ein Poltern von Steinen hoch oben am Berg schreckte sie auf. Auch ihre Begleiter sahen besorgt nach oben. Lawinen kamen oft herab und konnten Wanderern sehr gefährlich werden. Eine kleine Lawine rutschte tatsächlich ein Stück am felsigen Hang herab, blieb aber bald wieder auf einer hoch gelegenen Wiese liegen.
"Das waren liebestolle Drachen, Lady Isabell", erklärte Hanke, der Anführer ihrer Eskorte, als er ihr Erschrecken bemerkte. "Wildlinge, hoch oben in der Nähe des Gipfels. Dort jagen sie Bergziegen, um sie dann gemeinsam zu fressen, ehe sie sich paaren. Diese wilde Jagd gehört zu ihrem Liebesspiel."
"Ach?" Kurz dachte Isabell an die Nächte mit Helme und spürte Wärme in ihre Wangen steigen. Um von sich abzulenken fragte sie: "Woher weißt du das? Kann man die Tiere von hier aus sehen?"
"Sie sind sehr weit entfernt und immer wieder von Felsen verdeckt. Aber, ja, wenn man genau schaut, ..." Er spähte einen Moment mit halb zu gekniffenen Augen angestrengt am Berg hinauf, dann zeigte er mit ausgestrecktem Arm in die Richtung. "Dort ganz oben, seht Ihr?"
Isabell blickte konzentriert in die angegebene Richtung und erkannte jetzt ebenfalls die beiden dunklen Geschöpfe. Nie zuvor hatte sie erlebt, wie schnell und kraftvoll Drachen waren, wenn sie sich frei bewegen konnten. Unermüdlich und geschmeidig rannten und kletterten die Tiere oben zwischen den Felsen umher, mit den Flügeln schlagend, knurrend und gelegentlich eine Flamme ausstoßend. Mit angehaltenem Atem verfolgte die junge Gräfin das Liebesspiel der beiden gewaltigen Tiere bis diese sich über den Berggrat entfernten. Verlegen, dass ihre Gebanntheit die Gruppe so lange aufgehalten hatte, sah sie sich nach ihren Begleitern um. Doch bemerkte sie zu ihrer Erleichterung, dass die Männer das Schauspiel ebenso hingerissen beobachtet hatten, wie sie selber. Der Schreiber, Jonne Kessens gab ihr Lächeln väterlich zurück.
"Es ist immer wieder eindrucksvoll, nicht wahr, Frau Gräfin?"
"Oh ja! Ich habe nicht gewusst, dass Drachen so sein können, so ... lebendig. Bisher kannte ich nur Burgdrachen, die ja doch meist träge im Graben liegen. Ist eigentlich jemals eines dieser wilden Tiere Menschen gefährlich geworden?"
"Nein, Frau Gräfin. Die magischen Zeremonien der Drachenfeste vermitteln ihnen offenbar ein Gefühl der Verbundenheit zu uns Menschen. Sie greifen uns ebenso wenig an, wie ihresgleichen.
"Aber welchen Wert haben dann Burgdrachen, wenn sie doch Menschen nicht angreifen?"
"Nun, wenn ihre Burg und die Menschen bedroht werden, denen sie sich verbunden fühlen, dann verteidigen sie diese natürlich gegen die Angreifer. Ich kann Euch versichern, dass die Tiere dann jede Zurückhaltung ablegen. Die Berichte, die es über solche Kämpfe gibt, sind überaus eindrucksvoll."
"Ja, aber die Armee, die König Gunder aufzustellen plant, ... wie würde die denn die Drachen zum Kämpfen bringen? Die Schlachten würden doch auf fremden Grund geschlagen."
"Das weiß ich auch nicht, Frau Gräfin. Ich bin nur ein einfacher Schreiber. Aber es heißt, dass es in den Zeiten des Reiches von Adjagard solche Dracheneinheiten gegeben hat. Deshalb wird es wohl möglich sein. Der König hat ja gerade entsprechenden Aufzeichnungen aus dem Archiv von unserem Herrn Grafen erbeten. Gewiss werden die weisen Ratgeber seiner Majestät alle möglicherweise entstehenden Probleme lösen können."
"Ja, du hast Recht." Isabell warf einen letzten Blick zum Grat hinauf. Doch dann schauderte sie trotz des dicken Mantels. "Wir wollen weiter reiten. Es wird kalt."
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Und hier eine andere Stelle, an der Gräfin Isabell erstmals ein persönliches Gespräch mit dem ungewöhnlich großen und intelligenten Burgdrachen ihres Mannes führt. Der ist verreist, sie fühlt sich einsam und hat gerade eine Auseinandersetzung mit ihrem Vater hinter sich. Drache Nermaal hat ihr gerade ein Kompliment gemacht.
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Verwundert stellte Isabell fest, dass sie errötete. Wie konnten nur die Worte dieser unnatürlichen Bestie ihr Herz so sehr bewegen? Doch lebenslang geübte Umgangsformen ließen sie "Danke sehr!" antworten, noch ehe sie sich dessen bewusst war. Das reizte sie, so dass sie unwillig hervor stieß: "Es steht dir jedoch nicht zu, mein Tun zu bewerten." Entschlossen zog sie ihren Mantel enger um ihre Schultern. Sie war Gräfin auf Draepon und dieses Ungeheuer ihr untertan.
Die schiere Größe des Drachen verliehen selbst seinem ruhigen Atmen eine beinahe greifbare Präsenz. "Ich erkenne, dass meine freundlich und respektvoll gemeinten Worte Euren Unwillen erregt haben, Lady Isabell. Das bedauere ich. Mir ist bekannt, dass die Existenz eines Drachen wie mir in Euren Augen eine Gotteslästerung darstellt.
Aber ich bin. Ich denke und spreche, weil das meine Natur ist, nicht um gegen weltliche oder religiöse Normen zu rebellieren. Die Philosophie und alle mir bekannten Gesetze definieren als Voraussetzung für Schuld ein willentliches Handeln oder Unterlassen. Dass jemand existiert kann ihm demnach nicht als Vergehen angelastet werden."
Schon wieder fühlte Isabell ihre Wangen heiß werden. Hatte der Drache ihre Ablehnung bemerkt? Helme hatte sie doch gebeten, ihm freundlich zu begegnen. Er hatte ihr bestätigt, wie unfassbar lange Nermaal dem Haus Draepon schon diente.
"Es ist schwer, wenn man der einzige Andersartige ist, aber daran gewöhnt man sich im Laufe der Zeit." Die Stimme des Drachen ließ Isabells seidene Ärmel vibrieren, obwohl er für seine Verhältnisse leise sprach. Trotzdem erschrak Isabell. Hatte er ihre Gedanken gelesen? Sie wusste nichts darüber, ob er diese Fähigkeit besaß, aber er war ja in vieler Hinsicht anders als andere Burgdrachen. Bevor sie einen Entschluss fassen konnte, fuhr das Ungeheuer fort:
"Die Familie Draepon hat mir ein Zuhause gegeben, schon seit vielen Jahren. Sie hat von Anfang an nicht in Frage gestellt, was ich bin, auch nicht, wenn andere das taten. Dafür besitzt sie meine unverbrüchliche Liebe und Treue. Da Ihr nun ebenfalls Teil dieser Familie seid, und weil Ihr meinem Freund Helme eine gute und liebevolle Ehefrau seid, gehört mein Herz ebenso auch Euch. Es war mir ein Anliegen, Euch dies einmal wissen zu lassen, auch wenn ich Euer Unbehagen kenne und respektiere, welches Ihr in meiner Gegenwart empfindet." Der Drache neigte seinen Kopf vor ihr, um sich dann wieder zurück zu ziehen und in das dunkle Tal hinab zu starren.
Isabell war verblüfft ... und beschämt. Der Drachen mochte sie und hatte nur aus Rücksicht auf ihre Gefühle nicht mir ihr gesprochen? Sie hatte immer vermutet, dass er sie wegen ihrer Religion hasste. "Das ist sehr nett von dir!", platzte sie heraus.
Ein belustigtes Schnauben war die Antwort und aus Nermaals Nüstern stoben Rauch und einige Funken. "Oh, Verzeihung", murmelte er, hastig seine Vorderpranken auf seine Nase legend. "Das passiert mir manchmal unabsichtlich." Er sah sie wieder an. "Ob meine Worte nett waren weiß ich nicht. Sie waren ehrlich gemeint. Ihr tut Helme gut, ihr macht ihn glücklich. Er braucht jemanden wie Euch.
Geändert von Hobbyschreiber (15.01.2012 um 21:21 Uhr).
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08.01.2012, 19:58
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Cloud Strife
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Registriert seit: 12.2011
Ort: Berlin und Kassel
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gut geschrieben...
Als Autor darf ich sagen, dass der Stil auf jeden Fall gut ist. Leider sind Drachen nicht so mein Ding, aber diesbezüglich hast Du hier schon genügend Anhänger gefunden. Trotzdem tendiere ich auch selbst immer dazu, einen Roman oder eine Kurzgeschichte wenn möglich ohne wochenlange Pausen durchzuschreiben, darunter leidet sonst später der Text...
Viel spaß noch
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08.01.2012, 22:50
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Registriert seit: 05.2010
Ort: Lüneburger Heide
Beiträge: 690
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Danke schön! 
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15.01.2012, 14:11
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Cloud Strife
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Registriert seit: 12.2011
Ort: Berlin und Kassel
Beiträge: 15
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Ich weiß, wie viel Arbeit im sauberen Schreiben steckt, also hast Du es Dir verdient :-D
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26.01.2012, 17:55
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Registriert seit: 05.2010
Ort: Lüneburger Heide
Beiträge: 690
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Falls es jemanden interessiert, wie ich mein "Verschwörungs-Problem gelöst habe, ...
.................................................. .................................................. ....
Okay, hab es wieder gelöscht. Offenbar fand der Beitrag ja nicht so viel Interesse, und dem Verlag ist es so vermutlich ohnehin lieber.
Geändert von Hobbyschreiber (29.01.2012 um 23:26 Uhr).
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